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Aphorismen entstehen meist zufällig, als Nebenprodukte, als Brosamen des Denkens. So sind sie abhängig von dem, was den Autor gerade beschäftigt einerseits, aber auch von seinen Stimmungen, seinen Freuden und Sorgen, seiner ganzen physischen und psychischen Verfassung, und noch vielen anderen Faktoren. Zufällig sind auch die Auswahl und die Ordnung der Aphorismen in diesem Archivbändchen. Der Autor hat einfach alle übernommen, welche er über all die Jahre blockweise auf seiner Homepage veröffentlichte. Ein Urteil über dieses Werk überlässt er gerne seinen Lesern.
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Seitenzahl: 73
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Um dieses Werk mit Nutzen zu lesen muss man wissen, dass es sich hier um jenen Teil meines aphoristischen Schaffens handelt, den ich über längere Zeit blockweise auf meine Homepage gestellt habe. Dabei ist zu bemerken, dass ein Teil dieser Aphorismen – in letzter Zeit weniger als am Anfang – nicht exklusiv auf der Homepage erschienen sind. Insbesondere sind eine rechte Anzahl auch in meinem Büchlein: „Gott ist katholisch - Er ist der Allumfassende“ publiziert.
Das Ganze ist will kein repräsentativer Querschnitt, noch eine Auswahl meiner besten Aphorismen sein. Es ist einfach ein mehr oder weniger chronologisches Archiv, wobei die neuesten „zuoberst“, d.h. am Anfang des Textes stehen. So kann der Leser meine stilistische wie gedankliche Entwicklung zurückverfolgen. Es ist aber durchaus auch möglich, am Schluss zu beginnen und sich vorwärts zu bewegen. Und es ist ebenfalls nicht verboten, einfach irgendwo aufzuschlagen und sich zufällig irgendetwas heraus zu picken.
Eine thematische oder anderweitige Ordnung wird man darin vergebens suchen, genau so wenig wie ein Stichwortregister oder etwas Ähnliches. Trotzdem wünsche ich jedermann, der es wagt, das Werk zu lesen, viel Spass und möglichst wenig „Verdauungsbeschwerden“.
1000
Gott will dein Vater sein
und nicht dein nützlicher Idiot.
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999
Mit einem weichgespülten Gott
kann niemand mehr etwas anfangen.
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998
Wahre Liebe kann nie Sünde sein,
denn Sünde kann nie wahre Liebe sein.
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997
Immer ist nicht ewig.
Aber ewig ist dann immer.
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996
Wenn niemand mehr besser werden will,
kann diese Welt nicht besser werden.
****
995
Wenn wir nicht so weit auseinander leben würden,
räumlich wie geistig,
würden wir weniger Zeit verlieren,
um zueinander zu finden.
****
994
Viele beten um alles und für jedes,
aber kaum, dass Gottes Wille geschehe.
****
993
Unbedachte Barmherzigkeit
führt leicht zu ungewollter Ungerechtigkeit.
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992
Eine Kirche ohne Mystik
ist ein hinkender Bote.
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991
Wer seinen Nächsten nicht ehrt
ist der Ehre nicht wert.
****
990
Würde die Kirche mehr
den Glauben verkünden,
müsste sie sich weniger
in die Politik einmischen.
****
989
Den Willen Gottes erkennen wir nicht,
wenn wir immer nur fragen,
was Gott nicht wollen kann.
****
988
Viele rufen zu Gott
wenn sie ihn brauchen,
aber bedenken nicht,
dass sie ihn immer brauchen.
****
987
Die Alchemisten von heute sind die Werber.
Sie machen aus jedem Plunder Geld.
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986
Einsame Gewissensentscheide
sind immer höchst fragwürdig.
****
985
Niemand sollte sich auf sein Gewissen berufen,
wenn er keines hat.
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984
Der Mensch denkt -
immer nur die Hälfte.
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983
Viele Beziehungen scheitern
weil die Dankbarkeit fehlt.
****
982
Müssten wir vielleicht zuerst wieder
die Selbstverständlichkeit Gottes verkünden?
****
981
Was Workshops so attraktiv macht,
ist die Befriedigung des
Selbstpräsentationstriebes.
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980
Wo die Gottesbeziehung zur Routine wird,
ist sie ernsthaft krank.
****
979
Was muss ich tun, um in den Himmel zu kommen?
Jeden Tag einen Schritt vorwärts!
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978
Dialoge sind oft nichts anderes
als die Kampfarenen der Leitkühe,
nur dass sich da niemand geschlagen gibt.
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977
Bücher gehören in die Bibliothek,
aber dafür wurden sie eigentlich nicht geschrieben.
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976
Gott will keine perfekten Menschen,
aber solche, die sich bemühen.
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975
Gott ist grösser als unsere Erfahrungen.
Nur der Glaube kann ihm gerecht werden.
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974
Je näher man die Dinge betrachtet,
desto schwieriger wird es,
sie im Zusammenhang zu sehen.
****
973
Es ginge vielen viel besser,
wenn wir alle es uns etwas weniger
gut gehen lassen würden.
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972
Ein Bedürfnis nach Religiosität
ist noch lange kein Glaube.
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971
Ersetze nie eine Ungerechtigkeit
durch eine andere.
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970
Wir können uns immer darauf verlassen,
dass Gott uns hilft,
aber nicht darauf,
dass er unsere Arbeit macht.
969
Der Stolz des Christen wäre es eigentlich
Diener des höchsten Gottes zu sein.
****
968
Der Mensch ist viel zu dumm,
um der "Intelligenz" des Computers
Herr zu werden.
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967
Forderungen zu stellen macht süchtig,
und schadet dem psychischen Gleichgewicht.
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966
Heute braucht man nichts mehr zu wissen.
Man kann alles googeln und findet
tausend Antworten.
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965
Viele Theologen sind Meister
in der Umschreibung dessen,
was sie nicht glauben wollen.
****
964
Das erste, das wir hinterfragen sollten,
ist die eigene Meinung
und ihre Quellen.
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963
Aus einer unklaren Wahrheit
lässt sich leicht
eine klare Lüge machen.
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962
Viele Christen von heute
leiden an einer geistigen
Immunschwäche.
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961
Die Liebe fordert nicht gleiche Rechte,
sondern gleiche Liebe.
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960
Braucht der Mensch Gott?
Nein.
Er ist abhängig von ihm.
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959
Alle Menschen sind gleich.
Es gibt nur ein paar
ganz natürliche Unterschiede.
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958
Auf Augenhöhe heisst doch im Klartext:
„Ja niemand grösser als ich!“
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957
Es gibt drei Sorten von Theologen:
gläubige, zweifelnde und ungläubige.
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956
Der Mensch hat seinen Verstand
um zu urteilen,
nicht um zu verurteilen.
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955
Es gibt Menschen, die wollen
nicht mehr sein als andere,
damit nicht plötzliche andere
mehr sind als sie.
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954
Dialog setzt voraus,
dass man den anderen verstehen WILL.
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953
Es gibt Menschen
die können nie genug
Zweifel bekommen.
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952
Viele Menschen werden nur schwer heilig,
weil sie es zu schnell werden wollen.
****
951
Der Gleiche und die Gleiche
ist nicht das Gleiche.
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950
Ein rein gefühlsmässiger Glaube
ist hochgradig absturzgefährdet.
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949
Um Gott zu finden
muss man umkehren.
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948
Der Weg zur Heiligkeit ist lang,
aber nie langweilig.
****
947
Manch einer glaubt nicht,
weil er zu wissen glaubt.
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946
Man sollte nicht einfach
ein Täter guter Werke sein.
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945
Die schlechteste Werbung für die Kirche
sind unzufriedene Christen.
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944
Es wäre schön, wenn es nur
menschliche Teufel gäbe.
Diese wären wenigstens nicht ewig,
und längst nicht so schlau.
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943
Schlimmer als der Unglaube
ist die Ablehnung Gottes.
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942
Sogar die Demokratie
kann sich zur Diktatur entwickeln.
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941
"Jeden Tag eine gute Tat"
ergibt vielleicht einen guten Pfadfinder,
aber noch lange keinen guten Christen.
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940
Es gäbe bald wieder mehr Nachwuchs in den Klöstern
wenn der hohe Wert der Armut
mehr verkündet würde.
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939
Armut ist nicht immer gleichdeutend mit Not
und Not nicht immer gleichbedeutend mit Armut.
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938
Ich kann mir das Gute nicht
als einen Tyrannen vorstellen,
der mich zwingt, es zu tun.
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937
Wir leben in einer Welt,
in der welcher der Starke
rücksichtslos sein Recht nimmt,
und der Schwache genauso
rücksichtlos nach seinem Recht schreit.
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936
Alle reden von informieren
und meinen damit verkaufen.
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935
Der Mensch wird immer mehr
der Sklaven der freien Wirtschaft.
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934
Man darf sich von einem Bild aufrütteln lassen,
aber niemals manipulieren.
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933
Wahre Not ist oftmals stumm.
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932
Die Werke sind nicht Teil des Glaubens,
sondern seine Folgen.
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931
Verurteile nie jemanden,
den niemand verteidigt.
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930
Die beste Verteidigung des Glaubens
ist die Verkündigung.
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929
Unsere Technik hat sich vom Helfer
zum Tyrannen gewandelt.
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928
Es ist eine bodenlose Frechheit,
demokratisch entscheiden zu wollen,
was Gottes Wille ist und was nicht.
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927
Heiligkeit hier und jetzt
ist die Perfektion des sich Bemühens.
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926
Träumer und Kämpfer
sind zweierlei.
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925
Eine Menschheit,
die über den Geldbeutel gesteuert wird,
wird unmenschlich.
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924
Toleranz allein genügt nicht.
Es braucht zuerst einmal Respekt.
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923
Der Mensch von heute weiss (fast) alles.
Aber den Überblick hat er verloren.
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922
Der grösste Mut ist die Demut,
der Mut, über sich selbst zu herrschen.
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921
Wie kann man Gott noch hören,
wenn man nur noch Musik im Ohr hat?
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920
Gott geht mit uns,
aber sicher nicht den Weg zur Hölle.
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919
Es gehört zur Taktik Satans
Lebensrealitäten zu schaffen.
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918
Geballte Fäuste
schaffen keinen Frieden.
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917
Viele wären ganz gerne Propheten
wenn Gott es ihnen überlassen würde,
was sie zu sagen haben, und was nicht.
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916
Mit dem eigenen Ich
ist man immer allein.
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915
Gott ist nicht dazu da,
das zu tun, was wir selber tun können.
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914
Viele Minderheiten sind toleranzunfähig.
Einmal toleriert, werden sie zu Tyrannen.
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913
Wahre Barmherzigkeit
lässt niemanden ins Unheil rennen.
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912
Der Mensch von heute setzt lieber Zeichen,
als sich der Realität zu stellen.
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911
Es ist gefährlich
einem Ideal nachzurennen,
wenn man vergisst,
dass es ein Ideal ist.
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910
Es gibt keine Ordnung ohne Unterordnung.
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909
Ein guter Chef ordnet auch sich selbst
seinen eigenen Anordnungen unter.
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908
Keiner ist so gross,
dass er nicht zu Gott aufblicken müsste.
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907
Nicht das Studium des Glaubens
schenkt Freude,
sondern das Leben aus dem Glauben.
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906
Allgemeine Regelungen sind meist ungerecht
gegenüber Einzelnen.
Spezialregelungen für Einzelne dagegen
ungerecht gegenüber allen anderen.
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905
Heute weiss jeder sehr genau
