7,90 €
Der Inhalt des Buches hält genau das, was mit dem Titel versprochen wird. Mit schwarzer Schrift wird auf weißem Papier die Vielfältigkeit des Lebens skizziert. Unverkennbar ist, dass sich die meisten Geschichtchen auf persönliche Erlebnisse und Erfahrungen des Autors gründen. Schon beim Durchblättern wird der Leser durch eine Vielzahl von lustigen und skurilen Illustrationen angeregt, sich auch mit den Texten zu beschäftigen. Dabei handelt es sich um eine breite Palette von wichtigen und weniger relevanten Themen aus allen Lebensbereichen, die in zumeist sehr heiteren Gedichten und Reimen dargelegt werden. Es werden aber auch sehr ernsthafte Probleme angesprochen, bei denen es sich trotz der lockeren Darstellung lohnt, tiefgründiger nachzudenken. Sowohl in den Bildchen als auch in den Texten sind zahlreiche Nuancen versteckt, die man bei einer nur oberflächlichen Betrachtung leicht übersehen kann. Und selbst beim mehrfachen Lesen und Anschauen wird man immer wieder etwas Neues entdecken können. Es ist ein Büchlein, was man sowohl bei guter Laune lesen und sich anschauen kann, als auch dann, wenn man mal wieder ein Lächeln benötigt, um sich vom Alltagsstress abzulenken.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 67
Veröffentlichungsjahr: 2012
Der Peter
Und siehst Du wohl, da oben steht er, der kleine unschuldige Übeltäter, mit dem vielsagenden Namen Peter.
Es war schon immer seine Welt, was ihn auch heute noch beeindruckt und gefällt, wenn er sich auf eine Bruchsteinmauer stellt.
BUNT WIE DAS LEBEN
in SchwarzWeiß
ein Buch von Peter B.
2012
Texte und Illustrationen von
Peter Brauer, Dornburg/ Thüringen
E-mail: [email protected]
Alle Rechte vorbehalten:Peter Brauer, Dornburg/ Thüringen1. Ausgabe
Verlag: tredition GmbH, HamburgISBN: 978-3-8472-8588-5Printed in Germany
2012
Inhalt
Etwas zum Buch
Über den Autor
Unter der Kastanie
Der „Kommerling“
Der Sonntag eines alten Mannes
Rückenschmerzen
Der Kampf gegen den Wind
Buchhaltung
Arbeiten oder Staubwischen
Büroarbeiter
Genuss im Biergarten
Der Steinschnitt
Gebrauchsanweisung für „Mein Sofa“
Der Nachbar
Gärtnerlatein
Was unterscheidet eine Mücke von Dieter Bohlen?
Professor - Ein Fall mit Torte
Kleines Schäferlein
Die Pleite des Finanzamtes
Politiker
Merkelchen
Auch eine Aussage zu Windkrafträdern
Untergang der Welt
Die Rache der „Grünen Lunge“
Nur noch einmal zur Erinnerung
Das Tännlein aus dem Walde
Der Versuch eines Weihnachtsgedichtes
Glaube an Weihnachten
Die andere Seite von Weihnachten
Warum legt der Osterhase bunte Eier?
Ein Hasenjahr
Unikat oder Duplikat
Nachwort
Etwas zum Buch
An dieser Stelle würde ich gern eine positive Kritik zu meinem „Erstlingswerk“ von einem erfahrenen und allgemein anerkannten Literaten bzw. Literaturkritiker veröffentlichen. Geht aber leider nicht! DAS BUCH kennt ja keiner.
Auf der Suche nach einem passenden Buchtitel bin ich im Internet über folgenden Spruch gestolpert:
„Schwarz-weiß ist das Karussell, das sich Leben nennt. Bunt sind nur die Gläser der Brille.“
(Leider war kein Autor angegeben, dafür wurde im Urtext das zweite „Das“ mit zwei „S“ geschrieben und nicht mit einem Komma abgetrennt. - Das tat mir schon ein bisschen weh! Ich bin nicht allwissend und mir ist bewusst, auch ich habe meine Probleme mit Groß- und Kleinschreibung und mit der Neuen Rechtschreibung so wie so. Aber bestimmte Grundregeln sollten bei Veröffentlichungen schon eingehalten werden.)
Dies hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, einmal ein bisschen tiefgründiger über diese Aussage nachzudenken, zumal der jetzt gewählte Buchtitel schon vorher in meinem Kopf schwebte. Leiten ließ ich mich dabei, einerseits, von sehr simplen, profanen, ökonomischen Gründen. Obwohl ich den Inhalt des Buches ebenso wie das Leben als bunt ansehe, so ist doch mein Budget für dessen Herausgabe mehr als beschränkt. Daher kann ich mir natürlich keine bunten Bildchen leisten.
Außerdem konnte ich ja nicht einmal einen Karikaturisten, Cartoonisten bzw. Grafiker finden, der mich bei diesem Projekt unterstützt, obwohl ich dachte, dass das weitaus einfacher wäre. Trotz einer unverbindlichen Annonce auf einer einschlägigen Web-Site und mehreren direkten Kontakten hat sich keiner der Künstler aus diesem Genre gemeldet bzw. ist das Risiko eingegangen, gemeinsam mit mir dieses Buch herauszugeben. Damit gehe ich davon aus, dass alle Zeichner bestens mit anspruchsvoller Arbeit versorgt sind und dadurch keine freie Spitzen haben. Genügend Zeichen- und Humorpotential ist ja im Moment wohl gegeben.
So musste ich die Illustration selbst übernehmen. Sie ist vielleicht etwas unorthodox und unprofessionell, aber ich habe mir auf jeden Fall Mühe gegeben. Richtige Laien, wie meine Frau, sagen dazu: „Cool! Das hätte ich von Dir gar nicht gedacht!“ Außerdem stellte ich dabei fest, dass das Zeichnen mindestens ebensoviel Arbeit bedeutet wie das Schreiben. Während der Arbeit an diesem Buch habe ich mehr Bleistifte und Radiergummis verschlissen, als in meinem gesamten Leben davor. Das war für mich eine neue Lebenserfahrung, die sich tief einprägen wird. Zukünftig werde ich auch Karikaturen und Cartoons mit anderen Augen sehen.
Mein Problem ist immer, dass ich vom Hauptthema sehr schnell abkomme. Manche sagen dann, ich würde mich verzetteln. Sie haben ja recht! Also, damit zurück zum schwarz-weißen Karussell des Lebens und den bunten Brillengläsern.
Ich bin nach sehr intensivem Nachdenken, mit Hilfe von drei Pötten gut gefilterten Kaffees und einem Liter Rotwein zu dem Schluss gekommen, dass ich diese Aussage nicht unterstützen kann.
Für mich ist die Welt bunt! Aber die meisten Menschen sortieren alles nach dem, was ihnen gut tut und was nicht. Sie unterscheiden nur in zwei Extremen, also in Schwarz und Weiß. Und in diesen Schubladen wird jedes Ereignis archiviert. Das, was sie nicht direkt betrifft, macht sie zwar bestenfalls betroffen, aber Sorgen, Nöte, Probleme anderer werden einfach ignoriert und gehen an ihnen vorbei. Selbst eine Spende kann sich nur der leisten, der etwas hat. Die Wenigsten teilen ihr Hab und Gut mit Bedürftigen so, dass es ihnen selbst hinterher an etwas fehlt. Das verstehe ich dann unter den verschiedenen Grauzonen zwischen Schwarz und Weiß.
Aber wenn ich bestimmte Sachen hinnehme, weil sie nun einmal von Natur aus so gegeben sind und ich mir dabei noch etwas Schönes abgewinnen kann, wird die Welt für mich bunt. Wenn ich helfe, die mir vorgegebene bunte Welt zu erhalten und noch besser, bunter zu gestalten, könnte die Welt auch bunt bleiben.
Bunt ist für mich teilnehmen, dabei sein, Verrücktes tun, Freude bereiten…
Damit sind wir wieder bei der Ausgangsthese. Ich möchte auch mit diesem kleinen Büchlein dazu beitragen, dass wir nicht die klaren Brillengläser mit bunten tauschen müssen, um die existierende Welt als bunt zu sehen. Vieles scheint schwarz und weiß, aber oft werden die Farbnuancen einfach übersehen. Hin und wieder sollte man sich schon die Zeit nehmen, um etwas genauer hinzuschauen bzw. hinzuhören, um die Farben des Lebens zu erfühlen. Die Welt soll bunt bleiben! Und das auch nach uns!
……..
Und just in diesem Moment kommt meine Frau herein und meint:
„Du sitzt nun schon wieder da, wie ein kleines Kind, bei dem nicht mehr alle Tassen im Schrank sind.
Und schreibst, philosophierst und malst, besser wäre, wenn Du endlich Deine Telefonrechnung bezahlst.“
……..
Es gab zwar schon andere Zeiten, aber gerade in diesem Moment kann ich es mir wirklich leisten, auch für das Telefon zu löhnen. Das hat aber nichts mit der Schreiberei zu tun, davon können auch nur die Wenigsten leben. Selbst für Goethe war die Dichterei mehr ein „Hobby“, sein eigentlicher „Job“ - Minister. Er kannte nur diese Begriffe der Moderna dafür noch nicht. Aber vielleicht hat auch er hin und wieder die Prioritäten bei seinen Beschäftigungen in Richtung seines nicht unbedingt einträglichen Hobbys verschoben und könnte mich durchaus verstehen, wenn sich dann doch einmal ein Dutzend ungeöffneter Briefe ansammelt.
Eigentlich müsste auch auf jedem weißen Blatt Papier stehen:
„Schreiben kann süchtig machen!“
Damit sind wir wieder einmal meilenweit vom eigentlichen Thema entfernt! Auf diesen ersten Seiten sollte es ja darum gehen, was ein Fremder beim Lesen der „restlichen“ Seiten empfindet und wie er DAS WERK in seiner Gesamtheit beurteilt.
Froh wäre ich schon, wenn ich als Echo einmal hören oder lesen könnte:
- „Ich habe beim Lesen eines Buches schon lange nicht mehr so geschmunzelt, aber auch selten so lange darüber nachgedacht.“- „Scheinbar oberflächlich betrachtet, aber doch tiefgründig analysiert, mit viel Liebe zum Detail“
Das für mich noch Erträglichste wäre:
- „Man kann es lesen, aber man muss dafür keinen Platz im Bücherregal frei räumen“
Richtige Probleme würde ich in mir austragen müssen, wenn kommen sollte:
- „Ich habe versucht, es zu lesen, aber ich verstehe nicht die Spur von dem, was der Autor darlegen möchte. Geschweige davon, dass ich mir auch kein Lächeln abgewinnen konnte.“ - für diese schreibe ich dann als Nachwort noch eines meiner selbst kreierten Lieblingsrezepte, vielleicht findet das ein wenig Gefallen.
Zum Schluss möchte ich nur noch sagen, dass ich dieses Buch meiner Frau widme. Sie war der treibende Keil, der mich angestiftet hat, die Blätter binden zu lassen. Sie hat mich überhaupt zum Schreiben motiviert und auch dabei geholfen. Außerdem ist sie bisher mein einziger und damit auch größter Fan.
Hallo, ich wünsche Euch viel Spaß! Und wir sehen uns noch.“
Über den Autor vom Autor
…hätte ich damals schon gewusst, was wird, wäre ich bestimmt jetzt Wirt.
Ich brauchte nur den Hahn aufdrehen und nach einer Weile würde ich das Elend nicht mehr sehen.
Ganz ist diese Idee noch nicht aufgegeben, es dauert einfach länger eben.
Erst muss wieder die alte Scheune steh’n und das machen wir hier entspannt Steen auf Steen.
