Burgerstein Handbuch Nährstoffe - Burgerstein Foundation - E-Book

Burgerstein Handbuch Nährstoffe E-Book

Burgerstein Foundation

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Beschreibung

Mikronährstoffe richtig nutzen

Vitamin D3, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren - die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln ist ein aktuelles Thema. Lesen Sie, was Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren und andere spannende Nähr- und Pflanzenstoffe alles für unseren Körper tun können. Übersichtlich und mit vielen praktischen Tipps und Einnahme-Empfehlungen erfahren Sie, wie diese auf den Menschen und das Wohlergehen wirken - leicht verständlich, wissenschaftlich und aktuell.

Gesundheit, Vitalität und Anti-Aging

  • Wie eine optimale Ernährung und eine gute Mikronährstoff-Versorgung unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinflusst. Beschrieben für die verschiedensten Lebens- und Bedürfnissituationen.
  • Wie der Einsatz von Mikronährstoffen zur Vorbeugung und begleitend bei der Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden kann.
  • Mit vielen aktuellen Themen wie Immunsystem, Osteoporose, Diabetes und Depressionen.

Dieses klassische Nachschlagewerk in der komplett überarbeiteten, aktualisierten und erweiterten 14. Auflage, ist unerlässlich für Fachleute und für alle, die sich für die Themen Ernährung und gesundes Leben interessieren.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 1425

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Burgerstein Handbuch Nährstoffe

Mikronährstoffe richtig einsetzen: Alles über Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren

Uli P. Burgerstein, Hugo Schurgast, Dr. med. Michael B. Zimmermann

14., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2023

78 Abbildungen

Vorwort zur 14. Auflage

Diese 14., vollständig überarbeitete Auflage erscheint zum 50-jährigen Jubiläum der Antistress AG, Gesellschaft für Gesundheitsschutz, die von Dr. Lothar Burgerstein 1972 gegründet wurde. Burgerstein war einer der Pioniere der orthomolekularen Medizin und hat mit der Firmengründung 1972 das Fundament für den Einsatz von Mikronährstoffen im täglichen Leben gelegt.

Das »Burgerstein Handbuch Nährstoffe« gehört heute zu den Standardwerken in diesem Bereich. Das Buch wird sowohl von Fachleuten wie auch von interessierten Laien in gleichem Maße gelesen und auch gern als übersichtliches Nachschlagewerk konsultiert. Das Team von Autoren und Mitwirkenden hat den Anspruch, dieses Sachbuch auf dem neuesten Stand zu halten und die Themen der Gegenwart anzupassen.

In der 14., gänzlich überarbeiteten Auflage wird die gewohnte Kapitelstruktur (Ernährung, Nährstoffsupplemente, Ernährung in verschiedenen Lebensabschnitten, Prävention und Therapie) beibehalten. Jedoch haben wir die grundlegende Bedeutung der Ernährung neu beleuchtet und uns mit aktuellen Fragen befasst. Das neue Kapitel »Ernährung« beinhaltet nun Themen wie:

Ernährung – die Medizin für alles?

Salz – je weniger, desto besser?

Pflanzenbasierte Ernährung – Möglichkeiten und Grenzen

Lebensmittel – Mittel zum Leben?

Stille Entzündungen – spielt der Lebensstil eine Rolle?

Neu verfasst wurde auch das Kapitel über das spannende Gebiet der Alterungsforschung. Hier führen wir mit einem ABC des gesunden Älterwerdens durch neue Erkenntnisse und praktische Tipps.

Im Kapitel »Nährstoffsupplemente« versuchen die Autoren, Hilfestellung zu geben beim Einsatz von Multivitaminpräparaten – wann und unter welchen Voraussetzungen sind sie hilfreich? Oder wann ist es sinnvoll, die B-Vitamine als Team einzusetzen?

Neue wissenschaftliche Daten haben dazu geführt, dass das Kapitel »Immunsystem« durch aktuelle Informationen ergänzt wurde. Zum Beispiel zur Fragestellung, wie Vitamine & Co. begleitend bei viralen Infekten eingesetzt werden können. Oder zur Bedeutung, die ein guter Allgemein- und Ernährungszustand (Lebensstil, Essgewohnheiten, Mikronährstoffe) für die Qualität der Impfantwort haben kann.

Ein großer Teil der kompletten Überarbeitung dieser Auflage besteht in der Integration der vielen neuen Studiendaten bei den einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren. Ausgesprochen viele neue Daten waren zu Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren aufzuarbeiten. Ebenfalls wurden auch bei allen beschriebenen Krankheitsbildern die Texte der aktuellen Datenlage angepasst. Dabei können wir feststellen, dass die wissenschaftliche Evidenz zum Thema Mikronährstoffe seit der letzten Auflage nochmals besser geworden ist.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass bei jedem Einsatz von Mikronährstoffen die individuellen Bedürfnisse der Menschen in den verschiedenen Lebenslagen und gemäß den persönlich definierten Zielsetzungen berücksichtigt werden. Die richtige Auswahl der Mikronährstoffe in einer für den Einzelnen sinnvollen Zusammensetzung – auch in Harmonie mit anderen präventiven und therapeutischen Maßnahmen – gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Mit dem vorliegenden Handbuch der Nährstoffe möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihren ganz persönlichen Weg zur Erhaltung der Gesundheit zu finden. Zudem soll das Buch auch als wichtiges und verlässliches Arbeitsinstrument für die Beratung Ihrer Kunden oder Patienten dienen.

Hauptverantwortlich für die Überarbeitung dieser Auflage sind wiederum die Stiftungsräte der Burgerstein Foundation Hugo Schurgast, eidg. dipl. Apotheker, Principal Scientific Advisor Burgerstein Vitamine, Rapperswil (Schweiz), sowie Prof. Dr. med. Michael Zimmermann.

Die Autoren bedanken sich bei Herrn Richard Brun, Arzt und Molekularbiologe, Frau Dr. Monika Leonhardt, Ernährungswissenschaftlerin, Frau Beate Kehrli, Apothekerin/MAS Nutrition, und Frau Dr. Simone Salvadó, Apothekerin, für die Neugestaltung des Kapitels »Ernährung« sowie für die wichtigen Ergänzungen und Korrekturen in allen Kapiteln.

Tanja Zimmermann-Burgerstein

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort zur 14. Auflage

Einleitung

Was ist orthomolekulare Medizin?

Die Anfänge der orthomolekularen Medizin

Steigendes Interesse an Gesundheit, Ernährung und Mikronährstoffen

Mikronährstoffe: ein Orchester mit einigen Dutzend Mitgliedern

Welche Bedeutung haben Mikronährstoffe?

Welche Faktoren beeinflussen den Mikronährstoffhaushalt?

Wichtig ist, wie viele Nährstoffe in der Zelle ankommen

Situationen mit einem erhöhten Mikronährstoff-Bedarf

Beeinflussung der Mikronährstoffbilanz durch den Wohnort

Bestehende Erkrankungen

Medikamente können den Mikronährstoffhaushalt stören

Mikronährstoffe therapeutisch einsetzen

Mikronährstoffe in Prävention und Therapie

Klassischer Einsatz von Mikronährstoffen in der Medizin

Jeder hat einen individuellen Nährstoffbedarf

Es kommt auf die richtige Dosierung an

Mikronährstoffe in der Kritik

Literatur

Ernährung

Grundlagen der Ernährung

Lebensmittel – Mittel zum Leben?

Food first – die Lebensmittelpyramide

Nutzen einer gesunden Ernährung

Was isst man in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz?

Literatur

Haben Körpersignale wie Hunger, Sättigung, Durst ausgedient?

Welche Faktoren bestimmen das Körpergewicht?

Die Kontrolle der Energieaufnahme

Die Kontrolle des Energieverbrauchs

Welche Lebensstiländerungen sind sinnvoll?

Literatur

Wie viele Mahlzeiten, wie viel Nüchternzeit benötige ich?

Möglichkeiten, die Kalorienzufuhr zu reduzieren

Stoffwechselveränderungen bei eingeschränkter Kalorienzufuhr

Die innere Uhr und Stoffwechselveränderungen

Risiken eingeschränkter Kalorienzufuhren

Literatur

Industriell verarbeitete Lebensmittel – mehr Fluch als Segen?

Das NOVA-System für verarbeitete Lebensmittel

Hochverarbeitete Lebensmittel als Gesundheitsrisiko

Schad- und Fremdstoffe in Lebensmitteln

Literatur

Vollkorn, Reis & Co. – wozu eigentlich?

Reis und Weizen ernähren die Welt

Fett – nicht mehr der Bösewicht

Nahrungsfasern verzögern die Nahrungsaufnahme

Die individuelle glykämische Antwort

Nahrungsfasern – mehr als Ballaststoffe

Literatur

Salz – je weniger, desto besser?

Salz – Würze des Lebens

Wer profitiert von einer Salzreduktion?

Literatur

Pflanzenbasierte Ernährung – Möglichkeiten und Grenzen?

Gesundheitlicher Aspekt

Ökologischer Aspekt

Anti-Nutrients: Phytoöstrogene, Lektine, Oxalate, Phytate

Phytoöstrogene

Lektine

Oxalate

Phytate

Die »Planetary Health Diet«

Literatur

Stille Entzündungen – spielt der Lebensstil eine wesentliche Rolle?

Silent Inflammation – bei vielen Krankheiten involviert

Inaktivität, Adipositas, Dysbiose & Co. als Auslöser für stille Entzündungen

Lebensmittel mit entzündungsförderndem/-hemmendem Potenzial

Mikronährstoffe mit antiinflammatorischem Potenzial

Ein gesunder Lebensstil ist mehr als nur eine gesunde Ernährung

Körperliche Aktivität – die Guidelines der WHO

Healthy living medicine – die »Simple 7«

Biomarker Silent Inflammation

Literatur

Ernährung – die Medizin für alles?

Lebensstilfaktoren und Sterblichkeit

Die »healthy living medicine«: die Medizin der Zukunft

Literatur

Vegetarismus, Diäten im Vergleich

Vegetarische Ernährung – nur Vorteile?

Formen der vegetarischen Ernährung

Die Nährstoffzufuhr bei vegetarischer Ernährung

Vegetarische Ernährung: mögliche Risikogruppen

Abschließende Bewertung

Low Carb, ketogene Diäten – alles nur Hype?

Low-Carb-Diäten

Die ketogene Diät

Was ist von Makrobiotik etc. zu halten?

Diäten – wie nimmt man langfristig ab?

Reduktionsdiäten

Fasten, intermittierendes Fasten

Formula-Diäten

Radikaldiät, Crash-Diäten

Lebensstil anpassen, Ernährung umstellen und mehr bewegen

Literatur

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Welche Unverträglichkeiten gibt es?

Was sind Nahrungsmittelallergien?

Symptome bei Nahrungsmittelallergien

Auslöser von Nahrungsmittelallergien

Die Diagnostik von Nahrungsmittelallergien

Die Therapie von Nahrungsmittelallergien

Was sind Nahrungsmittel-Intoleranzen?

Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktose-Intoleranz)

Fruktose-Malabsorption

Histamin-Intoleranz

Zöliakie, Glutensensitivität und Weizenallergie

Unverträglichkeit gegenüber schnell fermentierbaren Kohlenhydraten (FODMAP)

Fazit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Literatur

Die Nährstoff-Supplemente

Was Sie über Supplemente wissen sollten

Die Präparate sollten sinnvoll, nützlich und physiologisch sein

Es ist nicht immer egal, welche Verbindungen gewählt werden

Möglichst wenige Hilfsstoffe – möglichst optimale Haltbarkeit

Welche Dosierung ist die richtige?

Einnahme mehrerer Mikronährstoffpräparate gleichzeitig

Muss man mit Nebenwirkungen rechnen?

Welche Fragen sollte man vorab klären?

Zu welchem Zeitpunkt sollen die Nährstoffe genommen werden?

Literatur

Hinweise zu den Zufuhrempfehlungen bei den einzelnen Nährstoffen

Vitamine

Vitamin A

Funktionen

Störungen des Vitamin-A-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-A-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Vitamin D

Funktionen

Störungen des Vitamin-D-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-D-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Vitamin E

Funktionen

Störungen des Vitamin-E-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-E-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Vitamin K

Funktionen

Störungen des Vitamin-K-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-K-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Vitamin B1

Funktionen

Störungen des Vitamin-B1-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-B1-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Weitere Hinweise/Überdosierung

Literatur

Vitamin B2

Funktionen

Störungen des Vitamin-B2-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-B2-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Weitere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Niacin

Funktionen

Störungen des Niacinhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Niacinhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Vitamin B6

Funktionen

Störungen des Vitamin-B6-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-B6-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Folat, Folsäure

Funktionen

Störungen des Folsäurehaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Folsäurehaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Vitamin B12

Funktionen

Störungen des Vitamin-B12-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-B12-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Pantothensäure

Funktionen

Störungen des Pantothensäurehaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Pantothensäurehaushalts: mögliche Folgen

Anwendungsgebiete

Zufuhrempfehlungen

Überdosierung

Literatur

Biotin

Funktionen

Störungen des Biotinhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Biotinhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Vitamin C

Funktionen

Störungen des Vitamin-C-Haushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Vitamin-C-Haushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, Anwendungseinschränkungen

Literatur

Multivitamin-Präparate

Vor- und Nachteile von Multivitamin-Präparaten

Anwendungsmöglichkeiten für Multivitamin-Präparate

Worauf sollte man bei der Zusammensetzung achten?

Fazit

Literatur

Die B-Vitamine – Einsatz als Team?

Anwendungsmöglichkeiten für Vitamin-B-Komplex-Präparate

Spezielle Kombinationen von B-Vitaminen

Worauf sollte man bei der Zusammensetzung achten?

Literatur

Mineralstoffe

Kalium

Funktionen

Störungen des Kaliumhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Kaliumhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Anwendungseinschränkungen, Überdosierung, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Kalzium

Funktionen

Störungen des Kalziumhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Kalziumhaushalts: mögliche Folgen

Die Kalziumaufnahme aus Nahrungsmitteln

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Anwendungseinschränkungen, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Magnesium

Funktionen

Störungen des Magnesiumhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Magnesiumhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, Anwendungseinschränkungen

Literatur

Natrium

Funktionen

Störungen des Natriumhaushalts: mögliche Ursachen

Mögliche Folgen eines Mangels

Mögliche Folgen einer erhöhten Zufuhr

Zufuhrempfehlungen

Literatur

Essenzielle Spurenelemente

Chrom

Funktionen

Störungen des Chromhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Chromhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, Toxizität

Literatur

Eisen

Funktionen

Störungen des Eisenhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Eisenhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, Eisenoverload

Literatur

Jod

Funktionen

Störungen des Jodhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Jodhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierungen, Toxizität

Literatur

Kupfer

Funktionen

Störungen des Kupferhaushalts, Kupfermangel: mögliche Ursachen

Störungen des Kupferhaushalts, Kupfermangel: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Chronische Kupferbelastungen

Literatur

Mangan

Funktionen

Störungen des Manganhaushalts, Manganmangel: mögliche Ursachen

Störungen des Manganhaushalts, Manganmangel: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Molybdän

Funktionen

Störungen des Molybdänhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Molybdänhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Selen

Funktionen

Störungen des Selenhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Selenhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Zink

Funktionen

Störungen des Zinkhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Zinkhaushalts: mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Potenziell essenzielle Spurenelemente

Bor

Eigenschaften

Störungen des Borhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Borhaushalts: mögliche Folgen

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsmöglichkeiten

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Fluor/Fluorid

Eigenschaften

Der Fluorhaushalt

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsmöglichkeiten

Überdosierung

Literatur

Silizium

Eigenschaften

Störungen des Siliziumhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Siliziumhaushalts: mögliche Folgen

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsmöglichkeiten

Überdosierungen, Überbelastungen

Literatur

Omega-3-, -6- und -9-Fettsäuren

Basiswissen zu Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Funktionen

Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren (α-Linolensäure, EPA, DHA)

α-Linolensäure (ALA) – die Vorläufersubstanz für EPA und DHA

EPA und DHA – die beiden pharmakologisch wirksamen Omega-3-Fettsäuren

Zufuhrempfehlungen

Die Bedeutung des Omega-3-Index als Labormethode

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Sicherheit, Nebenwirkungen

Literatur

Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolensäure)

Anwendungsgebiete von γ-Linolensäure (GLA)

Besondere Hinweise

Literatur

Omega-9-Fettsäuren

Anwendungsgebiete

Literatur

Aminosäuren und ähnliche Substanzen

Basiswissen über Aminosäuren

L-Arginin, L-Ornithin, L-Citrullin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, Interaktionen

Literatur

L-Cystein, N-Acetylcystein

Funktionen

Vorkommen, Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, Interaktionen

Literatur

L-Glutamin und L-Glutaminsäure

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Glycin

Funktionen

Störungen des Glycinhaushalts, mögliche Ursachen

Störungen des Glycinhaushalts, mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

L-Lysin

Funktionen

Störungen des Lysinhaushalts, mögliche Ursachen

Störungen des Lysinhaushalts, mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, Interaktionen

Literatur

L-Methionin, S-Adenosylmethionin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, Anwendungseinschränkungen

Literatur

L-Phenylalanin und L-Tyrosin

Funktionen

Störungen des Phenylalaninhaushalts, mögliche Ursachen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, Interaktionen

Literatur

L-Tryptophan

Funktionen

Störungen des Tryptophanhaushalts, mögliche Ursachen

Störungen des Tryptophanhaushalts, mögliche Folgen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Nebenwirkungen, Interaktionen

Literatur

Verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA)

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

L-Carnitin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

β-Alanin und Carnosin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Literatur

Glutathion

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Literatur

Kreatin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, Nebenwirkungen

Literatur

Taurin

Funktionen

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierungen

Literatur

Weitere Nährstoffe

Astaxanthin

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Literatur

Beta-Carotin

Funktionen/Eigenschaften

Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierungen

Literatur

Betain

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Literatur

Cholin

Funktionen/Eigenschaften

Störungen des Cholinhaushalts: mögliche Ursachen

Störungen des Cholinhaushalts: mögliche Folgen

Vorkommen und Zufuhrempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Chondroitinsulfat und Glucosamin

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Unerwünschte Nebenwirkungen und weitere Hinweise

Literatur

Coenzym Q10

Funktionen/Eigenschaften

Vorkommen in der Nahrung

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung

Literatur

Curcuma

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Weitere Hinweise

Überdosierung, Sicherheit

Literatur

β-Glucane

Eigenschaften

Vorkommen, Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Literatur

Grüntee und Grüntee-Extrakte

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Sicherheit/Überdosierung

Literatur

α-Liponsäure

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Sicherheit, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Lutein, Zeaxanthin, meso-Zeaxanthin

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Sicherheit, Überdosierung

Literatur

Lycopin

Eigenschaften

Vorkommen in der Nahrung

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Literatur

Melatonin

Funktionen und Eigenschaften

Vorkommen, Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Besondere Hinweise

Überdosierung, unerwünschte Nebenwirkungen

Literatur

Phosphatidylserin

Eigenschaften

Vorkommen, Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Überdosierung

Literatur

Quercetin

Vorkommen

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Unerwünschte Nebenwirkungen, Interaktionen

Literatur

Resveratrol

Vorkommen

Eigenschaften

Dosierungsempfehlungen

Anwendungsgebiete

Unerwünschte Nebenwirkungen, Interaktionen

Literatur

Ernährung in verschiedenen Lebensabschnitten

Schwangerschaftsplanung

Kinderwunsch: Worauf sollte ein Paar achten?

Präkonzeptionell wichtige Nährstoffe

Ernährung des Vaters

Literatur

Ernährung und Lebensstil während der Schwangerschaft

Viele Faktoren beeinflussen den Verlauf einer Schwangerschaft

Wie verändert sich der Nährstoffbedarf?

Makronährstoffe

Mikronährstoffe

Vorsicht, Schadstoffe!

Auf Alkohol verzichten

Möglichst wenig Koffein

Schwermetalle und EDCs (endokrine Disruptoren)

Arzneimittel in der Schwangerschaft

Besondere Hinweise

Literatur

Stillzeit und Säuglingsernährung

Stillen – überwiegt der Nutzen?

Wie viele Nährstoffe brauchen stillende Frauen?

Wovon hängt die Qualität der Muttermilch ab?

Nährstoffe, die für den Säugling besonders wichtig sind

Hoher Bedarf an essenziellen Fettsäuren

Fettlösliche Vitamine

Die wasserlöslichen Vitamine: B-Vitamine und Vitamin C

Spurenelemente

Nahrungsmittelallergien und kindliches Immunsystem

Allergieauslösende Nahrungsmittel

Symptome einer Nahrungsmittelallergie

Belastungen mit Schwermetallen

Literatur

Was brauchen Kinder und Jugendliche?

Vom Säugling zum Kleinkind: die Essgewohnheiten ändern sich

Hat die Familie als Vorbild für die Vermittlung gesunder Essgewohnheiten ausgedient?

Die Prägung durch die Essgewohnheiten der Eltern

Das Frühstück ist wichtig

Der Bedarf an Makronährstoffen

Hoher Energie- und Proteinbedarf

Fette: auf die Qualität achten

Nicht so viel Zucker

Vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche – ein No-Go?

Welche Mikronährstoffe sind oft kritisch?

Eine ausgeglichene Nährstoffbilanz bei Kindern und Jugendlichen

B-Vitamine und Vitamin C

Kalzium, Magnesium und Vitamin D für die Knochen

Kinder brauchen viel Eisen und ausreichend Zink

Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA)

Literatur

40+ oder das ABC des gesunden Älterwerdens

Das genetisch mögliche Lebensalter

Wann beginnt der Alterungsprozess?

Anti-Aging – vom biologischen und chronologischen Alter

Spätestens ab 40 gegensteuern

Das ABC des gesunden Älterwerdens

Autophagie

Bewegung, regelmäßige

Chromosomenschäden

Demenzen

Ernährung

Freie Radikale, Antioxidanzien

Genetik

Glykierungsprozesse

Hormone, Hormonersatztherapie

Hundertjährige – was ist so besonders an ihnen?

Immunsystem, Immunoseneszenz

Inflammaging, Entzündungen

Kalorienrestriktion, Caloric Restriction Mimetics

Lebensstil

Metformin

Mitochondrien

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid)

Nrf2 (Nuclear factor-E2 related factor 2)

Optimismus, positives Denken

Prävention

Rapamycin, mTOR

Schlaf

Sirtuine

Telomere

Umfeld, soziales

Verbundenbleiben mit der »Außenwelt«

Wein

Xenobiotika, Umwelteinflüsse

Young – for ever young …

Zweck der Existenz

Literatur

Wie sollten sich ältere Menschen ernähren?

Wie kann man Fehlernährung und Krankheiten vermeiden?

Körperliche Veränderungen

Risikofaktoren für Fehlernährung

Der Energiebedarf nimmt ab

Der Mikronährstoffbedarf im Alter

Der Einfluss von Medikamenten auf die Ernährung

Gesunde Ernährung im Alter – praktische Tipps

Literatur

Prävention und Therapie

Wichtige Hinweise zu »Prävention und Therapie«

Hauterkrankungen

Gesunde Haut

Trockene Haut

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Hautalterung, Falten und Altersflecken

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Akne

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Neurodermitis, atopisches Ekzem

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Psoriasis (Schuppenflechte)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Haar- und Nagelerkrankungen

Haarausfall

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Nagelbrüchigkeit

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Augenerkrankungen

Gesunde Augen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

Grauer Star (Katarakt)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Grüner Star (Glaukom)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Makuladegeneration (AMD)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Zähne und Mundschleimhaut

Zahnfleischentzündung und Parodontose

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Kariesprophylaxe

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

Aphthen

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Sodbrennen (gastroösophagale Refluxerkrankung)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Gastritis, Magengeschwüre

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Gallensteine

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Reizdarm (Colon irritabile)

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Verstopfung und Divertikulose

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Herz- und Gefäßerkrankungen

Der arteriosklerotische Prozess

Hauptrisikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen

Stoffwechselvorgänge

Risikomarker für kardiovaskuläre Erkrankungen

Literatur

Cholesterin und die Blutfettwerte

Homocystein

C-reaktives Protein (CRP, hs-CRP)

Glykierungsprozesse, AGEs

Omega-3-Index

Koronare Herzkrankheit

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Bluthochdruck (Hypertonie)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Herzrhythmusstörungen

Ursachen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Herzinsuffizienz

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Anämie (Blutarmut)

Eisen und andere wichtige Mikronährstoffe

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Stoffwechselstörungen

Zuckerstoffwechselstörungen

Nutritive Hypoglykämie – die Unterzuckerung ohne Diabetes

Gestörte Glukosetoleranz

Insulinresistenz

Empfehlungen zur Vorbeugung gegen Diabetes Typ 2

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Diabetes Typ 1 (juveniler Diabetes)

Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Fettleber, nichtalkoholische (NAFLD)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen, Diagnostik

Literatur

Nierensteine

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

Schilddrüsenfunktionsstörungen

Hypothyreose

Ernährungsempfehlungen

Hyperthyreose – Morbus Basedow

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen bei Schilddrüsenerkrankungen

Literatur

Oxidativer Stress und Nitrostress

Was sind freie Radikale?

Woher kommen freie Radikale?

Bedeutung freier Radikale

Antioxidanzien neutralisieren freie Radikale

Quellen von Antioxidanzien

Antioxidanzien – Teamwork in unserem Stoffwechsel

Zufuhrempfehlungen für Antioxidanzien

Literatur

Nitrostress schadet der Gesundheit

Gesundheitliche Auswirkungen

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Muskel-, Knochen- und Gelenkerkrankungen

Entzündliche Gelenkerkrankungen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Arthrose

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Osteoporose

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Muskelkrämpfe

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Fibromyalgie

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Krebserkrankungen

Wie entsteht Krebs?

Primärprävention: einer Krebserkrankung vorbeugen

Empfehlenswerte Lebensmittel:

Meiden:

Literatur

Unterstützung bei Chemotherapie und Bestrahlung

Ernährungsempfehlungen

Nährstoffempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Sekundärprävention nach der Krebstherapie

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Immunsystem

Die Aufgaben des Immunsystems

Erkrankungen des Immunsystems

Das Immunsystem regulieren und stärken

Mikronährstoffe besitzen Schlüsselrollen im Immunsystem

Ernährungsempfehlungen

Toxische Metalle

Sonstige Prävention und Therapie

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Akute Erkältungen bzw. Infekte der oberen Atemwege

Ernährungsempfehlungen

Mikronährstoffe und COVID-19

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Impfungen und Impfantwort

Literatur

Herpes simplex

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

HIV-Infektion und AIDS

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Autoimmunerkrankungen

Häufigkeit/Krankheitsbild

Ursachen

Medizinische Therapie

Ernährungsmedizinische Behandlung

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Allergien und Asthma

Wie entstehen Allergien?

Allergieprävention beim Kleinkind

Literatur

Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Literatur

Asthma

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Schmerzen

Chronische Schmerzen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Migräne

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Konzentration, ADHS, Stress, Burn-out

Gedächtnis und Konzentration

Ernährungsempfehlungen (kurzfristige Effekte)

Ernährungsempfehlungen (langfristige Effekte)

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Verhaltensauffälligkeiten, ADHS

Beteiligte Stoffwechselstörungen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Schlafstörungen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Stress und Burn-out

Stressfolgekrankheiten

Eustress und Disstress

Strategien gegen Stress

Wie zeigt sich ein Burn-out?

Was tun bei Burn-out?

Ernährungsempfehlungen bei Stress und Burn-out

Laboruntersuchungen

Literatur

Neurologische Erkrankungen

Epilepsie

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Parkinson-Krankheit

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Multiple Sklerose

Ursachen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Demenz und Alzheimer

Mögliche Ursachen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Psychiatrische Erkrankungen

Orthomolekulare Psychiatrie

Laborparameter

Literatur

Mikronährstoffe und die Synthese von Neurotransmittern

Depressionen

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Schizophrenie

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Angst und nervliche Anspannung

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Frauenbeschwerden

Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhö)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Wechseljahre (Menopause)

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Östrogenhaltige Arzneimittel

Literatur

Unfruchtbarkeit

Einflussfaktoren

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Fertilitätsstörungen Männer, Prostata-Vergrößerung

Erektile Dysfunktion

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Spermienqualität

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Prostata-Vergrößerung

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Wundheilung, Operationen

Zur Wundheilung braucht der Körper viele Nährstoffe

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Säure-Basen-Haushalt

Übersäuerung des Gewebes (latente Azidose)

Was führt zu einer Übersäuerung?

Ernährungsempfehlungen

Besondere Hinweise

Laboruntersuchungen

Literatur

Alkoholkonsum, Rauchen

Alkohol

Ernährungsempfehlungen

Laboruntersuchungen

Literatur

Rauchen

Ernährungsempfehlungen

Hinweis

Laboruntersuchungen

Literatur

Chronische Belastungen mit toxischen Metallen

Was sind toxische Metalle?

Wie wirken sich Schwermetalle im Körper aus?

Es gibt Grenzwerte für toxische Metalle

Wie kann man sich schützen?

Was kann ich bei chronischen Belastungen tun?

Chronische Metallintoxikationen auf einen Blick

Literatur

Aluminium

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Aluminiumbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Arsen

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Arsenbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Blei

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Bleibelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Weitere Hinweise

Literatur

Cadmium

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Cadmiumbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Weitere Hinweise

Literatur

Gold

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Goldbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Nickel

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Nickelbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Palladium

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Palladiumbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Platin

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Platinbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Quecksilber

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Quecksilberbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Weitere Hinweise

Literatur

Silber

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Silberbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Zinn

Vorkommen und Herkunft

Mögliche Folgen von chronischen Zinnbelastungen

Empfehlungen und Maßnahmen

Literatur

Anhang

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen

Literatur

Autorenvorstellung

Sachverzeichnis

Impressum

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Einleitung

Dieses Buch soll allen Interessierten dazu dienen, zu den wichtigsten Themen rund um die Ernährung und die Mikronährstoffe aktuelle, objektive, wissenschaftliche, aber dennoch gut verständliche Informationen zu erhalten. Es soll einen seriösen Umgang mit Mikronährstoffen fördern und möglichst vielen Menschen dabei behilflich sein, ihre Gesundheit – präventiv oder begleitend therapeutisch – zu erhalten oder zu verbessern.

Was ist orthomolekulare Medizin?

»Nicht die Krankheit, sondern die Gesundheit müssen wir pflegen« Dr. Lothar Burgerstein, 1895–1987

Die Anfänge der orthomolekularen Medizin

Schon der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: »Deine Nahrung soll deine Medizin sein.« Mehr und mehr beginnt die moderne Wissenschaft, den Wert dieses einfachen Grundsatzes zu erkennen. Das »Nährstoffbewusstsein« der Moderne wurde zu einem großen Teil durch die Arbeit von Pionieren der Biochemie in den 1960er-Jahren geprägt, allen voran Dr. Abram Hoffer, Prof. Roger Williams und Prof. Linus Pauling, zweimaliger Gewinner des Nobelpreises. Es entwickelte sich eine neue, auf optimaler Ernährung aufbauende Sicht zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten. Man erkannte, dass alltägliche Erkrankungen dann auftreten, wenn die Biochemie des Körpers durch Störungen im Mikronährstoffhaushalt oder durch chronische Belastungen mit körperfremden Substanzen aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Es stellte sich heraus, dass die Korrektur dieser Mängel und Stoffwechselstörungen durch die möglichst gezielte Gabe der benötigten Nährstoffe ein wirksames Behandlungsverfahren ist. Man gab dieser Therapieform den Namen »orthomolekulare Medizin« und definierte sie folgendermaßen:

»Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.«

Steigendes Interesse an Gesundheit, Ernährung und Mikronährstoffen

Immer mehr Menschen wollen die Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst übernehmen. Immer klarer tritt die Bedeutung einer optimalen Ernährung und eines ausgewogenen und nachhaltigen Lebensstils ins Bewusstsein.

Gesundheit – was braucht es dafür?

Für unsere Gesundheit brauchen wir laut der WHO (World Health Organization) nicht nur eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung, sondern auch

gute genetische Voraussetzungen,

einen gesunden Lebensstil,

eine positive Lebenseinstellung,

eine gesunde Umwelt und

ein gutes soziales Umfeld.

Das Interesse an den Mikronährstoffen hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Dies gilt zum einen für die wissenschaftliche Forschung, für ÄrztInnen, ApothekerInnen, ErnährungsberaterInnen und weitere in die Ernährung und Medizin involvierte Fachpersonen. Dies gilt aber auch für die Konsumenten, die sich mehr als früher mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Fett- und Aminosäuren beschäftigen.

Eine bezüglich Makro- und Mikronährstoffen optimale und bedarfsorientierte Ernährung kann uns Elan und Energie liefern, unser körperliches und geistiges Wohlbefinden steigern und uns ganz allgemein helfen, ein langes, gesundes und produktives Leben zu führen.

Mikronährstoffe: ein Orchester mit einigen Dutzend Mitgliedern

Zu den körpereigenen Substanzen gehören die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren, die zur Erhaltung des Lebens unbedingt notwendig sind. Viele davon sind essenziell, das heißt, sie müssen dem Körper über Nahrung oder Supplemente zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Einige dieser Nährstoffe, darunter die Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere die Spurenelemente, werden nur in kleinen Mengen benötigt und daher als Mikronährstoffe bezeichnet.

Zahlreiche wichtige Nährstoffe kann der Körper selbst herstellen. Dazu gehören Vitamin D, mehrere Aminosäuren, Fettsäuren (wie z. B. die Omega-3-Fettsäuren EPA, DHA), Coenzym Q10, Carnitin usw. Einige Darmbakterien sind auch in der Lage, bestimmte Vitamine herzustellen. Dazu gehören Vitamin K sowie die B-Vitamine B1, B2, Pantothensäure, Folsäure und Biotin. Diverse Umstände (z. B. Wechselwirkungen von Medikamenten, Lebensstil, Alter, Mangelzustände, Ernährungsfaktoren usw.) können bei diesen Nährstoffen dazu führen, dass eine Zufuhr, z. B. in Form von Supplementen, nötig wird, da die körpereigene Synthese nicht mehr ausreicht.

Vitamin D ist insofern ein Sonderfall, als dieses »Vitamin« unter dem Einfluss von UV-Strahlen grundsätzlich im Körper gebildet werden kann. Das Ausmaß der körpereigenen Synthese hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen gehören der Wohnort (geografische Breite), der Lebensstil, die Genetik und Umwelteinflüsse.

Vitamine & Co. – ein biochemisches Teamwork

Welche Bedeutung haben Mikronährstoffe?

Eine knappe Versorgung mit Mikronährstoffen und Störungen des Mikronährstoffhaushalts können zu Leistungseinbußen und einer erhöhten Anfälligkeit für zahlreiche Erkrankungen führen. Die Mikronährstoffe übernehmen im Körper wichtige Aufgaben. Die Kontraktion von Muskelfasern, die Impulsübertragung in Nervenzellen, die Bildung von neuen Zellen und Geweben, die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern, die Regulation des Immunsystems und unzählige weitere Funktionen hängen von einer stetigen und ausgewogenen Versorgung mit diesen Nährstoffen ab. Mikronährstoffe fungieren als Botenstoffe, Bausteine und Cofaktoren von Enzymen bei einer Vielzahl von komplizierten chemischen Reaktionen in den Zellen. Damit Zellen und Gewebe effizient für eine optimale Gesundheit zusammenspielen können, müssen alle Mikronährstoffe in exakten Mengen und in der richtigen Form vorhanden sein, und zwar zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.

Mikronährstoffe werden laufend »verbraucht« – sie werden verstoffwechselt, in den Organismus eingebaut und teilweise wieder ausgeschieden und müssen daher immer wieder zugeführt oder ersetzt werden. Weil viele von ihnen nicht in großen Mengen gespeichert werden können, ist eine regelmäßige und ausreichende Versorgung nötig. Eine längerfristig unzureichende Zufuhr – vor allem der essenziellen Nährstoffe – kann zu Mängeln führen und den Organismus und unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Der Nährstoffbedarf kann von Mensch zu Mensch variieren. Die verschiedenen Einflussfaktoren werden im Kapitel ▶ »Jeder hat einen individuellen Nährstoffbedarf« beschrieben.

Enzyme katalysieren chemische Reaktionen innerhalb und außerhalb der Zellen. Viele benötigen ein Coenzym bzw. einen Cofaktor für ihre Funktion.

Welche Faktoren beeinflussen den Mikronährstoffhaushalt?

»Vitaminpräparate sind bei einer ausgewogenen Ernährung unnötig«. Solche und ähnliche verallgemeinerte und oberflächliche Kommentare zu Nahrungsergänzungsmitteln kann man regelmäßig in den Medien lesen. Sie sind bei genauer Betrachtung in dieser Form wissenschaftlich aber nicht haltbar.

Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung ist unbestritten die wichtigste Voraussetzung für die adäquate Zufuhr von Makro- und Mikronährstoffen. Doch was ist eine ausgewogene Ernährung? Der Begriff ist ungenau und wird daher von jedem anders verstanden und interpretiert. Die klassischen Ernährungspyramiden der verschiedenen Ernährungsgesellschaften stellen zwar dar, wie eine »optimale« Ernährung theoretisch aussehen sollte. Kaum jemand hält sich jedoch an die vorgeschlagene Auswahl und Menge der Lebensmittel. Eine in Deutschland durchgeführte Studie zur Gesundheit Erwachsener (DEGS1) zeigt beispielsweise, dass lediglich 15 % der Frauen und 7 % der Männer täglich 5 Portionen Gemüse und Früchte verzehren.

Das Schweizer Ernährungsbulletin 2021 zeigte, dass von 22 untersuchten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen nur bei 6 (Vit. B1, B2, E, Na, Cl, P) die empfohlenen Zufuhrmengen von allen Studiengruppen erreicht wurden. Zu groß sind Einflussfaktoren wie Zeitmangel, Bequemlichkeit, Arbeitssituation, Einkommen, Bildungsstand, Essgewohnheiten usw.

Die Ernährung für sich allein ist noch kein Garant für eine ausgeglichene Mikronährstoffbilanz. Viele weitere Einflussfaktoren können den komplexen biochemischen Weg der Nährstoffe bis in die einzelnen Zellen stören. Diese Faktoren werden in den nächsten Kapiteln besprochen.

Wichtig ist, wie viele Nährstoffe in der Zelle ankommen

Wir gehen immer davon aus, dass alles, was wir essen und trinken (inkl. der Mikronährstoffe), »automatisch« an den richtigen Ort im Körper – d. h. zur Zelle oder zum Erfolgsorgan – gelangt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Für eine ausreichende Versorgung des Organismus ist entscheidend, wie viel von einem Nährstoff schließlich in der einzelnen Zelle ankommt. Unterwegs warten auf die Mikronährstoffe einige Hindernisse:

Resorptionsfläche Magen und Darm: Damit die Nahrung und die Nährstoffe vom Körper auch verwertet werden können, müssen sie mittels spezifischer Transportmechanismen und mit aktiven Carriersystemen durch eine intakte Magen- und insbesondere Darmschleimhaut aufgenommen werden. Sind die Zellen der Schleimhaut in ihrer Funktion beeinträchtigt, kann das die Nährstoffaufnahme empfindlich stören. Entzündungen der Darmschleimhaut können zu einer erhöhten Darmdurchlässigkeit oder Durchfälle zu unerwünschten Nährstoffverlusten führen.

Schwermetalle als mögliche Störfaktoren: Toxische Metalle – dazu gehören Aluminium und Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Arsen oder Quecksilber – gelangen aus verschiedensten Quellen in unseren ▶ Körper. Die Rolle der täglichen Nahrung bzw. der Nahrungskette wird dabei unterschätzt. Dies konnte das deutsche Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in einer Studie zeigen. Diese toxischen »Spurenelemente« stören den Mikronährstoffhaushalt auf verschiedene Weise:

Störung der intestinalen Aufnahme von diversen Mineralstoffen und Spurenelementen

Belegung von Transportproteinen, die für den Weitertransport von essenziellen Spurenelementen (z. B. Eisen) im Blut sorgen

kompetitiver Antagonismus an den Enzymstellen. Dadurch können die hier benötigten Spurenelemente wie Zink oder Selen von ihren Enzympositionen verdrängt werden und ihre biochemische Funktion nicht mehr quantitativ ausüben.

Blockade von Stoffwechselvorgängen. Beispiel: Hemmung der Aktivierung von Vitamin D zu 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3

Fehlende Cofaktoren: Wenn die für die Verstoffwechselung nötigen Cofaktoren fehlen, können trotz ausreichend zugeführter Nährstoffe entsprechende Stoffwechselstörungen mit den typischen Mangelbildern dieses Nährstoffes entstehen. Wir sprechen dann jedoch bewusst nicht mehr von Mängeln, sondern eben von Stoffwechselstörungen. Beispiele sind Kalziumstoffwechselstörungen bei fehlendem Vitamin D, Störungen des Omega-3- und Omega-6-Stoffwechsels bei Magnesium-, Zink-, Vitamin-B6-, Niacin- und Vitamin-C-Mängeln (reduzierte Aktivität der δ-6-Desaturase) oder eine unzureichende Aktivierung von Vitamin D zum 25-OH-Vitamin D bei Magnesiummangel.

Situationen mit einem erhöhten Mikronährstoff-Bedarf

Zahlreiche Phasen im Leben sind von einem höheren Nährstoffbedarf begleitet. Dazu gehören:

Schwangerschaft, Stillzeit

Wachstum

Stresssituationen

intensive sportliche Betätigung usw.

In diesen Lebensphasen kann es sein, dass die Ernährung nicht immer dem erhöhten Bedarf entspricht. Dann kann eine gezielte Nährstoff-Supplementierung sinnvoll sein. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in den einzelnen Kapiteln dieses Buchs.

Beeinflussung der Mikronährstoffbilanz durch den Wohnort

Es ist bekannt, dass in einzelnen Regionen die Mikronährstoffsituation in den Böden sehr unterschiedlich ist. So gelten beispielsweise die Alpenländer als Jodmangelgebiete. Von vielen europäischen Ländern – darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz – weiß man, dass deren Böden selenarm sind. Die daraus gewonnenen Lebensmittel (z. B. Getreide) enthalten daher weniger Selen als in Gebieten mit selenreichen Böden (z. B. gewisse US-Bundesstaaten).

Ebenfalls vom Wohnort bzw. von der geografischen Breite hängt die Vitamin-D-Produktion über die Haut ab. In Mitteleuropa ist im Winterhalbjahr die UV-Intensität der Sonne zu gering, um in unserem Körper die Bildung einer ausreichenden Menge von Vitamin D anzuregen. Da die Ernährung für den Vitamin-D-Haushalt nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist auch bei ausgewogener Ernährung eine gezielte saisonale Supplementierung mit Vitamin D sinnvoll.

Genetische Voraussetzungen, Polymorphismen: Durch die zunehmende Forschung im Bereich Genetik konnte gezeigt werden, dass unterschiedliche genetische Voraussetzungen bei einzelnen Menschen auch den Mikronährstoffhaushalt unterschiedlich prägen. Typische Beispiele für genetisch bedingte Unterschiede im Mikronährstoffstoffwechsel sind die Aktivierung der Folsäure zum aktiven Methylfolat oder die Umwandlung von Carotinoiden in Vitamin A durch die hierfür nötigen Enzyme (Dioxygenasen).

Bestehende Erkrankungen

Menschen mit bereits bestehenden Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen weisen zum Teil sehr spezifische Mikronährstoffbedürfnisse auf, die mittels der Ernährung nicht zu kompensieren sind. Dazu gehören beispielsweise Diabetiker, die bei einer nicht perfekten Einstellung ihres Zuckerstoffwechsels öfter Wasser lassen müssen (Polyurie, Glukosurie). Mit dem Urin werden gleichzeitig nennenswerte Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Chrom ausgeschieden. Je nach Ausprägung kann es dabei zu einer knappen Versorgung oder Mängeln kommen. Ebenso sind Menschen nach einem bariatrischen Eingriff (z. B. Magen-Bypass) darauf angewiesen, gewisse Mikronährstoffe lebenslang zu supplementieren. Eine ausgewogene Ernährung ist dabei nicht ausreichend. Gleiches gilt für Personen mit einem Dünndarm, der aus verschiedenen Gründen seine volle Resorptionsleistung nicht erbringen kann. Ohne Supplementierung sind zum Teil breitflächige Mikronährstoffmängel bekannt.

Medikamente können den Mikronährstoffhaushalt stören

Auch gewisse Medikamente können – vor allem bei längerfristiger Einnahme – den Mikronährstoffhaushalt stören. Diesen Interaktionen muss man gegebenenfalls mit einer gezielten Supplementierung begegnen. Eine ausführliche Übersicht über die wichtigsten Wirkungen von Medikamenten auf die Mikronährstoffbilanz findet sich im ▶ Anhang.

Mikronährstoffe therapeutisch einsetzen

Neben dem am meisten verbreiteten Einsatz zur Behebung von Mängeln oder bei knapper Versorgung können Mikronährstoffe auch therapeutisch eingesetzt werden. Sie besitzen dabei, wie klassische Arzneimittel, eigene pharmakologische Wirkungen. Ein Beispiel hierfür ist Vitamin E mit seiner eigenständigen analgetischen und antiphlogistischen Wirkung. Vitamin E wirkt – genauso wie klassische Antirheumatika (NSAR) – hemmend auf die entzündungsvermittelnden Enzyme Cyclooxygenase (COX), Lipoxygenase (LOX) und Phospholipase. Ebenso haben auch die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in therapeutischen Dosierungen entzündungshemmende Wirkungen auf Prostaglandine, Leukotriene und Interleukine.

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Ernährung

Eine den persönlichen Bedürfnissen angepasste, hochwertige Ernährung bildet in jeder Lebensphase einen unerlässlichen und wichtigen Mosaikstein zur Erhaltung der Gesundheit.

Grundlagen der Ernährung

Fast täglich erscheinen neue Ratschläge für die Auswahl von speziell »gesundem Powerfood«, die Zubereitung und die Anzahl von Mahlzeiten, die man pro Tag einnehmen soll. Als Entscheidungshilfe für die Auswahl unseres Essens und Trinkens haben wir in diesem Kapitel neun zentrale Aspekte zum Thema Ernährung nach dem heutigen Wissen zusammengestellt. Anschließend an die Darstellung der Ernährungsgrundlagen haben wir Neues, Relevantes zu alternativen Ernährungsformen und Diäten und zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten aufgearbeitet.

Wenig verarbeitete Lebensmittel auswählen, auf eine Vielfalt von Lebensmitteln zurückgreifen, den Körpersignalen wie Hunger, Sättigung, Durst entsprechend essen und trinken sind nach wie vor wichtige Aspekte einer gesunden Ernährung. Die Ernährung allein ist allerdings nur ein Faktor eines sinnvollen Lebensstils, der zunehmend zur Gesunderhaltung und zur Vorbeugung gegen Krankheiten von verschiedenen Fachgesellschaften empfohlen wird.

Lebensmittel – Mittel zum Leben?

Basierend auf den Ernährungsempfehlungen der deutschen und der schweizerischen Gesellschaften für Ernährung werden nachfolgend die wichtigsten Aspekte dieses Themas aufgeführt.

Food first – die Lebensmittelpyramide

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass man sich möglichst abwechslungsreich ernährt und dabei überwiegend pflanzliche Lebensmittel verzehrt. Das ideale Lebensmittel gibt es nicht. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht jeden Tag das Gleiche isst. Aber welche Lebensmittel sollte man bei der enormen Auswahl in den Speiseplan aufnehmen und welche Mengen dürfen wir täglich verzehren? Für die praktische Umsetzung von Empfehlungen werden Lebensmittel und Getränke in Gruppen eingeteilt und in Form einer Lebensmittelpyramide dargestellt. Je weiter unten in der Pyramide sich die Lebensmittelgruppe befindet, umso wichtiger sind die enthaltenen Lebensmittel für unsere tägliche Ernährung. Lebensmittel wie Süßwaren und Alkohol, die sich in der Spitze der Pyramide befinden, sind reine Genussmittel und sollten nur in Maßen verzehrt werden.

Die Lebensmittelpyramide gemäß SGE (Schweiz. Gesellschaft für Ernährung)

Getränke Täglich sollten 1 bis 2 Liter getrunken werden, vor allem ungesüßte Getränke wie Trink- oder Mineralwasser oder Früchte- und Kräutertees. Kaffee, schwarzer und grüner Tee tragen ebenfalls zur Flüssigkeitszufuhr bei. Süßgetränke und alkoholische Getränke eignen sich nicht als Durstlöscher. Berücksichtigen sollte man auch, dass mit zunehmendem Alter das Durstgefühl abnimmt. Deshalb müssen besonders ältere Menschen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Gemüse und Früchte Hier empfehlen die Ernährungsgesellschaften täglich 5 Portionen, davon 3 faustgroße (ca. 80 bis 150 g) Portionen Gemüse und 2 Portionen Früchte. Eine Portion kann auch durch 2 dl Fruchtsaft oder Gemüsesaft/-suppe ersetzt werden. Welche Gemüsearten und Früchte man verzehren möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings sollte man auch hier auf Abwechslung achten. Eine bunte Auswahl an Gemüse, Salaten und Früchten enthält viel Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Da Gemüse und Früchte viel Wasser enthalten, sind sie meist auch noch kalorienarm.

Getreideprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte Pro Tag sollen ca. 3 Portionen verzehrt werden. Vollkornprodukte sollten bevorzugt werden, da sie einen höheren Gehalt an Mikronährstoffen und Ballaststoffen haben, auch länger satt machen und die Vielseitigkeit der Darmbakterien positiv beeinflussen. Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Sojabohnen sind ebenfalls eine gute Quelle für Mikronährstoffe, aber auch für biologisch hochwertige Proteine. Hülsenfrüchte spielen somit eine wichtige Rolle für die Proteinversorgung von Menschen, die sich vegan ernähren.

Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier & Tofu Täglich sollen ca. 3 Portionen Milch und Milchprodukte verzehrt werden, da sie eine gute Quelle hochwertiger Proteine sind. Allerdings können diese Proteine auch Allergien auslösen, sodass nicht alle Menschen Milch und Milchprodukte verzehren können. Ebenfalls vertragen viele Erwachsene die Laktose (Milchzucker) nicht. Hier ist zu erwähnen, dass Halbhart- und Hartkäse praktisch laktosefrei sind und mittlerweile auch zahlreiche laktosefreie Milchprodukte zur Verfügung stehen. Fleisch, Fisch und Eier sind ebenfalls gute Proteinlieferanten, sollen aber nicht täglich verzehrt werden. Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt, muss auf eine ausreichende Versorgung mit hochwertigen Proteinen achten. Tofu und andere Sojaprodukte sind gute Proteinlieferanten. Sie können aber wie die Milchprodukte Allergien auslösen.

Öl, Fette und Nüsse Bevorzugen sollte man pflanzliche Öle mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (z. B. Leinöl oder Nussöle) oder einem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Olivenöl und Rapsöl). Nüsse enthalten zwar viel Fett und sind dadurch auch energiereich, da sie aber auch Omega-3-Fettsäuren, Mikronährstoffe und Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wird täglich eine Portion davon empfohlen.

Süßes, Salziges und Alkoholisches Hierbei handelt es sich um reine Genussmittel, da aber der Genuss auch zum Essen gehört, sollte und muss man sie nicht komplett vom Speisezettel streichen. Genussmittel sollten jedoch nicht dazu dienen, den Hunger zu stillen: So ist es zum Beispiel ratsam, Süßigkeiten nach einer Mahlzeit zu verzehren und nicht als Zwischenmahlzeit. Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sollten ganz auf Alkohol verzichten und Erwachsene alkoholische Getränke nur maßvoll genießen.

Sonstiges Das Essen sollte schonend zubereitet werden, damit insbesondere die Vitamine nicht verloren gehen. Auch ist es empfehlenswert, sich für das Essen Zeit zu nehmen und bewusst und genussvoll zu essen. So ist es z. B. keine gute Idee, Mahlzeiten vor dem Fernseher einzunehmen. Wichtig sind auch ökologische Faktoren und natürlich ausreichend Bewegung, Schlaf etc. Darauf kann hier nicht näher eingegangen werden.

Nutzen einer gesunden Ernährung

Die sogenannte »DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension)«-Studie war eine der ersten, die zeigte, dass eine Ernährung mit einem reichlichen Verzehr von Gemüse und Obst sowie fettreduzierten Milchprodukten und einer geringen Aufnahme von gesättigten Fetten die Gesundheit positiv beeinflusst. In dieser Studie wurden Amerikaner und Amerikanerinnen, die eine landesübliche Diät mit wenig Gemüse, Früchten und Milchprodukten verzehrten, in drei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe erhielt weiterhin acht Wochen die landesübliche Diät, die zweite Gruppe eine Diät mit mehr Gemüse und Früchten und die dritte Gruppe verzehrte ebenfalls mehr Gemüse und Früchte, darüber hinaus aber auch mehr fettreduzierte Milchprodukte, und insgesamt war der Verzehr von Fett, insbesondere von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, reduziert. Am Ende der Studie hatte die dritte Gruppe im Vergleich zur Gruppe mit der landesüblichen Diät einen deutlich reduzierten Blutdruck (–5,5 und –3,0 mmHg für den systolischen und diastolischen Blutdruck). Auch die Gruppe, die mehr Gemüse und Früchte verzehrte, hatte einen reduzierten Blutdruck, allerdings war hier der Effekt nicht so stark ausgeprägt.

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass eine qualitativ hochwertige Ernährung das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs, aber auch neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer reduziert.

Was isst man in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz?

Auch wenn unumstritten ist, dass eine qualitativ hochwertige Ernährung gut für die Gesundheit ist: Berücksichtigt die Bevölkerung in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz die Lebensmittelpyramide? Die nationale Ernährungserhebung menCH in der Schweiz zeigte, dass nur ungefähr 12,4 % der Befragten täglich mindestens 5 Portionen Gemüse und Früchte essen. Die exakte Empfehlung, täglich mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Früchte zu essen, befolgten sogar nur 3,3 % der Männer und Frauen. Allerdings konsumierte der Großteil der Bevölkerung (87 %) immerhin täglich mindestens eine Portion Gemüse oder Obst. Des Weiteren konsumieren die Schweizer und Schweizerinnen im Vergleich zu den Empfehlungen zu viel Süßes, Salziges und zu viel Fleisch. In Deutschland sind die Zahlen ähnlich (DEGS1).

TippWenn man die tatsächliche Ernährung