Business Intelligence ganz einfach - Peter Bluhm - E-Book

Business Intelligence ganz einfach E-Book

Peter Bluhm

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Beschreibung

Ihr Business Intelligence-Projekt steht am Start. Und damit eine Menge Herausforderungen und Fragen. So wie diese: Sind wir als Unternehmen bereit? Wie finde ich die passende Software? Wie erkenne ich meine Anforderungen? Wie bleibe ich auf meine Ziele fokussiert? Wie führe ich ein Projektteam? Wer hilft mir, wenn ich nicht weiterkomme? Jedes Unternehmen kann mit Business Intelligence im Controlling glänzen. Hierzu braucht es weder jahrelange Projekterfahrung noch topgepflegte Datenbanken oder langwierige Einführungsprozesse. Mit einfachen Regeln und dem richtigen Mindset schaffen Sie den Sprint in Richtung Performance-Plus.

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Seitenzahl: 147

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Business

intelligence Ganz einfach

Die besten Impulse für

Analyse, Planung und Reporting

Peter Bluhm

Peter Bluhm

Business Intelligence

ganz einfach

Die besten Impulse für Analyse, Planung

und Reporting

Mit einem Vorwort von Stephan Nelles

Für alle Controllerinnen und Controller,

die bereit sind für den Aufbruch.

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;

detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://dnb.deabrufbar.

ISBN 978-3-9822713-0-9 Print (Hardcover)

ISBN 978-3-9822713-4-7 Print (Softcover)

ISBN 978-3-9822713-1-6 E-Book (PDF)

ISBN 978-3-9822713-2-3 E-Book (EPUB)

ISBN 978-3-9822713-3-0 Hörbuch

Peter Bluhm

Business Intelligence ganz einfach

1. Auflage 2021

Herausgeber: ATVISIO Consult GmbH, Merkurstr. 9, D-67663 Kaiserslautern

Gestaltung: Dreamland GmbH & Co. KG

Satz: Dreamland GmbH & Co. KG

Fotografie: Marcus Fache

Printed in Germany

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, auch die der Übersetzung, des Nachdruckes und der Vervielfältigung des Buches oder von Teilen daraus, ist ohne schriftliche Zustimmung des Autors unzulässig. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung des Autors in irgendeiner Form (Foto-kopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung – mit Ausnahme der in den §§ 53,54 URG genannten Sonderfälle –, reproduziert oder unter Verwendung elektro-nischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Die Rechte aller Grafiken und Bilder liegen beim Autor. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Copyright © 2021 Peter Bluhm

Inhalt

Inhaltseite

Inhalt

10 Warum ich dieses Buch empfehle–

Vorwort des Bestsellerautors Stephan Nelles

Prolog

14 Wie Weltmeister denkenund was Controller daraus lernen können

18 Von Anfang an die richtigen Entscheidungen treffen

23 Die wichtigsten Erfolgsfaktoren– Checkliste

Kapitel 1

Was hält Sie auf, heute Ihr Business Intelligence-

Projekt zu starten?

29 Ausreden, die Sie besser anderen überlassen

31 Für mich ist Planung wie ein Regentanz

– Podcast mit Boris Thomas

36 Irrtum Nr. 1: Unsere Datenqualität ist zu schlecht für Business

Intelligence

40 Irrtum Nr. 2: Ich habe keine Zeit für ein Business Intelligence- Projekt

43 Controller sind oft noch nicht so richtig gewohnt, schnell sein zu müssen– Podcast mit Matthias von Daacke

48 Irrtum Nr. 3: Die Auswahl einer Business Intelligence-Software

ist aufwändig

53 Die häufigsten Business Intelligence-Ausreden– Checkliste

5

Kapitel 2

Bringen Sie Ihre Ressourcen in Stellung

59 Bestens vorbereitet ins Projekt starten

60 Manchmal ist schnell fast zu langsam– Podcast mit

Prof. Dr. Heimo Losbichler und Siegfried Gänßlen

65 Irrtum Nr. 4:Die Auswahl einer BI-Software erledigen wir selbst

70 Irrtum Nr. 5: Wir nehmen das BI-Modul unseres ERP-Herstellers

74 Irrtum Nr. 6: Einen letzten kritischen Blick vor unserer finalen Softwareentscheidung brauchen wir nicht

77 Norden ist oben und Flüsse sind blau – das ist weltweit ein Standard– Podcast mit Prof. Dr. Rolf Hichert

83 Kein Softwarekauf ohne Pilotprojekt

87 Punktgenaue Softwareauswahl– Checkliste

92 Was ein Consultant leisten muss

96 Die wichtigsten Beratertugenden

99 Irrtum Nr. 7: Business Intelligence ist eine Entscheidung der IT

103 Irrtum Nr. 8: Es ist besser, das Projekt mit dem Software-

Hersteller durchzuführen

108 Erfolgreiche Beraterauswahl – Checkliste

Kapitel 3

Business Intelligence-Projekte zielgenau umsetzen

116 Pioniertaten lassen sich wiederholen

119 Eine Business Intelligence-Landkarte gibt Sicherheit

122 Der Controller ist nicht mehr der alleinige Gatekeeper

– Podcast mit Prof. Dr. Utz Schäffer

130 Bei guten BI-Projekten sindUnternehmen selbst mit am Ball

6

134 Die Verantwortung des Projektleiters

137 Digitalisierung im Controlling ist kein Selbstläufer

– Podcast mit Prof. Dr. Karsten Oehler

144 Die Verantwortung des Consultants

148 Unterschiedliche Wissensstände, Charaktere und Motivationen

151 Es wird zu wenig Zeit in die Datenmodellierung investiert

– Podcastmit Stephan Nelles

158 Immer einen Schritt vorausdenken

Kapitel 4

BusinessIntelligence-Projekte weiterentwickeln

162 Wie Sie das nächste Level erreichen

164 Auf dem Weg zum Blockbuster-Projekt

167 Ein Team aus Algorithmus und Mensch ist unschlagbar

– Podcast mit Prof. Dr. Peter Buxmann

172 Was macht einen guten Business Intelligence-Support aus?

174 Business Intelligence-Support– Checkliste

182 Leistungsplus durch Check-up

185 Jedes Controlling-Lehrbuch hat mittlerweile ein Kapitel

zur Corporate Governance– Podcast mit Prof. Dr. Dr.

Carl-Christian Freidank

189 Mastermind: Der Expertenzirkel für Business Intelligence

192 Project Rescue: Spielt Ihr Berater noch auf Ihrem Niveau?

Epilog

198 Weiter, immer weiter

In diesem Buch verwende ich aus Gründen der Lesbarkeit die männliche Wortform.

Selbstverständlich sind jedoch stets Männer und Frauen gemeint.

7

Ich werde aufräumen – mit den Mythen, den

Ausreden und den

unnötig gescheiterten Business Intelligence-Projekten

Peter Bluhm

Vorwort des

Bestsellerautors

Stephan Nelles

Sie sind verantwortlich für Reporting, Planung, Prognoserechnungen

und Analysen in Ihrem Unternehmen? Eine spannende Aufgabe. Denn schließlich liefern Sie hier entscheidungswichtige Informationen für das Management. Sie wissen, dass der Einsatz moderner Software-Tools der Schlüssel für ein schlagkräftiges Controlling ist. Richtig um-gesetzt, kann Business Intelligence Ihrem Unternehmen viel Zeit und Geld sparen.

Doch oft gibt es schon an dieser Stelle viele Fragen und Unklar-heiten. Vor allem bei der Auswahl von Business Intelligence-Tools gehen

Unternehmen mitunter sehr aktionistisch vor. Anstatt ein Business In-telligence-Projekt systematisch zu planen und umzusetzen, verbrin-gen viele Unternehmen sogar mehr Zeit damit, Ausreden zu finden, warum sich der ganze Aufwand nicht lohnt: keine Zeit, zu teuer, zu

schlechte Datenqualität. Diese Argumente höre ich sehr oft in meiner täglichen Arbeit als Controlling-Experte und Autor zahlreicher Fach-bücher. Und wenn sich ein Unternehmen dann doch zur Optimierung seines Controlling entschlossen hat, sind viele der Meinung, die wich-tigsten Schritte im Auswahlprozess für Software und Berater über-springen und direkt selbst loslegen zu können. Weit gefehlt.

Peter Bluhm deckt die häufigsten Fehler im Umgang mit Business Intelligence-Projekten auf. Schon im Vorfeld hatte er angekündigt, die Business Intelligence-Branche auf den Seziertisch zu legen und neue Wege aufzuzeigen. Genau das hat er auch getan: In diesem Buch geht es nicht darum, theoretisches Wissen zu vermitteln. Es liefert vielmehr praxiserprobte Empfehlungen für alle relevanten Projekt-

phasen. Um die Leser bei der Auswahl des richtigen Beraters, der passenden Softwarelösung und vielem mehr zu unterstützen, hat

Peter Bluhm sich die gängigen Mythen, Methoden und Vorgehens-weisen in der Business Intelligence vorgenommen.

Warum ich dieses Buch empfehle

Warum ich dieses Buch empfehle

10

Peter Bluhm ist seit fast 20 Jahren Geschäftsführer von ATVISIO, einer der Top-Beratungen für Business Intelligence und Performance Management. Alles, was er Ihnen in diesem Buch erzählt, hat er selbst erlebt und an Erfahrung gesammelt. Vor allem die Beispiele aus dem eigenen Unternehmen sorgen für eine praxisorientierte Anleitung zur Umsetzung effizienter und zielführender Business Intelligence-Projekte.

Die im Buch an strategischen Stellen platzierten Checklisten und die umfangreichen Download-Materialien bieten einen wertvollen Mehrwert für alle, die sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchten. Hätte es dieses Buch schon vor fünf Jahren auf dem Markt gegeben, wären viele Teilnehmer meiner Seminare heute sicherer im Umgang mit Business Intelligence – und viele Projekte wären erfolg-reicher verlaufen. Vollgepackt mit Praxis-Know-how lotst das stimmige

Konzept des Buches den Leser durch die scheinbaren Untiefen der Business Intelligence.

Stephan Nelles

Bestsellerautor & Speaker

Warum ich dieses Buch empfehle

11

Prolog

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Anforderungen an Reporting & Planung

September 2015. Samstagabend, eine Sportarena in Nürnberg. Zwi-schen 5.000 jubelnden Zuschauern erleuchten Scheinwerfer eine Gasse zum Podest. Bombastisch schallt „Conquest of Paradise“ aus den Lautsprechern und heizt die Euphorie der Menge an. Da tritt der Champion in die Halle. Unter brausenden Wogen schreitet er nach vorne und steigt die Stufen empor. Siegessicher dreht er sich zum Publikum und badet einige Augenblicke im Applaus. Er ist bereit für den Kampf. Und greift zum Mikro.

Sein Name: Henry Maske

Boxer seit seinem siebten Lebensjahr. In der DDR hatte er sich als Amateursportler zum Weltmeister und zum Olympiasieger emporge-kämpft. Nach der Wende dann der Wechsel ins Profilager – zu einer Zeit, als noch niemand glaubte, dass der Boxsport in Deutschland einmal derart populär werden sollte. Das kam erst mit Maske. Sein unorthodoxer Kampfstil, seine Persönlichkeit und sein Leistungswille haben die Menschen begeistert. Der Gentleman-Boxer wird er heute

noch genannt. Als Profi hat Maske nur eine von 31 Begegnungen verloren. Dieser eine verlorene Kampf, 1996 gegen Virgil Hill, sollte eigentlich sein letzter sein.

Zehn Jahre vergehen, nachdem Henry Maske seinen Weltmeister-

titel abgegeben hat. Doch dann, im Jahr 2006, passiert etwas, was niemand mehr für möglich gehalten hätte: Sein allerletzter Gegner, Virgil Hill, wurde erneut Weltmeister. Maske dagegen hatte mit sei-ner Karriere längst abgeschlossen und sich eine erfolgreiche Existenz als Unternehmer aufgebaut. Inzwischen ist er 42 Jahre alt. Es ist die letzte, seine allerletzte Chance, noch einmal in den Ring zu steigen.

Wie Weltmeister denken

Und was Controller daraus lernen können

Prolog

14

Tritt er nochmals gegen Hill an, würde das monatelanges Training

unter härtesten Bedingungen bedeuten.

Doch er stellt sich der Herausforderung

Obwohl sein ehemaliger Mentor Manfred Wolke zunächst ablehnt, ihn zu trainieren. Obwohl er sein Zuhause gegen das Trainingslager im öden US-Kaff Hackensack/New Jersey eintauschen muss. Nach dem Training nur die Regentropfen am Fenster seines kargen Apartments, und dahinter die verschwommenen Farbflecken der tristen Fassaden gegenüber.

Dann der Kampf gegen Hill. Und Maske siegt. Er verlässt den Ring nun endgültig, aber diesmal als Weltmeister. Er hat sein Ziel, sein wahres Ziel, niemals aus den Augen verloren.

Als ich diese Geschichte aus dem Mund des Champions hörte, musste ich unweigerlich schmunzeln. Denn sie passt auf die Business Intelligence – man verzeihe das Wortspiel – wie die Faust aufs Auge.

Ich möchte Ihnen das so erklären: Kommt ein Controller in ein Unternehmen, muss er sich oft mit den Instrumenten zufriedengeben, mit denen seine Abteilung womöglich schon sehr lange arbeitet. Man hat sich in einem Status quo eingerichtet. Die Zeit des Ringens um die besten Strategien, Methoden und Werkzeuge ist längst vorüber.

Draußen hat sich die Welt inzwischen weitergedreht

Es gibt fortschrittlichere Werkzeuge, effizientere Methoden – und der Wettbewerb arbeitet womöglich schon längst damit. Doch wer jetzt vorschlägt, die Komfortzone zu verlassen und zu seinen ursprüng-lichen Zielen zurückzukehren – nämlich Planung und Reporting für die Erfolgsmaximierung im Unternehmen zu nutzen – der wird oft auf gewaltige Widerstände stoßen. So wie Henry Maske: „Muss das wirk-lich sein? Läuft doch alles bestens. Never touch a running system.“ Solche Argumente eben. Dabei gibt es viel zu gewinnen, wenn man seine Chancen nutzt.

Prolog

15

Dieses Buch ist für alle, die wie Henry Maske noch einen weiteren

„Kampf“ zu gewinnen haben. Ich möchte Ihnen Mut machen und Ihnen Impulse geben für Ihr eigenes Business Intelligence-Projekt. An stan-dardisierte Rezepte glaube ich nicht: Jedes Projekt und jedes Unter-nehmen hat seine eigenen Anforderungen. Stattdessen möchte ich meine jahrzehntelangen Erfahrungen aus der Business Intelligence-

Beratung mit Ihnen teilen. Wir stellen einige hartnäckige Legenden auf die Probe, die viele Controller davon abhalten, ein Business Intel-ligence-Projekt zu starten. Ich zeige Ihnen, wie Sie vor Projektbeginn Ihre Ressourcen sammeln und in Stellung bringen. Wir sprechen da-rüber, wie Sie zielsicher durch Ihr Projekt navigieren. Und schließlich kümmern wir uns um die solide Weiterentwicklung Ihres produktiven Systems.

Sie haben dieses Buch zur Hand genommen, weil Sie bereit sind für den nächsten Schritt. Los geht’s.

In Sachen Business Intelligence geben Sie sich nicht mit dem Status Quo zufrieden.

Sie sind bereit, Ihr Controlling auf die Probe zu stellen.

Sie verlassen Ihre Komfortzone und besinnen sich auf Ihre ursprünglichen Ziele: Planung und Reporting für

die Erfolgsmaximierung im Unternehmen zu nutzen.

Worum geht es wirklich?

Prolog

16

Ich möchte Ihnen Impulse geben und Mut machen

Schon seit Jahren beobachte ich, dass Unternehmen mit ungeeigneten

Business Intelligence-Tools eine Menge Zeit und Geld verschleudern. Dazu kommt: Viele setzen ihr Vertrauen in den falschen Projektpartner und bringen dadurch ihr Projekt zusätzlich in Gefahr. Muss es wirklich so ablaufen?

Ich bin davon überzeugt, dass jedes Unternehmen auch ohne kostspielige und zeitaufwändige Fehlstarts ein erfolgreiches Business Intelligence-Projekt umsetzen kann. Schwieriger allerdings wird es, wenn Sie zu Projektbeginn noch auf entscheidende Informationen an-gewiesen sind. Eines ist sicher: Der Software-Hersteller wird Ihnen diese Geheimnisse nicht enthüllen. Oftmals kennt er sie noch nicht einmal selbst, denn sein Kerngeschäft ist die Software und nicht die zielsichere Projektumsetzung in der Unternehmenspraxis.

Management, Controlling und IT der meisten Unternehmen arbei-ten heute schon auf sehr hohem Niveau. Trotzdem werden gerade bei Business Intelligence-Projekten viel zu oft fatale Entscheidungen getroffen. Mit der Folge, dass 75 Prozent aller Unternehmen mit ihrer aktuellen Controlling-Software unzufrieden sind. Und sogar über 54 Prozent kurz vor einem grundlegenden Umbau ihrer Business Intelli-

gence-Tools stehen. Woran liegt das? Was kann man besser machen?

In diesem Buch gebe ich Antworten.

Von den Insidern der Branche bekommen Sie dieses Wissen nicht: Die Software-Hersteller schweigen – denn bei einem erfolgreichen Projekt geht es um weit mehr als nur die Installation einer Software. Auch Beratungshäuser für Business Intelligence halten sich bedeckt. Vor allem, wenn sie nur bei der reinen Softwareauswahl unterstützen und sich danach bei der Umsetzung Ihres Projektes direkt ausklinken.

Von Anfang an die richtigen

Entscheidungen treffen

Prolog

18

Den meisten Unternehmen ist sehr bewusst, wie dringend Busi-ness Intelligence nötig ist, um bessere unternehmerische Entschei-dungen treffen zu können. Doch fehlende Informationen zum perfek-ten Ablauf eines Business Intelligence-Projektes führen zu Zweifeln. Die Motivation für einen Projektstart rutscht dann schnell in den Keller. Und Unsicherheit wird hinter Ausreden versteckt: „Unsere Datenquali-

tät ist zu schlecht. Wir haben keine Zeit für ein Projekt. Der Software-dschungel erschlägt uns.“ Ich habe eine ganze Liste solcher falscher Alibis gesammelt.

Mit diesem Buch werde ich aufräumen – mit den Mythen, mit den Ausreden und mit den unnötig gescheiterten Projekten. Aus unserer eigenen Beratungspraxis bei ATVISIO weiß ich: Sie brauchen keine Idealbedingungen, um ein Projekt zum Erfolg zu führen. Eine Bergtour startet gerade dann, wenn es noch dunkel ist. Der Weg ist steil und steinig, das Wetter kann umschlagen. Erfahrene Bergsteiger lassen sich davon nicht abhalten. Sie studieren vor der Tour die Karte, neh-men einen ortskundigen Begleiter mit und packen die passende Aus-rüstung ein. Kurz: Sie bereiten sich vor.

Bei einem Business Intelligence-Projekt ist es ähnlich. Eine Aus-rede werden Sie immer finden. Warten Sie nicht auf den idealen Zeit-punkt. Den gibt es nämlich nicht. Denn worum geht es wirklich? Es geht darum, die Verbesserung Ihres Controlling jetzt gezielt anzuge-hen. Um nichts anderes.

In den folgenden Kapiteln gebe ich Ihnen an die Hand, was Sie für Ihren Projekterfolg benötigen. Dabei orientiere ich mich an den einzel-nen Projektphasen und ihren individuellen Herausforderungen.

Prolog

19

Kapitel 1:

Was hält Sie auf, heute Ihr Business Intelligence-Projekt zu starten?

Welche typischen Ausreden erweisen sich als Projektkiller – und wie behalten Sie Ihr wirkliches Ziel im Fokus?

Kapitel 2:

Bringen Sie Ihre Ressourcen in Stellung

Wie finden Sie die richtige Software und den perfekten externen Sparringspartner für Ihr Projekt und Ihre Anforderungen – und wovon sollten Sie lieber die Finger lassen?

Kapitel 3:

Business Intelligence-Projekte zielgenau umsetzen

Welche Methoden gehören in die Mottenkiste der Business Intelli-gence? Und welche bringen Ihr Projekt wirklich voran?

Kapitel 4:

Business Intelligence-Projekte weiterentwickeln

Wie halten Sie Ihr laufendes und produktives System „gesund“? Und wann wird es höchste Zeit, das nächste Level anzusteuern?

Übrigens: In jedem Kapitel geht es direkt in die Praxis. Sie erhalten Checklisten, die Sie direkt in die Umsetzung Ihres Business Intelli-gence-Projektes einfließen lassen können.

Und zwischendurch kommen immer wieder Experten zu Wort. Ich habe mit einer ganzen Reihe an Vordenkern aus Wirtschaft und Wissenschaft gesprochen, die Ihnen wertvolle Impulse und einen noch tieferen Einblick in unser Thema geben. Für Ihr eigenes erfolg-reiches Business Intelligence-Projekt wünsche ich Ihnen exzellente Performance.

Prolog

20

Sie akzeptieren keine falschen Ausreden, die Sie von Ihrem Business Intelligence-Projekt abhalten.

Sie warten nicht auf Idealbedingungen, sondern gehen Ihr Projekt jetzt an.

Bei Unsicherheiten verschaffen Sie sich die nötigen

Informationen für den Projektstart.

Sie arbeiten nur mit externen Projektpartnern, die Sie wirklich weiterbringen.

Worum geht es wirklich?

Prolog

21

Jedes Unternehmen kann mit Business

Intelligence im

Controlling glänzen

Peter Bluhm

Wird ein Business Intelligence-Projekt nicht sauber geplant und auf-gesetzt, darf man sich über die Qualität der Ergebnisse nicht wundern.

Schnell werden dann die Zahlen aus dem Controlling in Zweifel ge-zogen. Und kommen Sie erst einmal in Verdacht, falsche Daten zu liefern, gerät die Glaubwürdigkeit Ihres gesamten Projektes schnell ins Wanken. Es spricht viel dafür, die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Business Intelligence-Projekt von Anfang an zu kennen.

Doch jedes Unternehmen stellt andere Anforderungen an das Controlling. Ein Universalrezept für den Projektverlauf kann es nicht geben. Bestimmte Erfolgsfaktoren beobachten wir jedoch immer wieder.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Checkliste

Prolog

23

Erfolgreiche Projekte arbeiten mit einer Business

Intelligence-Landkarte

In einem Workshop mit einem unabhängigen Projektpartner ermitteln Sie zum Projektstart Ihre Business Intelligence-Strategie. Die Entwicklung einer BI-Landkarte gehört bei ATVISIO zum Standard.

Sie haben einen systematischen Auswahlprozess durch-laufen

Spätere Mängel gehen häufig auf eine vorschnelle Software-entscheidung zurück. Vertrauen Sie keinesfalls den ersten Google-Treffern – jedes erfolgreiche Business Intelligence-Projekt beginnt mit einer strukturierten Softwareauswahl.

Sie werden von einem erfahrenen Projektpartner begleitet

Betriebswirtschaftliche Kompetenz reicht nicht aus, um Ihr Business Intelligence-Projekt zum Erfolg zu führen. Damit Sie am Ende wirklich zu besseren unternehmerischen Entschei-dungen kommen, sind auch Business Intelligence-Fachwissen

und -Methodik gefragt.

Der herstellerunabhängige Projektpartner ist von Anfang an mit dabei

Bereits in die Softwareauswahl ist ein neutraler, externer Be-rater mit eingebunden. Bei der Projektimplementierung und im laufenden Betrieb übernimmt er nun aktive Mitverantwor-tung.

01

Prolog

02

03

04

24

Es gibt einen verantwortlichen Projektleiter im Unter-nehmen

Er plant, koordiniert und hält