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Eine Portion, zweifacher Genuss! Alleine kochen ist doof? Von wegen! Bei diesen wundervoll-aromatischen Wohlfühl-Gerichten, wirst du froh sein, alles selbst verputzen zu können. Einfach mal entschleunigen und dir selbst etwas Leckeres zaubern. Und das ganz ohne den typischen "wenn ich das einkaufe, was mach ich nur mit dem Rest!?"-Singles-Stress, denn die Rezepte in der neuesten Ausgabe der beliebten Cosy-Kitchen-Reihe sind genau auf eine Portion ausgelegt. Kein Wegschmeißen, keine Reue – dafür umso mehr Schlemm-Spaß! Schlau shoppen, gesund kochen, Food Waste vermeiden – so geht's! Gönn dir! Warum es sich lohnt, auch für dich alleine zu kochen ... Soulfood pur: 35 Schnelle Gerichte aus wenig Zutaten, aber mit viel Geschmack Vorratsschrank und Meal Prep im Ein-Personen-Haushalt: die besten Tipps & Tricks Einkaufen als Single kann manchmal ganz schön frustrierend sein: Ein Kilo Karotten, wer soll die denn essen? Ein ganzer Kohlkopf? Himmel, hilf! Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man eine Handvoll simpler Regeln beachtet und klug plant. In diesem Buch erfährst du alles, was du zum Thema Single-Küche wissen musst und wie für sich allein kochen nicht nur einfach sein kann, sondern auch richtig viel Freude macht. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Seitenzahl: 138
Veröffentlichungsjahr: 2025
Soulfood for One
Wohlfühl-rezepte &Einkaufstipps für die Solo-Küche
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EIN E-BOOK DER EDITION MICHAEL FISCHER
1. Auflage 2025
Alle Rechte der deutschsprachigen Ausgabe bei
© 2025 Edition Michael Fischer GmbH
© 2024 Nijgh Cuisine, Amsterdam
Erstveröffentlichung 2024 von Nijgh Cuisine, Amsterdam
Titel der Originalausgabe: Solo
Aus dem Englischen übertragen von Birgit van der Avoort
Cover, Layout & Satz: Julia Deuter Projektmanagement und Lektorat: Kristina Aytemur
Herstellung: Azra Ocak
Copyright Text und Rezepte: © 2024 Emma de Thouars
Foodstyling: Emma de Thouars
Foodfotografie & -styling: Sophia van den Hoek, Studio Unfolded
Cover der Originalausgabe und Interior Design: Jelle F. Post
ISBN 978-3-7459-3353-6
www.emf-verlag.de
hallo erstmal
PROBLEME, MIT DENEN SINGLES ZU KÄMPFEN HABEn...
…UND WIE MAN SIE LÖST.
dein guide für den single-haushalt
Capsule Kitchen
miX &Match
einmaleinsfür diesolo-küche
Auf die Schnelle gezaubert
grundrezepte
Frühstück
Röstbrot
Kräuter
Gemischter Teller
knabber & knusper
Lieferservice für einePerson
Reis
Me, myself & Ei
eat your veggies
Schnell noch etwas Gemüse
cosy carbs
allein essen gehen
Kartoffeln
festessen für eine person
süßes
Danke
register
Wenn ich Leute frage, ob sie gerne kochen, be-komme ich häufig die gleiche schwammige, entschuldigende Antwort. Fast jeder beginnt mit „ja“, um dann wortreich zu erklären, woran das Kochen in der Praxis meist scheitert. Ich höre dann oft „nur, wenn ich Zeit habe“ oder „nur, wenn ich für Freunde koche“. Menschen in Beziehungen kochen, wenn der Partner zu Hause ist, aber wenn sie abends mal allein zu Hause sind, entscheiden sie sich für den Lieferservice oder die Tüte Chips. Viele Singles kochen zu große Mengen und essen tagelang das Gleiche. Mit diesem Buch möchte ich das grund-legend ändern.
Schließlich hast du nur das Beste verdient, auch wenn du allein isst. Und keine Sorge, ich werde dir nicht erzählen, dass du es dir wert bist, stundenlang in der Küche zu stehen. Oder, dass Kochen für dich die ultimative Form der Selbstfürsorge ist. Beides mag stimmen, aber seien wir mal ehrlich: Nach einem anstrengenden Tag musst du dir noch überlegen, was du essen willst und was du dafür einkaufen musst. Und dann steht nach dem Kochen das Aufräumen und der Abwasch an. Das ist total ermüdend. Du würdest doch viel lieber auf einfache Rezepte zurückgreifen, bei denen du nicht groß nachdenken musst – oder auf den gut gefüllten Kühlschrank, in dem sich leckere Reste befinden.
Hilfe ist jetzt da – in Form von mir. Schließlich bin ich die Expertin in allen Fragen rund ums Essen für Singles. Ich habe seit Jahren weder eine Beziehung noch Mitbewohner und koche abends meist für mich allein und sonst niemanden. Weil ich es gern tue. Ich bin am glücklichsten, wenn ich zu Hause bin und mit einem Buch auf dem Sofa liege, vor allem, wenn ich vorher etwas Leckeres gegessen habe. Für mich ist es völlig normal, kleine Mengen zu kochen oder von manchen Gerichten etwas mehr zuzubereiten, damit ich an anderen Tagen nicht extra kochen muss, sondern alles mischen oder kombinieren kann. Kurz gesagt, ich bin die perfekte Küchenmanagerin eines Single-Haushalts.
Damit du das irgendwann genauso gut kannst wie ich oder zumindest nicht jeden Abend allein mit aufgewärmten Fertiggerichten verbringen musst, habe ich dir meine Tipps und Lieblingsrezepte zusammengestellt. Kochen für eine Person ist nicht kompliziert, man muss nur ein bisschen anders denken. Obwohl die Zahl der Single-Haushalte rasant steigt, ist die Welt noch nicht wirklich darauf ein-gestellt. Supermarktpackungen sind zu groß für eine Person, und die meisten Kochbücher bieten Rezepte für vier Personen. Klar, du kannst die Zutaten auch durch vier teilen, aber dann bleiben immer noch drei Viertel Spitzkohl übrig. Es braucht ein bisschen mehr Planung und Selbsterkenntnis, aber wenn du irgendwann weißt, wie du für dich selbst kochen kannst, macht es wirklich Spaß. Auch du schaffst das garantiert!
Alles Liebe,
Emma
Packungen im Supermarkt sind oft für zwei oder mehr Personen. Und wenn es doch mal kleinere gibt, sind diese oft verhältnismäßig teuer. Einen Chinakohl oder Blumenkohl kann man zwar tagelang allein essen, aber nach dem zweiten Tag hat man meist keine Lust mehr darauf. Kräuter wiederum verwelken nach einer Woche, und wir alle wissen, wie schwierig es ist, Nudelgerichte für eine Person zu kochen. Das alles führt dazu, dass relativ viele Lebensmittel im Müll landen, und das ist natürlich totale Verschwendung.
Um weniger wegzuwerfen, muss man seinen Kühlschrank gut kennen. Das bedeutet allerdings für jeden ein bisschen etwas anderes. Mein Leben kommt zum Beispiel ohne große Überraschungen aus, und ich esse fast immer zu Hause. Für mich funktioniert es daher gut, einmal in der Woche einzukaufen. Vielleicht bist du aber ja spontaner, und der Salat verwelkt dann doch, weil du unerwartet außer Haus isst. Du solltest also ungefähr wissen, was noch in deinem Kühlschrank ist und was du daraus zaubern kannst.
Die Lösung für das Problem der großen Packungen besteht für die meisten Leute darin, ein Gericht für vier Personen zuzubereiten und tagelang das Gleiche zu essen. Mein absoluter Albtraum. Wenn du den ganzen Sonntag damit verbringst, Essen für die kommende Woche vorzukochen, um dann jeden Tag die gleiche Mahlzeit aus dem Kühlschrank zu holen, bitte sehr, aber ich esse nie zwei Tage hintereinander das Gleiche. Ja, manchmal gibt es Reste zum Mittagessen, aber am Abend möchte ich wieder etwas anderes essen.
Der Trick besteht darin, bestimmte Komponenten der Mahlzeit wieder dazuzunehmen, aber auf andere Weise zuzubereiten: Der sautierte Spinat zum Çilbir (siehe „Çilbir mit Spinat“) ist auch am nächsten Tag köstlich auf einem Brot oder als Teil eines „Gemischter Teller“ mit Kartoffeln, Sardinen aus der Dose und einem Klecks Crème fraîche.
Wenn man nicht gerade in Geld schwimmt, kann man sich allein meistens weniger Quadratmeter leisten als zu zweit. Oh, wie schön wäre es, Suppe und Saucen in großen Mengen zuzubereiten und sie dann einzufrieren. Zum Glück habe ich einen Gefrierschrank und einen recht großen Kühlschrank für mich allein, aber ich kenne genug Leute, die sich mit einem kleinen Kühlschrank und einem dieser winzigen Gefrierfächer im Kühlschrank herumärgern. Deshalb wird in diesem Buch nichts eingefroren. Außerdem brauchst du nur wenige Küchenutensilien: ein scharfes Messer, einen Gemüsehobel und einen Stabmixer – das war’s.
Das ist vielleicht der schwierigste Punkt, an dem du arbeiten musst. Viele Menschen finden es reine Zeitverschwendung, eine halbe Stunde in der Küche zu stehen, um dann in fünf Minuten allein auf dem Sofa alles aufzuessen. Oder sie haben einfach keine Lust, sich die Mühe zu machen. Diejenigen, die meinen, Kochen sei die ultimative Form der Selbstfürsorge, haben teilweise recht, aber wahrscheinlich kochen sie auch einfach gern. Das ist also leicht dahingesagt. Ich liebe es, am Wochenende meine Mahlzeiten zu planen, einzukaufen, meinen Kühlschrank aufzuräumen und aufwendig für mich selbst zu kochen. Aber das muss natürlich nicht für jeden gelten.
Wie entspannend ist es, wenn man nicht gut kochen kann und immer wieder im Rezept nachlesen muss, ob man alles richtig macht? Wenn man in Schweiß ausbricht, sobald es heißt „Erbsen blanchieren“, oder man keine Ahnung hat, was beim Rösten von Nüssen oder beim Braten von Auberginen „goldbraun“ sein soll. Solche Fragen lösen Stress aus und sind definitiv keine Selbstfürsorge. Je besser du kochen kannst, desto mehr Spaß macht es dir. Je häufiger du kochst, desto größer die Begeisterung beim Kochen. Oder auch nicht. Es ist wie beim Sport oder beim Lesen. Manchmal muss man sich anfangs zwingen, es zu tun. Es dauert, bis etwas zur Gewohnheit wird, denn alles Neue ist erstmal anstrengend. Versuche mal, einen Monat lang ein- bis zweimal in der Woche für dich zu kochen. Auch wenn es immer die gleichen Gerichte sind, das macht gar nichts. Wenn du nach einem Monat feststellst, dass es dir immer noch keinen Spaß macht, dann hörst du eben wieder auf und bereitest nur die allereinfachsten Gerichte aus diesem Buch zu.
An den meisten Tagen möchte man nach der Arbeit ein leckeres und nahrhaftes Essen auf den Tisch bringen, obwohl man keine Lust zum Kochen hat. Das gilt auch für mich. Es gibt Tage, an denen ich auf meinen Essensplan schaue und heulen könnte: Warum hatte ich unbedingt Kohlrouladen machen wollen? Ich greife dann oft auf die Reis-Bowl mit (veganem) Thunfisch (siehe „Reis-Bowl für Faule“) oder auf den gerösteten Blumenkohl mit Zatar (siehe „Gerösteter Blumenkohl mit Zatar“) zurück. Das sind Gerichte, bei denen ich nicht lange nachzudenken brauche. Ich hoffe, dass einige der Rezepte in diesem Buch dir irgendwann so vertraut sind, dass du sie ohne großes Überlegen zubereiten kannst. Lies auf jeden Fall „Auf die Schnelle gezaubert“! Dort habe ich einige meiner ultimativen Favoriten aufgelistet, die so einfach sind, dass man eigentlich kaum von einem echten Rezept sprechen kann.
Die meisten Probleme rund ums Kochen für Singles lassen sich mit etwas Planung und einem guten Kühlschrankmanagement lösen. Das muss nicht kompliziert sein, aber es ist schön, den Überblick zu behalten. Wie planst du deine Einkäufe, und was machst du idealerweise mit Resten? Und wie verhinderst du von vornherein Reste?
Keine Panik, ich werde dir hier nicht sagen, dass du für jede Woche einen festen Zeitplan aufstellst, was du an welchen Tagen isst oder wie du deinen Wocheneinkauf organisierst. Zugegeben, so mache ich es, denn es stresst mich total, wenn ich am Ende des Tages noch überlegen muss, was ich essen werde. Ich renne dann auch nicht mehr in den Supermarkt, sondern brate mir lieber Veggie-Fischstäbchen aus dem Gefrierschrank an. Natürlich auch lecker, aber ich esse eigentlich lieber abwechslungsreich.
Am allerwichtigsten ist es, dir darüber klar zu werden, was für ein Koch und Esser du bist. Isst du oft zu Hause, kochst du normalerweise für dich selbst, oder isst du lieber mit anderen zusammen? Gehst du oft aus? Kannst du dich an einen Wochenplan halten? Isst du mittags in der Kantine, oder nimmst du selber etwas mit? Oder arbeitest du zu Hause und kannst dir schnell etwas aus dem Kühlschrank aufwärmen? Gehst du ohne Einkaufsliste los und lässt dich von dem inspirieren, was du siehst, und zauberst du daraus mal eben schnell etwas Leckeres? Oder weißt du, was du mit den Zutaten aus dem Kühlschrank zubereiten kannst? Die richtige Planung ist dabei alles. Hier sind ein paar Beispiele.
Wenn du jetzt darüber nachdenkst, was du in ein paar Tagen essen wirst, kann es sein, dass du genau dann überhaupt keine Lust auf das geplante Essen hast. Oder, dass du dich spontan mit Freunden zum Essen verabredet hast. Man weiß nie, was das Leben bringt, und deshalb ist es am besten, jeden Tag oder alle zwei bis drei Tage einzukaufen.
Notiere auf dem Handy deine Lieblingsgerichte und die notwendigen Zutaten. Achte darauf, dass du alle Zutaten bei dir um die Ecke oder auf dem Nachhauseweg besorgen kannst. Auf diese Weise kannst du immer auf etwas Leckeres zurückgreifen, ohne direkt die ganze Woche zu verplanen. Bei dieser Methode wirst du wahrscheinlich Essen übrig haben, aber im Reste-Planer „Tipps, um in Zukunft weniger wegzuwerfen“ zeige ich dir, wie du Reste ganz easy weiterverwerten kannst.
Stelle sicher, dass du viele haltbare Lebensmittel auf Vorrat hast, wenn du mal keine Lust hast, in den Supermarkt zu gehen. Eine Dose passierter Tomaten für eine schnelle Nudelsauce oder eine Dose Bohnen in Tomatensauce. Möglicherweise ergänzt um ein Gemüse wie Blumenkohl, der lange haltbar ist, oder eine Dose Mais. An manchen Tagen reicht das völlig.
Du weißt jede Woche genau, was du an den einzelnen Abenden kochen wirst, und weichst nie von deinem Plan ab. Du magst keine Überraschungen. Ruhe, Reinheit und Regelmaß sind dein Mantra. Du magst es, wenn du schon am Vortag weißt, was du essen wirst, und hast alle Zutaten im Haus. So musst du nicht extra überlegen, sondern nur noch die einzelnen Zubereitungsschritte ausführen. Dein TikTok-Algorithmus zeigt dir viele Videos an, die in diese Richtung gehen.
Der Einfachheit halber erkläre ich dir, wie ich es mache. Ich stelle jede Woche einen Essensplan mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen für jeden Tag auf. Dort trage ich normalerweise das Abendessen für fünf von sieben Tagen ein. Früher habe ich alle Tage notiert, aber inzwischen weiß ich, dass ich mich daran nicht halten kann. Ich notiere nicht für jeden Tag das Frühstück oder das Mittagessen, aber es ist sehr nützlich, wenn ich Rezepte testen muss, bestimmte Reste zum Mittagessen essen will oder am Wochenende mehr zubereiten möchte. In diesem Plan notiere ich, ob ich vor dem Yogakurs eine Banane essen will oder ob ich für Hummus die Kichererbsen einweichen muss. Anhand dieses Essensplans erstelle ich meine Einkaufsliste.
Ich gehe jeden Samstag einkaufen und suche verschiedene Läden auf: Wochenmarkt, Asialaden, Großhandel und/oder ein orientalischer Lebensmittelladen stehen auf meiner Liste. Am liebsten kaufe ich nur alle zwei Wochen ein, das reicht. Auf diese Weise habe ich eine größere Vielfalt an Gemüse und esse abwechslungsreicher, als wenn ich wöchentlich einkaufen würde. Ich schaue, was noch im Vorratsschrank ist, und erstelle dann meinen nächsten Essensplan. Oft muss ich nur einige Dinge zusätzlich besorgen, wie zum Beispiel frische Kräuter oder Joghurt, also mache ich das dann.
Du hast kein Problem damit, eine Wochen-Einkaufsliste zu schreiben. Vielleicht gehst du sogar gern auf den Markt oder in diesen einen Feinkostladen. Vielleicht aber auch nicht. Du kochst manchmal nach Rezept, kannst aber auch aus dem, was noch im Kühlschrank ist, etwas Leckeres zubereiten.
Schreibe jede Woche einige Rezepte auf, die du gern zubereiten würdest, aber lege dich nicht auf einen bestimmten Tag fest. Achte bei den Rezepten darauf, dass du die benötigten Zutaten bei deinem Wocheneinkauf besorgst, und kaufe außerdem ein paar Lieblingszutaten, von denen du sicher weißt, dass du daraus etwas zaubern kannst. An Tagen, an denen es dir an Inspiration mangelt, kannst du auf eines dieser Rezepte zurückgreifen, an anderen Tagen kochst du das, was dir gerade in den Sinn kommt.
Ich stelle oft fest, dass Menschen immer noch in dem Gedankenmuster von Kartoffel, Gemüse und Fleisch verhaftet sind und sich drei ungefähr gleiche Portionen auf ihrem Teller wünschen. Bei einem Rezept für gebratenen Reis fragen mich die Leute, welches Gemüse sie dazu essen sollen, weil sie sich eine vollständige Mahlzeit wünschen. Ich hingegen denke dann einfach: Koche doch etwas Brokkoli (siehe „Reis mit mariniertem Ei“) oder schmore Brokkolini oder chinesisches Blattgemüse mit einem Tropfen Austernsauce im Wok. Eines meiner Lieblingsgerichte, wenn ich wirklich überhaupt keine Lust zum Kochen habe, ist der geröstete Blumenkohl mit Zatar (siehe „Gerösteter Blumenkohl mit Zatar“). Doch während es für mich mit einer Vollkorn-Pita oder einem Fladenbrot mehr als genug ist, ist das für einige nur eine Beilage.
