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Lottogewinne, Sex, viel Geld, teuere Anschaffungen, Superhandys, Ferraris, Internet-Anbindung, Facebook-Freunde, Erfolgserlebnisse im Beruf, Eheschließungen – vielfach erwarten wir uns davon eine dauerhafte Steigerung des persönlichen Glücks. Allerdings: So stark ein Hochgefühl zu Beginn auch sein mag, nach einer Weile pendelt sich unsere Laune immer wieder bei ihrem Ausgangspunkt ein. Der "Crash-Kurs zum Glück" zeigt, wie man seine Lebenslust dennoch dauerhaft steigert.
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Seitenzahl: 37
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Gero Harms
Crashkurs zum Glück
Tipps und Tricks zur Steigerung der Lebenslust
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Danksagungen
Widmung
Kapitel 1: Schlummerndes Glückspotential
Kapitel 2: Gute Erinnerung, schlechte Erinnerung
Kapitel 3: Der "George-Baily-Effekt"
Kapitel 4: Techniken zur Angstbewältigung
Kapitel 5: Geld ausgeben - aber richtig!
Kapitel 6: Ying und Yang - Das Glück negativer Erfahrungen
Kapitel 7: Die Macht der Worte
Kapitel 8: Zusammenfassung
Kapitel 12: Ansichten des Glücks
Impressum neobooks
Wie können wir unser Glück beziehungsweise unsere Lebenszufriedenheit steigern? Diese Frage ist heute poulärer denn je. Jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt hat weiß jedoch, dass es keine Abkürzung zu nachhaltigem Lebensglück gibt. Im Grunde genommen gilt auch heute, was vor 100 oder 200 Jahren richtig war. Denn die Grundbedürfnisse des Menschen haben sich nicht wesentlich geändert. Wir brauchen Essen, Gemeinschaft und eine sinnstiftende Tätigkeit. Allerdings: Was sich total geändert hat, ist unsere Umwelt. Und die wiederum formt auch uns und unsere Wünsche.
Lottogewinne, heisser Sex, viel Geld, teuere Anschaffungen, Superhandys, Ferraris, Internet-Anbindung, Facebook-Freunde, Erfolgserlebnisse im Beruf, Eheschließungen – vielfach erwarten wir uns davon eine dauerhafte Steigerung des persönlichen Glücks. Allerdings: So stark ein Hochgefühl zu Beginn auch sein mag, nach einer Weile pendelt sich unsere Laune immer wieder bei ihrem Ausgangspunkt ein.
Auch wenn zahlreiche „Rezepte“ es nahelegen: schnelles, permanentes Glück gibt es nicht. Die Wissenschaft konnte derlei „Erfolgsrezepte“ nicht bestätigen. Sie gehen am Leben vorbei. Im Gegenteil: Vermeintliche Schnellrezepte können langfristig zu größerem Unglück führen, da falsche Erwartungen geweckt werden. Bleibt die Frage: Gibt es eine Aufwärtsspirale des Wohlbefindens? Möglicherweise liegt das Geheimnis dazu nicht so sehr in externen Faktoren wie Bankkonto und PS-Kraft der neuesten Limousine sondern mitunter in einer Geisteshaltung, die dem individuellen Glück förderlich ist. Wie das gehen soll, erfahren sie hier.
Die Digitalisierung trägt einen epochalen Wandel in die Medienwelt.
Ohne das Internet und seine Quellen wäre auch dieses Buch so nicht möglich gewesen. Weder inhaltlich, noch was die Veröffentichung angeht. Und deshalb möchte ich nicht zuletzt meinen digitalen Quellen danken: Auf Youtube fand ich unter anderem Vorträge zum Thema Hirnforschung von Dr. Gerald Hüther und Dr. Manfred Spitzer, von denen ich mitunter lernte, dass jetzt in meinem – und ihrem, liebe Leserin, lieber Leser - Gehirn neue Zellen wachsen. Früher hieß es, die Hirnzellen sterben nach und nach alle weg. Ich fand auf Youtube noch vieles mehr – Beiträge des Dalai Lama, Interviews mit Glücksforschern wie Tal Ben Shahar und vielen anderen.
Auf Google fand ich Artikel und Interviews zum Thema Glücksforschung, die ich teilweise erhellend fand. Ich habe einige Zitate am Ende des Buches verwendet, um zu zeigen, wie vielschichtig das Thema „Glück“ sein kann.
Ich möchte Neobooks danken. Ohne diese Plattform gäbe es dieses Buch nicht. Die Veröffentlichung eines Buches auf dieser Plattform ist unglaublich einfach.
Und letztlich danke ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, dass sie sich die Zeit nehmen für diesen kleinen Blitz-Ratgeber. Das Thema „Glück“ ist unendlich – die Kunst besteht darin, sich aufs Wesentliche zu beschränken.
Was macht glücklich? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Glücksforschung. Dieser interdisziplinäre Forschungszweig konnte vor allem in den letzten zehn Jahren erhebliche Popularität erzielen. Offenbar gab und gibt es hier eine Marktlücke, denn viele Menschen möchten wissen, wie sie ihr Lebensglück steigern können. Ja, wie denn eigentlich?
Betrachten wir mal die beiden Seiten der Glücks-Medaille. In seinem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ nennt Paul Watzlawik einen Weg, der häufig ins Unglück führt. „Grundsätzlich handelt es sich um die Überzeugung, daß es nur eine richtige Auffassung gibt: die eigene.“ Bewerte man die Welt nach dieser Maxime, seien der Vermehrung des persönlichen Unglücks unter Umständen kaum noch Grenzen gesetzt, so Watzlawik. Das ist die eine Seite.
Glücksforscher und Soziologe Alfred Bellebaum sagt:
