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Backrezepte zum Abnehmen
Auch mit Diabetes können Sie Butterplätzchen oder herzhaftes Fingerfood genießen – ganz ohne Reue. Kohlenhydratarme Rezepte helfen, den Blutzucker zu senken und das Gewicht in den Griff zu bekommen. Profitieren Sie vom Wissen rund um geeignete Mehlsorten, Zuckerersatz wie Xylit und fettarme Alternativen zu Sahne und Co. So zaubern Sie verführerisches Gebäck, das allen schmeckt!
Leckere Köstlichkeiten für Menschen mit Diabetes und kalorienbewusste Genießer
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2023
Claudia Busse, Katja Hirschmann
4. Auflage 2023
36 Abbildungen
ob fürs Picknick, zum Geburtstag, zu Ostern oder zu Weihnachten – Selbstgebackenes ist immer etwas ganz Besonderes. Jedoch enthalten gerade Backwaren häufig viele Kohlenhydrate und große Mengen von Fett auf kleinem Volumen. Das schadet zum einen der schlanken Linie und zum anderen der stabilen Blutzuckereinstellung für Diabetiker.
Was ist schöner als Genuss ohne Reue? Das ist die Grundidee unseres kleinen Backbüchleins; denn als Ernährungsexperten werden wir häufig nach Rezeptideen gefragt, die vollen Geschmack und diätetisches Know-how verbinden.
Auch wenn dieses Buch speziell für Diabetiker entwickelt wurde, haben wir darauf geachtet, verführerisches Gebäck zu kreieren, das allen schmeckt. Unser Buch eignet sich sowohl für Diabetiker, die ihren Kuchen unkompliziert zubereiten wollen, als auch für Low-Fat-Bäcker, für Kreative, für Anfänger und Könner. Jedes Rezept enthält genaue Angaben zu Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten sowie Broteinheiten (BE). Im Kapitel »Süße Basics« finden Sie außerdem hilfreiche Tipps für gelungenen Backgenuss.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, Nachbacken und »Genuss ohne Reue«. Lassen Sie es sich schmecken!
IhreClaudia Busse und Katja Hirschmann
Titelei
Liebe Backfans,
Süße Basics
Die Welt der Süßungsmittel
»Ja« zu Zucker, aber …
Welche Zuckerarten gibt es?
Raffinadezucker
Rohrzucker
Rohrohrzucker
Vollrohrzucker
Puderzucker
Süße Alternativen
Ahornsirup
Honig
Kokosblütenzucker
Stevia
Süßstoffe
Zuckeraustauschstoffe
Xylit
Erythrit
Umgang mit Fett
Eine Kalorienbombe
Abnehmen lohnt sich
Vorsicht: versteckte Fette
Butter und Margarine
Alternativen zur Sahne
Eier und Ei-Ersatz
Kalorienbewusstes Backen
Know-how rund ums Backen
Die Temperatur der Zutaten
Teig ausrollen
Die richtige Hitze
Garprobe
Aufbewahren
Tipps zum Einfrieren
Die Vorbereitung
Die richtige Verpackung
Auftauen
Wiegen und Messen
Abkürzungen in den Rezepten
Rezepte für Genießer
Klassiker
Besonderes
Obstkuchen
Schnell & lecker
Klein & fein
Weihnachtliches
Herzhaftes
Autorenvorstellung
Sachverzeichnis
Impressum
Es gibt viele Tricks, damit das Backen von Kuchen, Keksen und Co. gelingt, und zwar nicht nur kalorienarm, sondern auch genussvoll.
Backen ganz ohne Fett funktioniert leider nicht. Damit Sie ohne Reue genießen können, lohnt es sich jedoch, zu pflanzlichen Schlagcremes und anderen fettarmen Zutaten zu greifen.
Als Geschmacksträger ist Fett in Backwaren unerlässlich. Fett ist in vielen Fällen auch aus Volumengründen und für die Teigbeschaffenheit notwendig. Der Verzehr von Kuchen & Co lässt sich aufgrund des hohen Fettgehaltes jedoch selten mit den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung vereinbaren.
Fett ist sehr kalorienreich und sollte daher nur in Maßen verzehrt werden. Jedes Gramm Fett in unserer Nahrung liefert 9 Kalorien und damit mehr als doppelt so viel wie die anderen Hauptnährstoffe Kohlenhydrate und Eiweiß mit jeweils 4 Kalorien pro Gramm. Höchstens 30 % (ca. 60–80 g) des täglichen Energiebedarfs sollten aus Fett geliefert werden. In der Realität sind es häufig ca. 45 % (ca. 100 g) – das Zuviel an Kalorien macht sich schnell auf der Waage bemerkbar.
Die Ernährung bei Diabetikern verfolgt das Ziel, die Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte zu verbessern, um Langzeitschäden zu verhindern. Patienten mit Übergewicht sollen zudem abnehmen, um den Stoffwechsel zu verbessern und gleichzeitig das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen zu verringern. Der Abbau von Übergewicht ist also ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Eine fettarme Ernährung unterstützt das Schwinden überzähliger Kilos, deshalb haben wir in unseren Rezepten an vielen Stellen (Fett-)Kalorien eingespart.
Mit einer Radikaldiät in kürzester Zeit abzunehmen ist jedoch nicht empfehlenswert. Zwar purzeln die Kilos anfänglich schnell, jedoch sind die Erfolge nur von kurzer Dauer. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, weniger fett- und kalorienreich zu essen und sich gleichzeitig mehr zu bewegen. Denn: Wer mehr Kalorien verbrennt, als er zu sich nimmt, verliert langfristig Gewicht.
In Kuchen und Co sind die Hauptfettlieferanten Butter und Sahne, aber auch das versteckte Fett aus Marzipan, Kokosraspeln, Mandeln, Nüssen, Eiern oder Kuvertüre lassen den Fettgehalt eines harmlos aussehenden Kuchens in die Höhe schnellen. Mit ein paar Tricks und Tipps lassen sich in vielen Backrezepten Fettkalorien sparen.
In den meisten Teigarten werden üblicherweise größere Mengen Fett in Form von Butter, Margarine oder Öl verbacken. Die Kalorienzufuhr durch diese Fette ist immens. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, durch die Verwendung von Margarine statt Butter Fett einsparen zu können. Die Verwendung von Joghurt- oder Halbfettbutter sowie Halbfettmargarine bringt etwas: mit etwa 40 % Fett enthalten diese Produkte weniger als die Hälfte des Fettes der Standardprodukte und lassen sich dennoch bestens zum Backen verwenden. Pflanzliche Öle und Margarinen sind cholesterinfrei und liefern gesunde Fettsäuren. Butter ist allerdings ein exzellenter Geschmacksgeber und unterstreicht die Aromen anderer Zutaten.
