Das Buch Simeon - Rolf Simon - E-Book

Das Buch Simeon E-Book

Rolf Simon

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Beschreibung

Es gibt noch Hoffnung! Nach 2.000 Jahren musste wieder ein neuer Messias geboren werden. Dies musste geschehen, um der Welt mitzuteilen, dass es noch Hoffnung gibt! Ich hoffe um der Menschheit willen, das sie es glauben und die Hoffnung auf das ewige Leben nie aufgeben wird! Dies ist die Geschichte und die neue Botschaft der Hoffnung!

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Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Mein Name ist Rolf Simon und ich muss meine Geschichte erzählen, damit die Welt weiß: „ Es ist noch Hoffnung“!

Es war kurz vor Ostern 1990 in Aachen. Ich lebte damals in einem Wohnheim für Obdachlose. Wie ich dorthin kam erzähle ich euch später. Ich weiß heute nicht mehr welcher es war, aber es war früher Abend. Wir waren sechs junge Männer und saßen wie schon oft bei einem davon in dessen Zimmer beisammen und unterhielten uns. Da geschah es, und ich schwöre bei Gott, und es geschah urplötzlich, da schoss ein strahlend weißes Licht in meinen Kopf! Es war strahlend hell und es kämpfte mit etwas schwarzem in mir. Wie lange das ging kann ich nicht sagen, aber das helle Licht verjagte das schwarze aus meinem Kopf. Ich war nur Zuschauer, der sah das dieser Kampf in meinem Kopf ausgetragen wurde. Ich wusste sofort das es eine himmlische Macht war, und noch bevor ich es zu realisieren versuchte, durchströmte mich die unbeschreibliche Liebe und der Friede Gottes.

Die Menschen die mit mir im Zimmer waren hatten offensichtlich etwas mitbekommen, denn sie schauten mich ganz ängstlich an. Ich sagte zu ihnen es ist alles in Ordnung, aber ich muss jetzt gehen, und verließ das Zimmer, denn ich musste jetzt alleine sein.

Ich ging auf mein Zimmer und ich stellte mich vor einen großen Spiegel an der Wand. Und ich hielt ein flammendes Schwert in meinen Händen das ich hochhielt, und ich schwörte Gott ewige Treue! Ich legte mich aufs Bett und fing an zu weinen und sprach zu Gott:“warum ich Herr, ich kann das doch nicht; ich bin es nicht wert Herr, nimm einen andern! Ich redete und jammerte wohl so lange bis ich dann irgendwann einschlief.

Ich bin im November 1958 in Kork zusammen mit meinem Zwillingsbruder auf die Welt gekommen. Wir wuchsen in Honau, das ist ein kleines Dorf am Rhein in der Nähe von Straßburg auf. Fünf Jahre später kam auch unser kleiner Bruder Fritz auf die Welt. Wir wuchsen in einem behüteten Elternhaus auf. Nach der Schule erlernte ich dann den Beruf des Schlossers, genau wie mein Vater, Edwin.

Auch muss ich ein besonderes Erlebnis aus meiner Kindheit erzählen. Ich war damals 10 Jahre alt. Es war im Hochsommer, ich weiß es noch ganz genau wie wenn es erst gestern gewesen wäre. Wir lebten damals im Elternhaus meiner Mutter, Lydia. Es war ein über 100 Jahre altes Fachwerkhäuschen, wo sich die Leute wenn sie zu Besuch kamen bücken mussten, so niedrig waren die Türen. Es war wie gesagt ein schwül heiser Sommertag und ich war allein zu Hause. Wo die anderen waren weiß ich nicht mehr. Ich saß am Küchentisch und hatte mein Malbuch vor mir, so eines zum ausmalen das es auch heute noch gibt. Da geht auf einmal die Küchentür auf und da stand eine in Lumpen gehüllte Gestalt. Ich fing an fürchterlich zu schreien, aber die Gestalt die kein Gesicht hatte kam auf mich zu und jagte mich ich weiß nicht wie lange um den Küchentisch herum. Ich hatte eine Todesangst und ich schrie die ganze Zeit wie am Spieß, als es plötzlich von mir abließ und durch die Küchentür davon rannte und nicht mehr zu sehen war.

Ich erzählte das meiner Mutter erst Jahre später, weil ich Angst hatte sie würde mir das eh nicht glauben. Als ich ihr es dann erzählte bekam sie es mit der Angst zu tun. Solche Geschichten habe ich früher schon öfters gehört, aber gezweifelt ob was wahres dran ist.

Am nächsten Tag wachte ich auf und wußte das Jesus mich zu sich geholt hatte. Es war alles Leid und aller Kummer von mir genommen. Ich war zu Hause und wurde von der Liebe Gottes empfangen. Es war unbeschreiblich, ja heilig!. Ich hatte nur noch Liebe für alle Menschen. Ich wußte, fühlte und erkannte mit einemmal wie alleine und einsam alle Menschen sind. Ich weiss ja alle sehnen sich nach der Liebe Gottes, aber es ist so wie Jesus es gesagt hat: „ Keiner kommt zum Vater außer durch mich und der Vater zieht ihn. Diese Einrichtung für Obdachlose wo ich zu der Zeit lebte, heißt Don-Bosco- Haus und liegt in Aachen im Stadtteil Rote Erde. Im Erdgeschoß waren die Aufnahme- Zimmer mit 2,3und 5 Betten. Im 1. OG waren die Leute untergebracht die schon länger da waren. Hatte man die beiden Stationen durchlaufen, durfte man wenn gerade ein Zimmer frei war, in die WG im Obergeschoß. Hier durften nur junge Leute wohnen, von denen sie sich vorstellen konnten oder erhofften wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. In dieser WG hatte ich mein Zimmer als das alles begann!.Unser Sozialarbeiter der die WG betreute hieß Roland, ein eifriges Kerlchen das sich sehr bemühte uns das zu vermitteln was er selbst vermittelt bekkam. Er hatte wohl bemerkt das etwas an mir anders war, aber da er nur fähig war rational zu denken und mit seinem Verstand zu erklären versuchte, wurde er ganz nervös wenn ich ihn als hilfebedürftigen ansah. Er gehörte zu den Menschen die ihr Glück in der Selbstverwirklichung suchen und nur das glauben was sie sehen. Ich gab ihm einige Rätsel auf und mußte lächeln wenn er sich abmühte es zu begreifen. Aber natürlich konnte er von seinem hohen Roß nicht herunter, er hatte ja schließlich studiert und wir waren ja nur ehemalige Obdachlose!.

Es waren noch einige andere Sozialarbeiter im Haus tätig und irgendwann beschlossen sie eine Anlaufstelle für die Obdachlosen, von denen es zu der Zeit viele in Aachen gab, einzurichten. Als man mich dann fragte ob ich Interesse hätte mitzuwirken sagte ich voller Freude zu. Ich gehörte Jesus und wußte sogleich es war sein Wille, als ehemals Obdachloser nun Obdachlosen zu helfen. Wir sollten uns um die Leute von der Straße kümmern und ihnen praktische Hilfe anbieten. Diese Arbeit sollten wir erledigen da wir viel besser an sie rankamen als die Sozialarbeiter. Damit begann eine wunderbare Zeit. Wir waren viel unterwegs. Wir wußten wo sie sich aufhielten, boten ihnen die neue Möglichkeit der Anlaufstelle an. Hier konnten sie ganz günstig essen, sowie Duschen, Kleider waschen und sich auch „nur aufhalten“. Bald waren wir zwei, Gerd aus Hamburg und ich die Streetworker von Aachen und überall bekannt.In der Zwischenzeit war es so, das ich eine geradezu magische Wirkung auf die Menschen ausübte, denn sie merkten das etwas heiliges von mir ausging.

Es war eine Woche nachdem der Geist in mich gefahren war und mich zu dem Menschen machen würde, der ich geworden bin. Es war Samstag abend und ich schaute bei einem Mitbewohner den ich besonders gerne mochte Fernsehen. Der Film war fertig und es kam das Wort zum Sonntag.Ich spürte es in mir mit jeder Faser das etwas unglaubliches vor sich ging. Und der Pfarrer sprach:“Es ist noch Hoffnung! Uns wurde ein neuer Messias geboren im Jahre 1958, und sein Name ist „ Simeon“. Maria und Jesus wissen es auch!“ Ich dachte ich höre nicht richtig und das kann doch nicht sein, wußte aber ganz genau das ich es bin. Ich saß da wie versteinert und sagte innerlich zu Gott: das kannst Du nicht von mir verlangen, du hast den falschen auserwählt! Es war eine Heiligkeit im Raum wie wenn Gott selbst anwesend wäre.Ich hörte meinen Mitbewohner sagen: „ Rolf, das bist du“, und als ich ihn ansah hatte er einen heiligen Glanz in den Augen!.Ich konnte nichts sagen und wortlos verließ ich das Zimmer, es war einfach zu viel für mich und ich wollte alleine sein.

Das war alles zuviel für mich und ich mußte weinen, überwältigt von der Gnade Gottes! Warum ich? Ich tauge doch nichts, ich kann das nicht! Was verlangst Du von mir? Seit dem sind über 22 Jahre vergangen und Der Geist ist immer noch bei mir. Es ist immer noch so fantastisch wie am ersten Tag, dieses Glücksgefühl, überwältigt von der Gnade Gottes. Es ist ein Hochgefühl voller Freude und Glückseligkeit, das einem jubeln lässt mit jeder Faser seines Körpers. Ich kann es immer noch nicht fassen, das ER gerade mich erwählt hat.Heute noch habe ich diese Ausstrahlung und die Anziehungskraft auf die Menschen und wenn ich in Aachen durch die Straßen lief, blieben die Menschen bewundernd stehen und schauten mir hinterher.Da ich später noch die ganze Bibel lesen sollte weiß ich das es genauso ist wie es Jesus gesagt hat:“Ich bin der gute Hirte; meine Last ist leicht, und mein Joch ist sanft; und ich bin demütig von Herzen! Ja meine lieben Brüder und Schwestern, das war erst der Anfang, denn es fing gerade erst an, und es sollte noch soviel wunderbares geschehen.

Jetzt muß ich euch aber erst erzählen wie ich damals auf die schiefe Bahn kam und schließlich nach einer langen Odyssee in Aachen landete. Mein Zwillingsbruder und ich waren noch nicht ganz 26 Jahre alt. Wir wohnten noch mit einigen Unterbrechungen zu Hause im Elternhaus in Honau. Es war uns zu langweilig geworden und so beschlossen wir im Sommer 1984 nach Berlin zu ziehen. Unseren Eltern hatten wir erzählt das wir dort Arbeit gefunden hätten, was aber nicht stimmte Unser Vater sagte nur zu uns: ihr werdet schon sehen wo ihr landet, aber zurück kommen braucht ihr nicht mehr! Und er sollte recht behalten, denn es war der Anfang vom Ende.Ich hatte mir kurz zuvor noch einen Kredit über 15.000.- DM besorgt und so hatten wir erst mal genügend Geld dachten wir. Also spielte Geld erst mal keine Rolle und wir lebten so richtig auf großem Fuß. Wir wohnten in Hotels, gingen immer schön essen und genossen auch sonst auf vielerlei Art das Leben. Wir waren aber zwei Verlorene die die Realität nicht sehen wollten. Sie holte uns dann aber doch ein!

Als das Geld langsam aber sicher zur Neige ging kamen wir auf die dumme Idee uns Geld zu beschaffen. Wieder nach Hause zurück konnten wir ja nicht mehr, da wir ja gesagt hatten wir hätten Arbeit und wir würden in Berlin unser Glück finden. Wir waren damals so dumm und naiv und anstatt umzukehren und zu zugeben das es falsch war von Honau wegzugehen, rannten wir in unser Unglück. Wir fuhren ziellos in ganz Deutschland herum und als wir wirklich nur noch ein paar Mark in der Tasche hatten beschlossen wir, weil uns das am einfachsten erschien, eine Tankstelle zu überfallen. Wir hatten uns total verrannt und wußten uns keinen anderen Ausweg. Auf die Idee zu einem Sozialamt zu gehen und um Hilfe zu bitten kamen wir nicht.