Das Gerne-Prinzip - Cathy Narriman - E-Book

Das Gerne-Prinzip E-Book

Cathy Narriman

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Beschreibung

Wir gestalten die Welt nicht durch unseren Konsum, sondern durch unsere Arbeit. Und sowieso: Regeln ersetzen nicht ihren Sinn. Dieses Buch ermutigt zu einem neuen und konstruktiven Umgang mit der eigenen Jobsuche, zu einer aufrechten Haltung in der Arbeitswelt und zu einem klugen Umgang mit Komplexität.
Immer vom Gelingenden ausgehend, radikal die Perspektiven wechselnd und konsequent dem Zufall den Vorzug lassend – Cathy Narriman nimmt alle mit, die sich irgendwo zwischen Burnout, Bullshitjob und Berufsneuorientierung verhaken.
Nach der Lektüre ist man geneigt, das Buch langsam zur Seite zu legen, den säuberlich geschriebenen Lebenslauf digital oder in der Luft zu zerreißen, mit einem Lächeln aus dem Haus zu treten und leichten Herzens zuversichtlich anzufangen.

„Das Gerne-Prinzip von Cathy Narriman ermöglicht einen ganz neuen Blick auf die eigene Arbeit und wie sich hier neue Weichen stellen lassen.“ Katja Bigalke
„Cathy Narriman hilft Menschen einfühlsam, die eigene berufliche Bestimmung zu finden.“ Gunter Dueck
„Das Konzept von Selbstwirksamkeit ist ein echter Segen – und das Gerne-Prinzip eine wunderbare Inspiration und Ermutigung dafür.“ Marion King

Cathy Narriman, geboren 1974, lebt in Berlin. Sie wollte schon laut Abi-Zeitung „Berufsberater“ werden. Das wollten in ihrem Jahrgang zwar alle – eine Anti-Hommage an den unfähigen Berufsberater, von dem man leider nichts lernte. Aber sie ist die Einzige, die es wirklich geworden ist: Nach Stationen als Politikwissenschaftlerin in der politischen Verwaltung, Medienwelt und Bildungslandschaft entwickelte sie 2014 die Methode „Flipped Job Market“. Hier stellt sie mit ihrem Team vermeintlich Unumstößliches in der Arbeitswelt auf den Kopf, als Coach, Autorin und Moderatorin – und zu dritt gründeten sie schließlich das „Flipperium“. Cathy Narriman berät Jobsuchende, Teams und Organisationen für eine gelingende und solidarische Arbeitswelt. DAS GERNE-PRINZIP ist ihr erstes Buch.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 97

Veröffentlichungsjahr: 2023

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CATHY NARRIMANN

DAS GERNE-PRINZIP

Jobsuche auf den Kopf stellen

Cover: Inga Israel

Schriften: PTL Attention, Gentium Book Plus

www.mikrotext.de

facebook.com/mikrotext

twitter/mkrtxt

instagram.com/mikrotext

ISBN 978-3-948631-40-6

Alle Rechte vorbehalten.

© mikrotext 2023, Berlin

Inhalt

Was ist das Gerne-Prinzip?

„Glücksspiel“ Bewerbungsverfahren: Rien ne vas plus!

Jobsuche mit dem Gerne-Prinzip statt Glücksspiel

Wie das Gerne-Prinzip entstand

Abschied von den lästigen vier dicken Bs des Arbeitsmarktes!

Drei Dimensionen des Gerne-Prinzips

Menschen

Organisationen

Gesellschaftliche Aufgaben

Die fünf Leitgedanken des Gerne-Prinzips

1. Es ist schon alles da

2. Mit Spaß an der Freude

3. Das Ziel darf nicht im Weg sein

4. Interessiert statt interessant

5. Auf den Kopf stellen

Fazit

Quellen

Danksagung

Lesetipp

Über den Verlag

Das Buch

Wir gestalten die Welt nicht durch unseren Konsum, sondern durch unsere Arbeit. Und sowieso: Regeln ersetzen nicht ihren Sinn. Dieses Buch ermutigt zu einer neuen und konstruktiven Vorgehensweise mit der eigenen Jobsuche, zu einer aufrechten Haltung in der Arbeitswelt und zu einem klugen Umgang mit Komplexität.

Die Autorin

Cathy Narriman, geboren 1974, lebt in Berlin. Sie wollte schon laut Abi-Zeitung „Berufsberater“ werden. Das wollten in ihrem Jahrgang zwar alle – eine Anti-Hommage an den unfähigen Berufsberater, von dem man leider nichts lernte. Aber sie ist die Einzige, die es wirk-lich geworden ist: Nach Stationen als Politikwissenschaftlerin in der politischen Verwaltung, Medienwelt und Bildungslandschaft entwickelte sie 2014 die Methode „Flipped Job Market“. Hier stellt sie mit ihrem Team vermeintlich Unumstößliches in der Arbeitswelt auf den Kopf, als Coach, Autorin und Moderatorin – und zu dritt gründeten sie schließlich das „Flipperium“. Cathy Narriman berät Jobsuchende, Teams und Organisationen für eine gelingende und solidarische Arbeitswelt.

Cathy Narriman

Das Gerne-Prinzip

Jobsuche auf den Kopf stellen

Für Frederick, Michel und Lucy

Was ist das Gerne-Prinzip?

Für mich ist das Gerne-Prinzip vor allem eines: sehr praktisch. Es sorgt in meinem Leben dafür, dass ich fast alles, was ich tue, gerne mache. Oder andersrum: Ich mache nur Sachen, die ich wirklich gerne tue und wichtig finde. Allein schon, um nicht gegen mein eigenes Prinzip zu verstoßen.

In diesem Buch beschreibe ich, was ich unter einem wertegeleiteten „gerne“ verstehe und wie ich es zu einem Prinzip ausgebaut habe. Dieser Essay handelt davon, wie gut es für uns alle und die Gesellschaft wäre, wenn alle Menschen möglichst nur Dinge täten, die sie gerne tun.

Ich erzähle oft genug von diesem Prinzip, so dass ich ahne: Die einen denken jetzt, dass das so eine softe, verträumte Methode ist, für die es „einfach die richtige Haltung“ braucht. Und Achtsamkeit und Gefühle. Wo spirituelle Leute ums Feuer tanzen und um sich selbst kreisen. Vielleicht etwas Schönes und Berührendes, finden sie – aber völlig utopisch für die harte echte Arbeitswelt da draußen.

Und andere denken: „Oha, dann ist das wohl so ein businessmäßiger letzter Schrei mit durchdesignten Schautafeln und Sieben-Schritte-Plänen, bald gibt es sicherlich die passende App dazu.“

Weder noch.

Das Gerne-Prinzip ist ein aus der Wirklichkeit abgeschautes und in der Praxis bewährtes Denkmodell für eine gelingende Arbeitswelt und für eine radikal neue Arbeitskultur. Unter „gelingender Arbeitswelt“ verstehe ich eine Arbeitswelt, in der möglichst alle wichtigen Aufgaben in der Gesellschaft erledigt werden, und zwar von Menschen, denen es gut dabei geht. Das Gerne-Prinzip ist insofern Diskussionsgrundlage und ein politischer Ansatz, als dass es im Kern um unsere Möglichkeiten der Welt-Gestaltung geht.

Das Gerne-Prinzip dient unter anderem als Basis für konkrete Handlungsansätze und -konzepte in der Bildungs- und Arbeitswelt, wie zum Beispiel Coaching für Jobsuche und Job Crafting, Beratung für Recruiting und Organisationsentwicklung, Weiterbildungen zur Berufsorientierung an Schulen und vieles mehr. Theoretisch soll es jeder Mensch für sich lernen, umsetzen und nutzen können mit dem Ziel, selbstbestimmt und selbstwirksam zu leben und es weiterzutragen.

Selbstverständlich sind viele Ideen aus bereits bestehenden Methoden und Denkmodellen ins Gerne-Prinzip eingeflossen. Es baut auf Bewährtem auf, das ich teilweise für die heutige und hiesige Arbeitswelt angepasst habe. Teilweise habe ich neues dazu erfunden oder anders eingeordnet. Das Gerne-Prinzip ist als lebendiges Modell angelegt, das mitwächst und dessen eigene Weiterentwicklung ihr fester eigener Bestandteil ist.

Wie ein Coaching für potenziell Jobsuchende nach dem Gerne-Prinzip funktioniert, erläutere ich später ausführlicher. Schauen wir uns zum Einstieg zunächst an, wie die Jobsuche, die ich mit dem Gerne-Prinzip auf den Kopf stelle, in der Regel heute aussieht:

„Glücksspiel“ Bewerbungsverfahren: Rien ne vas plus!

Viele kennen diesen großen Wunsch bei der Suche nach einem neuen Job: endlich ohne Bauchweh zur Arbeit gehen, einigermaßen Freude an den Aufgaben haben, gut davon leben können, nette Menschen um sich haben, weder über- noch unterfordert werden, freundliche (oder keine) Vorgesetzte(n) haben…. Ob aus dem goldenen Käfig einer gutdotierten Anstellung oder aus einem mies bezahlten Job heraus, ob aus der Arbeitslosigkeit, einem Sabbatical oder der Elternzeit, nach dem Studium oder nach einem langen Berufsleben nochmal neu starten – alle vereint die Sehnsucht nach dem Traumjob!

So sehr es mir leid tut, aber ich muss hier verkünden, dass es ihn nicht gibt, den Traumjob. Und das Gerne-Prinzip daher auch unmöglich dabei helfen kann, ihn zu finden. Denn selbst wenn ich einen vermeintlichen Traumjob herbeizaubern könnte, so wäre das wenig hilfreich – die Gefahr, dass sich schon eine Woche, zwei Monate, drei Jahre später der Traumjob als sein Gegenteil herausstellt, ist zu groß. Das Leben ist viel zu komplex, dynamisch und bunt, als dass ein Traumjob ein Traumjob bleiben könnte. Da braucht bloß der nette Kollege wegzuziehen, mit dem man so ein gutes Team bildete. Oder es kommt eine neue Chefin, mit der man nicht klarkommt. Oder die Firma wird verkauft, oder man bekommt neue Aufgaben, die einem nicht schmecken, muss vielleicht an einem anderen Standort arbeiten. Natürlich kann es genauso passieren, dass man selbst für sich feststellt, dass sich die Lust auf eine Aufgabe nach einer Weile erschöpft hat, der Arbeitsweg nach dem Umzug plötzlich zu umständlich oder die Arbeit zu anstrengend geworden ist unter neuen Lebensumständen. Oder aber: Es kommt eine Pandemie dazwischen, ein Krieg, eine Krise. Mit entsprechenden Folgen in der Arbeitswelt.

Kurzum: Dass der gefundene Job, egal wie traumhaft er ist, ein Leben lang so bleibt, ist mehr als unwahrscheinlich. Und wird in einer immer unübersichtlicheren Arbeitswelt immer unwahrscheinlicher.

Alle Anstrengung in die Suche nach dem einen Traumjob zu stecken und in Wahrheit immer wieder nur nach dem „nächsten“ Job zu streben, greift meiner Ansicht nach zu kurz.

Also, hier gibt es keine Hilfe bei der Suche nach dem Traumjob. Dafür aber eine ganz fantastische Unterstützung dabei, fähig zu werden, immer wieder einen passenden Job finden zu können oder den aktuellen Job nachzujustieren. Das ist sehr viel nachhaltiger, als sich den nächsten Job zu angeln.

Das Gerne-Prinzip hält unzählige Möglichkeiten bereit, die eigene berufliche Zukunft weitsichtig zu gestalten: Ob es einen zu einem neuen Job führt, man damit nur ein paar wichtige Stellschrauben im bestehenden Job dreht, bis es wieder passt. Ob man sich selbständig macht, ins Sabbatical oder Teilzeit geht, sich komplett umorientiert, Neues ausprobiert, sich weiterbildet – oder erstmal den alten Job kündigt. Vieles ist denkbar.

Um zu verstehen, was dabei hilft, so einen Weg auf Dauer und dabei so selbstbestimmt und gelingend wie möglich zu gestalten, schauen wir uns zunächst an, wie der Arbeitsmarkt und die Jobsuche heute in der Regel funktionieren. Beziehungsweise: Wir schauen uns dabei vor allem an, wie und warum er eben sehr oft nicht funktioniert und paradox ist. Um dann herzuleiten, wie das Gerne-Prinzip dabei hilft, besser gelingende Wege zu finden. Erst wenn wir verstehen, wie Realitäten entstanden sind, können wir neue schaffen:

Seit vielen Jahren frage ich buchstäblich wöchentlich Leute in meinen Vorträgen und Veranstaltungen: „Wenn ihr auf Jobsuche seid, wie macht ihr das?“ Und bekomme seit Jahren immer wieder die gleichen Antworten: Stellenanzeigen lesen, nach „offenen Stellen“ suchen. Auf Stellenportalen oder spezialisierten Jobplattformen, auf den Karriereseiten von Unternehmen und Organisationen in Job-Newslettern, in der Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit etc. Hinzugekommen sind die beruflichen Social-Media-Netzwerke, und nach wie vor gibt es auch jede Menge Karriere- und Ausbildungsmessen. Ach ja, und dann sind ja durchaus noch „Initiativbewerbungen“ zu erwähnen, und dass man im Bekanntenkreis herumfragt. Vereinzelt – und eher, wenn es um Führungspositionen geht – werden auch Leute von Headhuntern angesprochen. Das Geschäft mit Stellenanzeigen scheint zu laufen!

Da kann es noch so verheißungsvoll auf dem Bildschirm blinken: „Wir haben die Traumjobs für Sie!“ – wir sollten der Wahrheit ins Auge blicken: Stellenanzeigen sind keine Jobs. Stellenanzeigen sind – nun ja – einfach nur Stellenanzeigen!

Schauen wir uns genauer an, was in Stellenanzeigen steht: Da steht, welche Organisation jemanden (m/w/d) für eine bestimmte Position sucht. Die gesuchte Person soll eine bestimmte Ausbildung und Erfahrung als Qualifikation mitbringen, nachzuweisen durch entsprechende Zeugnisse und Referenzen, vielleicht mit einer Mindestnote. Und dann steht das drin, was wir alle im Schlaf aufsagen können: Die gesuchte Person sollte flexibel und engagiert sein, teamorientiert und neugierig, belastbar und selbständig. Sie sollte starke Kommunikationsfähigkeiten mitbringen und gerne organisieren. So jung wie möglich sein, mit hundert Jahren Berufserfahrung, Führerschein und Sprachkenntnissen.

An dieser Stelle konnte mal jemand während einer unserer Veranstaltungen nicht an sich halten und rief laut aus: „Genau! Die suchen eigentlich immer exakt die gleiche Person!“ Die tollste Person der Welt, die all das „mitbringt“.

Eine Stellenanzeige ist ein stark verkürzter, schriftlicher und verzerrter Ausdruck einer Wirklichkeit, die vielleicht eher so aussieht: „Wir sind total überlastet! Wenn wir nicht in den nächsten vier Wochen jemanden für diesen Posten finden, fahren wir das aktuelle Projekt gegen die Wand oder verlieren Kundschaft oder müssen eine Abteilung schließen. Dann bleiben Kinder unbetreut, Patienten unbehandelt, Geschäftszeiten unbesetzt, Produkte im Lager. Wir sind in Personalnot.“

Und Moment mal, apropos Not: Fehlt da nicht noch was? Richtig! Da steht meistens gar nichts zum genauen Gehalt für die zu besetzende Stelle! Die Jobsuchenden werden immer und mit großer Selbstverständlichkeit aufgefordert, ihre Gehaltsvorstellungen in der Bewerbung anzugeben. Das Jobangebot selbst bleibt gerne vage und orientiert sich maximal ungefähr am TvÖD.

Warum ist das so? Eigentlich kann doch niemand eine Stelle ausschreiben, ohne sich vorher Gedanken darüber gemacht zu haben, wieviel Budget dafür da ist.

Ich habe zwei Thesen dazu: Die eine ist, dass es nicht gemacht wird, weil es immer schon so war, dass es nicht gemacht wird. Keine böse Absicht, einfach gedankenlos. Hört sich doch schließlich professionell an: „Richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung an XY.“

Meine zweite These besagt: Das war und ist schon immer so, weil man sich dann aus den Bewerber*innen von den passendsten die günstigsten heraussuchen kann. Bei ähnlicher Qualifikation von Bewerbenden könnte dann eine geringere Gehaltsvorstellung den Ausschlag geben. Dann fliegt jemand aus dem Bewerbungsprozess, weil er oder sie verhältnismäßig hohe Gehaltsvorstellungen angegeben hat. Mag ja sein, dass tatsächlich nicht mehr Budget drin ist und man sich die andere Bewerberin „nicht leisten“ könnte. Aber warum legt man das nicht von vornherein offen?

Interessanterweise erlebe ich auch manchmal, dass in einigen Kontexten auch andersherum eine zu bescheidene Gehaltsvorstellung, die man angibt, um aus eben genanntem Grund nicht rauszufliegen, dazu führt, als gering qualifiziert oder als eine Person mit wenig Selbstbewusstsein wahrgenommen zu werden. Und in denen eher derjenige den Job bekommt, der eine sehr hohe Gehaltsvorstellung angegeben hat. Weil das als Hinweis darauf gewertet wird, dass dieser Jemand es sich leisten und sich seine Jobs aussuchen könne und ergo bestimmt ein hoch qualifizierter Mensch sei.

Unter der Überschrift „Was wir bieten“ stehen statt eines Budgets häufig vage Selbstverständlichkeiten. Wer Stellenanzeigen liest, schaut sich jedoch in der Regel nach Erwerbsarbeit um. Nicht nach neuen Freundschaften oder Abwechslung. Hier will und muss jemand vor allem doch eines: Geld verdienen. Um die Miete zu zahlen, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie kann es sein, dass dort, wo es ums Geldverdienen geht, oft ausdrücklich wenig bis nichts zur Vergütung steht?