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Das geschenkte Herz Der Autor erzählt diese Geschichte, weil Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger ihn immer wieder baten dies zu tun. Damit möchte er andere Menschen, die vor einem solch schweren Eingriff stehen, Mut machen. Gleichzeitig möchte er aufzeigen, welche Widrigkeiten und Nachwirkungen damit verbunden sind. Er wünscht sich, dass er mit diesem bescheidenen Beitrag anderen Menschen eine Hoffnung geben und die Angst nehmen kann.
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Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2023
Lebensmut und Hoffnung
Vorwort
Der erste Infarkt
Y-Bypass
Der zweite Infarkt
Eine weitere Bypass-OP
Der erste Defibrillator
Der zweite Defibrillator
Das „Verschenken-Syndrom“
Nebenwirkungen und Folgen
Schlusswort
Liebe Leserinn, lieber Leser, als erstes möchte ich mich bedanken, dass Sie mein Buch erworben haben und vielleicht sogar lesen. Mein Name ist Willmar Amesrei-ter und ich wurde am 28.08.1940 geboren. Ich besaß einen Dach-deckerbetrieb im Westerwald. In dem ich von morgens bis abends gearbeitet habe. Ich selbst würde mich als Workaholic (Arbeits-süchtiger) bezeichnen, bis zu dem Tag an dem die Schmerzen in der Brust losgingen und sich die ersten Herzprobleme andeuteten. Es kam bis zur Herztransplantation mit der ich nun seit mehr als 20 Jahren lebe.
Ich erzähle diese Geschichte, weil Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger mich immer wieder baten dies zu tun, um auch an-deren Menschen, die vor einem solch schweren Eingriff stehen, Mut zumachen. Gleichzeitig möchte ich aufzeigen, welche Wid-rigkeiten und Nachwirkungen damit verbunden sind.
Ich wünsche mir, dass ich mit diesem bescheidenen Beitrag ande-ren Menschen eine Hoffnung geben und die Angst nehmen kann.
Ohne die Unterstützung meiner Familie und die Treue meiner Frau wäre ein Überleben für mich nicht möglich gewesen. Dafür danke ich euch von Herzen und schließe mit dem Psalm, der mir wichtig ist und den auch meine liebe Frau sicher gerne an dieser Stelle des Buches gelesen hätte:
,,Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." Psalm 91, 11
Wilmar Amesreiter
Im Alter von 40 Jahren bekomme ich die ersten starken Schmerzen. Ich dachte, es sei eine Bronchitis, aber im Nach-hinein stellte sich heraus, das war schon eine Angina pecto-ris. Bei Angina pectoris handelt es sich um eine eine akute Koronarinsuffizienz oder auch Herzenge genannt. Am-Sams-tag, den 18. Oktober 1980 war ich mit meiner Frau Gerda in Katzenellenbogen bei Dietz zu Besuch in einer Freizeit bei meinem Sohn Jörg.
Auf der Rückfahrt bekomme ich sehr starke Schmerzen in der Brust. Das Fahren war mir nicht mehr möglich, so dass ich zu meiner Frau sagen musste, "Hör mal ich kann nicht weiterfahren, jetzt musst du fahren". Meine Ehefrau hat dann das Steuer übernommen und uns nach Hause gebracht. Als wir zuhause ankamen, waren meine Schmerzen wieder verschwunden. Einen Herzinfarkt während einer Fahrt hätten wir wahrscheinlich alle nicht überlebt.
Am 19. Oktober 1980 war ich zu Besuch bei meinen Eltern. Eine meiner Tanten war ebenfalls anwesend. Den Nachmittag über sind wir noch spazieren gegangen, haben gelacht und Späße gemacht. Dann ohne jede Vorwarnung traten die Schmerzen wieder auf. Ich dachte die Bronchien seien die Ur-sache. Ich fragte meine Tante, ob sie irgendetwas gegen diese Schmerzen hätte. Daraufhin antwortete meine Tante, sie hätte etwas gegen die Schmerzen, aber nur bei sich zuhause. Wir sind dann gemeinsam zu ihr nach Hause gefahren. Sie hatte eine Tochter, deren Kind sehr schwer krank war.ihr Fast täglich kam ein Arzt zur Kontrolle. Bei ihr angekommen, will ich aus dem Auto steigen, da bekomme ich meinen ersten Herzin-farkt. Leider war der Arzt, der an diesem Sonntag Dienst hatte,