Das große Buffet von Mutter Natur - Margot Müller - E-Book

Das große Buffet von Mutter Natur E-Book

Margot Müller

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Beschreibung

Ratgeber und Rezeptbuch über die Heilkraft von Wildkräutern und Bäumen im (vor)alpinen Raum. Die „Kräuterhexe“ Margot Müller ist seit Jahrzehnten als Kräuterführerin unterwegs. Mit ihren hilfreichen Tipps und Rezepten können Profis und Anfänger viel über das große Buffet von Mutter Natur (dazu)lernen. Über 60 Kräuter und Bäume aus dem (vor)alpinen Raum finden Sie hier in Wort und Bild beschrieben. Garniert mit reizenden Geschichten über das alte Wissen durch Generationen weitergegeben. Ihr Motto: „Sei mutig und nutze die Heilkraft der Pflanzen, um deinen Geist zu aktivieren, dein Immunsystem zu stählen und deine Traurigkeit in Freude zu verwandeln.“

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 141

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Impressum

Copyright 2020 Margot Müller

Grafik, Illustration und Umschlaggestaltung:

Grafikdesign Josephine Schwandt, Berlin

Fotonachweise: Margot Müller, Privat, Pixabay, Adobe Stock

Korrektorat: Dr. Stefan Galloppi

Lektorat, Produktion:

Mag. Katharina Springer (www.diebiografin.com)

Verlag & Druck:

tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN:

978-3-347-16075-0 (Paperback)

978-3-347-16076-7 (Hardcover)

978-3-347-16077-4 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar

Inhalt

Über mich

Einleitung

Über das Kräutersammeln

Frühlingserwachen

Brennnessel

Gänseblümchen

Bärlauch

Birke

Huflattich

Löwenzahn

Spitzwegerich

Geflecktes Lungenkraut

Vogelmiere

Schlehdorn

Gundelrebe

Giersch

Wildkirsche

Schlüsselblume

Wildes Stiefmütterchen

Wohlriechendes Veilchen

Gänsefingerkraut

Walderdbeere

Waldbrombeere

Waldhimbeere

Schwarzer Holunder

Fichte

Blutwurz

Schwarzpappel

Gewöhnliche Knoblauchrauke

Heilziest

Meerrettich

Rotklee

Ackerschachtelhalm

Weide

Zwischenspiel

Wildrose

Heidekraut

Heidelbeere

Andorn

Baldrian

Zwischenspiel

Sanikel

Echter Dost

Zwischenspiel

Kleine und große

Bibernelle

Wacholder

Quendel

Rosskastanie

Meisterwurz

Engelwurz

Isländisches Moos

Weißbeerige Mistel

Wollblume

Johanniskraut

Schafgarbe

Tausendgüldenkraut

Echte Goldrute

Echtes Mädesüß

Beifuß

Echtes Labkraut

Frauenmantel

Preiselbeere

Weißdorn

Beinwell

Wegwarte

Arnika

Gewöhnlicher Baumbart

Kräuter Übersicht

Großvaters Rezepte

Aromatherapie

Abschluss

Kräuter alphabetisch

Über mich

Mein Name ist Margot Müller, ich lebe im schönen Kärnten in der Ortschaft Finkenstein. Schon seit meiner frühesten Kindheit habe ich mich für die Natur interessiert und begeistert, vor allem für Heil- und Wildpflanzen, aber auch für Pilze. Geweckt wurde diese lebenslange Leidenschaft von meinen Eltern und Großeltern, die ganz selbstverständlich und dankbar mit der Natur verbunden waren. Sie haben den Grundstock für mein Kräuterwissen gelegt.

Als Kräuterfrau und Aromatologin beschäftige ich mich das ganze Jahr über mit dem „Wunder-Buffet der Natur“ und all seinen Anwendungsmöglichkeiten, mit Kräutern und Bäumen, die Mahlzeiten verfeinern, die Körper, Seele und Geist Linderung – oft sogar Heilung – bringen können, die böse Gedanken vertreiben oder einfach nur das Auge erfreuen. Den Begriff „Buffet“ habe ich bewusst gewählt, da in der Natur jeder die Möglichkeit hat, das zu nehmen, was er braucht und möchte.

In den dreißig Jahren, in denen ich inzwischen Kräuterwanderungen und Workshops in Kärnten mache und mich intensiv mit Kräutern beschäftigt habe, konnte ich feststellen, welche Kraft in den hochwirksamen Inhaltsstoffen der Pflanzen steckt. Diese Kraft macht sich sowohl im Geschmack als auch in ihrer Wirkung und in ihrem einzigartigen Geruch bemerkbar.

Es ist mir ein großes Anliegen, dieses in Jahrzehnten erworbene Wissen über die Wirkung und Heilkraft der Pflanzen im alpinen Raum, über die Geheimnisse der fetten und ätherischen Öle und Hydrolate mit diesem Buch weiterzugeben.

Ich möchte allen begeisterten Kräuterfreunden die Vielfalt der einzelnen Pflanzen, ihr Aussehen, ihre Farbenpracht und ihre beseelten Düfte mit all den Inhaltsstoffen zur Gesundung von Mensch und Tier vermitteln. Machen Sie sich mit mir auf die Reise, um diese Welt voller Schönheiten, Kostbarkeiten und Geheimnisse kennenzulernen.

Einleitung

Laut „Apotheken Journal“ kennt die Medizin heute tausende Pflanzen mit heilender Wirkung. Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen durchforsten Wissenschaftler weltweit die Flora unterschiedlichster Regionen, sogar das Meer wird nach Pflanzen mit vorbeugenden oder heilenden Inhaltsstoffen durchsucht.

Bevor jedoch eine Substanz zu einem Arzneimittel weiterentwickelt wird, muss sie sich unzähligen „Härtetests“ unterziehen. Der Weg bis zur Zulassung ist ein weiter. Es erfolgen zahllose Laboranalysen und Testreihen, bis die Wirksamkeit eindeutig nachgewiesen ist.

Nicht umsonst ist die Phytotherapie ein Zweig der Schulmedizin. Sie ist laut Definition eine Methode, die bei der Behandlung und Prävention von Krankheiten ausschließlich Arzneimittel anwendet, die aus pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt werden, und dabei medizinisch-naturwissenschaftlichen Grundsätzen folgt.

Umfassende Studien über medizinische Eigenschaften und Anwendungen von einheimischen und auch ausländischen Pflanzen verdanken wir der Äbtissin Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert.

Ob es sich bei einem Präparat tatsächlich um ein geprüftes und zugelassenes Medikament handelt, erkennt ein Konsument an der Zulassungsnummer. Diese ist auf jeder Packung angegeben. Fehlt sie, fällt das Mittel unter das Lebensmittelgesetz und es muss kein Nachweis der Wirksamkeit erbracht werden.

Konsumenten können nur bei pflanzlichen Arzneimitteln, die nach den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes als solche registriert sind und eine Zulassungsnummer haben, sicher sein, dass in der Packung auch drinnen ist, was auf der Packung steht.

Einige der Heilpflanzen, die ich in diesem Buch vorstelle, finden auch in der Phytopharmazie Anwendung, z.B. Holunderblüten, Enzian, Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Löwenzahn, Heidelbeeren, Tormentillwurzel, Isländisches Moos oder Lungenflechte, Thymian, Schlüsselblume, Birke, Schachtelhalm, Wacholder, Weißdorn, Rosskastanie, Johanniskraut, Baldrian, Arnika u.v.m.

Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Liste der hier angeführten Kräuter und Bäume erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber einen guten Ausschnitt der Heilpflanzen darstellen, die man im alpinen Raum häufig und leicht findet.

Vom heilkräftigen Buffet der Natur können wir Menschen uns – je nach Jahreszeit – frei bedienen. Pflanzen bilden grüne und bunte Oasen, aus denen wir Gesundheit und Freude für Körper, Geist und Seele schöpfen können.

Über das Kräutersammeln

Für das Heil-, Wild- und Gewürzkräutersammeln gibt es einige wichtige Regeln:

 Sammeln Sie nur Kräuter, die Sie 100%ig kennen, und wenn Sie wissen, welche Pflanzen giftige Doppelgänger haben, die lebensgefährlich bzw. giftig sind

 Sammeln Sie nur zu Tageszeiten, in denen die Pflanze ihre optimale Wirkung entfalten kann, z.B. Blüten und Blätter am Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist, Wurzeln nur im Frühjahr oder im Herbst, Harze im Sommer am besten am späten Nachmittag, da die Bäume bei Hitze Stress ausgesetzt sind und daher mehr Harz abgeben. (Ratschlag vom Großvater)

 Sammeln Sie nur an Orten, wo nicht chemisch gedüngt oder gespritzt wird, und auch nicht am Rand von befahrenen Straßen, Autobahnen und auf Eisenbahndämmen.

 Sammeln Sie nur an Orten, an denen auch blaue Pflanzen vorkommen, denn dort wird nicht chemisch gedüngt.

 Wiesen und Waldränder, saubere Kiesgruben und Almen sind wahre Eldorados zum Kräutersammeln.

 Nehmen Sie nur so viel mit, wie sie am selben Tag noch verarbeiten können.

Weitere Merksätze:

 Heilpflanzen können heilen, verschiedene Beschwerden lindern, aber nicht den Arzt ersetzen.

 Jeder Anwender von Heilpflanzen wird aufgefordert, in Eigenverantwortung zu entscheiden, was gut oder schlecht für ihn ist.

 Vorsicht bei Allergikern: Manche Pflanzen (z.B. Korbblütler) können bei allergieanfälligen Menschen Reaktionen hervorrufen!

 Essen Sie Wildkräuter nicht zu oft oder in zu großen Mengen! Es kann zu Magenverstimmungen, Übelkeit und Unwohlsein führen.

 Wildkräuter sind Beikräuter.

 Gleich zu Anfang einen guten Rat: Tee, den Sie für Ihr Wohlbefinden einnehmen, sollten Sie immer nur schluckweise trinken. Nur dann wird er seine Wirkung voll entfalten.

Frühlingserwachen

„Des Blühens Pracht erhebt dein Sinnen.“

(Pfarrer Weidinger)

Endlich – leise, fast schleichend – nimmt der Winter Abschied. Überall sind schon apere Stellen zwischen den verbliebenen Schneefeldern zu sehen. Schon strecken die ersten Frühlingsboten ihre Köpfchen heraus. Es dauert nicht mehr lange, bis die Sonne ihre Strahlen immer stärker in die Erde taucht und die Natur ihr sattes Grün in Wald, Feld und Wiesen stolz präsentiert. Das Buffet von Mutter Natur wird vorbereitet. Mit jedem Tag und jedem Sonnenstrahl kommen Farbe, Wirkung und Energie in jedes einzelne Heil-, Gewürz - und Wildkraut, in jede Blüte, jeden Pilz, in jeden Baum und Strauch, in jede Blume und auch in jedes Lebewesen. Von wesentlicher Bedeutung für das Wachstum unserer Pflanzenwelt sind Sonne, Feuchtigkeit und auch eine gewisse Trockenheit. Die vielen Bächlein, die mitten durch dieses Buffet fließen, haben ihren Eispanzer abgelegt, um all die Kräuter und Lebewesen mit ihrem Nass zu beglücken und ihnen bei möglichen Startschwierigkeiten in die warme Frühlingszeit zu helfen. Am Ende wird dieses bunte, vielfältige, Kraft und Energie spendende Buffet eröffnet und jeder kann sich daran laben und erfreuen. Es sind Etappen in denen ich die Vielfalt der einzelnen Kräuter und Pflanzen, ihr Aussehen, ihre Farbenpracht und ihre beseelten Düfte mit all ihren Inhaltsstoffen zur Gesundung von Mensch und Tier vermitteln möchte. Machen sie sich mit mir auf die Reise, um diese Welt voller Schönheiten, Kostbarkeiten und Geheimnissen kennen zu lernen.

„Suche in den Düften der Blumen und der Natur die Heiterkeit des Geistes und die Freude des Daseins. Mit ihnen, den Wohlgerüchen, schwinden die Misshelligkeiten wie Nebel am Morgen beim Aufgang der Sonne. Sie läutern und erneuern dein Ich, sie vermehren deine Energien und umgeben deine Gedanken mit Heiterkeit und Freude.“

Dichter Wang Wie, Tang Dynastie vor 1.200 Jahren

(aus dem Fachbuch für Aromakultur)

Sonnenaufgang am Dobratsch von Enkelin Alina