Das Kalifat Österreich - Werner Pass - E-Book

Das Kalifat Österreich E-Book

Werner Pass

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Beschreibung

Der Vater einer vierköpfigen Familie erzählt uns, wie er und seine Familie, aber auch die Bürger der Stadt Voitsberg, unter der über sie hereingebrochenen Kultur leiden. Der Vater wird zum Fürsprecher der Bürger und vom Imam langsam in diese, für ihn fremde, Kultur eingeführt. Nach vielen Erlebnissen entschließen sie sich, mit Freunden zu fliehen, was daran scheitert, dass die Freunde unvorsichtig sind und die Familie auf sich allein gestellt, eine Flucht ins ungewisse Antreten muss. Abseits von Straßen, wird diese beschwerliche Flucht zu einem Abenteuer. Sie lernen Menschen kennen, die sich dem Schicksal gefügt haben, sie aber auf dieser Flucht unterstützen. Wird die Flucht gelingen?

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Seitenzahl: 161

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Wie alles begann

Ich fühlte diese Schmerzen, Schmerzen, die sich anfühlen, als würden sie meinen Körper verbrennen, Schmerzen die.... . Es ging mir durch den Kopf, der Wahnsinn, der angerichtet wurde, den sie zugelassen haben, der Wahnsinn, der vielen zu spät bewusst wurde. Es begann 2015. Innerhalb kurzer Zeit kamen viele Tausende von Menschen. Flüchtlinge, die, so wurde uns erzählt, alle vor dem Bürgerkrieg in ihren Heimatländern geflohen waren. Aber mehr und mehr wurden aus allen Teilen Arabien und Afrikas diese Flüchtlinge per Frontex und einer gut funktionierenden NGO-Maschinerie importiert. Es war eine Situation, die man nicht mehr beschreiben konnte. Verkauft wurden uns diese Menschen von unseren Regierungen als arme, traumatisierte Menschen, die ein besseres Leben suchten. Die um Hilfe betteln. Die Medien haben damals nach den Worten der Regierenden geschrieben. Man konnte viele Zeitungen lesen, auf den gedruckten Bildern konnte man immer Kinder und Frauen sehen. Sie haben uns suggeriert, dass dies die Mehrzahl der Flüchtenden sei. Viele haben es geglaubt und sich in die Hilfe dieser vermeintlich guten Sache gestellt.

Jeder, der damals vor einer Eskalation dieser Sache warnte, wurde sofort als Nazi oder Rechtsradikaler bezeichnet. Vor allem von Kindern, von jungen Leuten, Studenten, die keinerlei Ahnung vom Leben hatten. Sie wurden zu Demonstrationen gefahren und bekamen ein Demogeld. Eine Unterstützung, damit sie gegen die Rechten demonstrieren und damit der bezahlte Mainstream über die guten Menschen berichten konnte, die sich für die Flüchtlinge einsetzen. Der bezahlte Mainstream, ja, den größten Mist haben diese verbreitet. Bezahlt und gefördert von den Regierungen, unterstützt von den Menschen, die Europa stürzen sehen wollten. Dass Schlimme war, dass viele Tausende der Flüchtlinge einfach über Nacht verschwanden. Sie wurden nie erfasst, konnten sich aber frei bewegen. Bis heute weiß niemand, wo sie untergekommen waren. Dass sie eine Gefahr für uns alle waren, wurde vor lauter Euphorie übersehen.

Gemunkelt wurde nur, dass die Amerikaner und die Türken hinter dieser Aktion stecken würden. Aber als das den Menschen in Europa bewusst wurde, war es bereits zu spät. Keiner konnte mehr die Uhren zurückstellen. Die Sache war am Laufen.

Bei uns im Bezirk fing die Krise Mitte 2017 an. Wir hatten bereits erfahren, dass es in Deutschland und in den Niederlanden zu Ausschreitungen der Bürger gekommen war. Die Polizei ging gegen die eigenen Bürger vor. Es gab in diesen Ländern viele Verletzte, aber auch viele Tote. Auf Anweisung der Regierenden machte die Polizei ernst. Sie mussten auf die Bürger schießen. Schnell breitete sich der Bürgerkrieg aus, in dem die Bürger unterlegen waren, da der normale Bürger aufgrund der restriktiven Waffengesetze in den Ländern der EU keine Waffen besitzen durften.

In Dänemark hatte es schon Wochen zuvor begonnen. Wie auch in England gingen Muslime auf die Straße. Vermeintliche Bürger, die nicht im Islam zu Hause waren, wurden von der Scharia Polizei nieder geprügelt und mussten in ihren Häusern bleiben. Die hinzugerufene Polizei konnte nichts dagegen ausrichten. In diesen beiden Ländern hatte man ja, um der Integration willen, schon viele Muslime in den Polizeidienst aufgenommen. So kam es, dass die Polizisten, die Bürger schützen sollten und wollten, nicht nur gegen die Islamisten auf der Straße zu kämpfen hatten, sie wurden auch aus den eigenen Reihen angegriffen. Aus unerfindlichen Gründen hielten die Regierenden das Militär zurück in den Kasernen. Man hatte den Eindruck, dass dies so gewollt war. Nachweisen konnte man nichts. Vor diesem Hintergrund war es für die Islamisten einfach an Waffen zu kommen, und bis man sich versah, war die Bewaffnung derer der Polizei überlegen. Es gab immer wieder einheimische, die gewarnt hatten, die diese Gefahr voraussahen, aber diese wurden als Nazis, Verschwörungstheoretiker und Rassisten bezeichnet. Dann, vor einigen Wochen, griff die Scharia Polizei auf einmal nicht nur mehr an. Sie töteten Unschuldige, die sich auf der Straße aufhielten. Sie machten keine Unterschiede ab Mann, Frau oder Kind. Polizisten wurden entwaffnet und mussten die Leichen der erschossenen, erschlagenen und hingerichteten auf Lastwagen geben. Die Polizisten waren in Trupps eingeteilt, die von irren Islamisten bewacht wurden. Kasernen wurden belagert, beschossen und ausgehungert. Nach und nach fielen sie den Islamisten zum Opfer. Man wusste nicht, wie viele Tote es gegeben hat, aber die Zahl ging vermutlich in die Tausende. Hie und da gab es in England und in Dänemark Bürger, die sich gegen die Invasoren stellten, aber deren Übermacht erdrückte sie. Hinzu kam, dass die Grausamkeiten der Islamisten für die Einheimischen schrecklich waren. Sie selbst hatten diesen nichts entgegenzusetzen.

Kurz danach fiel Frankreich den Islamisten zum Opfer. Diese wurden unterstützt von den Moslems, die bisher in Frankreich lebten und von denen immer behauptet worden war, dass diese sehr gut integriert waren. Aus Marokko, Algerien und Libyen kamen viele über Nacht nach Spanien, der Aufstand der Moslems ließ sich aber auch dort nicht mehr niederschlagen. So kam eins ums andere und ein Land nach dem anderen musste den Geist Mohammeds spüren. In Deutschland und in den Niederlanden waren die Anfänge bereits gemacht, als diese Welle auch nach Österreich überschwappte.

Viele flohen aus Deutschland nach Österreich, um dann über die Grenze nach Ungarn zu gelangen. Damals, 2016 war Orban, der Ministerpräsident Ungarns, der Einzige der diese Gefahr erkannt und auch davor gewarnt hatte. Aber auch er wurde von den Regierenden Europas, aber allen voran den Amerikanern als Rassist bezeichnet. Er allein schützte die Außengrenzen Europas mit einem Zaun. Die Frage war nur, ob dieser Zaun der neuen Invasion standhalten würde. Er begann die flüchtenden Deutschen und Österreicher zu formieren und zu bewaffnen, damit diese Länder verteidigen könnten. Aber die Macht Allahs war zu groß und wie in den bereits vom Islam eroberten Ländern war die Brutalität der Islamisten so groß, dass die Europäer nichts entgegenzusetzen hatten.

Wie gesagt, auch bei uns im Bezirk fing es an zu gären. Die einst als arme traumatisierte Flüchtlinge präsentierten Menschen fanden sehr schnell Unterstützer, die in allen Belangen halfen. Unterstützung erfuhren diese nicht nur in finanzieller Art, auch Kleidung, Lebensmittel erhielten sie günstig und vor allem die Sprache konnten sie schnell lernen, unter Bedingungen, die viele einheimische Schüler nicht hatten. Zu guter Letzt war aufgrund der Religionsfreiheit, die sie extremst forderten, auch erlaubt worden, in den Bezirksstätten und größeren Gemeinden Moscheen und Gebetsräume zu errichten. Mit der Zeit stellten sie aber Forderungen nach schöneren Häusern, Wohnungen, Markenkleidung und noch mehr Geld. Anfänglich sprachen sie untereinander nur Arabisch und konnten so vieles besprechen, was wir einheimische nicht verstanden. Bald waren auch die Frauen und Mädchen nicht mehr sicher, diese wurden immer wieder von den Flüchtlingen in einer penetranten Art angegangen. Als sich die ersten Frauen wehrten, schlugen die Invasoren diese in einer brutalen Art und Weise, wie wir es noch nie erlebt hatten. Man hatte den Eindruck, dass die Moslems es als selbstverständlich annahmen, dass die Frauen ihnen zu dienen hatten. Die Polizei, die gerufen wurde, kam anfänglich noch, um den Herren zu erklären, dass dies in unserem Land eine Straftat sei. Aber wer wollte es ihnen verübeln, kannten diese doch andere, vor allem kulturelle und religiöse Gesetze und Regeln. Frauen mussten hörig sein, mussten ihren Männern folgen und Untertan sein. Frauen waren in ihren Augen nicht mehr wert als ein Tier.

Im örtlichen Vinzi-Markt konnten sie sich mit günstigen Lebensmitteln eindecken, als sie jedoch bemerkten, dass diese Lebensmittel nur zweite Wahl waren, gingen sie in andere Märkte einkaufen. Ja nun, einkaufen konnten man das nicht nennen, denn sie verweigerten die Bezahlung. Die Verkäuferinnen wurden irgendwann angewiesen jeden Abend eine Inventur zu machen, damit die Kosten der fehlenden Waren den Gemeinden und Städten vorgelegt werden konnten. Die Polizei wurde irgendwann nicht mehr gerufen, da sie auf Anordnung von oben keine Anzeigen aufnehmen durften. Ignoranz und Gutmütigkeit führten im Laufe der Wochen dazu, dass selbst Modegeschäfte in Voitsberg von regelrechten Banden heimgesucht wurden. Am Anfang stellten sich mutige Besitzer den Eindringlingen und Dieben in den Weg, aber auch hier setzte sich die unglaubliche Brutalität fort. Um den, wie es immer noch hieß, traumatisierten Menschen ein Gefühl der Sicherheit und des Willkommens zu vermitteln, hatte sie die Bezirkshauptmannschaft und die Stadtgemeinde Voitsberg im Frühjahr 2017 zu einem Fest der Freude eingeladen.

Man kann sich sicher vorstellen, wie das endete. Viele Frauen beschwerten sich bei den Veranstaltern über das aufdringliche Verhalten der Fremden. Doch die Ignoranz, die immer noch vorherrschte, die man als Gefühlskälte sehen konnte, stand den Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. Man wollte den „Neuen“ seitens der Firmen Behörden ein Gefühl geben, ein Gefühl des Willkommens und da konnten die paar versuchten Übergriffe nicht ins Konzept passen. Alles wurde heruntergespielt und die nicht nur die heimische Presse, auch die nationalen Medien berichteten von einem gelungenen Fest der Freude. Dass die Freude einseitig gewesen war, dass konnte man in keiner Zeitung lesen.

Im Sommer 2017 veranstalteten die Parteien der Landesregierung ein Volksfest auf dem Hauptplatz in Graz.

Bunte Luftballons, Stände mit Getränken, heimische Speisen und Speisen aus den Ländern, aus denen die Flüchtlinge kamen, sorgten für ein gutes Gefühl seitens der Veranstalter. Es kamen viele Tausend Menschen. Viele, man nannte sie Linke, kamen mit Plakaten, auf denen in Deutsch und Arabisch das Wort „Willkommen“ stand.

Es ging so schnell. Niemand hatte damit gerechnet, aber urplötzlich verdunkelte sich der Feierhimmel. Mit Megafonen wurden Befehle in Arabisch ausgegeben. Von der Herrengasse, über die Schmied- und Albrechtgasse waren Autos vorgefahren und sperrten die Straßen ab. Selbst die Franziskaner-, die Spor- und Pomeranzengasse waren abgesperrt. Auch über die Neue Welt war der Hauptplatz nicht mehr zu erreichen. Auf Befehl fielen aus den Autos Schüsse. Auch aus den umliegenden Häusern hörte man das Stakkato der Maschinengewehre. Schreie der Schmerzen, Schreie der Panik, bis nach einigen Minuten die Schreie verstummten. Die Waffen verstummten, man hörte Menschen stöhnen, viel Blut und eine unendliche Menge Toter. Hinter den Autos kamen die Schützen auf den Platz. Unter „Allahu Akbar“ Rufen kamen sie auf den Platz, über dem eine seltsame Ruhe lag. Sie gingen durch die Reihen. Und schossen. Sie schossen auf Körper, die sich noch bewegten. Und immer wieder ihr Ruf „Allahu Akbar“. Aus den Fenstern klangen die Rufe wie ein Echo und in den umliegenden Straßen begannen die Menschen zu schreien. Sie flohen. Es gab auch welche, die nach der Polizei riefen, aber der Polizeiposten in der Schmiedgasse war das erste Opfer dieser marodierenden Horden.

Bei uns im Bezirk - 1

Die unbegreifliche Tat in Graz verbreitete sich in Windeseile. In ganz Österreich wurden noch am Abend Kerzen angezündet. So auch in Voitsberg. Allerdings wurden diese von den Moslems sofort wieder entfernt und die Menschen, die trauern wollten, wurden mit Schlägen in ihre Wohnungen verbracht.

Man traute seinen Augen nicht, Männer, Frauen und Kinder wurden getrieben von Moslems und was vielen wehtat, war die Tatsache, dass fast alle Moslems dabei waren, die bisher als gut integriert galten, die sogar Freunde waren, Menschen, die man noch Wochen vorher unterstützt hatte.Es dauerte etwa eine Woche, bis sich eine Gruppe zusammengefunden hatte. Noch hatten sie die Möglichkeit sich über das Internet zu verabreden. Ich gehörte auch dazu. Wir trafen uns in den hinteren Räumen der noch existenten Apotheke in Krems. Wir warteten, bis alle am Treffpunkt waren und es dauerte fast bis halb zehn abends, dann war der Letzte da. Sein Haus zu verlassen und nachts auf der Straße angetroffen zu werden konnte schmerzhaft enden. Bisher hielten sich die Islamisten noch zurück. Sie schlugen nur auf uns ein, wenn wir ihren Forderungen und nicht nachkamen. Bisher, schlugen sie nur.

Das Treffen verlief leider nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Jeder wollte sich einbringen, aber keiner konnte verstehen, dass es nur koordiniert möglich war, gegen die Invasoren anzutreten. Hinzu kam, dass wir keine Waffen hatten. Nun wurde uns klar, warum uns die Regierung kein Recht gegeben hatte, Waffen zu besitzen. Allerdings kam die Einsicht für die Politik auch zu spät. Das runter gewirtschaftete Bundesheer hatte, wie auch die Polizei, keine Chance mehr in irgendeiner Art und Weise einzugreifen. Deren Waffen waren bereits in den Besitz der Moslems übergegangen.

Uns gelang es bei diesem Treffen erstaunlicherweise nicht, zu einem Ergebnis zu kommen. Einige wollten fliehen, andere ihr eigenes Hab und Gut verteidigen, während es auch Leute gab, die für alle eintreten wollten.

Es war bereits in den frühen Morgenstunden, als wir uns trennten. Ich kam sehr gut voran und schlich mich von hinten über das Einkaufszentrum und den Sportplatz nach Voitsberg rein. Ich hörte die Islamisten, die die Stadt bewachten. Meine Frau und die Kinder schliefen noch. Vorsichtig legte ich mich ins Bett und grübelte über das Treffen nach.Flucht war eine Option, die Frage war nur, wie weit man kam. Angeblich, so hatte ich über das Internet erfahren, sei in den größeren Städten die Macht schon an die Moslems gegangen. Nur auf dem Land, in den Dörfern würde noch Ruhe herrschen. Die Frage war nur, wie lange noch. Ich beschloss, mit meiner Frau zu sprechen. Gemeinsam sollten wir entscheiden, was wir tun würden. Ich schlief ein.

Gegen Mittag wurde ich durch lautes Geschrei wach. Meine Frau war nicht mehr im Schlafzimmer. Ich sprang auf und zog mir schnell eine Hose über, als auch schon die Türe aufflog. Drei Moslems kamen ins Schlafzimmer und führten mich auf die Straße. Dort stand meine Familie, die Kinder weinten. Alle Nachbarn und Freunde waren versammelt. Wir schauten uns an, keiner wusste, was kam, keiner konnte erahnen, was wir heute erleben sollten. Sie trieben uns an den Hauptplatz vor. Auf beiden Seiten standen wir wie bei einer Prozession versammelt und hinter uns die schreienden Moslems. „Allahu Akbar“ klang aus vielen Kehlen. Es klang wie ein Blutrausch, in den sie sich schrien. Ich verspürte zum ersten Mal in meinem Leben Angst. Angst um mich, meine Familie, aber auch Angst um die anderen Menschen, Menschen, die man kannte, Menschen die Freunde waren.

Vom Stadttor her kam ein Auto angefahren. Ein Pick-Up, sie hielten direkt auf dem Hauptplatz. Ein Moslem sprang heraus. Ich erkannte ihn. Er war einer der Flüchtlinge, die in Krems ein Bett, Unterkunft und Hilfe gefunden hatte. Er war damals einer der Ersten, die gekommen waren und hatte sich schnell integriert. Er lernte schnell unsere Sprache und er galt stets als freundlich.Der ehemalige Flüchtling stieg aus und erklärte uns, dass sie am Morgen einen Mann gefangen hätten, der vermutlich von einem Treffen gekommen war. Dieser hätte ihnen mitgeteilt, dass man sich in einer Apotheke getroffen hatte, allerdings sei der Ungläubige zu schnell einem Herzinfarkt erlegen. Sie schmissen den Toten vom Auto. Er lag da, man sah kaum noch was vom Gesicht. Er musste mit unglaublicher Brutalität verhört worden sein. Ein Schrei gellte durch die Stille und seine Frau rannte auf den leblosen Körper zu. Bevor sie bei ihm war, ergriffen sie einige Männer und hielten sie davon ab zu ihrem Mann zu rennen. Sie zwängten sie in den Pick-Up und fuhren mit ihr weg. Wir standen angesichts des leblosen Körpers da und konnten uns nicht rühren, eine Starre hatte uns erfasst und niemand konnte sich erinnern, so etwas jemals gesehen zu haben. Einige unserer Männer wurden ausgewählt und mussten den Toten wegtragen.Wie ich später erfuhr, sind die Moslems mit ihm in einen Steinbruch gefahren und haben ihn dort einfach entsorgt.

Wir wurden aufgefordert, nach Hause zu gehen und in den Häusern zu bleiben. Wer sich zu langsam bewegte, bekam sofort Schläge mit dem Knüppel oder einem Gewehrkolben.

Es dauerte etwa eine Stunde, dann ging das Gebrüll auf der Straße wieder los. Man hörte im Haus bereits, wie Türen aufgestoßen wurden. Auch bei uns flog die Türe auf. Man forderte Laptops, Computer und Handys. Als ich fragte, warum wir das abgeben müssen, bekam ich einen Schlag in dem Rücken, der mir die Luft raubte. Ich blieb dennoch klar, aber musste machtlos mit ansehen, wie die Geräte nach draußen getragen wurden. Die Frau des ermordeten Freundes hatte uns vermutlich verraten. Wir vermuteten, dass sie auch gefoltert worden war. Wir sahen sie nie wieder. Als wieder Ruhe eingekehrt war und die Kinder schliefen, sprach ich mit meiner Frau über die Vorkommnisse.

Sie griff unter das Sofapolster und zog unser TAB heraus. Den hatten die Wilden übersehen, und da sie bereits Laptops und Handys gefunden hatten, suchten sie auch nicht weiter. Wir besprachen uns und einigten uns darauf, dass wir abwarten wollen. Eine Flucht erschien uns mit den Kindern absurd. Abwarten was passiert.

Mit dem Tab erreichten wir in Voitsberg nur noch einen Bekannten. Gerhard, auch er hatte das Glück drei Handys zu haben. Zwei gab er ab und mit dem Dritten konnte er weiter ins Internet.

Wir verabredeten uns für den nächsten Tag. Es sollte wie ein zufälliges Zusammentreffen aussehen. Der Rest des Tages verlief relativ ruhig. Man sah aus dem Fenster wenig Aktivitäten auf der Straße. Nur der laute Gebetsruf klang, wenn auch ungewohnt vom Kirchturm, der bereits zur Moschee umfunktioniert worden war. Gegen zehn Uhr wurden wir per Megafon aufgefordert, die Lichter zu löschen. Wir kamen dem nach, um nicht irgendwelche Aktivitäten zu provozieren.

Unsere Politiker

In Wien wurden die Regierenden auf den Platz vor der Hofburg versammelt. Aus allen Himmelsrichtungen kamen Autos, welche die Politiker brachten. Einige waren zu Hause gefangen worden, andere auf der Flucht erkannt. Nur wenige erreichten Ungarn. Ungarn war das einzige Land in Europa, dass dem Druck noch standhielt. Die ungarische Regierung hatte, als Erstes begriffen, was auf uns zukam. Allerdings wurden die regierenden Parteien und der Präsident in Ungarn wie üblich als Nazis und Rassisten bezeichnet.

Die Moslems gingen Listen durch und hakten dann Namen ab. Nach einiger Zeit wurden die anwesenden Politiker in die Hofburg getrieben. Während sich die Politiker der FPÖ in ihren Befürchtungen bestätigt sahen, winselten die Grünen um ihre Parteivorstände und erklärten den Moslems in ihrer Art laufend, dass sie doch die Freunde des Islamismus sind. Sie wurden ungeachtet ihrer Jammerei in den großen Redoutensaal gebracht und mussten sich dort niedersetzen. Vorne auf der Bühne erschien ein nach muslimischer Tradition gekleideter Mann. Er ließ sich die Listen zeigen und verglich diese. Danach rief ein weiterer Mann einen nach dem anderen auf und die ehemaligen Regierenden und ihre Parteisklaven mussten sich mit einem lauten „ja“ melden.

Ein grüner Politiker versuchte, dieses ja mit einem Protest zu umgehen. Er versuchte nochmals zu klären, dass er einer derjenigen war, die sich immer für den Islam in Österreich eingesetzt hatten. Der Vorlesende fragte den Grünen, ob er zum Islam konvertieren möchte. Dies verneinte der Politiker und wurde mit Stöcken geschlagen, bis er nicht mehr stehen konnte.

Einer nach dem anderen rief ja und man merkte, dass sich die Liste langsam dem Ende näherte. Zwischendurch wurden immer wieder noch Menschen in den Saal gebracht, die sich allerdings im hinteren Bereich aufhalten mussten. Die in der Liste fehlenden Namen wurden danach nochmals vorgelesen und einer nach dem anderen mussten von hinten nach vorne treten. Danach verließen die Islamisten den Saal und verriegelten von außen die Türen. Allerdings machten sie vorher noch unmissverständlich klar, dass eine Gegenwehr unangenehm enden würde.

Bei uns im Bezirk - 2

Ich erfuhr aus dem Internet, dass überall in Österreich die Islamisten die Macht übernommen hatten. Es war für mich ein denkwürdiger Tag, aber ans Aufgeben dachte ich in diesem Augenblick nicht.

Am Morgen konnten wir erkennen, dass die Moslems den Bezirkshauptmann, Bürgermeister und Gemeinderat in das Gebäude der Stadtgemeinde brachten. Eine große Fahne hing aus dem Fenster. Es war die Fahne, die wir in den Medien kennengelernt hatten. Die Fahne des Islam, die Fahne des IS.