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Der Name verpflichtet: Marco von Münchhausen zeigt, wie wir uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können - wie einst der legendäre Baron. Münchhausen verrät seine erfolgserprobten „Schopfstrategien“, mit denen wir uns aus dem privaten und beruflichem Alltagsschlamassel befreien. Sofort umsetzbare Methoden, die auf langjährigen Erfahrungen basieren, humorvoll geschrieben – für alle, die sich mehr Leichtigkeit in ihrem Leben wünschen.
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Seitenzahl: 224
Veröffentlichungsjahr: 2011
Marco von Münchhausen
Das
Münchhausen-
Prinzip
Wie Sie sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen
Kösel
Copyright © 2011 Kösel-Verlag, München,
in der Verlagsgruppe Random House GmbH
Umschlag: Weiss Werkstatt, München
Umschlagmotiv: Eva Gnettner, Weiss Werkstatt München
Satz: EDV-Fotosatz Huber/Verlagsservice G. Pfeifer, Germering
Redaktion: Silke Uhlemann, München
ISBN 978-3-641-06375-7
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www.koesel.de
Das Münchhausen-Prinzip
Wie Sie sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen
»Sumpf? Wieso denn Sumpf? Ich erzähl dir hier von meinen Problemen und warum ich zur Zeit so schlecht drauf bin, und du faselst etwas von einem Sumpf? Willst du mich auf den Arm nehmen?« – Etwas fassungslos, ja fast schon empört sah Marina ihren Bruder Tobias an, mit dem sie an diesem verregneten Novembernachmittag seit fast einer Stunde in einem kleinen Café an der Hamburger Innenalster saß. Sie hatten sich nach längerer Zeit wieder getroffen, und ziemlich schnell hatte sie ihm offenbart, dass schon seit einiger Zeit so manches in ihrem Leben im Argen lag. Dass sie ihr Fitnessprogramm wieder mal abgebrochen, ihre Diät aufgegeben und etliche Pfunde zugelegt hatte, war noch das Geringste. In ihrer Ehe mit John lief es gar nicht gut: Er sei ständig gestresst, reagiere immer wieder schroff und launisch, bringe sich überhaupt nicht mehr im Haushalt ein, alles bleibe an ihr hängen, wegen nichts und wieder nichts würden sie sich streiten, und ehrlich gesagt – verlegen blickte sie nach unten – im Bett klappe es auch nicht mehr so richtig. Na, und Alex, ihr Zwölfjähriger, sacke notenmäßig in der Schule immer mehr ab und hocke daheim eigentlich nur noch vor seinem Computer, gefangen in der Welt der Killer- und Ballerspiele, und sei kaum noch ansprechbar. Wenn es denn wenigstens wie früher in ihrem Job besser laufen würde, doch seit sie ihr bei der letzten Beförderungsrunde den Sentheimer vorgezogen hatten, obwohl sie eindeutig die Besserqualifizierte war, sei nun am Arbeitsplatz auch noch der Wurm drin. Ständig lege ihr jemand Steine in den Weg, und ihren besten Kunden habe sie kürzlich auch noch verloren.
»Weißt du, Tobias, ich bin seit einiger Zeit total frustriert, ich weiß eigentlich gar nicht mehr, worauf ich mich freuen soll und wie ich mit dem ganzen Mist klarkommen kann!« Hilflos blickte sie ihren älteren Bruder an, hoffend, dass er ihr einen Ausweg zeigen könne. Denn tatsächlich war er jemand, dem es gelang, trotz aller Schwierigkeiten sein Leben immer wieder zu meistern, und der ihr auch schon oft mit seiner Weisheit zur Seite gestanden hatte. Diesmal allerdings schien das nicht zu funktionieren, denn mit seiner Antwort konnte sie kaum etwas anfangen. »Marina, du steckst ja wirklich ganz schön im Sumpf. Und da gibt es nur ein einziges Mittel: Du musst lernen, dich – wie einst Münchhausen – am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen!«
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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