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Cannabinoid angehauchte Kochbücher gibt es einige, mit mehr oder weniger Qualität. Bei diesem bleiben aber wirklich keine Fragen und Wünsche mehr offen, denn es ist mehr als nur eine gut illustrierte Sammlung irgendwelcher Rezepte. Es liefert dutzende von professionellen Tipps, Tricks & Techniken zum Thema THC-haltige Nahrungs-aufnahme. Der ganze Prozess des Vor- und Zubereitens wird in diesem Buch kurz und knackig vermittelt. Es gibt einfach ein paar Grundregeln, die man bei der Zubereitung von berauschenden Leckerlis beherrschen sollte, um frustrierende, oder fürchterliche Erfahrungen zu vermeiden. Die Zeichnungen sind witzig, bzw. bei den Anleitungen sehr eindeutig und vermitteln absolut einleuchtend was und wie es zu tun ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Als Beigabe gibt es wichtige Erläuterungen der Kurz- und Langzeitwirkungen von THC-haltigen Konsumgütern, auf die Gesundheit, sowie wichtige Hinweise auf sichere Einnahme und rechtliche Aspekte. Das macht dieses Buch zu einem Miniwerk mit ganzheitlichem Ansatz, welches das Prädikat ultimative Spezialkochanleitung verdient und von mir 6 Sterne im "mushroom yum yum guide" bekommt. Mushroom Magazine, Januar 2001.
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Seitenzahl: 50
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Verlegt durch Nachtschatten Verlag Kronengasse 11 CH-4502 Solothurn Fax 0041 32 621 89 47 e-mail: [email protected] http://www.nachtschatten.ch
© 1999 Nachtschatten Verlag für die deutsche Ausgabe
Übersetzung: Bert Marco Schuldes Korrektur: Pascale Breitenstein Umschlaggestaltung und Layout: Bobcat Press Druck: WB-Druck, Rieden Printed in Germany 3. Auflage
eISBN 978-3-0378-8249-8
Titel der Originalausgabe: Stir Crazy – cooking with Cannabis by Bobcat Press Bobcat Press, Manchester, England
Warnung des Verlegers:
Dieses Buch soll in keiner Weise irgendjemand zum Gebrauch einer illegalisierten Substanz auffordern. Aber es ist eine Tatsache, dass es im deutschsprachigen Raum einige Millionen HanfgebraucherInnen gibt – und die sollen sich erfreuen dürfen an diesem Buch.
Hanf als Droge zu missbrauchen ist nach Gesetz immer noch verboten.
Verlegt durch Nachtschatten Verlag Kronengasse 11 CH-4502 Solothurn Fax 0041 32 621 89 47 e-mail: [email protected] http://www.nachtschatten.ch
© 1999 Nachtschatten Verlag für die deutsche Ausgabe
Übersetzung: Bert Marco Schuldes Korrektur: Pascale Breitenstein Umschlaggestaltung und Layout: Bobcat Press Druck: Druckerei Uhl, Radolfzell Printed in Germany 6. Auflage
ISBN 3-907080-55-6
Titel der Originalausgabe: Stir Crazy – cooking with Cannabis by Bobcat Press Bobcat Press, Manchester, England
Warnung des Verlegers:
Dieses Buch soll in keiner Weise irgendjemand zum Gebrauch einer illegalisierten Substanz auffordern. Aber es ist eine Tatsache, dass es im deutschsprachigen Raum einige Millionen HanfgebraucherInnen gibt – und die sollen sich erfreuen dürfen an diesem Buch.
Hanf als Droge zu missbrauchen ist nach Gesetz immer noch verboten.
Im Orient wird das Kochen mit Cannabis schon seit Tausenden von Jahren praktiziert. Bei uns dagegen ist dies eine aufs traurigste vernachlässigte Kunst. Das ist eine richtige Schande. Eine ganze Stunde in einer heißen Küche kann es an Bequemlichkeit zwar kaum mit dem Drehen eines Joints oder mit dem Stopfen einer Pfeife aufnehmen. Trotzdem hat es eine ganze Reihe ernstzunehmender Vorteile, wenn man seinen Pot hinunterschluckt.
Kocht man Cannabis zusammen mit den richtigen Zutaten in hoher Dosierung, dann kann es die Sorte von High hervorrufen, die für gewöhnlich mit den machtvolleren psychedelischen Drogen wie LSD in Verbindung gebracht wird. Für einige Leute stellt das eine attraktive Aussicht dar. Selbst in niedrigerer Dosierung machen die einzigartigen Qualitäten eines Keks-Highs dieses zu einer wertvollen Alternative zum Rauchen. Abwechslung, so sagt man ...
Ein weiterer offensichtlicher Vorteil des Essens gegenüber dem Rauchen sind die gesundheitlichen Aspekte. Die meisten europäischen Joints werden aus dem “Dämon” Tabak gedreht. Cannabisrauch, in normalen Mengen zwar weniger schädlich, ist trotzdem reich an Teer und anderen Scheußlichkeiten. Wenn man seinen Pot ißt, kann man high werden, vermeidet aber gleichzeitig all diesen karzinogenen Mist. Für Nichtraucher (die häufig nicht in der Lage sind, korrekt zu inhalieren), und für all diejenigen, die an Problemen mit den Atmungsorganen leiden, ist das Essen ein leichterer und beschwerdefreier Weg, um den Gebrauch von Cannabis zu genießen.
Ein weiterer guter Grund, der fürs Kochen spricht, ist die Diskretion. Während beißende Wolken blauen Rauchs schon fast so etwas wie ein Werbegeschenk für die Umsitzenden sind, sieht nichts legaler und weniger berauschend aus als ein Pfannkuchen. Eine Tube Cannabisbutter oder ein Glas voller Haschkekse ist ein raffinierter und dezenter Weg, um Cannabis aufzubewahren. Menschen, die Pot aus medizinischen Gründen verwenden, erlaubt das Essen von Cannabis mit seiner länger dauernden Wirkung die potentiell unangenehme Aufgabe zu umgehen, täglich mehrere Dosen über den Tag verteilt rauchen zu müssen.
Kochen ist auch eine vorzügliche Methode, um von Pot guten Gebrauch zu machen, den man schon nicht mehr rauchen möchte. Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt, das rauh und kratzig im Rauch ist, wird von einheimischen Züchtern oft als Abfall behandelt und weggeworfen oder verschenkt. Verarbeitet man sie in Speisen, dann geben schlechtes Gras, schlechtes Hasch und Blätter niedriger Potenz noch einen Kick her, der dem der besten Blütenspitzen in nichts nachsteht. Anstatt einfach eine Sammlung von Rezepten zu präsentieren, in denen Pot verwendet wird, versucht dieses Buch den ganzen Prozeß des Zubereitens, Kochens und Essens von Cannabis zu erklären. Gleich, ob man in nur fünf Minuten ein Hasch-Joghurt zusammenrührt, oder eine Woche damit verbringen möchte, ein hochpotentes Konzentrat herzustellen: Dieses Buch zeigt, wie es geht.
Der einfachste Weg, Cannabis zu essen, besteht darin, es in den Mund zu stopfen und mit dem Kauen anzufangen. Schlechte Idee. Vom unangenehmen Geschmack einmal abgesehen, bewirkt das Essen von “rohem” Cannabis ein langsam einsetzendes und unvorhersehbares High. Wird es in Fett oder Alkohol gelöst, dann sind die aktiven Inhaltsstoffe oder Cannabinoide im Cannabis leichter zu verdauen und bewirken ein viel besseres, intensiveres High. Dies ist die Grundlage, auf der das gesamte Kochen mit Cannabis beruht.
Hier in diesem Kapitel werden einige der nützlicheren Techniken aus der Cannabis-Küche erklärt. Man lernt hier, wie man Cannabis zubereitet, wie man es mit anderen Zutaten mischt und wie man hochpotente Konzentrate herstellt. Es ist nicht nötig, sich mit den komplexeren Bereichen der Cannabis-Wissenschaft zu beschäftigen, um den perfekten Keks (Brownie) zu backen. Aber ein paar Grundlagen werden dir sehr weiterhelfen. Folge einfach den drei goldenen Faustregeln und alles wird gut werden...
1 Regel
Sind die wirksamen Bestandteile von Cannabis erst einmal in Fett oder Alkohol gelöst, dann gehen sie viel schneller und vollständiger ins Blut über. Das bedeutet ein besseres High in kürzerer Zeit, für das man weniger Cannabis braucht. Hurra! Die meisten Rezepte in diesem Buch enthalten zu einem hohen Prozentsatz Butter. Sie ist dein freundlicher, fetter Reisepaß für eine gute Zeit.
2 Regel
