Das Schwert des Viskur - Johannes Schütte - E-Book

Das Schwert des Viskur E-Book

Johannes Schütte

0,0

Beschreibung

Eine kurze Geschichte aus der Zeit der Zeitenwende auf der Erde. Ein Eremit soll der Erlöser der Amazonen sein. Aber die Amazone wird von der Affenhorde gefangen genommen. Der Eremit fliegt jedoch später mit der Amazone fort zur Stadt Hovir. Dort trifft er den Prinzen und später den Viskur.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2015

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Johannes Schütte

Das Schwert des Viskur

Der Eremit der Steppe

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Im Steppenwald

Die Reise

Impressum neobooks

Im Steppenwald

Das Schwert des Viskur

von Johannes Schütte

Seit Sonnenaufgang saß er einfach da. Er,der Eremit des Steppenwaldes. Er saß einfach da, auf dem Abhang eines mit Grün bedeckten Hügels und betrachtete wohlgesonnen das Spiel zweier Einhörner, die glücklich innerhalb der nahegelegenen Steppe tollten.

Er liebte die Einhörner, weil sie sich ihm anvertrauten, weil er ihre Sprache verstand. Schon vor unendlichen Zeiten , als ein Teil des Waldes noch heranwuchs, kamen sie zum ihm, um aus seiner Hand das Gras zu fressen. Sie liebten es, wenn er mit seinen Händen über ihre Köpfe streichelte.

Die Natur war hier noch in Ordnung. Sie hatte einen Einklang des gemeinsamen Verstehens. Er, der einmal lernte mit dieser Natur umzugehen, kannte alle Tiere dieses Waldes. Es waren Tiger, Elefanten, Löwen, Schlangen, Affen und natürlich Einhörner. Der Eremit kannte jedoch auch die Flugsaurier, die jeden Morgen über den Wald flogen, der Sonne entgegen.

Einmal begab sich der Eremit ans Wasser, am nahegelegenen See, wo die Elefanten ihren Trank einnahmen. Hier sah er sein Gesicht im Wasser spiegeln. Ihm fiel dabei sofort auf, dass es den der Affen ähnelte. Aber sein Verhalten wies Lücken auf, denn diese Affen, die er kannte, verstanden ihn gut , lehnten sich ihn jedoch in der Herde ab. Im Geheimen seiner Gedanken wusste er auch, dass er ein anderes Wesen sein musste. Aber die bittere Frage , woher er stammte, bewegte ihn auch diesen Morgen, wo die gelbe Sonne bei den nahegelegenen Bergen aufging und alles überstrahlte.

Der Wald war groß, von Bäumen und anderen Regenpflanzen überwuchert. Am Rande hatte er sich eine Hütte aus Holz gebaut und kittete sie mit dem Lehm zu, den er unermüdlich herstellte. Dabei, so überlegte er, schauten die Tiere des Waldes ihm zu und unterhielten sich mit ihm. In den schweren Stunden des Tages versorgten ihn die Affen mit Früchten der Bäume. Diese Früchte gaben ihm die Stärke, die er brauchte.

Plötzlich, als der Eremit noch in Gedanken vertieft war, kam ein Einhorn zu ihm. Das andere blickte auf und beeilte sich nachzukommen. Er streichelte beide am Kopf und erkannte, wie wohl es ihnen tat.

„Udia und Fagor. Was habt ihr heute vor?“ fragte er.

Udia war das Weibchen und auch sehr gesprächig. Der Eremit kannte die Sprache der Einhörner sehr genau.