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Das Leben wird immer teurer und es gibt kaum noch einen Verbraucher hierzulande, der nicht ans Sparen denkt. Denn egal ob Strom und Gas, Lebensmittel oder Benzin alles wird teurer und auch die Inflation sorgt dafür, dass die Lebenshaltungskosten kontinuierlich ansteigen. Viele spüren es bereits im Geldbeutel und sorgen sich, dass es so weitergeht. Umso wichtiger ist es jetzt, unnötige Ausgaben zu vermeiden und clever hauszuhalten. Der SAT.1-Spardetektiv Daniel Engelbarts zeigt, dass Sparen im Alltag mit dem richtigen Know-how gar nicht so schwer ist und es in vielen Bereichen enormes Einsparpotenzial gibt und das ohne sich immer nur einschränken zu müssen. Er zeigt, welche Sparmethoden es gibt, wie man Kosten in den Bereichen Reisen, Verträge, Finanzen und Fortbewegungsmittel reduziert und welchen Einfluss Onlineshops, Apps und Second Hand auf das eigene Portemonnaie haben. Das Sparbuch liefert wertvolle Tipps, um Kosten zu reduzieren und ein cleveres Sparmindset zu entwickeln, damit die finanziellen Mittel im Alltag wieder gestärkt werden.
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Seitenzahl: 215
Veröffentlichungsjahr: 2023
Daniel Engelbarts
Daniel Engelbarts
Wie Sie mit einfachen Tipps im Alltag Ihr Portemonnaie schonen
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://dnb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen
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Haftungsausschluss
Die im Buch veröffentlichten Ratschläge wurden vom Verfasser und vom Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung des Verfassers beziehungsweise des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Bitte nehmen Sie als Leser zudem folgenden Interessenskonflikt zur Kenntnis: Daniel Engelbarts ist Mitgründer und Geschäftsführer des in diesem Buch an verschiedenen Stellen empfohlenen Preisvergleichs- und Wechselservices remind.me.
Originalausgabe
1. Auflage 2023
© 2023 by Finanzbuch Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89
80799 München Tel.: 089 651285-0 Fax: 089 652096
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Wir behalten uns die Nutzung unserer Inhalte für Text und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG ausdrücklich vor.
Redaktion: Matthias von Arnim
Lektorat und Korrektorat: Rainer Weber
Umschlaggestaltung: Karina Braun
Umschlagabbildung: Christoph Köstlin
Satz: Helmut Schaffer, Hofheim a. Ts.
eBook: ePUBoo.com
ISBN Print 978-3-95972-703-7
Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter
www.finanzbuchverlag.de
Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de
Geleitwort von Matthias Killing
Einleitung: Machen Sie sich glücklich! Sparen Sie!
Smarter einkaufen: So profitieren Sie von Rabatten und Aktionen
Sparen im Supermarkt
Das Cashback-Prinzip und welche Angebote sich wirklich lohnen
Gutscheine und Geschenkkarten richtig einlösen
Gebrauchtes kaufen und verkaufen
Geld sparen im Outlet-Center
Den Trick mit der Tiefstpreis-Garantie verstehen und richtig nutzen
Lohnt sich die Retouren-Palette?
Eine Woche Schnäppchenjagd vom SINGLES’ DAY bis zum Black Friday
Sparen für den guten Zweck
Wie günstig sind asiatische Online-Shoppingportale?
Einkaufen in der Online-Apotheke
Mit Auto-Reimporten viel Geld sparen
Mehr Leben fürs Geld: So einfach senken Sie Ihre laufenden Kosten
Geld sparen – Verträge checken
Per Online-Button Verträge kündigen
Kfz-Versicherungen prüfen, vergleichen und wechseln
Sparsam Auto fahren und Telematik-Tarife nutzen
Kostenfalle Kommunikation: Wie Sie preiswert und sicher telefonieren und surfen
Was der Wegfall des Nebenkostenprivilegs für Sie bedeutet
Den passenden und günstigsten Datentarif finden
Mit diesen Mobilfunkverträgen spart man
Mit diesem Trick zum Highspeed-Internet kommen
Altes Smartphone zu einem guten Preis verkaufen
Warme Füße trotz steigender Preise: So schlagen Sie der Energiewende ein Schnippchen
Wie Sie Ihre Kosten für Strom und Gas senken können
Günstige und umweltfreundliche Stromalternativen nutzen
E-Autos mit Rabatt kaufen
Geld verdienen mit dem eigenen E-Auto
Tipps für günstiges Tanken
Clever Flug und Urlaub buchen: So beginnt der Spaß schon vor der Reise
Luxuriös reisen, auch zum Schnäppchenpreis
Denselben Flug günstiger buchen
Mit Hotel-Gutscheinen günstig übernachten
So geht sicheres Bezahlen im Urlaub
Jetzt shoppen und später bezahlen: Wo Sie die günstigsten Kredite finden
Die eigene Bonität prüfen
Ratenkredit-Angebote vergleichen
Chancen und Risiken von Auslandskrediten checken
Den Weg aus der Schuldenfalle finden
Geheime Kartentricks: Wie Sie Online-Banking, Kredit- und Cashback-Karten richtig nutzen
Was Kreditkarten mit Cashback-Funktion leisten
Das Ende der EC-Karten
Geld mit Geld verdienen: Wie Sie Ihr Erspartes profitabel anlegen
Extra-Verdienst mit Online-Umfragen
Endlich wieder Zinsen
Von den Schulden anderer profitieren
Regelmäßig in Fonds und ETFs investieren
Für den Nachwuchs steuerfrei ein kleines Vermögen aufbauen
Bei der Beratung nicht an der falschen Stelle sparen
Schlussgedanken: Sparen aus Spaß
Für meine Frau Natalia und unsere wundervollen Kinder Isabel und Philipp
Jeder Mittwoch hat für mich als Moderator des SAT.1-Frühstücksfernsehens einen ganz besonderen Teil: Wenn Spardetektiv Daniel Engelbarts unser Studio in Berlin betritt und neue Tipps und Tricks verrät, wie man hier und dort Geld sparen kann. Daniel schafft es regelmäßig, nicht nur die Zuschauer, sondern auch unser ganzes Team und mich immer wieder zu überraschen. Es ist unglaublich, welche Themen er findet und welche Möglichkeiten er uns allen aufzeigt, die man als Verbraucher hat und von denen die meisten von uns oftmals nicht einmal ahnen, dass es sie gibt. Ich schätze dabei nicht nur seine Expertise, sondern auch seine Art, die Dinge sehr verständlich zu erklären. Er ist grundsätzlich tief im Thema und schafft es, innerhalb der nur wenigen Minuten Sendezeit, die wir miteinander verbringen, komplexe Sachverhalte einfach und schnörkellos auf den Punkt zu bringen, sodass jedem sofort klar wird, worum es geht und wie es funktioniert. Daniel schafft es auf seine ureigene Art, zu unterhalten und gleichzeitig zu informieren. Selbst ich als Moderator sitze oft da bei seinen Tipps und denke: Echt? Das funktioniert?
Nun also ein Buch. In diesem Ratgeber fasst Daniel Tipps und Kniffe einfach zusammen – und zwar mit derselben Eloquenz und Unaufgeregtheit wie in unserer Sendung. Er erklärt vermeintlich komplizierte Dinge so, dass jeder sie versteht. Und er appelliert mit einer wichtigen Botschaft an uns alle: Wir sollten uns mit dem Thema Sparen beschäftigen, uns grundsätzlich gut vorbereiten, uns informieren.
Dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dieses Buch nun in Händen halten, ist ein erster wichtiger Schritt dazu, zu dem ich Ihnen nur gratulieren kann. Denn wir alle müssen eines verstehen: Auch wenn täglich oder monatlich nur eine kleine Ersparnis beim Einkaufen oder sonst wo da ist, ist mit dieser kleinen Ersparnis auf das ganze Jahr hochgerechnet vielleicht sogar ein zusätzlicher Urlaub drin. Daniel erklärt uns auf beeindruckende Art und Weise, wie es geht – und wie man dann sogar noch beim Buchen dieses Urlaubs mehr für sein Geld bekommt.
Daniel Engelbarts: Unternehmer, Gründer, Investor, Netzwerker und vor allem ein toller Kollege und Freund, mit dem ich viele gute Gespräche habe und wirklich gerne zusammenarbeite. Und nun auch Autor eines Buches, das uns allen beim Sparen hilft. Ich habe es gelesen und bin begeistert. Und ich freue mich schon jetzt auf die nächste gemeinsame Sendung mit Daniel. Und auf immer wieder neue unglaubliche Spartipps.
Matthias Killing
Veranstaltungs- und Fernsehmoderator
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses Buches! Sie haben eine gute Entscheidung getroffen. Erstens, weil Sie auf den folgenden rund 200 Seiten Tipps und Tricks finden, wie Sie für weniger Geld mehr Gegenleistung bekommen können. Und zweitens, weil Sie erfahren, wie Sie Ihr Erspartes vermehren können. Mit beidem zusammen erhöhen Sie auch noch Ihre Lebensqualität. Denn Sparen macht glücklich. Das ist wissenschaftlich erwiesen.1 So haben etwa Neurowissenschaftler von der Universität Bonn in Versuchen nachgewiesen, dass der Anblick von großen Prozentzeichen auf Preisschildern unser Belohnungssystem im Hirn aktiviert. Mit anderen Worten: Wir freuen uns schon bei der Möglichkeit, Geld einzusparen.
Gelingt uns die Schnäppchenjagd, kommt noch einmal zusätzlich Freude auf. Denn wenn wir Ziele erreichen, die wir uns gesetzt haben, schüttet unser Hirn sogenannte Endorphine aus. Der Effekt ist, dass wir uns innerlich feiern. Und das tun wir nicht nur beim Geldeinsparen, sondern auch beim Geldanlegen. So hat das Amt für nationale Statistik in Großbritannien in einer Studie2 herausgefunden, dass »Lebenszufriedenheit, Selbstvertrauen und Glück mit höherem finanziellem Vermögen steigen«. Man hat es ja schon geahnt: Geld macht also doch glücklich. Aber es ist nicht einfach nur die Tatsache, mehr Geld zu haben, schreiben die Autoren der Studie. Der entscheidende Punkt ist offenbar das Sparen. Das gute Gefühl, Geld zu vermehren oder beim Ausgeben clever zu sein: Das sorgt für mehr gute Gefühle. Weil das so ist, halten Sie hiermit also nicht einfach ein Buch in der Hand, das Ihnen hilft, erfolgreich auf Schnäppchenjagd zu gehen. Vielmehr ist es ein Buch, mit dem Sie sich glücklicher machen können! Im Folgenden werden viele nützliche Links genannt, die Sie einfach auf https://buch.spardetektiv.de aufgelistet finden und direkt anklicken können.
Und das erwartet Sie auf den folgenden Seiten:
Zunächst führe ich Sie in die bunte Welt der Rabatte und Aktionen ein. Hier gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, smart zu shoppen und immer noch ein bisschen mehr fürs Geld zu bekommen. Wer richtig hinsieht und darauf achtet, merkt schnell: Wer den »vollen Preis« zahlt, bezahlt oft zu viel. Denn der Markt bietet zahlreiche Sonderangebote. Es geht immer noch ein wenig preiswerter. Mit Gutscheinen zum Beispiel. Oder mit Rabatt-Aktionen zu bestimmten Monaten, Wochen oder Tagen. Es gibt »Tiefstpreis-Garantien« und preiswerte Outlet-Center. Verlockende Shopping-Angebote finden Sie nahezu überall und immer. Aber Vorsicht: Nicht jeder vermeintliche Schnapp – so nennt man ein besonders großes Schnäppchen – ist das, was er verspricht. Auch hier lege ich den Finger in die Wunde und zeige Ihnen ab Seite 18, wo und wann Sie Angebote kritisch hinterfragen sollten.
Im Kapitel »Mehr Leben fürs Geld« verrate ich Ihnen, wie Sie Ihre laufenden Kosten senken können. Es ist ein wichtiges Kapitel. Denn in Abonnements, Strom-, Gas- und Versicherungsverträgen versteckt sich viel Sparpotenzial. Manchmal sind es vermeintlich nur wenige Euro, die Sie durch einen Anbieter- oder einen Tarifwechsel monatlich einsparen können. Im Laufe eines Jahres können sich die Einzelposten aber zu beachtlichen Beträgen aufsummieren. Nur ein Beispiel in diesem Zusammenhang: Angenommen, Sie senken konsequent die Summe der Beiträge für Ihre verschiedenen Hausrat-, Kranken-, Kfz- und Haftpflicht-Versicherungen im Monat um 100 Euro, dann macht das pro Versicherung manchmal nur 10 oder 20 Euro aus. Am Jahresende haben Sie jedoch 1200 Euro mehr in der Tasche. Dafür können Sie schon mal einen kleinen Urlaub machen. Oder üppig shoppen gehen. Oder das Geld anlegen. Was auch immer: Sie können sich wieder ein wenig glücklicher machen. Siehe oben. Sie wollen wissen, wie das geht? Sie erfahren es ab Seite 77.
Auch im Bereich Internet und Telefonie geht es um die Senkung laufender Kosten. Diesem Thema kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb habe ich ihm ein eigenes Kapitel gewidmet. Warum dieser Bereich so wichtig ist? Weil es hier um richtig viel Geld geht. Der Bereich Internet und Kommunikation ist mittlerweile so zentral in unser Leben gerückt, dass sehr viele Unternehmen davon profitieren wollen. Das fängt bei Instagram und WhatsApp oder dem Online-Shopping bei Amazon oder Zalando an, geht über Netflix bis WOW weiter und endet bei allen möglichen Online-Angeboten: Die Basis für die große weite Online-Welt ist der Zugang zum Internet. Telefonie ist nur noch Nebengeschäft, auch das hängt mittlerweile am Internet. Denn auch Gespräche finden, technisch gesehen, online statt. Und hier wird es richtig kompliziert. Die Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und viele weitere Dutzend Anbieter von Festnetz- Mobilfunk- und Internet-Tarifen überschütten uns mit einer Flut von Angeboten, die mit ihren vielen Tarif-Optionen so komplex und verschachtelt sind, dass man daran verzweifeln kann, das passende Tarif-Modell für sich zu finden.
Das ist kein Zufall. Das hat System. Am Ende entscheiden sich viele Millionen Nutzer völlig übermüdet von der Internet-Recherche und verwirrenden Gesprächen mit unerbittlichen Verkäufern in den Innenstadt-Mobilfunk-Stores für einen Tarif, den sie schon kurz darauf verfluchen. Um Ihnen das zu ersparen, nehme ich Sie im Kapitel »Kostenfalle Kommunikation« an die Hand und bewahre Sie vor den größten Fehlern. Auch hier gilt: 30 Euro im Monat gespart, bedeutet für Sie am Jahresende 360 Euro mehr Geld in der Tasche. Wie Sie das hinbekommen, beschreibe ich Ihnen ab Seite 93.
Bleiben wir beim Thema »Laufende Kosten«. Die Preise für Strom und Gas sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Jetzt werden Sie vielleicht sagen: Das hat doch vor allem mit dem Krieg in der Ukraine zu tun. Mit dem Gas-Lieferstopp aus Russland. Der Krieg wird ja irgendwann vorbei sein. Dann werden Gas und Öl wieder billiger. Und zuletzt sind die Preise ja auch schon gefallen. Also alles halb so wild? Leider ist das nicht einmal die halbe Wahrheit. Zum anderen Teil der Wahrheit gehört, dass Strom und Gas auch deshalb teurer werden, weil es politisch gewollt ist. Europa soll nachhaltiger werden und unsere Energieversorgung grüner. Das hat die EU-Kommission vor einigen Jahren beschlossen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Anzahl der sogenannten Energiezertifikate, die Unternehmen für ihre CO2-Emissionen benötigen, nach und nach reduziert. Die Preise für die Zertifikate steigen deshalb. Und damit auch der Preis für Kohle, Gas und Öl. In Deutschland kommt noch einmal der Sonderfall hinzu, dass wir hierzulande nach und nach unsere Kern- und Kohlekraftwerke abschalten. Deutschland wird also in den kommenden Jahren vermehrt Energie aus dem Ausland einkaufen. Mit dem Krieg im Osten Europas hat das alles kaum etwas zu tun. Fakt ist: So billig wie in den vergangenen Jahren werden unsere Rechnungen für Öl, Gas und Strom auf lange Zeit nicht mehr werden. Umso wichtiger ist es, bei neuen Verträgen auf jeden Cent pro Kilowattstunde zu achten. Am Ende des Jahres machen schon wenige Cent mehr oder weniger einen Unterschied von mehreren Hundert Euro aus. Nachrechnen und vergleichen lohnt sich also! Ich zeige Ihnen ab Seite 112 wo die Fallen lauern und wie Sie mit wenig Aufwand viel Geld sparen können.
Urlaub, Sonne, Strand: Wer denkt da ans Sparen? Schließlich will man ja entspannen und nicht geizen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Das ist eine grundsätzlich entspannte Einstellung. Das kann man so machen. Aber Sie können den Urlaub auch mit einer anderen Einstellung angehen: Jeder Euro, den Sie schon beim Buchen sparen, füllt Ihre Urlaubskasse für Dinge, die Ihnen am Urlaubsort Freude bereiten. Schon das sollte Ansporn genug sein, Preise und Sonderangebote miteinander zu vergleichen. Dabei geht es nicht darum, einen schlechteren Sitzplatz im Flugzeug oder Bus zu bekommen, ein kleineres Hotelzimmer zu nehmen oder Kompromisse bei der Wahl des Urlaubsortes einzugehen. Im Gegenteil. Oft gibt es nicht nur dasselbe Urlaubspaket für unterschiedliche Preise, sondern sogar luxuriösere Reisen für weniger Geld. Und mit etwas Cleverness sind Sie derjenige, der weniger zahlt und mehr davon hat als andere, die ihre Chancen nicht nutzen. Wie das geht, erfahren Sie ab Seite 137.
Sie wollen einen neuen Fernseher kaufen, einen Urlaub buchen oder sich ein neues Auto oder eine teure Smartwatch leisten? Ihnen fehlt aber das Geld dafür? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie sparen sich das nötige Kleingeld so lange zusammen, bis Sie sich Ihren Traum erfüllen können. Oder Sie kaufen sofort und stottern den Kaufpreis später in Raten ab. Grundsätzlich gilt hier: Vorsicht Schuldenfalle! Ebenso wie bei allen langfristig laufenden Kosten können vermeintlich kleine Beträge am Jahresende große Summen ausmachen. Deshalb aufgepasst: Es lohnt sich, wenn man in der Schule beim Thema Zins und Zinseszins aufgepasst hat. Und noch mehr lohnt es sich, wenn man mal die Raten, Laufzeiten und Zinskonditionen verschiedener Finanzinstitute miteinander vergleicht. Ab Seite 155 helfe ich ein wenig beim Nachrechnen.
Nur Bares ist Wahres? Diese Zeiten sind weitgehend vorbei. An der Kasse und online sowieso wird immer öfter mit Karte bezahlt. Welche Karte sich am besten rechnet, sollte man genau prüfen. Zur Auswahl stehen Kredit-, Giro- und hierzulande neuerdings Debitkarten. Manche sind teurer, andere mit Zinsgutschriften und einige mit Cashback-Funktion ausgestattet. Wer genauer hinsieht, stellt erstaunliche Unterschiede fest. Karte ist also nicht gleich Karte. Schon beim Bezahlen an sich können Sie also schon sparen. Ab Seite 176 erfahren Sie mehr darüber.
Sie sind nicht komplett in einen Shoppingrausch verfallen und haben noch Geld übrig? Dann sollten Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Erspartes vermehrt. Horten Sie es nicht auf dem Girokonto, sondern legen Sie Ihr Geld an. Ein wenig vielleicht auf einem Tagesgeldkonto. Für größere Beträge gibt es aber bessere Alternativen. In erster Linie geht es dabei um sogenannte ETFs und Fonds. Vielleicht haben Sie davon schon gehört. Die Idee dieser Finanzprodukte ist es, in einen Korb aus Anleihen oder Aktien zu investieren. Ab Seite 187 gebe ich Tipps dafür, wie Sie vom Sparer zum Anleger werden. Und wie Sie mit etwas Disziplin ein kleines Vermögen aufbauen können. So viel vorweg: Es ist vermutlich leichter, als Sie denken. Und wenn Sie gar keine Ahnung haben? Dann fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt und Ihnen weiterhelfen kann. Wie Sie so jemanden finden, verrate ich Ihnen ebenfalls im Kapitel »Geld mit Geld verdienen«.
Mein Rat: Sie können natürlich dieses Buch von vorn nach hinten durchlesen und Kapitel für Kapitel studieren. Zielführender ist es aber vermutlich, dieses Buch als konkrete Hilfe für den Alltag zu nutzen. Je nach Bedarf können Sie dann genau in die passenden Kapitel hineinblättern. Für viele Situationen – sei es beim Shoppen, dem Abschluss eines neuen Vertrags oder bei der Geldanlage – finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, die Ihnen nicht nur Geld sparen, sondern Sie im besten Fall, wie eingangs beschrieben, ja vielleicht auch ein wenig glücklicher machen.
Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihr SAT.1-Spardetektiv Daniel Engelbarts
So profitieren Sie von Rabatten und Aktionen
Willkommen in der Welt der Sparfüchse. Im ersten Kapitel dieses Buches steigen wir gleich tief ein in die bunte Welt der Rabatte und Aktionen. Es ist nahezu unglaublich, welche Möglichkeiten Sie haben, smart zu shoppen und immer noch ein bisschen mehr fürs Geld zu bekommen. Ich öffne Ihnen hier die Augen dafür, wo und wie Sie Geld sparen können. Diese Chancen sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Denn die Wahrheit ist: Wer den »vollen Preis« zahlt, bezahlt oft zu viel. Der Markt bietet zahlreiche Sonderangebote. Es geht immer noch ein wenig preiswerter. Mit Gutscheinen zum Beispiel. Oder mit Rabatt-Aktionen zu bestimmten Monaten, Wochen oder Tagen. Es gibt »Tiefstpreis-Garantien« und preiswerte Outlet-Center. Verlockende Shopping-Angebote finden Sie nahezu überall und immer. Aber Vorsicht: Nicht jedes vermeintliche Schnäppchen ist auch wirklich eines.
Die Inflationsschraube dreht sich immer schneller. Das spürt wohl jeder, spätestens beim wöchentlichen Einkauf im Supermarkt. Was viele nicht wissen: Mit der passenden App lassen sich 30 bis 40 Prozent sparen.
Die Preise steigen. Wer vor den Regalen im Supermarkt steht, kann schon mal verzweifeln. Der eine oder andere greift dann ein Regal tiefer, um Geld zu sparen. Es muss ja nicht immer Markenware sein. Die Eigenprodukte von Handelsketten wie Lidl oder ALDI sind ja oft auch nicht so schlecht. Aber es gibt noch einen weiteren Trick, um der Inflation ein Schnippchen zu schlagen, nämlich die einzelnen Produkte jeweils in dem Supermarkt in der Nähe zu kaufen, wo sie am günstigsten sind. Früher hat man dafür die Prospekte studiert, die einem in den Briefkasten geflattert sind. Heute gibt es elegantere Lösungen. Die Rede ist von Apps, die Ihnen verraten, welche Produkte wo am preiswertesten sind. Das Prinzip: Sie geben den jeweiligen Produktnamen ein und erhalten als Ergebnis, in welchem Supermarkt Sie das gesuchte Produkt zu welchem Preis finden – natürlich mit Tiefstpreis-Hinweis. Das allein ist schon gut. Doch es geht noch komfortabler.
Ein Beispiel: Die App mit dem eigenwilligen Namen Smhaggle (smhaggle.com) ermöglicht Ihnen, eine Einkaufsliste zu erstellen mit den Produkten, die Sie regelmäßig kaufen. Die App vergleicht die Produktpreise in den Supermärkten in Ihrer Region und verrät Ihnen, in welchem Supermarkt Sie wann was zu welchem Preis bekommen. So sehen Sie auch, ob es sich für Sie lohnt, nur am Wochenende einzukaufen oder ob es auch sinnvoll sein kann, die Einkäufe über die Woche zu verteilen. Natürlich sollten Sie dabei immer beachten, dass Sie mit jeder Einkaufsfahrt, falls Sie dafür Ihr Auto, einen Roller oder ein Motorrad nutzen, auch Benzinverbrauch haben. Es lohnt sich also nicht, für eine Ersparnis von vielleicht 20 Cent irgendwohin eine Extrafahrt zu machen. Aber wenn Sie in der Summe durch eine geschickte Verteilung Ihrer Einkäufe 30 oder 40 Prozent einsparen können, dann kann es sich schon mal lohnen, Ihre Einkäufe strategisch anzugehen. Klingt utopisch? Keinesfalls. Denn die Supermärkte locken immer wieder mit Sonderangeboten und gleichen die Billigverkäufe dadurch aus, dass sie die Preise für andere Standardprodukte leicht anheben. So sparen Sie zwar Geld, wenn Sie bei einem Sonderangebot zugreifen, merken aber gar nicht, dass Sie in der Summe vielleicht sogar mehr bezahlen als sonst. Hier hilft die App. Sie zeigt Ihnen, wo es welche Produkte besonders preiswert gibt. Sie können sich also quasi die Preis-Rosinen herauspicken, und dies mit nur einem Klick.
Smhaggle ist nur eines von mehreren Beispielen, allerdings auch eine technisch sehr ausgefeilte App. Es gibt auch Konkurrenz-Produkte, die Preisvergleichsfunktionen haben, zum Teil auch spezialisiert auf eine Produktart, wie zum Beispiel KaufDa, Marktguru oder MeinProspekt.
Tipp: Mal ein Regal tiefer zu greifen und nicht das Markenprodukt zu kaufen, lohnt sich, unabhängig von der App, trotzdem oft. Und noch ein Tipp: Die Preise in den Supermärkten ändern sich bei manchen Produkten je nach Tageszeit und Wochentag. So kommt in der Regel donnerstags frische Ware rein. Mittwochabends werden dann schon mal Produkte im Preis reduziert. Auch abends, kurz vor Geschäftsschluss, sind gerade bei Lebensmitteln oft Schnäppchen möglich, weil Ware unbedingt noch raus muss, bevor ihr Haltbarkeitsdatum abläuft. Auch der Montagmorgen ist ein guter Zeitpunkt für Supermarkt-Schnäppchen. Denn dann werden Produkte ins Regal geschoben, die am Wochenende nicht mehr verkauft wurden, aber noch gut sind.
Drei Tipps, wie Sie im Supermarkt viel Geld sparen können
Bereiten Sie sich gut vor!
Gehen Sie idealerweise nie unvorbereitet zum Wocheneinkauf aus dem Haus. Mit einer Liste von Produkten, die benötigt werden und die Sie mittels App in den entsprechenden Geschäften günstig finden, sparen Sie am effektivsten.
Vergleichen Sie den Kilopreis!
Hersteller spielen gerne mit den Mengenangaben. Oftmals werden die Mengen bei gleichbleibendem Preis einfach reduziert. Oder eine andere Packungsgröße ist vergleichsweise billiger. Am einfachsten erkennen Sie diese Tricks am sogenannten Kilopreis, der mittlerweile auf jedem Preisschild mit angegeben werden muss.
Achten Sie auf Geheimcodes!
Manche Lebensmittelhändler verstecken auf ihren Preisschildern Geheimcodes, mit denen man leicht erkennen kann, ob und wann dieses Produkt (meist Produkte mit kurzer Haltbarkeitsdauer) reduziert wird. »T« steht zum Beispiel für tagesaktuell, »TS« für tagesaktuell samstags.
Cashback heißt nichts anderes als »Geld zurück«. Und genau darum geht es bei Cashback-Angeboten. Das Prinzip: Sie kaufen ein und erhalten einen Teil des Kaufpreises zurück. Klingt einfach? Ist es auch.
Das Cashback-Prinzip ist eine Marketingstrategie, bei der Sie als Kunde einen Teil Ihres Geldes zurückbekommen, nachdem Sie bestimmte Produkte oder Dienstleistungen gekauft haben. Im Wesentlichen funktioniert es wie folgt: Sie kaufen ein Produkt oder eine Dienstleistung wie gewohnt und erhalten dann einen Teil des Kaufpreises als Cashback zurück. Dieser Betrag wird normalerweise auf ein separates Konto überwiesen, oder Sie erhalten eine Gutschrift für zukünftige Einkäufe. Die Idee hinter Cashback besteht darin, Kunden dazu zu ermutigen, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen, indem die Händler ihnen einen finanziellen Anreiz bieten. Außerdem soll auch die Kunden-Loyalität erhöht werden. Will heißen: Je besser Ihre Erfahrungen mit einem Händler sind, desto lieber werden Sie dort wieder einkaufen. Und ein Geld-zurück-Erlebnis ist definitiv eine positive Erfahrung, die man gerne wiederholt.
Es gibt verschiedene Cashback-Anbieter
Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Cashback-Angeboten. Einige gelten nur für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen. So bieten etwa einige Kreditkartenunternehmen Cashbacks für bestimmte Kategorien, wie zum Beispiel Tankstellen, Supermärkte oder Reisen. Es gibt aber auch Angebote, die auf alle Arten von Einkäufen anwendbar sind. Einige Angebote erfordern auch, dass Sie als Kunde eine bestimmte Menge an Einkäufen tätigen, um den Cashback zu erhalten, während andere keine Mindestanforderungen haben. Es gibt eine ganze Reihe von Angeboten, die sich für Sie lohnen können, insbesondere dann, wenn Sie viel online einkaufen. Manche Cashbacks werden direkt von den Händlern angeboten, andere auch von Kreditkartenunternehmen oder von unabhängigen Cashback-Websites. Portale wie zum Beispiel Shoop.de, iGraal.com, getmore.de und seit einiger Zeit auch Honey (joinhoney.com/de), ein Service des Zahlungsdienstleisters Payback, bieten eine große Auswahl an Partner-Online-Shops, bei denen Sie einen Cashback erhalten können.
So funktioniert Cashback in der Praxis
Kaufen, Gutschein einlösen, sparen. Wenn es denn immer so einfach wäre. Die Praxis sieht oft so aus: Wenn Sie in einem Online-Shop einkaufen und »zur Kasse« gehen, um zu bezahlen, taucht dort oft ein »Gutschein einlösen«-Feld auf. Neben der Tatsache, dass Sie hier unbedingt Ausschau nach passenden Gutscheincodes halten sollten (siehe Seite 28), ist dies die Stelle, die Sie daran erinnern soll, dass Sie besser über ein Cashback-Portal gehen anstatt direkt auf die Website. Denn nur über den Umweg des Cashback-Portals erhalten Sie die zusätzlichen Prozente. Also: Cashback-Portal aufrufen, den Shop suchen, auf dem Sie gerade waren – und schon sind Sie wieder auf der Shop-Seite. Allerdings mit dem Unterschied, dass Sie nun einen bestimmten Prozentsatz für Ihren Einkauf zusätzlich als Cashback erstattet bekommen.
Einige Cashback-Portale bieten zum einen eine sogenannte Browser-Erweiterung an, die sich meldet, wenn es für den jeweiligen Shop, den man gerade besucht, Cashback gibt. Mit einem Klick gelangt man dann ins Cashback-Portal. Dort muss man das Cashback aktivieren und geht dann zurück zur Shopseite.
Zum anderen listen einige der Cashback-Portale praktischerweise auch gleich die passenden Gutscheine mit auf. Das hat den Vorteil, dass diese Gutscheine dann auch in Kombination mit Cashback erlaubt sind, was ansonsten nicht immer der Fall ist.
Diese Gutscheine manuell zu testen, ist leider oftmals zeitaufwendig und nervig. Spätestens, wenn Sie zum zweiten oder dritten Mal einen Code eingeben, der nicht mehr gültig ist oder irgendetwas anderes schiefläuft, können Sie auch schon mal an dem System verzweifeln. Hier hat der Anbieter Honey, der vor einiger Zeit von PayPal übernommen wurde, eine kleine technische Revolution bei Online-Cashback-Diensten angeschoben, die uns alles sehr viel einfacher macht. Bei Honey lädt man sich eine sogenannte Browser Extension herunter, also eine Browser-Erweiterung für Edge, Safari, Google oder Chrome. Diese Erweiterung ist ein kleines Programm, das überprüft, auf welcher Shopping-Site Sie sind und Ihnen dann automatisch einen Hinweis gibt, ob Sie dort mit Cashback sparen können. Cashback mit einem Klick – das ist schon komfortabel. Shoop und andere Cashback-Portale sind mittlerweile nachgezogen. Cashback funktioniert also jetzt bereits oft automatisch. Voraussetzung ist nur, die jeweilige Browser-Erweiterung zu installieren.
Lohnen sich Cashback-Angebote immer?
