Dear Mama - Anna Schürrle - E-Book
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Dear Mama E-Book

Anna Schürrle

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Beschreibung

Wohlfühlschwangerschaft pur "Es wächst ein Kind in mir." Wie für viele junge Mütter ist auch für Anna die Schwangerschaft eine ganz besondere Zeit. Der Fokus liegt ganz bei der eigenen Gesundheit und die des Babys und darauf, die nächsten neun Monate  in vollen Zügen zu genießen. Seit vielen Jahren schwört Anna Schürrle auf natürliche pflanzliche Lebensmittel für einen cleanen gesunden Lifestyle. Deshalb hat sie über 70 überwiegend pflanzliche Rezepte voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen für die Mummys-to-be entwickelt.   Die Reise zu einem gesünderen ICH Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ebenso wichtig, wie kleine Alltagsfluchten beispielsweise Meditationen und Entspannungsübungen. Mit den besten Tricks gegen Übelkeit oder Beautytipps wie ein Mandelölrezept gegen Dehnungstreifen unterstützen Sie Ihren Körper bei der Umstellung. Mama und Baby sind damit rundum bestens versorgt, um sich wohlzufühlen und ihren Inneren Glow hervorzuzaubern.   Persönlich: Anna erzählt uns sehr einfühlsam und ganz persönlich von ihrer Schwangerschaft Inspirierend: Wohlfühlen pur – von gesunden Snacks, passenden Übungen bis zu den besten veganen Rezepten für die Schwangerschaft – jede Menge Ideen für die schönsten neun Monaten Praktisch: Zahlreiche Tipps von der Autorin und Social-Media-Mom Anna Schürle

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 136

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Impressum

© eBook: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2020

© Printausgabe: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2020

Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film und Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlags.

Projektleitung: Simone Kohl

Lektorat: Margarethe Brunner

Bildredaktion: Angela Kotow

Covergestaltung: independent Mediendesign München: Horst Moser (Artdirektion), Lucie Heselich und Martha Olesniewicz

eBook-Herstellung: Yuliia Antoniuk

ISBN 978-3-8338-7473-4

1. Auflage 2020

Bildnachweis

Fotos: Adobe Stock; GettyImages; iStock; Shutterstock; Noun Project; Standmixer (Khalay Chio), Food Processor (Andi Nur Abdillah), Nussmilchbeutel (Icongeek26), Jar-Glas (Aenne Brielmann), Küchenwaage (Ben Davis); Nadia Gasmi (Spiralschneider)

Syndication: www.seasons.agency

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HELLO MAMA-TO-BE

Viele Eltern erzählen davon, wie sehr sich das eigene Leben verändert, wenn man Kinder bekommt. Dabei findet die eigentliche Veränderung bereits neun Monate vor der Geburt statt. Mit der frohen Botschaft und den ersten Anzeichen erleben wir eine ebenso wundervolle wie abenteuerliche Reise, auf der wir uns und unserer Umgebung vollkommen neu begegnen.

Neun Monate lang wächst in unserer Körpermitte unser Baby. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass nicht nur das Baby wächst, sondern auch wir selbst reifen. Wir gebären nicht nur ein Kind, sondern auch die Mama, die in uns ruht. Diese Reise ist prägend, auch für die Menschen, die uns begleiten.

Es ist erstaunlich, wie sehr die eigene Gesundheit, unsere Fitness und unser Gemütszustand von unserer Nahrung, unserer Umgebung und der Natur, in der wir uns bewegen, abhängt. Und doch kann man mit recht wenig Aufwand mehr Balance gewinnen.

Das Thema Ernährung erfüllt mich nun seit über zehn Jahren mit Leidenschaft.

Meine Ernährungsphilosophie steht immer im Mittelpunkt meiner inneren Ausgeglichenheit. Und so war es auch in der Schwangerschaft. Möglichst unbeschwert die spannenden neun Monate zu erleben, ist nicht ganz leicht, weil sich nicht nur der Körper verändert, sondern auch Hormone ihren Einfluss nehmen. Dabei kann sich jeder mit einfachen Ritualen und Methoden und Lebensmitteln ins Gleichgewicht bringen.

Manche werden einen leichten Einstieg haben, anderen wird es schwerer fallen. Manchmal ist in solchen Fällen die Ausdauer der Schlüssel. Nicht gleich aufgeben oder sich vorschnell ein Urteil bilden. Manche Dinge brauchen Zeit, damit sie ihre Wirkung zeigen können. Genauso ist es mit vielen Tipps, die man diesem Buch entnehmen kann.

Ich freue mich, wenn sich viele Leserinnen auf ihre eigene Reise begeben zu einem gesünderen, ausgeglicheneren Selbst!

MEINE PHILOSOPHIE

SO WIE ICH BIN

Das Thema Ernährung nimmt einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben ein. Vieles von dem, was ich im Laufe der Zeit wiederentdeckte, brachte mir schon meine Mutter bei. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit meiner mentalen und physischen Gesundheit, die unmittelbar mit einer ausgewogenen Ernährung einhergeht.

MEINE PERSÖNLICHE GESCHICHTE

Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit in Kasachstan. Noch heute gibt es Momente, die mich direkt in diese Zeit zurückversetzen. Meistens sind es Gerüche, die meine Kindheit in mir wachrufen. Der Duft einer Mandarine wird mich wohl immer an meine Tante aus der Großstadt erinnern, die uns an Weihnachten Mandarinen mitbrachte. Frische Tomaten, die ich so oft bei uns geerntet und genascht habe, bringen mich zurück in unseren schönen Garten. Und der Geruch reifer Äpfel erinnert mich daran, wie wir als Kinder heimlich Äpfel vom Baum der Nachbarin stibitzten.

MEINE KINDHEIT IN KASACHSTAN

Meine Kindheit war unbeschwert, frei, in der Natur und vor allem gesegnet mit ganz vielen Naturprodukten. Für mich eine prägende Zeit.

Aber von vorn: Wir lebten in einem kleinen Dorf im Norden von Kasachstan. Wir, das waren meine Eltern, meine Schwester und ich. Unser Haus war groß, blau angestrichen und besaß zwei anliegende Gärten. In unserem Dorf hatte jede Familie ihren eigenen Garten. Selbstversorgung war etwas Selbstverständliches. Warum im Supermarkt teuer kaufen, was man kostengünstig selbst anbauen konnte? Wir hatten zwei Kühe, Schweine, Enten, Hühner und einen Hund mit Namen Jimmy, der durchaus Ähnlichkeit mit einem Wolf hatte.

Von der Straße aus konnte man nicht viel von unserem Haus sehen. Ein Zaun und zwei prachtvolle Gärten verdeckten es. Der Gemüsegarten nahm die größte Fläche ein. Unser eigener kleiner Supermarkt. Wir bauten wirklich alles an: Kartoffeln, Gurken, Tomaten Salat, Radieschen, Karotten, Rhabarber, Auberginen, Zucchini, Kräuter. Im kleineren Garten hatten wir Himbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Hagebutten und sogar Melonen. Alles, was das Herz begehrt. Bekamen wir Hunger, mussten wir uns nur bedienen. Wir lebten wahrlich in einem kleinen Paradies. Unser Garten war wie eine kleine Vorratskammer. Diese verlagerte sich im Winter nach drinnen, in unseren kleinen Kellerraum unter dem Wohnzimmerteppich. Wenn ich die Luke öffnete, fand ich hier all die Köstlichkeiten aus unserem Garten wieder. Mein Vater leitete eine Druckerei. Meine Mutter kümmerte sich um uns und um den Haushalt. Natürlich bedeutete das für uns Kinder auch, dass wir anpacken mussten.

Säen, bewässern, Unkraut jäten, ernten. Wir halfen unserer Mutter, wo wir konnten.

Auch bei der Weiterverarbeitung. Gemüse und Obst wurde teilweise fermentiert, damit wir im Winter ebenfalls versorgt waren. Beeren wurden eigekocht, um Marmeladen herzustellen.

Auch unsere Tiere waren ein großer Teil der Versorgungskette. Unsere beiden Kühe mussten morgens zur Dorfwiese gebracht werden. Hier kamen alle Kühe aus dem Dorf zusammen. Am Nachmittag wurden sie wieder nach Hause geholt. Wir Kinder übernahmen diese Aufgabe mit acht Jahren. Ich weiß noch, dass ich mich das erste Mal schrecklich verlaufen habe, als ich die Kuh von der Wiese holen sollte. Ich fand erst Stunden später nach Hause zurück. Aus der Milch, die wir täglich molken, machte unsere Mutter Sahne, Butter und Käse und ließ uns an den einzelnen Prozessen teilhaben. Ich war fasziniert, was aus unserem Garten und dank unserer Tiere alles entstehen konnte.

Wahrscheinlich habe ich deshalb heute einen so intensiven Bezug zur Natur, zu unseren Nahrungsmitteln und ihrer Herkunft. Beim Selbstanbau setzt man sich mit der Nahrungsquelle auseinander, pflegt sie vom Keimling bis zur ausgewachsenen Pflanze. Das beeinflusst mich in meiner Ernährungsphilosophie bis heute. Auch wenn ich diesen Pfad eine Zeit lang verloren habe, bin ich dankbar, wieder dort angekommen zu sein, wo ich als kleines Kind begann.

Mit Bioprodukten, die heutzutage teilweise sündhaft teuer sind, bin ich groß geworden. Welches Privileg das war, war mir nicht immer bewusst. Bevor ich mit neun Jahren nach Deutschland kam, haben wir selten Bonbons bekommen, geschweige denn andere Süßigkeiten. Für uns war es immer ein großes Ereignis, wenn uns unsere Großeltern ein Paket aus Deutschland schickten. Das Paket war gefüllt mit allem, was ein Kinderherz begehrt: Schokoriegel und Bonbons. Wie haben wir diese Päckchen geliebt!

DER UMZUG NACH BERLIN

Meine Großeltern waren einige Jahre vor uns nach Berlin gezogen. Als ich das erste Mal in Berlin ankam und unsere neue Wohnung betrat, fand ich es sehr modern. Ich fühlte mich wohl in Berlin. Natürlich war alles anders und für manch einen wäre es vermutlich auch ein kleiner Kulturschock gewesen.

Meine Schwester und ich fanden unser neues Leben spannend, obwohl wir anfangs eine kleine Sprachhürde überwinden mussten. Wir hatten zwar keinen Garten, kein Haus und kein großes Grundstück, aber einen schönen Balkon, überall Parks vor der Haustür und Spielplätze, die wir aus Kasachstan nicht kannten. Kulinarisch war es in der Stadt um einiges interessanter als bei uns auf dem Land. Egal, was man brauchte, im Supermarkt um die Ecke konnte man es kaufen. Die vielen Restaurants waren unser neues kleines Paradies.

Die Jahre vergingen, ich beendete die Schule, studierte Architektur und merkte schleichend, dass ich mich nicht gut in meiner Haut fühlte. Ständige Müdigkeit, fehlende Konzentration: Ich hatte keine Energie und konnte mir selbst nicht erklären, woran es lag. Ich war mit dem Studium weder überfordert noch war ich krank. Ich hatte gute Freunde, eine tolle Familie. Augenscheinlich fehlte es mir an nichts. Was war also los mit mir?

Eines Tages traf ich nach langer Zeit eine alte Freundin wieder. Sie sah großartig aus, strahlte von innen. Ich erinnere mich noch gut an unser Gespräch. Sie erzählte mir von ihrer Ernährungsumstellung und wie gut es ihr damit ging. Pflanzliche Ernährung – das interessierte mich. Zu Hause angekommen, recherchierte ich mehr dazu. Ich wollte erfahren, ob ich meine körperlichen Beschwerden durch eine Ernährungsumstellung in den Griff bekommen konnte.

Wenn ich ehrlich zu mir selbst war, musste ich zugeben, dass ich alles andere als gesund lebte. Mit unserem Umzug nach Deutschland veränderten sich auch unsere Essgewohnheiten. Es gab kaum noch Bioprodukte auf unseren Tellern, wir ernährten uns alle zunehmend ungesünder, ohne zu wissen, wie schlecht dies eigentlich für unseren Körper war. Aus den Selbstversorgern mit frischem Gemüse und Früchten vor der Haustür wurden Supermarkteinkäufer, die hin und wieder auch zu Fast Food griffen. Zugegeben, meine Mutter mochte Fast Food noch nie. Sie erkannte auch als Einzige sofort, wann eine Tomate, nicht nach Tomate schmeckte. Meine Schwester und ich mussten darüber immer lachen. Jetzt, Jahre später, begann ich allmählich zu verstehen, dass unsere Gesundheit unmittelbar mit unserer Ernährung zusammenhängt.

ICH ÄNDERTE MEINE ESSGEWOHNHEITEN

Und so fing ich an, meine Essgewohnheiten zu verändern. Von heute auf morgen ließ ich zunächst das Fleisch weg, was mir nicht besonders schwerfiel. In Kasachstan gab es immer wieder Schlachttage, an denen mein Vater mit einem Freund ein Schwein oder ein anderes unserer Tiere schlachtete. Für uns Kinder war das schwer mit anzusehen. Wir verstanden zwar den Kreislauf, aber trotzdem waren es unsere Tiere.

Nach einigen Wochen war ich bereit, auch auf Zucker zu verzichten. Damit bin ich bis heute mal mehr, mal weniger erfolgreich. Danach folgte die Umstellung auf eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung. Jeder Einzelne sollte auf seinen eigenen Körper hören und schauen, was ihm guttut und wofür er sich entscheiden möchte. Meine heutige Ernährungsphilosophie entstand in einem jahrelangen Prozess. Ich bin froh über jeden einzelnen Schritt, den ich gegangen bin und durch den ich Neues dazulernen konnte.

Anfangs habe ich mich viel zu einseitig ernährt. Neben meinem ständigen Begleiter, der Avocado, aß ich hauptsächlich Maiswaffeln und Bulgur. Auch Reis und Salat waren ganz weit oben auf meinem Speiseplan – direkt neben Pommes frites. Man kann sich denken, dass mir meine Ernährungsumstellung gesundheitlich nur bedingt etwas brachte. Zwar wurde durch den Fleischverzicht meine Haut wesentlich besser und mein Gemütszustand deutlich ausgeglichener als vorher. Aber Mangelerscheinungen aufgrund der einseitigen Ernährung ließen nicht auf sich warten.

Verunsichert dachte ich darüber nach, wieder tierische Produkte zu mir zu nehmen. Ich entschied mich dagegen und versuchte es stattdessen mit mehr Vielfalt, nachdem ich mich mit den verschiedenen Nährstoffen befasst hatte. Inspiriert durch die Früchte und das Gemüse anderer Länder, beschloss ich, meine Teller zu Hause bunter zu gestalten. Ich achtete also darauf, dass ich farbenfroher aß. Eines meiner Mottos ist bis heute: Eat the rainbow. Ich ging mit mehr Engagement an das Thema heran und erinnerte mich an meine Wurzeln. Meine Mutter hatte immer darauf geachtet, dass wir vielfältig essen und somit täglich mit den Nährstoffen versorgt wurden, die wir brauchten.

Fortan setzte ich mich mehr mit der Herkunft der Produkte, die ich konsumierte, auseinander und achtete beim Kauf von Gemüse und Früchten auf das Biosiegel. Ich informierte mich über die einzelnen Nährstoffe in jedem Produkt und schaute mir meine Mangelerscheinungen genauer an. Die Warnsignale, die mir mein Körper sandte, waren durch gezielte Ernährung ganz einfach zu beheben. Man muss seinen Körper und seiner Seele nur ganz genau zuhören und sie mit verschiedenen Nährstoffen füttern. Das kann wahre Wunder vollbringen.

Als ich meinen Mann André kennenlernte, intensivierte sich mein Schwerpunkt zusätzlich in zwei andere Richtungen. Anfangs wollte ich nicht nur mich, sondern auch den Profisportler an meiner Seite ausreichend versorgen. Ich habe das große Glück, dass mein Mann genau so interessiert an Gesundheit und Ernährung ist wie ich und das gleiche Bewusstsein dafür mitbringt. Und seit ich schwanger bin, bin ich zusätzlich dafür verantwortlich, dass es auch unserem Kind an nichts fehlt.

»Meine Ernährungsphilosophie hat mir geholfen, insbesondere auch in der Schwangerschaft. Natürlich hoffe ich, dass viele werdende Mütter dieses Buch für sich als Bereicherung entdecken.«

Ich begebe mich nun mit euch zusammen auf die Reise bis hin zur Geburt. Ich möchte mit diesem Buch meine persönlichen Erfahrungen teilen und hoffe, dass diese für viele als Inspiration dienen können.

MEINE 8 STEPS ZU EINEM GESUNDEN ICH

... AUCH IN DER SCHWANGERSCHAFT

Die Art und Weise, wie ich mich ernähre, ist für mich mittlerweile nicht nur eine Frage der Gesundheit. Schon als kleines Mädchen fühlte ich mich eng mit der Natur und unserer Umwelt verbunden. Folglich ist eine überwiegend pflanzliche Ernährung für mich ein Weg, etwas von dem zurückzugeben, was wir der Natur und unserer Umwelt täglich nehmen.

Ernährungsmythen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wurde ich oft mit Aussagen konfrontiert, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann. Einige davon sind:

Du musst für zwei essen!

Das Kind bekommt durch eine pflanzliche Ernährung nicht die Nährstoffe, die es braucht!

In der Schwangerschaft braucht jede Frau Fleisch. Es ist unter anderem wichtig für eine ausreichende Versorgung mit Eisen.

Auch das ist ein Teil meiner Philosophie, die nach all den Jahren entstanden ist und an die ich mich während der Schwangerschaft immer gehalten habe. Ich lerne bis heute jeden Tag dazu und damit ist auch meine Reise noch lange nicht zu Ende. Meine Prinzipien mögen für manche nichts Neues sein, dennoch ist es mir wichtig, euch zusammenzufassen, wodurch ich mich mit einfachen Regeln nicht nur geistig, sondern auch körperlich fitter, ausgeglichener und gesünder fühle. Ich ernähre mich zu 90 Prozent pflanzlich. Hin und wieder esse ich beispielsweise ein Ei und achte auch bei meiner Mama nicht darauf, ob der Kuchen vegan zubereitet wurde. Das alles entscheide ich selbst und je nachdem, wie sich mein Körper gerade anfühlt. Ich möchte mich beim Thema Ernährung nicht unter Druck setzen, und das sollte auch von euch keine tun. Ich bin weder Veganerin, noch Ernährungsexpertin. Aber ich bin der Meinung, dass jeder lernen kann, auf seinen eigenen Körper zu hören und sich so für seine eigene Philosophie zu entscheiden. Und damit wären wir direkt bei der ersten wichtigen Lektion:

1. HÖR AUF DEINEN KÖRPER

Es gibt viele Formen, wie unser Körper mit uns kommuniziert und sich ausdrückt, besonders wenn es ihm nicht gut geht. Wir müssen lernen, diese Signale zu verstehen und ernst zu nehmen. Anfangs mag das nicht leicht sein. Auch bei mir war diese Reise ein langer Prozess und nicht jedes Problem lässt sich sofort mit Hausmittelchen und einer bestimmten Ernährung lösen. Aber tatsächlich kann man viele Mängel mit einer einfachen Umstellung beheben. Insbesondere in der Schwangerschaft sind Frauen von Symptomen und körperlichen Beschwerden betroffen, die sie vorher nicht kannten. Ein Beispiel: Wassereinlagerungen. Einige nehmen diese zwar wahr, es scheint für sie aber einfach dazuzugehören. Die Wahrnehmung ist in dem Fall natürlich positiv, aber daraus gewonnen wurde nichts. Das geht auch anders. Doch wie baut man eine Beziehung zwischen Körper und Bewusstsein auf?

Was mein eigenes Körperempfinden gestärkt hat, war auf der einen Seite die Meditation, auf der anderen Seite ist Yoga sehr empfehlenswert. Beides habe ich für mich erst in meinen Zwanzigern entdeckt. Außer Fahrradfahren habe ich in den Jahren zuvor recht wenig Sport getrieben.

»Yoga und Meditation halfen mir sehr, zu mir zu finden und mich und meinen Körper besser zu verstehen.«

Nach und nach entwickelte ich Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Diese Verbindung half mir selbstverständlich auch in der Schwangerschaft. Mein gutes Körperempfinden half mir dabei, all die Veränderungen, die die Schwangerschaft mit sich brachte, zu meistern. Es schadet nicht, Vertrauen in unsere Instinkte und in unser Bauchgefühl zu legen – weder uns noch unserem Baby. Schließlich sind wir von Anfang an miteinander verbunden.

2. TRINKE TÄGLICH AUSREICHEND WASSER