Dein Weg zur Gelassenheit - Gelassenheit lernen und Stress reduzieren - Paula Weinbach - E-Book

Dein Weg zur Gelassenheit - Gelassenheit lernen und Stress reduzieren E-Book

Paula Weinbach

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Beschreibung

Entdecke deinen Weg zu weniger Stress und mehr Gelassenheit im Alltag.

Fühlst du dich dauernd gestresst und unter Spannung? Sehnst du dich nach einem entspannteren Alltag? Möchtest du Stress, Negativität und Druck einfach von dir abperlen lassen?

Dann zeige ich dir mit diesem Buch deinen Weg zur Gelassenheit! Wenn die Nerven blank liegen, du noch gefühlt 1000 Dinge erledigen musst und dir das Wasser bis zum Hals reich, ist dein Puls gefühlt schon auf 180. Wenn dann noch nervigen Kollegen, lästiger Stau oder eine verspätete Bahn dazu kommen und du am besten noch dringend zuhause aufräumen musst, da gleich Besuch kommt…

Bei so viel Stress würdest du sicherlich am liebsten im Boden versinken und einfach gar nichts machen. Doch glücklicherweise hältst du den Schlüssel zur Gelassenheit in deinen Händen, sodass du selbst den stressigsten und nervigsten Dingen im Alltag mit einer unerschütterlichen Gelassenheit und Ruhe trotzen kannst.


Wenn du…
...dauernd unter Spannung stehst und einfach mal durchatmen möchtest.
...dich nach einem entspannteren und stressfreieren Alltag sehnst.
...eine unerschütterliche Resilienz und innere Ruhe aufbauen möchtest.

Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Erfahre zahlreiche Techniken und Methoden, mit denen du deine Achtsamkeit erhöhst, deine Resilienz steigerst und dein Entspannungs Level schlagartig erhöhst.


Du erfährst in diesem Buch:
- Wie Stress überhaupt entsteht und was für einen starken Einfluss positives Denken auf dein Stress Level hat.
- Wie du die Macht der positiven Psychologie effektiv nutzt um entspannter und glücklicher zu werden.
- Wie du unnötiges Grübeln stoppen kannst und dadurch dein Selbstbewusstsein erhöhst.
- Wie du super einfach simple Techniken anwendest, um deine Ruhe und Gelassenheit zu steigern.
- Und noch vieles mehr…

Gelassenheit beginnt im Kopf - du allein entscheidest, ob dich deine Kollegen, das schlechte Wetter oder die verspätete Bahn stressen und aus der Fassung bringen.

Dies ist der Schlüssel für ein entspanntes, stressfreies und glückliches Leben!

Sichere dir heute dein persönliches Exemplar von „Dein Weg zur Gelassenheit“ und werde immun gegen Druck, Selbstzweifel und Stress. Werde zufriedener, glücklicher und entspannter - du hast es dir verdient :)

Deine Paula

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Paula Weinbach

Dein Weg zur

Gelassenheit

 

Gelassenheit lernen und Stress reduzieren. Wie du glücklicher, entspannter und positiver durch’s Leben gehst und dabei deine Achtsamkeit und Resilienz erhöhst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Originale Erstausgabe Oktober 2020

verlegt durch KR Publishing.

 

 

Copyright © 2020 Paula Weinbach

 

Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Autors untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.

 

Copyright © 2020 KR Publishing

Alle Rechte vorbehalten

 

1. Auflage

 

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

 

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie, detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter https://portal.dnb.de abrufbar.

 

 

ISBN:

978-3-948593-82-7 [ebook]

 

 

Inhalt

 

Vorwort

Unser Geschenk an dich!

Kapitel 1: Gelassenheit - Einführung in die Thematik

Was bedeutet Gelassenheit überhaupt?

Welche Faktoren beeinflussen die Gelassenheit?

Der gelassene Körper: Was bewirkt Gelassenheit auf körperlicher Ebene?

Der gelassene Geist: Wie wirkt sich Gelassenheit auf die Psyche aus?

Kapitel 2: Stress – Der Erzfeind der Gelassenheit

Was verstehen wir unter Stress?

Die beiden Arten von Stress: Eustress vs. Disstress

Unvermeidbarer vs. vermeidbarer Stress

Wie wirkt sich Stress auf den Körper aus?

Die psychischen Folgen von Stress

Stress im Wandel der Zeit

Kapitel 3: Die Vorteile der Gelassenheit

Kapitel 4: Mythen rund um die Gelassenheit

Kapitel 5: Die 7 Stufen von Gelassenheit zu Stress

Kapitel 6: Selbsttest - Wie gelassen bist du?

Kapitel 7: Komponenten der Gelassenheit

Kapitel 8: Motivation und Wille

Kapitel 9: Selbstreflektion und Achtsamkeit

Kapitel 10: Erkennen und reduzieren von Stressoren

Die häufigsten Stressoren

Erkennen von Eu- und Disstress

Erkennen von vermeidbarem und unvermeidbarem Stress

Stressoren identifizieren

Stressoren abschwächen, reduzieren und eliminieren

Den Gedanken-Gefühls-Handlungs-Kreislauf umlenken

Kapitel 11: 10 Tipps für mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit

Selbstvertrauen und Selbstsicherheit als treue Partner

Kapitel 12: Mindset und Einstellung

Einfluss der inneren Haltung erkennen

Negative Formulierungen bewusst korrigieren

Wunsch-Mindset definieren

Gelassenheit im Mindset verankern

Mega-Mindset-Morgenroutine

Kapitel 13: Radikale Akzeptanz

Was ist radikale Akzeptanz?

Situationen, die radikale Akzeptanz erfordern

5 Tipps: Radikale Akzeptanz erlernen

Kapitel 14: Bewusste Entspannung

Kapitel 15: Grübeln stoppen – Wege aus dem Gedankenkreis

Anzeichen für Grübeln und Gedankenkreisen

Praktische Übungen: 5 Wege aus dem Gedankenkreis

Methoden kombinieren für maximalen Erfolg

Beispiele für alternative Themen und Tätigkeiten

Kapitel 16: Häufige Probleme und ihre Lösungen

Kapitel 17: Gelassenheit bei Kindern fördern

Kapitel 18: Fragen und Antworten

Schlusswort

Weitere Werke von KR Publishing

Lust auf mehr? Unser Geschenk an dich!

Impressum

 

Vorwort

Bist du wieder gestresst vom Alltag und hast wieder so viel zu tun, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst? Sehnst du dich nach mehr Ruhe und Entspannung in deinem Leben?

Dann wird es an der Zeit, deinen persönlichen Weg zu einem gelasseneren und glücklicheren Leben zu entdecken. Anstatt dich über die nervigen Mitmenschen und unfähigen Autofahrer im Berufsverkehr zu ärgern, kannst du einfach mal tief durchatmen und den Stress von dir abschütteln. Klingt einfacher, als es ist? Nein!

Dieses Buch wird dir dabei helfen, die 7 Stufen der Gelassenheit fast mühelos zu erklimmen und der Selbsttest wird dir zeigen, auf welcher Stufe du dich gerade befindest. So weißt du genau, welchen Schritt du als Nächstes gehen kannst. Ich zeige dir, wie du Schritt für Schritt negative Gedanken, Energieräuber und Stress aus deinem Alltag verbannst, sodass du endlich wieder durchatmen kannst.

Es gibt nichts Schöneres, als Abends entspannt ein gutes Buch zu lesen, in Ruhe einen Film zu schauen oder einfach Zeit mit den Liebsten zu verbringen, ohne ständig den Stress des Alltags im Nacken sitzen zu haben. Mein persönliches Ziel ist es, dir einen praxisorientierten Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem du ohne viel Geschwafel und ohne Fachchinesisch an dein Ziel kommst: mehr Gelassenheit im Alltag.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit diesem Buch

Deine

 

 

 

Unser Geschenk an dich!

 

Vielen Dank für den Kauf von diesem Buch und deinem damit verbundenen Vertrauen in uns als Herausgeber und in Paula Weinbach als Autorin dieses großartigen Buchs. Das bedeutet uns wirklich viel, weshalb wir dir den Ratgeber „Habit Hacks - 10 unscheinbare Schlüssel Gewohnheiten, die dein Leben verändern," als Download schenken - vollkommen gratis! Zudem möchten wir dir die Möglichkeit eines direkten Austauschs mit der Autorin anbieten. So kannst du z.B. deine Fragen, dein Feedback oder deine Anregungen Paula zukommen lassen - eine tolle Möglichkeit für die Kommunikation zwischen Leser und Autorin!

 

Diese kleinen und unscheinbaren Schlüssel Gewohnheiten verändern dein Leben - erfahre:

Wenn du bereit bist, dein Leben mit einigen simplen Habit Hacks auf das nächste Level zu bringen, dann schaue am Ende nach deinem persönlichen Zugang.

Kapitel 1: Gelassenheit - Einführung in die Thematik

„Probier‘s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit“, so lautet der Text eines Songs aus dem bekannten Disney Film „Das Dschungelbuch“. Ein Song, der letztendlich als Hymne der Gelassenheit bezeichnet werden kann und längst nicht nur Kinder zum Mitsummen bringt. Doch was genau ist eigentlich diese Gelassenheit, von der online wie offline immer wieder die Rede ist? Was bedeutet es, gelassen zu sein und welche Auswirkungen hat die besagte Gelassenheit auf Körper und Geist? Mit diesem ersten Kapitel wollen wir in die Thematik finden und uns einmal ganz genau ansehen, was es mit der vielbesungenen und oft empfohlenen Gelassenheit auf sich hat.

 

Was bedeutet Gelassenheit überhaupt?

 

Eine eindeutige und universell gültige Definition von Gelassenheit gibt es nicht. Dennoch will ich an dieser Stelle einen Versuch wagen, die Gelassenheit auf den Punkt gebracht zu beschreiben. Im ersten Schritt bediene ich mich zu diesem Zweck den Gegenteilen der Gelassenheit: Unruhe, Nervosität, Aufregung und allem voran Stress. Wer ruhig, nicht nervös, nicht aufgeregt und nicht im Stress ist, ist folglich gelassen. Bei der Gelassenheit handelt es sich um eine Geisteshaltung, die man sich vordergründig auf mentaler Ebene erarbeiten muss. Gelassenheit hat nicht mit dem Körperbau, dem Beruf, in dem man arbeitet, oder der Lebenssituation, in der man sich befindet, zu tun. Es geht vielmehr darum, wie man den Situationen, mit denen man konfrontiert wird und dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags begegnet. Worte, die den Zustand der Gelassenheit beschreiben, sind:

 

✓Innere Ruhe

✓Ausgeglichenheit

✓Beherrschung

✓Bedachtsamkeit

✓Besonnenheit

✓Gefasstheit

✓Mäßigung

✓Seelenruhe

✓Fassung

✓Coolness

✓Gleichmut

✓Geduld

✓Langmut

✓Umsicht

Das alles sind letztendlich Aspekte der Gelassenheit. Wer gelassen ist, befindet sich im Einklang mit sich selbst, ist vollkommen ruhig, kann sich mühelos beherrschen, begegnet der Realität mit einer gewissen Gleichgültigkeit und handelt stets besonnen. Er lässt sich auch durch heikle Situationen nicht aus der Ruhe bringen, ruht quasi in sich selbst und schafft es, sein Schiff selbst im stürmischsten Gewässer gezielt und besonnen ans sichere Ufer zu lenken.

 

Welche Faktoren beeinflussen die Gelassenheit?

 

Eine gefestigte Gelassenheit ist nichts, was einem einfach so in den Schoß fällt. Auch wenn die Gelassenheit selbst nicht unbedingt greifbar ist, gibt es bestimmte Faktoren, die ihr zuträglich sind oder aber im Wege stehen.

Erziehung und Erfahrung

Unsere Erziehung und die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben, bestimmen, wie leicht es uns fällt, Gelassenheit walten zu lassen. Aufgeregte, immer auf extreme Vorsicht bedachte Eltern, die stets vom Schlimmsten ausgehen, ihre Sprösslinge am liebsten in Watte packen würden und jeden Tag mit in Sorgenfalten gelegter Stirn beginnen, vermitteln ihren Kindern zum Beispiel ein grundlegendes Gefühl der Unsicherheit und eine allgegenwärtige „Habachtstellung“. Genauso sorgt jede Erfahrung, in deren Rahmen sich zu viel Ruhe, Zurückhaltung, bedachter Optimismus, ruhiges Abwarten oder Passivität schädlich ausgewirkt hat, dafür, dass die Gelassenheit „abgeschafft“ wird. Wie in so vielen anderen Zusammenhängen, wird also die grundlegende Einstufung der Gelassenheit als positiv oder negativ stark durch die Erziehung und die Erfahrungen, die beim Heranwachsen und im Laufe des Lebens gesammelt werden, beeinflusst.

Starke Emotionen und Impulsivität

Jeder Mensch erlebt von Zeit zu Zeit Emotionen, die ihn kurzzeitig aus der Fassung bringen. Das ist normal und eigentlich auch richtig und wichtig, hat doch jede Emotion ihre Daseinsberechtigung und dient letztendlich der Sicherung des Überlebens und des Wohlbefindens. Das emotionale Erleben unterscheidet sich in seiner Intensität jedoch von Mensch zu Mensch. Manche Menschen erleben Emotionen im Durchschnitt deutlich schwächer als andere. Menschen, deren Emotionswelt für gewöhnlich eher stark und intensiv gestaltet ist, tun sich in aller Regel schwerer damit, zur Gelassenheit zu finden als solche, deren Emotionen ohnehin eher gedämpft und zurückhaltend ausfallen. Mit starken Emotionen geht zudem oftmals eine gewisse Impulsivität einher. Das reiche, kraftvolle Gefühlserleben zwingt einen nahezu dazu, den Gefühlen entsprechend zu handeln – auch wenn dies in der Retrospektive nicht mehr unbedingt vernünftig oder angemessen erscheint. Impulsive Handlungen haben wenig mit Gelassenheit zu tun, denn sie geschehen nicht besonnen oder durchdacht, sondern ganz spontan und einem momentanen emotionalen Impuls folgend.

Selbstsicherheit und Selbstvertrauen

Je höher Selbstsicherheit und Selbstvertrauen ausfallen, desto leichter ist es in vielen Situationen, gelassen zu sein. Wer sich selbst gar nicht so genau kennt und kein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Urteilskraft legt, kann sich niemals ohne die Bestätigung anderer sicher fühlen und hat somit kaum eine Chance, gelassen zu agieren. Aus diesem Grund konzentriert sich Kapitel 11 speziell auf die Entwicklung von Selbstsicherheit und Selbstvertrauen.

Angst vor Fehlern

Fehler zu machen ist menschlich. Theoretisch ist das den meisten Menschen – und vermutlich auch dir – bewusst, doch es hapert an der praktischen Umsetzung. Viele Situationen im Privat- und Berufsleben können aber nur gelassen gemeistert werden, wenn man keine Angst davor hat, etwas falsch zu machen. Natürlich denkt keiner: „Juhu, ein Fehler.“ Mit genügend Gelassenheit ist es aber möglich, Dinge zu tun, ohne dass einem die Angst zu versagen im Nacken sitzt. Und auch wenn die Fehler tatsächlich passieren, sorgt eine gelassene Haltung dafür, dass man möglichst wenig Schaden davon trägt und zeitgleich möglichst viel daraus lernt. Je weniger Angst man hat, Fehler zu machen, desto gelassener kann man eine Sache angehen.

Überbewertung der Wahrnehmung anderer

Findet er meinen Rock zu kurz? Denkt der Chef vielleicht, dass meine Aussage uninformiert und dumm war? Findet sie mich zu dick? Hat mein Lachen gerade hysterisch gewirkt? Sagen die Blicke meines Kollegen, dass meine neue Haarfarbe mir nicht steht? Sollte ich lieber still sein, weil meine beste Freundin so komisch guckt? Viele Menschen messen der Wahrnehmung anderer eine unglaublich große Bedeutung bei. Sie fragen sich ständig, was der Rest der Welt von ihnen hält, anstatt sich auf ihr Selbstbild und damit auf das, was wirklich zählt, zu konzentrieren. Sie verlieren ihre eigene Meinung im Tsunami der möglichen Ansichten um sie herum. Die Überbewertung der Wahrnehmung anderer wirkt sich äußerst negativ auf die Gelassenheit aus. Logisch: Wer kann schon gelassen sein, wenn er ständig versucht, allem und jedem gerecht zu werden und zu gefallen?

Perfektionismus

Der Perfektionismus hängt in gewisser Weise mit der Angst vor Fehlern zusammen – auch wenn es sich hier oftmals um Fehler handelt, die eigentlich gar keine sind und nur individuell als solche gewertet werden. Unter dem Druck immer perfekt zu sein, bricht die Gelassenheit schnell zusammen. Denn eine ständige Perfektion kann schlicht und einfach nicht erreicht werden, zumindest nicht auf Dauer.

Einstellung und Mindset

Im Endeffekt ist die Gelassenheit reine Einstellungssache. Das mag zwar stark vereinfacht dargestellt sein, ist aber wahr. Das Mindset entscheidet in höchster Instanz darüber, wie gelassen man durchs Leben geht. Mehr zu diesem Thema erfährst du in Kapitel 12.

 

Der gelassene Körper: Was bewirkt Gelassenheit auf körperlicher Ebene?

 

Wie bereits erwähnt, ist die Gelassenheit eine Geisteshaltung und hat somit vorerst nicht viel mit dem Körper zu tun. Doch wie bei so vielem besteht auch in diesem Fall eine Verbindung in Form einer Wechselwirkung zwischen Körper und Geist. Der Körper bleibt also nicht unberührt von einem gelassenen Geist. Wirklich deutlich und im Moment greif- und spürbar wird dieser Zusammenhang aber nur, wenn zur Gelassenheit als dauerhafte mentale Haltung die vorübergehende Entspannung kommt. Denn selbst wer die Gelassenheit zu 100 % verinnerlicht hat, ist nicht immer entspannt – zumindest nicht körperlich. Ansonsten würde ein gelassenes Leben jede körperliche Anspannung und Anstrengung ausschließen. Dabei ist es vollkommen im Bereich des Möglichen, gelassen an einem Marathon teilzunehmen, auch wenn der Körper beim Laufen natürlich nicht entspannt ist. Andersherum ist es möglich, bequem auf dem Sofa zu liegen, wobei der Körper durch mangelnde Gelassenheit dennoch nicht wirklich entspannen kann. Kommen Gelassenheit und Entspannung zusammen, wirkt sich dies folgendermaßen auf den Körper aus:

✓Niedriger Blutdruck

 

Zum einen ist ein niedrigerer Blutdruck zu beobachten. Immer dann, wenn du dich aufregst, anstrengst oder angespannt bist, erhöht sich dein Blutdruck ganz automatisch. Dein Herz schlägt schneller und pumpt somit mehr Blut pro Zeiteinheit durch deine Adern, um die

Organe bestmöglich zu versorgen. Denn: Im ganz ursprünglichen Sinne muss sich der Körper auf eine Flucht oder einen Kampf vorbereiten. Anders ist es, wenn du gelassen und entspannt bist. Dein Körper „fühlt“ sich sicher und sieht keine Notwendigkeit für eine erhöhte Blutversorgung der Organe. Das alles ist allerdings relativ zu sehen, da noch viele weitere Faktoren den Blutdruck beeinflussen.

✓Entspannte Muskeln

 

Vielleicht kennst du folgende Situation: Du liegst auf dem Sofa und siehst dir deine Lieblingsserie an. Eigentlich ein sehr entspannter Moment, würdest du nicht pausenlos über den heftigen Streit, den du mit deiner besten Freundin hattest, nachgrübeln. Irgendwann – spätestens, wenn du am nächsten Tag Muskelkater und Schmerzen im Kiefer hast – fällt dir auf, dass du die ganze Zeit über deine Zähne zusammengebissen und die Kaumuskulatur angespannt hast. Du dachtest also vielleicht, du seist entspannt, warst es aber nicht, was dein Körper dir ganz klar verrät. Gehen Gelassenheit und Entspannung Hand in Hand, ist die Muskulatur entspannt. Sie fühlt sich eher schwer an. Der Körper ist nicht in „Habachtstellung“, sondern lässt los und erlaubt sich ein Dasein in Ruhe.

✓Tiefe Atmung

 

Um vermeintlich mehr Sauerstoff in die Lungen zu pumpen, atmen wir automatisch schneller und flacher, wenn wir zum Beispiel Angst haben, wütend sind oder uns in Aufregung befinden. In gelassenen und entspannten Momenten wird die Atmung dagegen wie von selbst tiefer. Die Atemzüge werden länger und du kannst spüren, wie die Luft tief in deine Brust oder deinen Bauch hineingesogen wird.

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Zusammenfassend können wir also festhalten, dass Gelassenheit und Entspannung zusammen dafür sorgen, dass der Körper ruhig wird, sich manche Prozesse im Organismus verlangsamen und wir körperlich zur Ruhe kommen. Wir haben es hier mit einem qualitativ hochwertigen Ruhezustand zu tun, der dem körperlichen Zustand im Schlaf nahekommt und eine bedingte Regeneration erlaubt. Fakt ist: Gelassenheit tut unserem Körper gut.

 

Der gelassene Geist: Wie wirkt sich Gelassenheit auf die Psyche aus?

 

Deutlich gravierender fallen die Auswirkungen der Gelassenheit auf die Psyche und den Geist aus. Kein Wunder, immerhin haben wir es mit einer geistigen Haltung zu tun. Diese Veränderungen sind mit mehr Gelassenheit auf mentaler Ebene zu erwarten:

Klare Gedanken

Gelassenheit kann einem wortwörtlich zu einem „klaren Kopf“ verhelfen. Gedanken lassen sich präzise fassen und verknüpfen, Empfindungen und Erlebnisse können gezielter in Worte gefasst werden und auch das Erinnern an wichtige Gedankenstränge fällt leichter, weil sie nicht im Meer der eigentlichen Nichtigkeiten untergehen.

Weniger Grübeln

Gelassene Menschen grübeln weniger. Das lästige und teils wirklich belastende Gedankenkreisen (siehe Kapitel 15), das du womöglich aus eigener Erfahrung kennst, tritt viel seltener auf und lässt sich leichter auflösen. Der gelassene Mensch denkt vermehrt proaktiv und konstruktiv, was dem Grübeln entgegenspricht.

Mehr Optimismus und bessere Laune

Beobachtungen zeigen, dass es gelassenen Menschen oft leichter fällt, optimistisch zu denken. Sie verzichten darauf, sich hunderte Worst-Case-Szenarien auszumalen und konzentrieren sich viel mehr auf das, was ist, als auf das, was sein könnte.

---ENDE DER LESEPROBE---