Deine eigenen vier Wände! - Stephanie Ehrich - E-Book

Deine eigenen vier Wände! E-Book

Stephanie Ehrich

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Beschreibung

Endlich Ravioli direkt aus der Dose essen, bis in die Puppen im Bett liegen und Spontanpartys ohne nörgelnde Eltern. Du bist jetzt schließlich erwachsen und ziehst endlich in Deine eigene Bude. Damit Du dabei auch wirklich Spaß hast und nicht schon in der zweiten Woche mit Heimweh im Chaos versinkst, gibt es dieses eBook: Denn was als großer Traum von Freiheit beginnt, kann ziemlich schnell in Ernüchterung enden: Für Dein Geld bekommst Du nur ein 12qm-Zimmer, putzen musst du plötzlich selbst (zumindest müsstest du das mal) und dann isst der Mitbewohner auch noch regelmäßig den Kühlschrank leer, hat dafür aber offensichtlich noch nie im Leben eine Klobürste gesehen. Tja ... Dieses Buch hilft Dir bei allen Stationen rund um die erste eigene Wohnung: von der Entscheidung, wie Du wohnen willst, über die erfolgreiche Wohnungssuche, das Kleingedruckte im Mietvertrag bis hin zum WG-Putzplan. Du findest einen Haufen Infos und dazu jede Menge Spaß und studentischen Lebensgefühl.

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Seitenzahl: 51

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Inhalte

Deine eigenen vier Wände!

Wie willst Du wohnen?

Studentisches Wohnen

Das Wohnheim

Privater Wohnungsmarkt

Die Wohnungssuche

Kurzinfo

Dein Platz im Wohnheim

Private Wohnungssuche

Das zahlt der „Normalstudent“ für Miete un

Jetzt aber: Die Suche

Wenn alles nichts nützt

Tipps, die bei der Suche helfen

Kleines Wohnungsanzeigen-ABC

(Alb-)Traum WG-Leben

Hauptmieter oder Untermieter?!

Kuschel- vs. Zweck-WG

Mit Freunden zusammenziehen?

Vom (Un-)Sinn eines Putzplans

Money, money, money

Damit es funktioniert!

Gemeinsame Räume

Besuch

Konfliktlösung

Impressum

Deine eigenen vier Wände!

Stephanie Ehrich

Wie willst Du wohnen?

Studentisches Wohnen

Du hast das Abi in der Tasche, den Studienplatz in greifbarer Nähe und die Koffer schon fast gepackt? Beste Voraussetzungen für den Start ins Studi-Leben! Aber ein kleines Detail solltest du dann doch noch regeln: Irgendwo musst du schließlich wohnen. Und da gibt es dann gleich viele unterschiedliche Modelle, wie man wohnen kann: Alleine, zur Untermiete, in der WG, in der Innenstadt oder am Stadtrand, im Wohnheim oder doch lieber mit sauberer Küche?

Die zentralen Fragen bei der Wohnungssuche sind immer die gleichen: Wo, wie und mit wem? Hierüber kannst du dir gar nicht früh genug Gedanken machen. Bei der Entscheidung für ein „Wie?“ und ein „Mit Wem?“ sollen dir die folgenden Seiten behilflich sein – schließlich haben alle Wohnsituationen ihre Vor- und Nachteile. Denkanstöße zum „Wo?“ und mögliche Wege dorthin findest du im Kapitel „Wohnungssuche“.

Das Wohnheim

Wenn du auch außerhalb desUni-Alltags gerne Kontakt zu deinen Kommilitonen haben möchtest oder aber gerne Leute aus anderen Fachrichtungen kennenlernen willst, das Gemeinschaftsleben magst und du auch in einer lebendigen Umgebung Ruhe zum Lernen finden kannst, dann bist du wahrscheinlich gut in einem Wohnheim aufgehoben.

Darüber hinaus bietet das Wohnheim noch diverse andere Vorzüge: Denn Wohnheim bedeutet „Flatrate-Wohnen“. Die Mieten liegen oft unter denen auf dem freien Markt und beinhalten die kompletten Nebenkosten und manchmal sogar den Internetzugang. Angst vor der Nachzahlung? WG-Streit wegen der Kosten eines Vollbads im Vergleich zur Dusche? Sorge, wie man einen neuen Kühlschrank finanzieren soll? So etwas kennt der Wohnheimbewohner nur vom Hörensagen.

Allerdings verfügen auch nur die wenigsten Wohnheime über Bäder mit Badewanne. Dafür ist bei jedem größeren Problem gleich der Hausmeister zur Stelle und die meisten Zimmer sind schon möbliert oder teilmöbliert. Das spart Geld und ist äußerst praktisch – leider aber auch wenig individuell. Statt Stuck an der Decke und Parkettboden gibt‘s hier außerdem in der Regel PVC. Da ist der Wohnheim-Charme mitunter schnell zu farblos, die Möblierung zu eintönig, die Hausbewohner zu laut und die zusammengewürfelte Bewohnerschaft zu bunt. Denn deine Mitbewohner kannst du dir selten aussuchen.

Die Unterbringung in einem Wohnheim kann ganz unterschiedlich aussehen. Es gibt Mini-Appartements in denen die Studenten alleine leben, WGs oder Flur- bzw. Stockwerksgemeinschaften. Letzteres manchmal sogar noch mit Gruppenduschen ...

Und aufgepasst: Wohnheim ist nicht gleich Wohnheim! Viele Wohnheime werden vom Deutschen Studentenwerk (www.studentenwerke.de) betrieben, aber auch kirchliche Träger, Vereine, Verbindungen und private Anbieter bieten Plätze in Wohnheimen an. Bevor du in ein Wohnheim ziehst, solltest du mal die Ausführungen zum Leitbild des Trägers lesen, die auf den meisten Homepages der Wohnheime zu finden sind. Auch ein Blick in den Veranstaltungskalender eines Wohnheims kann dir helfen festzustellen, ob es sich hier um eine einfache Unterkunft handelt oder ob im Wohnheim Wert auf ein besonderes Gemeinschaftsleben gelegt wird – soetwas sollte dir dann schon liegen, sonst kann es in Stress ausarten.

Privater Wohnungsmarkt

Die Wohngemeinschaft

Nein, nicht alles ist zusammen schöner. Aber immerhin vieles! Das gilt auch beim Wohnen. Die WG ist neben dem Wohnheim wohl der klassischste Wohntyp für Studenten. Generell gibt es zwei Arten von WGs: Die Zweck-WG in der man halt zusammenlebt, weil es billiger ist, man aber am Abend gerne auch mal die Tür zumacht und die WG als Lebensgemeinschaft, in der man gemeinsam kocht und auch sonst seine Freizeit miteinander verbringt. Die Abstufungen dazwischen sind fließend. WGs gibt es in den unterschiedlichsten Größen, von der 1 zu 1 Situation bis zur Haus-WG mit teils unübersichtlicher Bewohnerzahl. Das WG- Leben kann eine tolle Gemeinschaftserfahrung sein, aber auch einfach nur anstrengend, je nachdem.

Aber auch, wenn nicht alle WGs unbedingt jeden Wohntraum erfüllen, so sind sie für einen Start in einer neuen Stadt doch auf jeden Fall praktisch. In eine bestehende WG einzuziehen, spart erstmal Geld, da von der Waschmaschine bis zum Eierbecher meist alles vorhanden ist. Laufende Kosten für Internet und Telefon werden gewöhnlich geteilt und auch Anbieterwahl und Anschlussprozedere hat schon jemand anderes durchlitten. Apropos Anschluss: Den findest du durch deine Mitbewohner in der neuen Stadt meist automatisch. Und die lebenswichtigen Infos zu Themen wie „der kürzeste Weg zum Supermarkt“, „welches Mensaessen ist zu meiden“, „wo geht abends was“ usw. gibt’s noch gratis obendrauf.

Klingt nach dem Land, wo Milch und Honig fließen? Vielleicht. Dann stellt sich aber die Frage, wer beides zahlt. Die meisten WGs haben dafür eine WG-Kasse, in die jeder Mitbewohner einzahlt und von der gemeinschaftlich Genutztes gekauft wird. Oft dann eben auch Milch und Honig, denn die will man schließlich nicht viermal im Regal. Wenn du nun beides aus Solidarität zu Kühen und Bienen prinzipiell meidest, ist das zwar aller Ehren wert, zahlen wirst du’s aber wohl trotzdem. Und auch, wenn du lieber Öko-, statt Atom-Strom willst, gern eine Waschmaschine von nach 2000 hättest und dich nicht nachts verängstigt vom Brummen des Kühlschranks im Bett rollen möchtest – du wirst dich wohl (zunächst) mit den Gegebenheiten abfinden müssen. Denn wer sich ins gemachte Nest setzt, muss auch erstmal damit klarkommen, wenn’s hier und da piekst (Alles rund ums WG-Leben findest du hier).

Die eigene Bude

Ganz anders natürlich, wenn du dich fürs Al