2,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 2,99 €
Liebe Leserin, schön dich auf diesem Wege begrüßen zu können. Fühlst du dich auch des Öfteren unwohl während deiner Tage? Belastet dich deine Periode möglicherweise aufgrund von Regelbeschwerden? Wenn auch nur eines davon zutrifft, habe ich gleich zwei gute Nachrichten für dich. Zum einen, damit bist du bei weitem nicht allein. Zum anderen gibt es diesen Ratgeber. Er wird dir helfen, deine speziellen Tage wert zu schätzen. Ja, du wirst dich während ihnen wohler fühlen und sogar stolz auf deine Menstruation sein können. Dieser Ratgeber wird dir die Vorteile deiner Monatsblutung näher bringen. Außerdem erhältst du wertvolle Tipps um Regelbeschwerden zu lindern. Nebenbei erfährst du auch etwas über die Geschichte der Periode. Ich habe bewusst die “Du-Form” gewählt. Mit dieser Anredeform möchte ich dir ein gutes und sicheres Gefühl beim Lesen geben. In den ersten Kapiteln erfährst du, wie die Menstruation zum Tabuthema wurde und warum sie das heute noch weitestgehend ist. Wir schauen uns auch die Mythen um die Periode genauer an. Außerdem bekommst du einen tieferen Einblick in die Vorgänge der Menstruation. In den weiteren Kapiteln bringe ich dir die großartigen Vorteile der Monatsblutung näher. Des Weiteren gebe ich dir wertvolle Tipps, wie du Regelbeschwerden lindern kannst. Auch auf das Thema prämenstruelles Syndrom gehe ich ein. Im letzten Kapitel stelle ich dir alternative Hygieneartikel vor. Ich beschreibe das jeweilige Produkt, erläutere ihre Anwendung und gehe auf die Vor- und Nachteile ein. Außerdem lernst du die freie Menstruation kennen. Mit ihr kannst du gänzlich auf menstruale Hygieneartikel verzichten.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2024
Sabine Tränert
Deine Periode und du
Fühl dich wohl in deinen Tagen
Ich danke meiner Mutter und meiner Tochter Malu.
In Erinnerung an meine Oma.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Die Menstruation: Ende eines Tabus!
1.1 Aberglaube, Mythen und Vorurteile
1.2 Was wirklich bei der Menstruation passiert
2 Deine Menstruation macht dich stark
2.1 Sieben großartige Vorteile deiner Menstruation
2.2 Jede Phase deines Zyklus effektiv nutzen
3 Zehn Tipps für schmerzfreie Tage
3.1 Das prämenstruelle Syndrom (PMS)
4 Die Hygieneartikel im Überblick
5. Die freie Menstruation
6. Menstruation und Sexualität
FAQ – die häufigsten Fragen zur Periode
Vielen Dank
Impressum
Liebe Leserin,
schön dich auf diesem Wege begrüßen zu können. Fühlst du dich auch des Öfteren unwohl während deiner Tage? Belastet dich deine Periode möglicherweise aufgrund von Regelbeschwerden? Wenn auch nur eines davon zutrifft, habe ich gleich zwei gute Nachrichten für dich. Zum einen, damit bist du bei weitem nicht allein. Zum anderen gibt es diesen Ratgeber. Er wird dir helfen, deine speziellen Tage wert zu schätzen. Ja, du wirst dich während ihnen wohler fühlen und sogar stolz auf deine Menstruation sein können.
Dieser Ratgeber wird dir die Vorteile deiner Monatsblutung näher bringen. Außerdem erhältst du wertvolle Tipps um Regelbeschwerden zu lindern. Nebenbei erfährst du auch etwas über die Geschichte der Periode.
Ich habe bewusst die “Du-Form” gewählt. Mit dieser Anredeform möchte ich dir ein gutes und sicheres Gefühl beim Lesen geben.
In den ersten Kapiteln erfährst du, wie die Menstruation zum Tabuthema wurde und warum sie das heute noch weitestgehend ist. Wir schauen uns auch die Mythen um die Periode genauer an. Außerdem bekommst du einen tieferen Einblick in die Vorgänge der Menstruation.
In den weiteren Kapiteln bringe ich dir die großartigen Vorteile der Monatsblutung näher. Des Weiteren gebe ich dir wertvolle Tipps, wie du Regelbeschwerden lindern kannst. Auch auf das Thema prämenstruelles Syndrom gehe ich ein.
Im letzten Kapitel stelle ich dir alternative Hygieneartikel vor. Ich beschreibe das jeweilige Produkt, erläutere ihre Anwendung und gehe auf die Vor- und Nachteile ein. Außerdem lernst du die freie Menstruation kennen. Mit ihr kannst du gänzlich auf menstruale Hygieneartikel verzichten.
Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen.
Auch im 21. Jahrhundert ist die weibliche Menstruation oft noch ein Tabuthema. Viele von uns schweigen auch in der heutigen Zeit über ihre Periode. Nur jede fünfte von uns spricht mit ihrem Partner darüber. Selbst beim Kauf der benötigten Hygieneprodukte verspürt die ein oder andere ein wenig Scham. Auch ich hatte Tage, an denen es mir so ging.
Als Kind habe ich diesbezüglich keinerlei Scham gekannt oder in irgendeiner Form wahrgenommen. Die Hygieneartikel meiner Mutter lagen offen im Bad. Ich konnte auch neugierig meine Fragen zur Periode stellen. Ich war einfach jung und bin offen und sorglos mit dem Thema umgegangen. Heute würde ich im Büro nicht lautstark nach einem Tampon fragen. Ich frage eher diskret danach. Es ist einfach etwas anderes als um ein Taschentuch zu bitten. Der Grund dafür liegt klar auf der Hand. Natürlich braucht jeder Taschentücher. Tampons aber eher nicht. Ich habe auch nie in der Öffentlichkeit eine Unterhaltung über meine Menstruation geführt. Hast du schon einmal ein solches Gespräch durch Zufall mitbekommen? Wohl eher nicht, denn so eine Unterhaltung bleibt eher im privaten Raum.
Es ist bedauerlich, dass wir uns immer noch unwohl fühlen, wenn wir über unsere Periode sprechen. Manche von uns schämen sich so sehr, dass sie versuchen, ihre Monatsblutung zu verbergen. Was traurig ist, denn unsere Menstruation ist ein natürlicher Vorgang. Sie gehört zu unserer Weiblichkeit und ist nichts, wofür wir uns schämen müssten.
Woher kommen also Unsicherheit und Scham? Es gibt verschiedene Gründe, die hierbei eine Rolle spielen können:
Gesellschaftliche und kulturelle Normen: Die Tatsache, dass unsere Periode über viele Jahrtausende ein absolutes Tabu war, ist natürlich ein Grund. Dies ist leider in einigen Gesellschaften und Kulturen noch der Fall. Die Diskriminierung die mit diesem natürlichen Vorgang einhergeht, ist ebenfalls weit verbreitet. Das führt dazu, dass wir uns unsicher fühlen oder gar schämen.
Mangelnde Aufklärung: An den Schulen wird oftmals nicht ausreichend auf den weiblichen Körper und die Menstruation eingegangen. In einigen Familien wird zu wenig über diese Thematik gesprochen. Wenn wir Mädchen und Frauen nicht ausreichend informiert sind, können wir uns unsicher fühlen und auch schämen.
Negative Erfahrungen: Einige von uns haben, beispielsweise in der Vergangenheit, schlechte Erfahrungen mit ihrer Menstruation gemacht. Wie zum Beispiel Mobbing oder Hänseleien. Dies kann natürlich auch in einem unsicheren Gefühl oder in Scham enden.
Das eigene Körperbild: Ein negatives Verhältnis zum eigenen Körper kann ebenfalls dazu führen, dass wir uns unwohl mit unserer Periode fühlen.
Höchstwahrscheinlich trifft das ein oder andere auf dich zu. Das ist ganz normal und keinesfalls beunruhigend. Alle genannten Gründe sind in unserer Gesellschaft noch weit verbreitet und haben ihren Ursprung.
Wie wurde die Periode zu einem Tabuthema?
Selbst in der Steinzeit war die Menstruation bereits von Mythen und Tabus umgeben. Einige Kulturen betrachteten Mädchen und Frauen während ihrer Periode als unrein oder sogar gefährlich. Dies führte dazu, dass Frauen ihre Menstruation verbergen mussten, um nicht ausgestoßen zu werden.
Auch in verschiedenen Religionen, wie dem Judentum, gab es strenge Regeln bezüglich der Menstruation. Jüdische Frauen mussten sich während ihrer Periode Ritualen zur Reinigung unterziehen. Sie durften bestimmte Orte, wie zum Beispiel die Kirche, nicht betreten. Kuriose Gerüchte hielten Mädchen und Frauen davon ab, über ihre Menstruation zu sprechen.
Fazit:
Obwohl die Forschung und die Aufklärung das Thema langsam enttabuisiert, gibt es noch viele Tabus rund um die Menstruation. Da sich so mancher Aberglaube leider hartnäckig hält. Du kannst aber einiges dazu beitragen, auch die letzten Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Dazu mehr im folgenden Kapitel.
Jeden Monat haben 1,9 Milliarden Mädchen und Frauen ihre Monatsblutung. Dennoch halten sich Aberglaube und Mythen in der Gesellschaft weltweit hartnäckig.
Es gibt zahlreiche Vorstellungen darüber, was während unserer Menstruation angeblich passieren soll. Einige Jahrtausende alte Mythen existieren auch heute noch. Ich werde hier einige aufzählen und die Vorurteile aus dem Weg räumen.
Mythos 1: Menstruationsblut ist unrein
Als ich 13 war, kam ich langsam in die Pubertät. Dies zeigte sich in Form von Hautunreinheiten. Natürlich war ich damit alles andere als glücklich. Um mich aufzuheitern, sagte meine Oma damals zu mir : ,,Wenn deine Periode erst mal da ist, kommt das unreine Blut aus deinem Körper und deine Haut wird schön.’’ Ich habe das damals natürlich geglaubt. Als meine Menstruation dann einsetzte, blieben die Unreinheiten leider doch noch eine Weile. Das Blut, das wir während unseren Tagen verlieren, ist alles andere als unrein. Es wird von unserem Körper, bei der Erneuerung unserer Gebärmutterschleimhaut, frisch produziert. Menstruationsblut ist somit das reinste Blut unseres Körpers.
Mythos 2: Während der Menstruation nichts einkochen
Eine sehr alte Überlieferung besagt, dass wir während unserer Periode keine Lebensmittel einkochen dürfen. Sie könnten angeblich verderben. Es hört sich mehr als unglaubwürdig an, doch daran wird tatsächlich noch geglaubt. In einigen Regionen Lateinamerikas ist dieser Irrglaube noch weit verbreitet. Allerdings wird auch in manchen Gebieten Menstruationsblut als Dünger verwendet. Das macht schon eher Sinn, denn die Regelblutung enthält viele Mineralstoffe.
Mythos 3: Blumen verwelken bei Berührung
Auch dieser Aberglaube hält sich hartnäckig. Vielerorts wird menstruierenden Frauen immer noch davon abgeraten, Blumen zu berühren. Denn diese könnten sonst verwelken. Das ist natürlich Unsinn und gehört in das Reich der Märchen.
Mythos 4: Eine Wärmflasche kann die Periode auslösen
Ein weiterer und ebenfalls paradoxer Mythos besagt, dass eine Wärmflasche während der Periode diese beschleunigen kann. Doch auch das ist nur ein Märchen. Eine Wärmflasche kann zwar helfen, die Krämpfe und Schmerzen zu lindern(mehr dazu in Kapitel 4), aber sie hat keinerlei Einfluss auf den Menstruationszyklus selbst.
Für die Gegenwart und Zukunft ist es notwendig, diese Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Mit den folgenden Maßnahmen kannst auch du dazu beitragen.
1. Aufklärung und Bildung
Natürlich ist es wichtig, dass wir uns über die weibliche Menstruation informieren und diese Informationen auch weitergeben. Das sollte wirklich jede von uns tun. Meine Tochter(11 Jahre) weiß schon viel über die Periode. Sie hat überhaupt keine Angst, sie zu bekommen.
2. Offene Gespräche
Der offene Austausch mit Freundinnen oder anderen Vertrauten kann Unsicherheiten überwinden und ein befreites Gefühl vermitteln. Es sollte einfach normal sein, über unsere Monatsblutung offen zu sprechen.
3. Aktivismus
Wenn du möchtest, kannst du dich auch durch die Förderung von Bildungs- und Aufklärungskampagnen engagieren. Auch das kann dazu beitragen, die Scham im Zusammenhang mit der Menstruation zu reduzieren.
4. Positives Selbstbild
Eine positive Einstellung zu deinem Körper und deiner Menstruation ist natürlich auch wichtig. Auch hierbei können offene Gespräche hilfreich sein.
Wir schauen uns im folgenden Kapitel an, was wirklich während der Menstruation passiert. Wenn du meinst gut informiert zu sein, kannst du das nächste Kapitel auch gerne überspringen.
Die Mythen und Vorurteile können wir nun hinter uns lassen. Die gehören, wie du jetzt weißt, alle in das Reich der Märchen. Die grundlegenden Fakten deiner Menstruation sind dir sicherlich bekannt. Deshalb werde ich hier auch etwas in die Tiefe gehen. Denn dein Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Der monatliche Zyklus ist ein wichtiger Teil davon. Lass uns eintauchen und entdecken, wie dieser abläuft und was in deinem Körper während der Menstruation geschieht.
Das wichtigste im Überblick:
Noch einmal im Detail:
Deine Menstruation ist der monatliche Zyklus in deinem Körper. Damit ist also eigentlich der gesamte Monatszyklus gemeint, nicht nur die Zeit deiner eigentlichen Monatsblutung. Doch im allgemeinen Sprachgebrauch meinen wir damit die Zeit der Blutung.
Der gesamte Prozess dauert in der Regel 28 Tage und ist ein wichtiger Teil des Fortpflanzungssystems.
Dein Monatszyklus beginnt normalerweise mit der Menstruationsblutung, die etwa 3 bis 7 Tage dauern kann. In dieser Zeit verlierst du etwa 30 - 80 Milliliter Blut.
Ja, mehr ist es wirklich nicht. Auch wenn es danach aussieht. Bei manchen Frauen kann jetzt der Kalorienverbrauch leicht erhöht sein. Solltest du also während deiner Blutung mehr Appetit haben, ist das die Erklärung dafür. Danach beginnt die Zeit des Eisprungs. In dieser Zeit bist du am fruchtbarsten. Findet keine Befruchtung statt, wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und der Zyklus beginnt von vorne. Während deiner Menstruation kann es zu Regelbeschwerden kommen. Diese können sich in Form von Krämpfen, Stimmungsschwankungen oder anderen Beschwerden äußern.
Falls du unter einer oder mehreren dieser Regelbeschwerden leidest, kann dir Kapitel 3 weiterhelfen. Im folgenden schauen wir uns den Ablauf deines Zyklus genauer an. Dieser ist nämlich in vier Phasen unterteilt. In jeder dieser Phasen erlebt dein Körper hormonelle Veränderungen. In Kapitel 2 erfährst du, wie du jede Phase effektiv für dich nutzen kannst.
Die vier Phasen des Monatszyklus
Der weibliche Zyklus besteht aus vier Hauptphasen. Der Menstruationsphase, der Follikelphase, dem Eisprung und der Lutealphase. Jede dieser Phasen dient dazu, den weiblichen Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Was in den einzelnen Phasen passiert und wie du sie effektiv nutzen kannst, erfährst du jetzt.
Abbildung 1: Bildquelle: cyclotest.de/ratgeber/zyklus-der-frau/
Die Menstruationsphase:
Die erste Phase des Zyklus beginnt mit der Menstruation, wenn die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, weil keine Befruchtung stattgefunden hat.
