Denkzettel - Sven Berlip - E-Book

Denkzettel E-Book

Sven Berlip

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Beschreibung

Wussten Sie, was ein "Realitäts-Schwups" oder ein "Stöpselkind" ist? Warum beim "Pollen-Porno" nicht nur dem Allergiker die Lust auf Sex vergeht? Wussten Sie, dass Sie jetzt auch als völlig unromantischer Mensch die Liebste mit Gedichten über Sternschnuppen beeindrucken können? Dieser Gedichtband gibt Ihnen Antworten und erzählt viele weitere Geschichten über die Liebe, das Leben und den Alltag. Sven Berlip möchte Sie in dieser bunten Sammlung an Wortspielen, Gedichten und Songtexten aus 20 Jahren zum Schmunzeln bringen, Gefühle wecken und auch manchmal zum Nachdenken anregen. Er erzählt auf herrlich einfache und humorvolle Weise aus seiner Welt. Aber es gibt auch seine überaus romantische und sogar poetische Seite zu entdecken. Auch ein wenig Autobiographisches und ein paar derbe Texte runden diese bunte Mischung gelungen ab. Der Autor lässt allerdings seinen Leser nie mit der Frage zurück, was der "Künstler mit seinem Werk" ausdrücken wollte. Hier ist Poesie und Dichtung nämlich kein Rätselraten, sondern Unterhaltung!

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Seitenzahl: 135

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Sven Berlip

Denkzettel

Copyright: © 2017 Sven Berlip

Kontakt: [email protected]

www.facebook.com/svenberlip

01-7193395-09

Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de

ISBN 978-3-7450-3290-1

Layout und Umschlaggestaltung: Sven Berlip

Feder-Grafik: Jörg von Gnark

(Alle Rechte an Grafiken und Bildern liegen bei Sven Berlip. Lizenzen für eingebundene Schriftarten in Grafiken liegen vor.)

Für die Freunde…

…welche ich schon vor diesem Buch zu meinen Lesern zählte. Deren Lob, aber auch Kritik, mich nach wie vor unterstützen. Sie kennen mich so, wie Mancher mich erst jetzt kennenlernen wird und wissen, dass ich ihnen für ihre Freundschaft dankbar bin.

Für all die Menschen, die mich inspirierten.

Für die, deren Herz ich mit meinen Werken eroberte und eine Widmung versprach.

Und natürlich ist dieses Buch ganz besonders für Dich…

Hinweis zur E-Book Ausgabe

Liebe(r) Leser(in) dieses E-Books.

Schon bei der Hardcover-Ausgabe meiner Denkzettel war geplant zeitgleich das passende E-Book erscheinen zu lassen. Dies gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht. Meine Formatierungskenntnisse und das Hintergrundwissen zur Konvertierung waren zu gering und das professionelle Erstellen lassen definitiv zu teuer. Im Sommer 2017 begann ich jedoch mein Wissen zu bereichern und die Lücken zu schließen.

Kurz gesagt: Ich habe dieses E-Book für Sie komplett selbst erstellt und sogar noch ein wenig umgestaltet, um meinem Buch ein frisches, besseres Aussehen zu verleihen.

Trotzdem noch ein paar kleine Hinweise für Sie, um dem Lesegenuss ungestört nachgehen zu können:

Nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis, um zu einzelnen Texten zu springen. Das erspart das lange Blättern. Möchten Sie bestimmte Genres lesen (z. B. Romantik oder Humor), dann lernen Sie meine „In-Tags“ kennen. Es lohnt sich!

Das Manuskript wurde in der Schriftart „Times New Roman“ verfasst, weil ich es so am schönsten finde. Wenn Ihr Reader diese Schriftart hat, nutzen Sie bitte diese.

Mein Buch enthält überwiegend Lyrik (Gedichte) und Songtexte. Diese leben von ihren Reimen, Takten, Einrückungen und Absätzen. Ein Roman hingegen besteht zu großen Teilen aus „Fließtext“ und braucht deshalb meistens kein besonderes Erscheinungsbild. Um meine Texte aber richtig genießen zu können, sollten Sie ihre Schrift möglichst auf eine bestimmte Größe einstellen, wenn dies die Technik und Ihre Augen zulassen.

Folgender Absatz sollte an dieser Stelle genau 3 Zeilen haben, um den vollen Lesegenuss zu garantieren:

Bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla blaa Bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla blaa Bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla blaa

Aber nun genug „Bla-bla“ zu diesem E-Book, Sie wollen schließlich meine Gedichte genießen. Nach einem Vorwort, in dem Sie mich ein wenig besser kennenlernen werden, geht es schon los.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Sven Berlip im Oktober 2017

Vorwort (des Autors)

„Es war heiß an diesem Nachmittag, sehr heiß. Da ich unser Schwimmbad hasste, beschloss ich zum Steinbruch zu gehen. (…)“

Mit diesen Sätzen begann vor über 20 Jahren meine Leidenschaft zum Schreiben, welche mein Leben verändert hat (siehe Nachwort ab Seite 216).

Deshalb beginnt auch das Vorwort meines ersten Buches mit diesen Worten, in dem ich Sie, lieber Leser, mit meinen Denkzetteln vertraut machen möchte:

Ich schrieb meine Einfälle und auch ganze Stücke im Eifer der Inspiration (des Orms1) dort, wo mich diese traf. Ob im Zug, während der Arbeit, im Freibad oder im Bett. Die Gedanken trafen mich an den verschiedensten Orten.

Es landete auf dem Papierfetzen, der gerade da war und einen Stift möglichst sofort nach der Idee geduldig ertrug. Diese Stücke wurden dann später abgetippt, geschliffen und „ins Reine“ gebracht.

Diese Papierfetzen, die ich noch heute in meinem Besitz als „Originale“ halte, bekamen bald den Namen, den jetzt der Titel meines ersten Buches trägt: „Denkzettel“.

So entstanden seit 1995 Kurzgeschichten, Gedichte, Gedanken und Songtexte, je nach Inspiration, für eine wechselnde Auswahl an ausgesuchten Lesern meines Freundeskreises. Nur wenige Texte ließ ich veröffentlichen.

Einige Songs wurden von befreundeten Bands vertont, Gedichte auf Geburtstagen vorgetragen und Weniges wurde in der Schülerzeitung veröffentlicht.

Lese ich heute meine Anfänge, sehe ich oft auf holprige Teenager-Romantik oder pubertäre Rebellion. Trotzdem haben es einige dieser Texte aus den 90ern, schon allein aus nostalgischen Gründen und zur Vollständigkeit in dieses Buch geschafft.

Ab dem Jahrtausendwechsel schrieb ich unbewusst weniger. Mein beruflicher Wechsel, private Veränderungen und die Fotografie, welche mein zweites künstlerisches Standbein ist, nahmen viel Zeit in Anspruch. Die Kiste mit meinen Denkzetteln verstaubte in meiner Mietwohnung. Nur selten kam Neues hinzu.

2012 kam der unerwartete Auftrag zu einem Songtext, welcher enttäuschender Weise nie umgesetzt wurde. Doch dank günstiger Umstände entfachte die Flamme für das Schreiben neu. Mein Stil wurden nun sicherer, die Texte geschliffener und blieben dennoch einfach und verständlich. Von Heinz Erhardt inspiriert, gesellte sich nun oft Humor dazu.

Meine Sammlung wuchs seither ständig, doch die Leserschaft hielt ich weiterhin klein und vertraut.

Die Unsicherheit mit meinen Gedanken und Träumen in die breite Öffentlichkeit zu treten war schwer zu überwinden.

Meine Geschichten haben oft einen Anlass oder Zündfunken. In ihrer Weiterentwicklung bekommen sie dann eine eigene Dynamik. Dieser füge ich mich gern, auch wenn sie dadurch fern aller Realität geraten. Nicht jeder, der mich zu einem Text oder Gedicht inspiriert hat, durchlebte diese Geschichten mit mir, legte aber für mich einen Grundstein. Trotzdem musste ich mich oft für meine erfundenen Stücke erklären. Auch der Abstand von fiktiven Geschichten zu meinem Privatleben konnte nicht immer nachvollzogen werden.

Dennoch darf und sollte erwähnt werden, dass sich hier einige Menschen aus meinem Freundeskreis wiederfinden werden. Wer ein Teil meines Lebens ist, läuft auch manchmal Gefahr, mich zu inspirieren. Nicht immer hatte ich den Mut dies zuzugeben oder gar die Texte der betreffenden Person zu zeigen. Manches Gedicht hält auch Namen in seinen Eingeweiden versteckt. Trotzdem freue ich mich, wenn im Zuge der Veröffentlichung dieses Buches, die ein oder andere Person auf mich zukommt und fragt, ob es sich beispielsweise bei diesem Text tatsächlich um ihre Augen oder um unsere Diskussion von damals handelt, die mich dazu inspiriert hat. Ich würde mich freuen die aus Scham verpasste Widmung persönlich nachtragen zu können.

Der Traum, ein Buch zu schreiben, begann früh – vielleicht schon vor diesem Tag am 10. Juli 1995. Ich habe Themen, mit denen sich Romane füllen lassen, und in meinem Hinterkopf lebt ein Bühnenstück, welches mit großer Wahrscheinlichkeit ein Kassenschlager werden würde. Was dazu fehlt ist Übung und Konsequenz. Ein genießerisches, oft durch Faulheit ausgebremstes Leben, mit einem Mindestmaß an Pflichten, geben mir kaum die Zeit mich der lästigen Pflicht des Schreibens hinzugeben. Doch im Zuge meiner zelebrierten alljährlichen Traumerfüllung beschloss ich nun das Vorhandene zu nutzen um Autor zu werden. Ich machte diesen Gedichtband aus meinen Denkzetteln, um meinem Ziel, dem pflegenden und fotografierenden Autor, dieses Jahr einen gewaltigen Schritt näher zu kommen.

Mein Schreiben und Dichten ist kein Wettbewerb mit den großen Dichtern unserer und vergangener Zeiten. Damals und heute wollte ich nie zum Rätselraten über schwierige und komplizierte Texte anregen. Ich möchte unterhalten, Sie schmunzeln und mitfühlen sehen.

Durch die Entstehung dieses Buches, konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Sicherlich werden noch viele folgen, auf die ich mich schon freue. Dankbar bin ich schon jetzt dafür, meinen 20 Jahre gehegten Traum nun endlich verwirklicht zu haben.

Und nun halten Sie das Buch in Ihrer Hand und lesen die von mir geschriebenen Zeilen (!!!), sehen auf mein Layout, meine Formatierung und Sortierung. Ich habe es, zumindest für den Anfang, geschafft und hoffe nun Ihnen als gnadenloser Selbstwort-Attentäter zu gefallen.

Ich bitte Sie auch mit diesem Buch um Ihr Feedback, denn bis jetzt war ich nur wohlwollender Kritik ausgesetzt. Jetzt soll jeder erfahren, dass es mich gab und gibt.

Dieses Buch ist bunt. Es enthält fast jedes meiner „Werke“. Auf manches bin ich sehr stolz, manches kann ich selbst nicht mehr leiden. Auch Ihnen muss nicht alles gefallen – und dennoch hoffe ich, dass ich zumindest mit ein paar Stücken bei Ihnen auf einem guten Weg bin.

Deshalb möchte ich Ihnen das Lesen so weit es geht erleichtern. Ich habe Ihnen diese bunte Mischung verschiedenster Themen und Stile alphabetisch sortiert und in einem Inhaltsverzeichnis zusammengefasst. Außerdem hatte ich die Idee dieses Werk auf den letzten Seiten mit einem „In-Tags“ (Index) zu versehen. Wenn Sie auf diese Seiten blättern, werde ich Ihnen auch die Anwendung der sogenannten „Hashtags“, den Doppelkreuz-Stichworten „#“ am Fuße jedes meiner Texte erklären.

Meine Texte habe ich auch mit dem Datum der Entstehung gekennzeichnet. Einige Gedichte tragen sogar eine personenbezogene Widmung – auch diese wird manchmal zu lesen sein. Allerdings behalte ich manche Widmung aus Schüchternheit bzw. „Personenschutz“ lieber für mich, wie ich es vorher schon erwähnte.

Viele meiner Stücke sind zusätzlich mit einer Anmerkung versehen. Dort finden Sie Erwähnenswertes zum Stück oder interessante Anekdoten zur Entstehung. Manchmal hielt ich es auch für notwendig mich für einige Zeilen zu erklären bzw. zu rechtfertigen. In wenigen Fällen habe ich auch den Verlauf der Entstehung des Textes, den Sie gerade gelesen haben, dokumentiert. Denn auch ein einfaches Gedicht wird erst durch mehrfaches überdenken und „schleifen“ richtig rund, verständlich, sinnig und lesbar.

Auf den letzten Seiten werde ich mich auch nochmal bei Ihnen vorstellen und über mich erzählen. Schließlich bin ich neu unter den Autoren, und vielleicht kennt mich der ein oder andere Leser noch nicht persönlich.

Bei einigen Bekannten oder sogar Familienmitgliedern kann ich mir auch vorstellen, dass es eine große Überraschung war, von mir als Schreiberling zu hören bzw. zu lesen. Mittlerweile habe ich das Selbstbewusstsein, um auch zu dieser wichtigsten und ehrlichsten Seite meines Lebens zu stehen.

Und jetzt habe ich genug über dieses Buch und auch schon etwas über mich erzählt. Vielleicht sprechen wir einmal persönlich darüber. Oder Sie lassen mich in größerer Gesellschaft eines meiner Werke vortragen. Es würde mich freuen Sie auch persönlich zu Unterhalten.

Vielleicht lesen Sie mich auch in ein paar Jahren ein zweites Mal in einem neuen Buch. Ich bin glücklich, wenn Sie mich durch ihr positives Feedback zu diesem Werk, inspirieren mehr zu schreiben.

Mir bleibt jetzt nur, Ihnen viel Spaß, kurzweilige Unterhaltung und ein gutes Einfühlungsvermögen in meine kleine Welt zu wünschen. Genießen Sie nun mein Erstlingswerk und mein Baby. Meinen ganzen Stolz und die Erfüllung einer meiner Träume …

…ich wünsche es mir so sehr!

Sven Berlip im Mai 2015

Meine Denkzettel

„Wenn ich an meiner Kunst und an meinem Stil ins Zweifeln gerate, und ich mir nicht sicher bin, ob meine Texte eine Daseinsberechtigung in einem Buch haben, dann nehme ich mir eine CD von Peter Wackel oder Mickey Krause, und schon geht es mir wieder besser.“

Abendritual

(Für Annelore – die mit stets gutem Zuspruch eine Hilfe war)

Als sich ein harter Tag dem Ende neigte

Die Uhr schon Richtung Bette zeigte

Da hab ich mir ein Buch genommen

Um so dem Alltag zu entkommen

Und als ich in seinen Zeilen las

Um mich herum die Welt vergaß

Begannen die Buchstaben sich zu neigen

Bis sie plötzlich Deinen Namen zeigten

Und als Dein Bild auf meine Gedanken traf

Da fiel ich friedlich, lächelnd in den Schlaf

16. Mai 2011

#Poesie #Romantik

Anmerkung des Autors:

Der Moment, in dem man nicht mehr der Handlung des Buches oder Films folgen möchte, sondern lieber seinen eigenen Träumen nachhängt. Bis man schließlich einschläft.

Alles was ich bin (... bin ich durch Dich)

Everything I do (… I do it for you)

(Für Claudia – die das schöne Lied nicht verstand)

Schau‘ mir tief ins Herz - Du wirst seh’n

Ich will bei Dir steh´n

Such im Herz - Schau in Dich

In Deiner Seele drin, da gibt’s auch mich

Sag‘ niemals ein Versuch wär‘ keine Pflicht

Sag‘ mir niemals für Liebe stirbt man nicht

Verstehst Du’s nicht?

Alles was ich bin – bin ich durch Dich

Schau Dir tief ins Herz - Du wirst seh´n

Es ist leicht zu versteh’n

Nimm mich wie ich bin - Mach mich Dein

Geb‘ dir alles hin - sollst zufrieden sein

Sag‘ niemals ein Kampf wär‘ keine Pflicht

Und Du weißt ich will niemand außer Dich

Verstehst Du’s nicht?

Alles was ich bin – bin ich durch Dich

Keiner liebt mich – wie Du liebst

Es gibt niemand, der mir mehr gibt

Bin nur hier – bin ich bei Dir

Leb‘ den Tag nur mit Dir, yeah

Sag‘ niemals ein Versuch wär‘ keine Pflicht

Und du weißt ich will niemand außer Dich

Und ich kämpf für Dich - ich lüg für dich

Geh‘ ins Feuer für Dich - Ja, ich sterb‘ für dich

Verstehst Du’s nicht?

Alles was ich bin – bin ich durch Dich

27. Februar 2000

Überarbeitet 03.Juli 2013

#Romantik #Songtext #Übersetzung

Anmerkung des Autors:

Wer kennt den Bryan Adams Welterfolg aus dem Jahre 1991 nicht? Beim Spaziergang gestand mir eine Kollegin wie sehr sie diesen Song liebt, obwohl sie ihn nicht einmal versteht, weil sie kaum Englisch spricht.

Ich gab ihr diese sinngemäße Übersetzung des Textes, die sogar in deutscher Sprache takt- und silbengetreu gesungen werden könnte.

Dieser Song / Diese Version wurde noch nicht vertont – kontaktieren Sie mich bei Interesse.

Als du fort gingst

noch nicht fort

ich vermisse dich

sitzt neben mir

ich vermisse dich

bleib hier

kenn dich noch nicht

du gehst

möchte bei dir sein

du gehst

bleib hier

bist bald weg

kann nichts tun

möchte das du bleibst

kann nichts tun

bleib hier

besser soll's sein

vergiss mich nicht

beginnst ein neues leben

vergiss mich nicht

ich warte hier

willst nicht geh‘n

sie wollen es so

darfst nicht vergessen

sie wollen es so

träum von mir

August 2012

#Romantik #Traurig

Anmerkung des Autors:

Über einen Abschied. Manchmal wird man durch äußere Einflüsse zu einer Trennung gezwungen. Leider leiden viel zu oft Freundschaften darunter.

Am Tegernsee

Im schönen Bayern war ich Handelsmann

und lief am Ufer eines Sees entlang.

Die Knochen waren vor Kälte schon ganz lahm,

als dieses einheimische Mädl kam,

die mich mit den Worten in ihre Hütte lud

"A haßer Tee tut dia jetzt sicher guad!"

Bald kam dann eine Tasse voll,

aus der der heiße Dampf fast überquoll,

so dass ich vor der zu heißen Tasse nur verharrte,

nicht trank - nur den Tee anstarrte.

Sie fragte: "Mogst wohl net mein Tee?

Alternativ könnt' mer a schnell vögeln geh'."

Den angestarrten Tee konnt‘ ich mir nun schenken.

Was ich dann tat kann man sich wohl denken!

Das ist der Grund

warum ich so gern ins schöne Bayern geh'

und Tee-gern-seh'!

25. Mai 2014

#Derb #Erotik / Sex #Humor

Anmerkung des Autors:

Nein, ich war noch nie am Tegernsee – und ja, es ist nicht mein talentiertester Wurf. Allerdings wollte ich etwas aus diesem W(ort) machen. Jetzt steht dieser Text in meinem Buch, und Sie hoffen, dass es besser wird!

Am Wasserrad

(Ebermannstadt II)

Es dreht sich wann es will

Nur heute steht es still

Durch das Eis ist es verklungen

Stille zerstört meine Erinnerungen

Auf der Bank saßen sonst wir zwei

Und dachten daran wie schön es sei

Getrieben vom Fluss zu zweit

In die Freiheit

Doch das Bauwerk dreht sich nicht mehr

Ich vermisse seinen hölzernen Klang so sehr

Noch mehr vermisse ich Dich

Alles veränderte sich

Das Wasserrad friert mit mir

Meine Suche nach Wärme und dir

Doch Du kannst sie mir nicht geben

Musst so weit fort von hier leben

8. Dezember 1996

gekürzt und überarbeitet am 6. Mai 2015

#Gedanken #Romantik #Traurig

Anmerkung des Autors:

Folgetext zu „Die Brücke“ – (Seite 56). Einst eine Trilogie, deren dritter Teil kaum erwähnenswert ist.

An die Bäckerin(nung)

(Für die Bäckereifachverkäuferinnen, die mich als Kunden ertragen müssen)

Ist es eine Not,

oder auch nur ein Nötchen,

dass an meinem heiß geliebten Brötchen

der Bäcker, dieser Feigling,

ganz ungehemmt dem wehrlosen Teigling

scheinbar ohne Zweck

Spalten in die glatte Oberfläche schneidet?

So ist's nicht nur das Gebäck,

sondern auch ich,

der darunter leidet,

wenn beim Einwirken einer Messerspitze

und der darauf folgenden Ofenhitze,

die Schlitze sich zu enormen

Spitzen formen,

durch die ich mir,

wenn ich herzhaft in mein Brötchen beiße,

klaffende Wunden in den Gaumen reiße.

Kurz gesagt:

Das find ich scheiße!

3. Februar 2015

#Alltag #Humor

Arbeit

Jeden Tag derselbe Frust

Scheiße – du hast da keine Lust

Du willst es einfach nicht

Wut und Ärger steh’n dir im Gesicht

Jeden Tag der gleiche Scheiß

Denn auch der Lohn hat seinen Preis

Trotzdem geht dir diese g***verdammte Schufterei

Mal herzlichst flott am Arsch vorbei

Auch die Hoffnung hast du schon gestrichen

Es wird heute wohl nicht besser als am Gestrigen

Im Gegenteil, es wurde nur noch mehr