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Einfach nur harmlos Weihnachten feiern? Von wegen! Er dachte, er tut einer alten Dame einen Gefallen, indem er ihr etwas Gesellschaft leistet. Er konnte doch nicht ahnen, dass stattdessen so ein heißer Feger auf ihn wartet! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2020
Der gebuchte Weihnachtsengel
Perverse Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
«Gutes tun und Geld verdienen – werden Sie ein Weihnachtsengel!»
Das war der Aufmacher einer Homepage, auf die mich ein Bekannter aufmerksam gemacht hatte.
«Sieh dir mal an, was es heutzutage alles gibt. Da laden doch Leute glatt über diese Agentur wildfremde Menschen zu sich ein, nur dass sie am Weihnachtsabend nicht alleine sind. Kannst du dir das vorstellen? Kein Mensch weiß, wer dir da ins Haus schneit, und ob du womöglich nicht am nächsten Tag mit durchschnittener Kehle unterm Christbaum liegst. Sachen gibt´s!»
Ich fand das gar nicht so blöd - es gab doch so viele einsame und alleinstehende Menschen. Warum die nicht zusammenführen. Ich würde ja an Weihnachten dieses Jahr auch alleine sein. Meine Freundin hatte einen Auftritt in London bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Das wurde wegen des Datums so gut bezahlt, dass sie nicht ablehnen wollte. Meine Eltern machten eine Weltreise und würden Weihnachten in Australien verbringen – auch sehr stimmungsvoll.
Also würde ich in Berlin bleiben und Däumchen drehen oder ...?
Ich sah mir das Ding mal genauer an – es war prinzipiell ganz einfach. Man konnte sich anmelden als Gastgeber, also als derjenige, der jemanden zu sich einladen wollte und als Besucher. Geld kriegte nur der Besucher – 100 Euro, nach erfolgtem und harmonischem Besuch, wie ausdrücklich festgehalten wurde.
Als Besucher gab man bekannt, wem man Gesellschaft leisten wollte, Mann oder Frau, welche Altersgruppe und wo.
Des Weiteren wurde man nach kulinarischen Vorlieben gefragt, nach der Art, wie man das Fest feiern wolle – traditionell mit Christbaum oder modern ohne großen Firlefanz. Man musste seine eigenen Daten bekannt geben – Alter, Beruf, Familienstand und das war´s im Prinzip. Mit der Registrierung würde das Zuordnungsverfahren beginnen und schon nach einigen Minuten würde man erfahren, ob es einen Treffer gäbe. Wenn ja, bekäme man an Heiligabend um sechs Uhr abends die Adresse des Gastgebers und könnte in der Zeit von 7 – 8 dort antanzen. Zu spät kommen oder Nichterscheinen wäre nicht nur sehr unhöflich und eine Sauerei, sondern würde auch eine Strafzahlung von 100 Euro an den Gastgeber nach sich ziehen, als Auslagenersatz für Essen etc. Daher musste man auch seinen Namen und die Adresse bekannt geben.
Ich registrierte mich, wählte als gewünschten Gastgeber eine Frau zwischen 40 und 70 und ein traditionelles Fest mit Christbaum und warmem Abendbrot und das Ganze natürlich in Berlin.
Zehn Minuten später bekam ich eine E-Mail: «Hallo, Felix wir gratulieren, du bist als Weihnachtsengel auserkoren worden und wirst am 24. Dezember pünktlich um 18 Uhr die Adresse deiner Gastgeberin per SMS erhalten. Klicke bitte auf unten stehenden Link zur Bestätigung unserer Vereinbarung.»
«Klick» und erledigt – jetzt war ich also Weihnachtsengel.
Ich war schon sehr neugierig, wen ich da beglücken würde, fand das Ganze aber immer noch eine nette Idee.
Nicht so Alice, meine Freundin – sie war Mannequin, ich hatte sie bei einem Shooting kennen gelernt, das wir gleich in meinem Atelier etwas verlängert hatten. Sie war ein oberheißer Feger und ich war mir ziemlich sicher, dass ich nicht der Einzige war, von dem sie sich ficken ließ, aber ich war mir auch ziemlich sicher, dass sie einfach unheimlich auf meinen großen Schwanz stand. Sie war zwar gertenschlank, aber ihre Möse konnte schon ein ordentliches Stück Fleisch vertragen und da war ich eben angesagt. Also lag sie auch heute wieder neben mir und nicht neben irgendeinem von den Modefuzzis, die sie natürlich alle gerne flach gelegt hätten.
Aber sie schäumte: «Sag, bist du verrückt? Was ist denn das für eine blöde Idee? Wer weiß, wo du da hingerätst? Nein, das machst du nicht. Da wartet womöglich irgend so eine Schnalle und will dir ans Leder!»
Jetzt lachte ich auf: «Du wirst ja wohl nicht eifersüchtig sein, ausgerechnet du? Was sollte denn da ich den ganzen Tag denken, wenn du halbnackt herumläufst, vor zig geifernden Böcken, die dich am liebsten am Laufsteg bumsen würden. Und du regst dich auf, weil ich einer alten alleinstehenden Frau an Heiligabend Gesellschaft leiste und selbst nicht allein Trübsal blasen möchte, während meine Freundin in London ihren hübschen Po irgendwelchen Schnöseln unter die Nase hält!»
«Ach hör auf, du weißt ja, dass das meine Arbeit ist. Aber das, was du da vorhast, ist etwas anderes – du spielst den Witwentröster. So ein Blödsinn. Mach das nicht. Ich sehe dich schon, von irgend so einer alten Vettel begrapscht und du willst nicht unhöflich sein und fickst sie womöglich auch noch, oh Gott, wie eklig!»
«Alice, jetzt hör aber auf.»
