Verlag: Ullstein eBooks Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

Der grüne Palast E-Book

Peggy Hohmann  

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E-Book-Beschreibung Der grüne Palast - Peggy Hohmann

Eine Geschichte von Freiheit und LiebeWien, 1816: Gräfin Lazansky wird beauftragt, Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien zu begleiten. Vor ihnen liegt eine aufregende und zugleich beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt. Die junge Gräfin ist wenig erfreut, dass auch Fürst Metternich mit von der Partie ist. Der kluge politische Kopf gilt am Hof als skrupelloser Schürzenjäger. Er war es auch, der die Hochzeit mit dem portugiesischen Thronfolger für Leopoldine eingefädelt hat. Was die Frauen nicht ahnen: Seine Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich als eine große Lüge.

Meinungen über das E-Book Der grüne Palast - Peggy Hohmann

E-Book-Leseprobe Der grüne Palast - Peggy Hohmann

Das Buch

Gräfin Lazansky an ihre Schwester

Verzeih, dass ich so lange nichts von mir hören ließ, aber ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht! Die Tage sind zu kurz, um all das zu arrangieren und zu bedenken, was getan werden muss. An oberster Stelle steht allerdings, dass ich meine kleine Erzherzogin beruhigen muss, sie ist immer noch außer sich. Ich muss sie auf ihre neue Aufgabe als Ehefrau einstimmen, was mir sehr schwerfällt. Wie soll ich ihr Positives über die Ehe berichten? Jetzt versuche ich mich zu erinnern, was ich Angenehmes und Romantisches in Romanen gelesen habe. Romane sind ja ein geradezu überbordendes Reservoir an wunderbar seltsamen Geschichten über die Liebe. Welcher Narr glaubt dies alles?

À bientôt, meine Liebe, Anna Christina

Die Autorin

Peggy Hohmann, promovierte Fachärztin für Radiologie, lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Leidenschaft ist die Literatur- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, bisher hat sie Drehbücher und Theaterstücke verfasst. Der grüne Palast ist ihr erster Roman.

PEGGY HOHMANN

DER GRÜNEPALAST

ROMAN

List Taschenbuch

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ISBN 978-3-8437-1478-5

© Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2017Karten: © Peter Palm, BerlinUmschlaggestaltung: Sabine KwaukaTitelabbildung: Motive von shutterstockHibiskusblüte: shutterstock / PimVögel: shutterstock / diana pryadieva; shutterstock / eva_maskBlattdekor: shutterstock / Woodhouse;shutterstock / vecstock.com

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Die hier erzählte Geschichte ist frei erfunden. Sie ist jedoch inspiriert von den historischen Ereignissen um das Leben der Erzherzogin Leopoldine von Österreich.

ERSTER TEIL

ERSTER BRIEF

Fürst von Metternich an den Marquis von Marialva

Verehrter Marquis, aber freilich werden Sie Walzer tanzen müssen! Man wird Sie mit vorgehaltener Pistole dazu zwingen! Die Damen hier am Hof kennen diesbezüglich kein Erbarmen. Aber nur Mut, lieber Marquis, die Vorzüge dieses Tanzes werden sich Ihnen schnell erschließen. Kein anderer Tanz vermag uns dem weiblichen Geschlecht näherzubringen als dieser wilde Dreivierteltakt. Man ist bei uns in Wien geradezu besessen davon. Eine Manie!

Nun aber zu Ihrer Bitte, die ich mit diesem Brief gerne erfülle. Sie wünschen ein Porträt der Erzherzogin Leopoldine, eine Beschreibung ihres Wesens, ihrer Vorzüge, ja sogar ihrer Abgründe! Ich werde mich um Objektivität bemühen, gestehe aber, dass ich nicht auf sehr vertrautem Fuße mit dem Kinde bin.

Das Porträt, das ich diesem Schreiben beifüge, ist von unserem Hofporträtisten angefertigt. Ich halte ihn leider für so unbegabt, dass mir sein Name entfallen ist. Überraschenderweise sind ihm aber die kornblumenblauen Augen der Erzherzogin gut gelungen. Nun, en nature ist Erzherzogin Leopoldine blasser, die Stirn höher. Neben ihren wirklich bemerkenswerten Augen hat die Natur sie mit einer weizenblonden Lockenpracht versehen, die, wenn Sonne auf das Haar fällt, wie eine Corona ihr Gesicht umrahmt. In einem solchen Moment wirkt Kaiserliche Hoheit geradezu wie aus einer anderen Welt! Ganz entzückend. Da in Brasilien die Sonne ohne Unterlass vom Himmel brennt, sehr passend, finden Sie nicht?

Ich bin sicher, Dom Pedro wird vom Charme der Erzherzogin hingerissen sein. Würde ich Kaiserliche Hoheit als hübsch bezeichnen, fragen Sie. Nun, wie sagt man so treffend, all dies liegt im Auge des Betrachters, nicht wahr? Was erwarten wir von einer Heirat Dom Pedros mit der Erzherzogin? Wir erwarten eine feste Bindung zwischen Portugal und Österreich. Ob sich zwischen den beiden noch mehr entwickelt, möge Gott entscheiden. Ich versichere Ihnen aber, dass die Jugend der Erzherzogin und ihr Charme ganz entschieden zum Erfolg unserer Mission beitragen werden! Zudem besitzt Erzherzogin Leopoldine eine gute Portion Intelligenz, recht ungewöhnlich für eine junge Frau ihres Alters. Wobei dies zugleich Vorzug und Nachteil sein kann. Zumal sich in ihren mädchenhaften Liebreiz bisweilen eine Beharrlichkeit mischt, die mich erstaunt. In guten Momenten würde ich diesen Zug als Stamina bezeichnen, in schlechten als Dickkopf. Bedauerlicherweise weist sie verschiedene Talente auf, sie ist sehr musikalisch, versessen aufs Klavierspielen und zudem noch an den Naturwissenschaften interessiert. Ich hoffe dennoch auf das Beste.

Ich werde in den nächsten Tagen eine Unterredung mit dem Kaiser avisieren und ihm behutsam unseren Plan vorstellen.

Werden Sie wie geplant nach Wien reisen? Ich schlage vor, dass wir Ihren Aufenthalt nicht öffentlich machen. Auch dem Kaiser gegenüber nicht. Seine Majestät neigt sehr zur Familie – bisweilen so sehr, dass man ihn für einen Bürgerlichen halten kann! –, er könnte seine Tochter zu früh in unseren Plan einweihen. Nicht auszudenken, wenn die Erzherzogin Wind bekommen und den Vater um Aufschub bitten würde, bis der portugiesische Thronfolger wieder aus dem brasilianischen Exil nach Europa zurückgekehrt ist!

Österreich und Portugal, was für eine Allianz! Wie Sie schreiben, ist Dom Pedro ein gutaussehender, charmanter und gebildeter junger Mann, der obendrein die Musik beherrscht, was für die Erzherzogin ein Geschenk wäre. Allerdings, verzeihen Sie mir diese Offenheit, was mich misstrauen lässt, ist Ihre Beschreibung eines nahezu makellosen Charakters. Ich glaube nicht an Gott, noch weniger an das Gute im Menschen. Also, lieber Marquis, freiheraus! Wie steht es um den Charakter Dom Pedros?!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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