Der innere Garten - Markus Weller - E-Book

Der innere Garten E-Book

Markus Weller

0,0

Beschreibung

Im Laufe der letzten Jahre hat der Autor viele Menschen auf ihrem persönlichen naturspirituellen Weg begleiten dürfen: Mittels persönlichen Rates, mit Seminaren und Workshops, mit Jahreskreis- und Lebenskreisfeiern. Aus dieser Arbeit heraus ist das Buch Der innere Garten entstanden. Es enthält 11 Meditationstexte und Phantasiereisen mit naturspirituellem Hintergrund die uns unseren persönlichen inneren Garten erschließen sollen. Es will Ansätze zur inneren Selbstbetrachtung bieten, um eine Quelle der Ruhe und des Friedens im eigenen Ich erfahrbar zu machen. Die Phantasiereisen und Meditationen können leicht und ohne große Vorkenntnisse angewendet werden und sind geeignet für die persönliche Meditation, zur Anleitung von Gruppen oder Einzelpersonen jeden Alters. Einsetzbar auch im Rahmen einer Klangschalenmeditation oder schamanischen Traumreise.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 81

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Wichtiger Hinweis:Die in diesem Buch angegebenen Texte und Anleitungen sind sorgfältig zusammengestellt und nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben worden. Dennoch schließen Autor und Verlag jegliche Haftung aus, die mittelbar oder unmittelbar durch die Anwendung oder Verwendung der hier beschriebenen Meditationen dem Anwender oder Dritten entstehen. Ob sich ein Mensch mit seinen Befindlichkeiten oder Zuständen für eine Meditation eignet, liegt in seiner alleinigen Entscheidung und eigenen Verantwortung. Bei allen Arten von gesundheitlichen Störungen und Erkrankungen, besonders bei schweren oder chronischen, bei länger andauernden oder auch bei sich verschlimmernden Beschwerden, empfehlen wir dringend einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen. Der Begriff „heilsam“ im Titel des Buches bezieht sich nicht auf ein medizinisches Konzept.

Inhaltsverzeichnis

Warum dieses Buch?

Verwendung und Gestaltung der Meditationen

Der innere Garten

Der innere Garten II

Der innere Garten III – Das Gold der Jahre

Besuch bei Holda

Einem Krafttier begegnen

Fluss des Lebens

Mondmeditation

Netz des Lebens

Ozean der Stille

Der Heilige Hain

Das Tier der Angst

Warum dieses Buch?

Im Laufe der letzten Jahre habe ich viele Menschen auf ihrem persönlichen naturspirituellen Weg begleiten dürfen, habe sie mit meinem Rat unterstützen und mit Seminaren, Ritualen und Zeremonien in ihrem Leben begleitet. Ich durfte erleben wie erfüllend eine solche Arbeit sein kann und bin dankbar für jede Erfahrung, die ich mit anderen Menschen teilen durfte.

Während dieser Begleitungen sind immer wieder verschiedene Meditationen zum Einsatz gekommen, die manchmal gezielt für einen Einsatz, manchmal eher durch eine spontane Gruppenaktivität während eines Seminars entstanden sind. Oft wurde ich während der Seminare oder in der Zeit danach auf diese Meditationstexte angesprochen, woher ich die Texte hätte und woher man sie beziehen könne. Dies war der Anstoß einen Teil meiner Meditationstexte als kleines Büchlein zu veröffentlichen.

Den eigentlichen Ausschlag zur Schaffung dieses Buches lag aber in der Erkenntnis, wie heilsam es sein kann, sich mit seinem Inneren und seinem Unterbewussten zu befassen. Mutter Natur hat so viel in unser Menschsein hineingelegt, hat uns eingebunden in das große Gefüge einer großen Gesamtheit des Lebens. Dieser eigenen, persönlichen Erforschung dieses inneren und tiefen Seins sollen diese Meditationstexte einen kleinen Anstoß sein. Sie sollen dazu ermutigen, sich mehr mit uns selbst, unserer Seele und unserer ureigenen inneren Quelle des Lebens zu befassen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Texte hier in meinem Buch nur ein erster, äußerer Anstoß sein können. Doch mehr soll es auch gar nicht sein. Ein Anstoß, ein Anfang oder eine Ermutigung in seinen eigenen, inneren Urgrund hineinzuschauen.

Verwendung und Gestaltung der Meditationen

Alle hier in diesem Buch verwendeten Meditationstexte sind während verschiedener Kurse und naturspirituellen Seminare entstanden und damit praxiserprobt. Dennoch kann es je nach Klientel nötig sein die einzelnen Texte an den Hörerkreis anzupassen. Lesen Sie sich also bitte jeden der Texte durch, bevor Sie in einer Gruppe eine geführte Meditation anleiten. Jede Meditation ist in verschiedene Sinnabschnitte aufgeteilt. Sollte es nötig sein, können Sie verschiedene Passagen einfach auslassen, ohne den Sinn des Textes zu verfälschen.

Zusätzlich ist jeder Text in kleinere Absätze aufgeteilt. Diese Absätze sollten Pausen während des Vortragens andeuten. Ist ein Absatz beendet, dann sollte hier eine Lesepause eingefügt werden. Wie lange diese Lesepause gehalten wird, hängt von Ihrer Gruppe aber auch vom Zeitraum ab, der Ihnen für die Meditation zur Verfügung steht. Generell sind alle Meditationen für einen Zeitraum von ca. 30 – 45 Minuten ausgelegt.

Zur Begleitung der Meditation können Sie ruhige Musik im Hintergrund laufen lassen. Dabei ist aber auf die richtige Lautstärke und die Art der Musik zu achten.

Grundlegend sollte eine Entspannungsmusik, die eine Meditation unterstützen soll, nicht zu aufdringlich oder zu verspielt sein. Der Fokus sollte immer auf der angeleiteten Meditation liegen.

Es ist aber genauso gut möglich, ohne musikalische Begleitung zu Arbeiten. Auch der Einsatz von Klangschalen wäre möglich. Wenn Sie mit Klangschalen arbeiten möchten, dann empfiehlt es sich die Klangschale am Ende jedes Absatzes anzuschlagen, um die Lesepausen zu gestalten und zu unterstützen.

Besonders eindrucksvoll wirkt eine Meditation, wenn diese anstatt mit einer Klangschale, mit einer Schamanentrommel unterstützt wird.

Eine meiner Kolleginnen lässt bei den angeleiteten Meditationen nur dezente Naturgeräuschen im Hintergrund laufen. Vogelgesang, Meeresrauschen oder das Rauschen von Blättern im Wind kann die Meditation gut unterstützen und wirkt nicht all zu aufdringlich. Hier sollten Sie die Hintergrundgeräusche aber so wählen, dass sie thematisch zum Meditationstext passen. Ein Meeresrauschen ist vielleicht bei einer Meditation mit dem Motiv „Wald“ wenig effektiv!

Sollten Sie genügend Zeit aufwenden können, habe ich sehr gute Erfahrungen mit einer kleinen Besprechung nach der angeleiteten Meditation gemacht. Fragen Sie ihre Gruppe, wie sie die Meditation empfunden hat, wie manche Bilder ausgeschaut haben oder sich vor dem geistigen Auge die einzelnen Szenen dargestellt haben.

Wichtig: Bei solchen Gesprächen sollte nicht gewertet werden. Jeder darf sprechen, alles ist richtig und gut, eine falsche Vorstellung oder Äußerung gibt es generell dabei nicht. Lassen Sie jedem seine persönliche Sicht der Dinge und versuchen Sie Bilder der Phantasie eines Teilnehmers nicht zu korrigieren oder die Sichtweise eines Teilnehmers einer anderen Sichtweise vorzuziehen.

Innerhalb einer Gruppe, die sich öfters zu solchen gemeinsamen Meditationen trifft und sich die Teilnehmer schon ein wenig besser kennen, können die Bilder einzelner Teilnehmer auch gemeinsam in der Gruppe besprochen und zusätzlich interpretiert werden.

Der innere Garten

Legen Sie sich (Setzen Sie sich) bequem hin. Legen Sie Ihre Armen locker neben dem Körper ab (Legen Sie Ihre Arme locker in Ihrem Schoß ab) Und lassen Sie Ihren Atem fließen.

Während der Meditation werde ich Sie mit „Du“ ansprechen.

Dies soll keine Respektlosigkeit sein, mit dieser Ansprache erreiche Ich Dein Unterbewusstsein einfach besser.

Atme ruhig und gleichmäßig und lasse Dich auf meine Stimme ein.

Konzentriere dich nun auf das Heben und Senken deiner Bauchdecke.

Fühle, wie sich mit jedem Atemzug deine Bauchdecke hebt und senkt.

Atme ein und aus, ruhig und gleichmäßig.

Konzentriere dich auf das Heben und Senken deiner Bauchdecke.

Du atmest ein und aus, ruhig und gleichmäßig, mit jedem Atemzug weicht Spannung aus deinem Körper.

Spüre, wie dein ganzer Körper schwer wird, mit jedem Atemzug wird dein Körper schwerer und schwerer, Du atmest ein und aus, ruhig und gleichmäßig, mit jedem Atemzug weicht Spannung aus deinem Körper.

Dein ganzer Körper ist entspannt, jeder Muskel deines Körpers lässt los.

Du atmest ein und aus, ruhig und gleichmäßig, mit jedem Atemzug weicht Spannung aus deinem Körper.

Du fühlst dich ruhig und entspannt, dein ganzer Körper ist gelöst, dein ganzer Körper ist Ruhe und Frieden.

Du atmest ein und aus, ruhig und gleichmäßig, mit jedem Atemzug weicht Spannung aus deinem Körper.

Gehe in Gedanken in dein inneres, geh ganz tief in dich hinein.

Dort, tief in dir drin, ganz versteckt, findest du einen Garten.

Es ist dein innerer Garten der Ruhe und des Friedens.

Dort ist gerade Morgenzeit und du betrachtest dir deinen Garten aus der Ferne.

Der Garten hat keine Grenze, keinen Zaun und keine Mauer.

Dein innerer Garten verschmilzt an seinen Rändern mit deinem inneren. Er gehört zu dir, ganz und gar. Aus der Ferne erkennst du Bäume, die in deinem Garten stehen, verschiedene Blumen und grüne Wiesen.

Langsam bewegst du dich auf deinen Garten zu.

Du stehst nun direkt vor deinem Garten. Noch einmal schaust du dich um, und betrachtest alles von außen.

Außerhalb des Gartens wirkt alles dunkel und verschwommen, doch der Garten selbst erstrahlt in schönen Farben. Er leuchte in dir und ist hell und freundlich.

Nun setzt du einen Fuß auf die Rasenfläche des Gartens. Langsam beginnst du deinen inneren Garten zu betreten. Du trittst aus dem Dunkel in eine farbenfrohe, freundliche Landschaft.

In dem Moment, in dem du den Garten betrittst, macht sich in dir ein tiefes Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Ruhe breit. Es ist dein innerer Garten, von ihm geht deine innere Ruhe aus. Nichts macht dir Angst, es gibt keine Sorgen, keinen Stress und nichts was dich belastet.

In dir ist nun innerer Frieden.

Du fühlst das Gras unter deinen Füßen, jeder Grashalm gibt unter deinen Füßen nach, das Gras ist angenehm weich und flauschig.

In deiner Nähe stehen Blumen, du beschließt dorthin zu gehen und dir die Blumen genauer zu betrachten. Viele Blüten sind noch geschlossen, beginnen sich erst langsam zu öffnen, wie, als wollten Sie den Morgen begrüßen.

Die Blumen verbreiten einen angenehmen süßen Duft. Du atmest diesen Duft tief ein. Er erfüllt dich mit Glück und Lebenslust. Du kannst in diesem Moment den Duft der Blumen genießen.

Auf den Blumen summen Bienen, flattern spielerisch Schmetterlinge von Blüte zu Blüte. Viele kleine Insekten summen und brummen ein fröhliches Lied.

Du gehst ein Stück weiter in den Garten hinein, dort stehen große, alte Bäume, die ihre Zweige in alle Richtungen ausspannen; wie schützende Hände, die sich über den Garten legen.

Du setzt dich unter einen Baum, lehnst dich an seinen Stamm und genießt die ruhige Stimmung und ruhige Atmosphäre, die dich umgibt. Die Blätter rauschen im Wind und klingen, als wollten sie dir etwas zuflüstern.

Du hörst ihnen zu und lässt deine Gedanken fliegen.

Am Himmel ziehen kleine Wolken vorüber, es ist angenehm warm, alles ist freundlich und vermittelt dir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Vögel lassen sich in der Luft vom sanften Wind tragen. Sie scheinen mit den Wolken in die Ferne zu reisen. Sie nehmen einen Teil deiner Gedanken mit. Alle Gedanken, die dich belasten, alle Dinge, die dir Angst machen, die dir Stress verursachen. Diese Gedanken packst du nun auf eine Wolke. Sie werden von dir weggetragen, weit weg.

Du siehst wie diese negativen Dinge sich immer weiter von dir entfernen, wie sie davon fliegen auf den Wolken.

In deinem inneren Garten können diese Dinge dich nicht mehr belasten.