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Was hatten unsere spirituellen Vorfahren für eine Vorstellung von der richtigen Ernährung für den Menschen? Das war meine Frage, also durchsuchte ich verschiedene heilige Schriften, um Antworten darauf zu finden. Die erste Vorahnung bekam ich, als ich mir das erste Kapitel der Bibel, die Genesis, durchgelesen hatte. Als ich jedoch anfing, den Koran zu lesen, war ich völlig erstaunt, mit welcher Deutlichkeit der Erschaffer der Menschheit an unser Gewissen appelliert und uns erklärt, was für uns das richtige Essen bzw. der richtige Umgang mit anderen Lebewesen ist. In keinem anderen Buch fand ich so viele Gleichnisse, die den Veganismus propagieren und die unser Herz und unser Gewissen auf derart emotionale Weise ansprechen. Also suchte ich alle Verse aus dem Koran heraus, die sich auf Nahrungsmittel oder Tiere beziehen, und als ich sie in chronologischer Reihenfolge auflistete, entstand eine logisch aufgebaute und zusammenhängende "Geschichte", die keinen Zweifel daran erlaubt, dass wir nicht töten und Tiere essen sollen, außer in äußerster Not, wenn es zum Überleben notwendig ist. Wir leben jedoch in einem Zeitalter, in dem es an jeder Ecke einen Supermarkt gibt, in dem jegliche Nahrungsmittel in Hülle und Fülle angeboten werden. Auf der anderen Seite findet sozusagen im Verborgenen der größte Holocaust der Geschichte statt, bei dem Tag und Nacht Abermillionen von Tieren gequält, geschändet und ermordet werden, nur damit wir unsere Gelüste befriedigen und immer übergewichtiger und kränker werden. Ich hoffe, mit diesem Buch so viele Herzen wie möglich zu erreichen, damit dies aufhört. Ich bin zwar selbst keine Muslime, jedoch habe ich diese Verse in mein Herz geschlossen, denn es spricht zu uns sowieso aus jedem religiösen Buch derselbe Gott, was im Koran selbst mehr als deutlich gemacht wird.
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2019
Die überraschende Botschaft der gewaltfreien, nahrungs- und tierbezogenen Verse des Korans
„Bei der Feder und bei dem, was sie schreiben,
Du bist, durch die Gnade deines Herrn, kein Wahnsinniger.
Und für dich ist ganz sicherlich nicht endender Lohn bestimmt.
Und du besitzest ganz sicherlich hohe moralische Eigenschaften.
Also wirst du sehen und sie werden sehen,
Wer von euch der Besessene ist.“
Dieses Buch ist wie eine persönliche Unterhaltung mit Gott auf Basis des Korans zu betrachten. Dabei habe ich Gott gefragt, was er vom Fleischkonsum hält, in Anbetracht meiner Situation in der heutigen Zeit, in der für mich keine Notsituation besteht, sondern mir in üppig gefüllten Supermärkten alle Speisen zur Auswahl stehen.
Dazu habe ich aus jeder Sure zunächst einmal alle Verse herausgestrichen, die nur Drohungen darstellen, denn diese sind für mich keine Basis für ein vernünftiges Gespräch. Zudem habe ich alle anderen Verse herausgestrichen, die nichts mit dem Thema Essen, Tiere oder Gut und Böse in diesem Bezug zu tun haben, sprich, ich habe mich auf diejenigen Verse konzentriert, die sich auf meine Frage beziehen.
Was dabei herauskam, war sehr erstaunlich, denn ich hätte mir niemals vorstellen können, dass der Koran so viele Botschaften zum Thema Essen und Nahrung enthält und wie sehr der Gott im Koran eine vegane Ernährung befürwortet bzw. Nahrungsmittel, für die man keine Lebewesen töten muss. Nein, eigentlich ist es die einzige Voraussetzung, ins Paradies zu gelangen, keine Schandtaten zu begehen und nichts zu töten, was er zum Leben erweckt hat.
Dieses Buch ist also eine Einladung, den Koran und seine friedlichen Verse mit dem Herzen zu erkunden.
Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die ein Herz haben, sofort verstehen werden, wie sehr die meisten Anhänger dieser auf diesem Buch begründenden Religion vom rechten Weg abgekommen sind. Und viele, die nur Negatives über den Koran gehört haben, werden erstaunt und berührt sein von der Emotionalität, die darin enthalten ist.
Was die verbotene Frucht tatsächlich ist
2.21. O ihr Menschen, dienet eurem Herrn,
Der euch erschuf und die, die vor euch waren,
auf dass ihr beschirmt seid.
2.22. Der die Erde gemacht hat zu einem Bette für euch,
und den Himmel zu einem Dach,
und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken
und damit Früchtefür euren Unterhalt hervorgebracht hat.
2.25. Und bringe frohe Botschaft denen,
die glauben und gute Werke tun,
dass Gärten
