Designed to Cook - Christoph Heyne - E-Book

Designed to Cook E-Book

Christoph Heyne

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Beschreibung

Über 100 Rezepte von bekannten und vom Autor geschätzten Köchen in einem einheitlichen Format. Zugleich ein kleines Lehrbuch. Verschiedene Arten von Suppen, Quiches und Tartes, alltägliches Gemüse, quer durch verschiedene Reis-, Nudel- und Kartoffelgerichte. Meine (und nicht nur meine) Lieblingsspeisen, Rind, Kalb, Huhn, Fisch. Süße Tartes, verschiedene Sorten Kuchen und ein Streifzug durch die Welt der Saucen. Ein ziemlich vollständiges Repertoire der täglichen Küche und zugleich die Basis für eigenständiges Kochen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Für meine Tochter Anna Sophie

Christoph Heyne

Designed to Cook

Kochen von links oben nach rechts unten.

Über 100 Rezepte bekannter Köche in einem einheitlichen Format.

© 2019, Christoph Heyne, Frankfurt am Main

Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN: 978-3-7497-6063-3 (Paperback)

ISBN: 978-3-7497-6064-0 (Hardcover)

ISBN: 978-3-7497-6065-7 (e-book)

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

VORWORT

„Jeder kann kochen“, so lautet das Motto des Films „Ratatouille“, der 2007 in unsere Kinos kam. „Jeder kann kochen“ lautet auch der Untertitel eines Kochbuchs von Jamie Oliver aus dem Jahr 2008. Mit oder ohne Rezept? Herr Oliver hat diese Frage recht eindeutig beantwortet, wie man an der Vielzahl seiner Bücher sieht. Auch das charmante Tierchen im oben erwähnten Film hatte offenkundig einen riesigen Fundus an Rezepten, deren Umsetzung durch den Koch es genial lenkte. So wundert es eigentlich, dass die Frage „mit oder ohne Rezept?“ noch immer von meinen Gästen diskutiert wird, und die Vertreter der Ohne-Rezept-Fraktion darauf insistieren, dass sie nie ein Rezept verwenden, sondern stets nach Gefühl kochten.

Natürlich kochen alle, die ihr Gefühl als Basis ihrer Werke verstehen auch mit Rezepten. Auch die in Kochbüchern häufig zitierte Großmutter wirft nicht wahllos und nach Gefühl Zutaten in beliebigen, spontan erdachten Mengen in einen Topf. Das Gericht der Großmutter schmeckt vielmehr deshalb so gut (und erstaunlicher Weise immer wieder!), weil es aufgrund von Erfahrung und Übung immer gleich zubereitet wird. Die Kochbuchgroßmutter wäre wahrscheinlich die Letzte, die ihr Rezept auch nur marginal ändern würde. Das von uns allen geliebte Großmuttergericht hat mit Spontanität nichts zu tun, sondern mit der Anwendung erlernten Wissens und Erfahrung. Ob niedergeschrieben oder im Kopf, es handelt sich immer um Rezepte: Mehr oder weniger genaue Arbeitsanweisungen oder Erfahrungswerte in Bezug auf die Zutaten eines Gerichts und ihre Zubereitung, Mengen-, Temperatur- und Zeitangaben.

Natürlich erfordert das Kochen nach Rezept auch Gefühl. Wer Lea Linsters Kochbücher gelesen hat, wird sich sofort an die immer „liebevoll“ zu schneidende Zwiebel erinnern. Und wer sich dem Thema Kochen und Gefühl noch weiter widmen möchte, dem sei das eingehende Studium der von mir geliebten Bücher von Elfie Casty und Anthony Bourdain empfohlen. Es gibt Gerichte, bei denen Mengen- oder Zeitangaben weniger Bedeutung haben, während exaktes Arbeiten z.B. beim Backen unerlässlich ist. Eine Crème Patisserie wird eben nicht heute so und morgen so hergestellt. Natürlich gibt es unendliche Möglichkeiten des Spiels (zu diesem Begriff siehe Elfie Casty) mit Zutaten und der Art der Zubereitung von Gerichten. Spielen macht aber nur dann Spaß, wenn man die Regeln kennt. Die Regeln des Koch-Spiels basieren auf (den) Koch-Rezepten, die glücklicherweise meist Raum für kreative Nuancen bieten. Das Spiel wird so nicht langweilig.

Dieses Buch enthält eine komprimierte Auswahl der Gerichte, die ich gerne koche, weil ich und meine Gäste sie gerne essen. Klassiker, Standards. Wie oft ich bestimmte Gerichte üben musste, bevor ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war, und ob meine Gäste immer ehrlich lobten, sei einmal dahingestellt. Den so abgedroschen klingenden Spruch von der Übung, die den Meister macht, kann ich jedoch nur bestätigen.