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Mögen Sie Chili? Essen Sie gern Chili con Carne? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie. Es enthält die 50 leckersten Chilirezepte: angefangen beim klassischen Chili con Carne aus Texas, Chili-Suppen und Wraps bis zu Süßigkeiten wie Konfitüre, Pudding und Pralinen. Der herzhafte, würzige, feurige und exotische Geschmack von Chilis machte jede Speise zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Unter anderem finden Sie folgende Rezepte: Topfgerichte: Chili con Carne (texanisch) Chili con Carne (feurig) Texas Chili mit Champignons Chili sin Carne Chili Gulasch Suppen: Bananen-Chili-Suppe Kürbis-Kokos-Chili-Suppe Mehlspeisen und Pasta: Chili-Spaghetti Chili Quiche Pfannkuchen mit Chili con Carne Pizza Chili con Carne Süßspeisen: Ananas-Chili-Konfitüre Chili-Pralinen Schokoladeneis mit Chili Chili-Mousse
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Seitenzahl: 44
Veröffentlichungsjahr: 2015
Die 50 leckersten Chilirezepte
Chili con Carne und andere Topfgerichte
Suppen
Quiche, Pasta, Wraps und andere Speisen
Saucen, Öl und Butter
Süßes mit Chili
Impressum
Chili erfreut sich bei vielen Menschen großer Beliebtheit. Die scharfen und würzigen Schoten verleihen dem Essen einen würzigen und herzhaften Geschmack, der unvergleichlich ist. In diesem Buch möchte ich Ihnen die 50 leckersten Chilirezepte vorstellen.
Wir beginnen mit dem bekannten Klassiker „Chili con Carne“ und seinen vielen regionalen Varianten. Neben dem texanischen Original haben sich eine Menge von unterschiedlichen Gerichten herausgebildet. Auch für Vegetarier und Veganer gibt es ein schmackhaftes „Chili sin Carne“.
Besonders reizvoll sind aber auch Gerichte wie Aufläufe, Suppen, Wraps und Salate, die mit der einzigartigen Schärfe des Chilis ein besonderes Erlebnis für den Gaumen darstellen. Abgerundet wird unser Rundgang durch die kulinarische Welt der Chilis mit Süßspeisen wie Pudding, Eis, Pralinen, Mousse und Konfitüre.
Chili ist eigentlich nichts anderes als Paprika. Nur die Wörter, die im Alltag verwendet werden, unterscheiden sich. So wird der Paprika in seiner scharfen Variante als „Chili“ bezeichnet. In der gemahlenen Form spricht man von Cayennepfeffer. Die Schoten selbst werden auch „Peperoni“ genannt.
Für die einzigartige Schärfe ist eine besondere Substanz verantwortlich: das Capsaicin. Während im milden Gemüsepaprika kaum noch Capsaicin enthalten ist, kommen manche Chilischoten auf einen Gehalt von zehn Prozent der Substanz, die ein starkes Brennen und einen Schmerzreiz auslöst. Selbst Chilis, die lediglich zwei oder drei Prozent vorweisen, wirken äußerst scharf.
Ursprünglich stammt der Paprika aus Südamerika und hat daher erst in der Neuzeit Eingang in die europäische Küche gefunden. Auch die Bezeichnung „Cayennepfeffer“ lässt sich so erklären; denn in Europa war als einziges scharfes Gewürz bis dahin nur der Pfeffer bekannt. Inzwischen ist der Chili in unzähligen Küchen der Welt heimisch geworden. Auch in etlichen Ländern Asiens gilt der scharfe Paprika als eine unverzichtbare Zutat für jedes herzhafte Menü.
Die Schärfegrade, für die es eine eigene Skala gibt, reichen vom harmlosen Gemüsepaprika, der seine Schärfe durch Züchtung fast vollständig verloren hat, über Peperoni bis hin zu relativ oder äußerst scharfen Sorten. Als mittelscharf gilt beispielsweise der Jalapeno, der aber für jemanden, der selten Chili isst, feurig scharf wirkt.
Zu den extrem scharfen Arten zählen der Serrano und der Habanero. Die Bezeichnung „Habanero“ deutet zwar auf die Stadt Havanna hin, aber ursprünglich stammt die Pflanze aus Mexiko. Der Habanero glänzt orangefarben oder rot und hat ein knollenartiges Aussehen. Zu den absolut schärfsten Chilis gehören die Sorten Carolina Reaper und Trinidad Moruga. Der Capsaicin-Gehalt der Züchtung Carolina Reaper liegt sogar über dem jenem Pfefferspray, das zur Abwehr von Bären verwendet wird.
Wenn Sie noch nie scharfe Chilis gegessen haben, sollte Sie auf jeden Fall ausschließlich milde Sorten bevorzugen. Sie können die Schärfe etwas verringern, indem Sie die Kerne aus der Schote herauskratzen; denn sie enthalten das meiste Capsaicin.
Kommen wir zur Geschichte eines der beliebtesten und bekanntesten Chiligerichte: das Chili con Carne. Der Ursprung dieses kulinarischen Highlights liegt leider im Dunkeln. Aber als sicher gilt, dass es nicht in Mexiko, sondern in den USA erfunden wurde – höchstwahrscheinlich in Texas. Dennoch wurde das Chili con Carne besonders von der mexikanischen Küche geprägt. Man spricht auch von der Tex-Mex-Küche, da in ihr mexikanische und texanische Einflüsse sich verbinden. Mexikanischen Ursprungs ist die Zutat Schokolade, die dem Chili con Carne einen exotischen Geschmack verleiht. In Europa ist diese Zubereitungsart eher weniger bekannt. Umgekehrt wird hierzulande ein Chili con Carne mit Mais verfeinert, was in Texas nur Kopfschütteln auslösen würde.
Der Mais ist eine deutsche Zutat, die in anderen Regionen fast unbekannt ist. Dasselbe gilt für das Würzen mit Oregano. In Mexiko werden einheimische Gewürze bevorzugt. Auch verschmähen echte Texaner Gemüse; Bohnen im Chili con Carne sind eine Variante, die in Texas ursprünglich nicht vorkam. Auch die Zubereitung mit Zucchini und Karotten ist eher in der europäischen Küche verbreitet. Was europäische Genießer erstaunt: In Texas gilt deftiges Chili con Carne mit viel Fleisch als Standard.
Chili con Carne ist jedoch nicht nur in der texanischen Küche verwurzelt. Es gibt daneben das Chili Verde, das aus New Mexico stammt und seine Namensgebung den grünen Chilischoten verdankt. Eine andere Variante ist das Chili Cincinnati, das Zimt und Muskatnuss als unentbehrliche Zutaten vorsieht. Immer populärer wird auch das Chili sin Carne, das völlig auf Fleisch verzichtet. Es gibt dieses Gericht in einer veganen und vegetarischen Zubereitungsweise. Das Fleisch wird durch Soja, aber auch durch Aubergine, Zucchini oder Kürbismark ersetzt.
Doch Chili con Carne ist nur eine kulinarische Form in der breiten Vielfalt des feurigen Paprikas. Chili bietet eine ganze Fülle von Möglichkeiten, die ich Ihnen vorstellen möchte: Von der Chili-Suppe über den Kartoffelauflauf, Pfannkuchen, Pizza bis hinzu Chili-Konfitüre, Pudding, Pralinen und Eis. Chili ist eben etwas Außergewöhnliches, das alle Küchen der Welt bereichert.
Die angegebenen Mengen ergeben in der Regel vier Portionen.
Zutaten
800 g
Rinderhackfleisch
2 Dosen
Passierte Tomaten
2 Dosen
Kidneybohnen
2
Zwiebeln
1
Knoblauchzehe
2
Chilischoten
1 TL
Kreuzkümmel (gemahlen)
2 TL
Chili (gemahlen)
Salz, Pfeffer
Rapsöl
Zubereitung
Schneiden Sie die Zwiebeln und den Knoblauch in kleinere Würfel und braten sie diese ein paar Minuten lang in Rapsöl an, bis die Zwiebeln eine goldgelbe Farbe annehmen und der Knoblauch weich ist.
Würzen Sie die Zwiebeln und den Knoblauch mit Chilipulver (entsprechend Ihrem persönlichen Geschmack) und mit dem unverzichtbaren Kreuzkümmel, der dem Gericht erst den typischen Geschmack verleiht. Mischen Sie anschließend eine klein gehackte Chilischote unter die Masse. Das Ganze sollte zwei bis drei Minuten schmoren.
Fügen Sie anschließend das Rinderhackfleisch hinzu und braten Sie es bei größerer Hitze.
Nun geben Sie die Tomaten hinein, die Sie mit Salz und Pfeffer nach Belieben verfeinern.
Lassen Sie das Essen insgesamt anderthalb bei mittlerer Hitze kochen, und vergessen Sie nicht, regelmäßig umzurühren. Nach einer Stunde können Sie bereits die Bohnen unterrühren.
