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Das Erforschen der bildenden Kunst in Marokko und der visuellen Ästhetik im Allgemeinen ist eines der brennenden Anliegen, die Forscher stark beschäftigt, da es in Bibliotheken darüber kaum etwas gibt, abgesehen von einigen einfachen Referenzen, in denen versucht wurde, diese Kunst mit ihren Trends und ihren ausgewogenen Erfahrungen zu datieren. Es ist heute sehr wichtig, über die Geschichte der bildenden Kunst in Marokko zu sprechen, denn dies ist die Grundlage für jeden evolutionären Prozess, der zur Konstruktion ihrer möglichen oder potenziellen Ästhetik beiträgt. In der Tat war das Gespür für diese Notwendigkeit einer der wichtigsten und grundlegenden Aspekte, mit denen sich der Forscher Mohamed MALLAL auseinandergesetzt hat. Er berief sich auf seine kognitiven und konzeptionellen Werkzeuge, um die Genealogie dieser Kunst anzusprechen, und sein Anliegen dabei war der Ansatz, diese aus uralten Zeiten stammende Erfahrung zu veranschaulichen und nach ihren ursprünglichen Aspekten zu suchen, fernab von allen Versuchen, die Geburt dieser Idee mit der Kolonialbewegung in Verbindung zu bringen. Die Forschung auf dem Gebiet der bildenden Kunst in Marokko hat, anders als die Belletristik, die Geschichte und die Poesie, unter Schweigen, Vergessen und Marginalisierung gelitten. Entweder aus religiösen oder politischen Gründen, was auf die eine oder andere Weise die zweideutige Beziehung zwischen uns und dem Bild auf der einen Seite, und eine Verschwendung seine kulturelle und zivilisatorische Erinnerung in der Diaspora der Zeit auf der anderen Seite überträgt. Deshalb hat der Forscher in diesem Buch versucht, durch Andeutung oder Unterstellung darauf hinzuweisen, dass die künstlerischen und visuellen Künste in Marokko ein Gedächtnis sind, welches die Zeit übersteigt, ihren Horizont durchdringt und nicht an den Grenzen einer bestimmten Epoche aufhört, da es die Betrachtung der Zeit als "Vergangenheit", "Gegenwart" und "Zukunft" transzendiert.
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Mohamed MALLAL
Die Bildende Kunst
In Marokko
Eine Kritik
aus historischem Überblick
Ich bedanke mich herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, diese Arbeit ins Leben zu rufen.
Besonderes an:
- Dr. Mohamed LATIF
- Professor Mustafa AFKIR
- Der Verstorbene, Dr. Muhammad
MUNAWAR
- Dr. Abdullah Al-BURAIMI
- Dr. Hamid ATBATOU
- Dr. Aziz BUKHEF
- Forscher Rashid AL NASSIRI
- Professor Mohamed CHARAF
- Professor Omar AIT SAID
- Ahmed AL JABBARI
- Meine Geschwister und meine
Familie
Titel: Die Bildende Kunst in Marokko, eine Kritik aus historischem Überblick
Der Autor: Mohamed MALLAL
Umschlaggestaltung: Abdul Latif MALLAL
Legal Hinterlegungsnummer:
MO 20181433
ISBN: 978-9920-35-400-4
Verlag:
Übersetzt von: Ahmed AMGOUNE, Ermächtigter Übersetzer und allgemein Beeidigter Dolmetscher, Aachen 2021
„In der Tat sind große Traditionen untergegangen, bevor neue entstanden sind.
Solange alle Zeitalter und alle Völker ihre eigene Schönheit haben, gibt es keinen Zweifel, dass auch wir unsere eigene Schönheit haben. Alle Formen der Schönheit enthalten sowohl ein dauerhaftes als auch ein vergängliches Element. Ein absolutes und ein besonderes Element. Das besondere Element eines jeden ästhetischen Phänomens ist auf Gefühle zurückzuführen. Solange wir unsere eigenen Gefühle haben, haben wir auch unsere eigene Schönheit“.
Charles Baudelaire 1821-1867
Vorwort
Allgemeiner Teil
1. Kapitel:
2. Kapitel:
3. Kapitel:
4. Kapitel:
Einführung
- Primitive Kunst
- Kolonialzeit
- Kunst nach der Unabhängigkeit
- Die erste Gruppe
- Die angeborene Kunst
Jugend Kunstwelle:
Die Versuche der Bildende Kunst in Marokko
Zusammenfassung
Referenzen:
Die ersten Manifestationen der bildenden Kunst in Marokko
- Primitive Kunst
- Vorkoloniale Kunst
Die bildende Kunst im modernen Zeitalter
- Besatzungszeit
- Nach der Unabhängigkeit
Einige Trends bildender Künste in Marokko
- Die erste Gruppe
- Die angeborene Kunst
- Die Jugend-kunstwelle
- Die amazighische Kunst
- Schule für Bildende Künste, Tetouan
- Schule für Bildende Künste, Casablanca
Die Ansätze der bildenden Kunst in Marokko
- Ahmed ACHARQAOUI
- Farid BELKAHIA
- Mohammed AL QASSIMI
- Mahi BINBINE
- Binhila ARRAKRIA
Das Erforschen der bildenden Kunst in Marokko und der visuellen Ästhetik im Allgemeinen ist eines der brennenden Anliegen, die Forscher stark beschäftigt, da es in Bibliotheken darüber kaum etwas gibt, abgesehen von einigen einfachen Referenzen, in denen versucht wurde, diese Kunst mit ihren Trends und ihren ausgewogenen Erfahrungen zu datieren. Es ist heute sehr wichtig, über die Geschichte der bildenden Kunst in Marokko zu sprechen, denn dies ist die Grundlage für jeden evolutionären Prozess, der zur Konstruktion ihrer möglichen oder potentiellen Ästhetik beiträgt. In der Tat war das Gespür für diese Notwendigkeit einer der wichtigsten und grundlegenden Aspekte, mit denen sich der Forscher Mohamed MALLAL auseinandergesetzt
hat. Er berief sich auf seine kognitiven und konzeptionellen Werkzeuge, um die Genealogie dieser Kunst anzusprechen, und sein Anliegen dabei war der Ansatz, diese aus uralten Zeiten stammende Erfahrung zu veranschaulichen und nach ihren ursprünglichen Aspekten zu suchen, fernab von allen Versuchen, die Geburt dieser Idee mit der Kolonialbewegung in Verbindung zu bringen. Die Forschung auf dem Gebiet der bildenden Kunst in Marokko hat, anders als die Belletristik, die Geschichte und die Poesie, die unter Schweigen, Vergessen und
Marginalisierung gelitten. Entweder aus religiösen oder politischen Gründen, was auf die eine oder andere Weise die zweideutige Beziehung zwischen uns und dem Bild auf einer Seite, und eine Verschwendung seine kulturelle und zivilisatorische Erinnerung in der Diaspora der Zeit auf der anderen Seite überträgt. Deshalb hat der Forscher in diesem Buch versucht, durch Andeutung oder Unterstellung darauf hinzuweisen, dass die künstlerischen und visuellen Künste in Marokko ein Gedächtnis sind, welches die Zeit übersteigt, ihren Horizont durchdringt und nicht an den Grenzen einer bestimmten Epoche aufhört, da es die Betrachtung der Zeit als „Vergangenheit“, „Gegenwart“ und „Zukunft“ transzendiert. Folglich kann die Kultur bildender Kunst die Vergangenheit im Prinzip nicht wiederholen, sondern versucht immer, sie neu zu erschaffen und ausdrucksstarke Materialien in neuen Bildern und Formen zu produzieren. Der Forscher gab in der Kunst der Amazigh ein Beispiel für ihre Mühsal und ihren Adel, der sich im ästhetischen Bewusstsein der Amazigh zeigt, dass ihr Leben, ihren Alltag und ihr kollektives Gedächtnis in verschiedenen künstlerischen Bereichen anzeigt, wie Felsgravuren, Schilf, Teppiche, Ornamente, Kostüme, Tätowierungen, Henna, Keramik und andere Elemente, die direkt und indirekt die marokkanische bildende Kunst beeinflussen. Dies zeigt, dass künstlerische Kreativität ein Ausdruck der Realität des Daseins und der Existenz ist. Die Aufgabe der bildenden Kunst ist es, dem menschlichen Streben alles anzunähern, was Sinn und Bedeutung hat, und was für jeden von uns ideal ist. Das heißt, die Suche nach dem wahren Wesen des menschlichen Selbst, dass fern von jeglichem Utilitarismus und direkter Wahrnehmung der Dinge ist. Bildung aus dieser Perspektive gibt den Dingen Dimensionen und verlagert sie aus dem utilitaristischen und direkten Kreislauf in eine semantische Tiefe und ein entscheidendes Werkzeug für die Organisation der menschlichen Erfahrung. Die Malerei wird als eine Möglichkeit gesehen, dem ständig unzusammenhängenden menschlichen Subjekt eine erfüllte Form und ein Bild zu geben, das für alle seine Erfahrungen geeignet ist. Mit anderen Worten, sie ist die Formung und Formulierung unserer Erfahrung in diesem Leben, "und dies beinhaltet notwendigerweise eine Rekonfiguration unserer zeitlichen Erfahrung" nach der Definition des französischen Philosophen Paul Ricoeur. Wenn die Lebenserfahrung grundlegend widersprüchlich ist, dann bringen die Kunst im Allgemeinen und die Formen im besonderen Einklang und geben ihre ausdrucksstarken Formeln und Formen, die sie in Gebilde organisieren und ihre wahre Harmonie verleihen. Die bildende Kunst ist nicht nur eine figurative und repräsentative Formel des Lebens, die sie reproduziert, sondern vielmehr eine Produktion, Innovation und semantische Generation. Sie entlehnt sich dem Leben, gleichzeitig lässt es verwandeln. Sie versucht auch, Elemente zu synthetisieren, die in ihren unerwarteten Situationen, Zielen und Horizonten dissonant sind. Nach dieser These wird die Zeit nur innerhalb der künstlerisch artikulierten Grenzen menschlich. Wo die bildende Kunst einen ontologischen Status darstellt und zu einer primären Quelle des Wissens über sich selbst und die Welt wird. Sie ist eine wahrhaft ontologische Erkundung unserer Beziehung zu Existenz und Dasein. Daher können wir sagen, dass die Darstellung oder Bildung der Entität, die durch das Bild erreicht wird, diesen Aspekt der Selbsterkenntnis bekräftigt. Und zwar so, dass das Subjekt sich selbst wahrnimmt oder sich dessen bewusst wird, nicht aus dem, was die Wirklichkeit in ihren spezifischen und primären Dimensionen bietet, sondern so, dass das Subjekt über das Absolute, das Allgemeine und das Identische verfügen kann, in dem es das Spezifische, das Kulturelle und die Mobilität der Interpretation durchdringen kann. Das heißt, durch die Verschiebung von kulturellen Zeichen aller Art, die durch die Vermittlung von symbolischen Prozessen entstehen, die immer und grundsätzlich Handlungen produzieren, auch in der bildenden Kunst. Es gibt einen Anhaltspunkt zwischen der künstlerischen Funktion des Bildwerkes und der menschlichen Erfahrung.
In diesem Sinne ist es das Ziel dieses Buches, einige historische Aspekte zu untersuchen, die für die bildende Kunst in Marokko im Allgemeinen von Interesse sind, einschließlich einiger persönlicher Erfahrungen, um zu zeigen, dass die Erinnerung an die moderne und kontemporäre künstlerische Arbeit in Marokko vielschichtig ist. Durchsetzt mit der westlichen künstlerischen Phantasie und arabischen visuellen bzw. künstlerischen Gedanken von Amazigh und dem Rest der marokkanischen Gesellschaft. Diese Kunstwerke sind nicht nur für das ästhetische Verständnis, sondern verbinden uns direkt mit der Welt, auf die sie sich beziehen, wodurch eine Interaktion zwischen den Kunstwerken und dem Publikum entstehen kann. Wenn wir auf ein Kunstwerk stoßen, treten wir in seine Welt ein, jedoch kehren wir zu uns selbst zurück und unsere Präsenz lässt sich erkennen. Was die Form betrifft, so ist sie die Stütze, die dem Werk all seine Prüfungen gibt.
Ästhetische Kommunikation basiert auf Partizipation und Interaktion ohne Trennung zwischen der künstlerischen Leistung, ihren Werkzeugen und ihren primären Materialien, denn sie interagieren innerhalb der Einheit der Wahrheit, die Kunst, Geschichte und Sprache verbindet. Der Künstler muss den Horizont wiederherstellen, der sie verbindet, wie der Philosoph und Hermeneutiker Hans-George Gadamer hervorhebt. Der Ansatz von Professor Mohamed MALLAL ist ein sehr wertvolles und nützliches Werk, in dem er den Lesern die Geschichte der bildenden Künste Marokkos durch ihre Schulen und einige seiner Erfahrungen vorstellt. Ein klares Bild, in dem er sich auf die wichtigsten künstlerischen Perioden und Erkenntnisinteressen beschränkt, die diese Kunst in ihren historischen Etappen charakterisierten. Vom Forscher wurde eine enorme Leistung erbracht, seine konzeptionellen und kritischen Werkzeuge sowie sein Kunstlexikon mit sprachlichem Anstand und intellektueller Sensibilität in die Beschreibungen und Analysen einfließen zu lassen. Es besteht kein Zweifel, dass dieses reiche Unterfangen die marokkanische Bibliothek bereichern wird. Es ist wie ein Katalysator, welcher die Diaspora der marokkanischen Erfahrung der bildenden Kunst zusammenführt. Die Anonymität, in der sie lebt, druckt sie aus und verwandelt ihre fragmentierte Kraft in eine Einheit, die in der Lage ist, ihre Einzigartigkeit und Eigenheiten innerhalb der globalen Kultur zu zeigen. Dr. Abdullah Brimi, Errachidia in: 02. April 2018
Jeder, der die bildende Kunst in Marokko studieren und tiefer in das Verständnis ihrer Geschichte eingehen will, steht vor dem Problem des Mangels an Referenzen relevanter Informationen. Dieser Mangel macht es schwierig, den Prozess und die Weiterentwicklung dieses ästhetischen Systems in unserem Land zu verstehen. Schriften, die sich für dieses Gebiet in Frage stellen, werden als verstreut betrachtet, erstens, um die Spezialisierung zu bestimmen, und zweitens, um die Kritik und das entsprechende Erforschen bis zum Ende zu verfolgen. Wer sich also für die Geheimnisse der marokkanischen bildenden Kunst anhand der vorhandenen Referenzen genauer untersuchen möchte, stellt fest, dass es einen Mangel und ein Defizit gibt, welches das klare und umfassende Bild der Kunst beeinträchtigt. Da sich die Schriften auf Referenzen beschränken, die sich für begrenzte Bereiche und Artikel interessieren, die oft auf begrenzten Seiten einiger Zeitungen oder auf Websites veröffentlicht werden, ist es letztlich schwierig, den Eigentümer zu bestimmen. Ohne über die Produktion mit einer neuen Wahrnehmung nachzudenken, die der Art und Weise der Behandlung des dem Konsum unterworfenen Materials widerspricht. Es gibt auch viele Studien, die sich auf das persönliche Leben bestimmter Künstler beschränken, die seit mehr als sechs Jahrzehnten in der Szene tätig sind. Artikel und Ideen werden wiederholt, konstruktive Kritik und eingehende Theorien über den Aufbau des Stils und der Kultur eines jeden Künstlers fehlen, um die Bedeutung der kreativen Arbeit und ihren Beitrag zum Aufbau einer bestimmten visuellen Kultur, die in all ihren Aspekten aus dem reichen Erbe des Landes stammt hervorzuheben. Aufgrund der Tatsache, dass sich diese Studien auf die wiederholten Porträts und das persönliche Leben des Künstlers konzentrieren, versäumen sie es oft, sich sowohl technisch als auch theoretisch auf seine künstlerische Forschung und seinen besonderen Beitrag auf dem Gebiet der marokkanischen bildenden Kunst zu konzentrieren. Gleichzeitig sind diese lobenswerten Schriften dem Prinzip gewidmet, die Qualität des Werkes des Künstlers mit ausländischen Namen und mit Studien und Ausstellungen im Ausland zu verbinden, was uns dazu führt, die koloniale Idee dieser Annahmen anzunehmen, welche den Begründer der zeitgenössischen bildenden Kunst in Marokko ausmachen. Vom Gesichtspunkt der Kunstgeschichte, wie sie von den Europäern etabliert wurde, und dieses Verkennen zu vertiefen.
Angesichts des Schweigens oder gar der Abwesenheit derer, die sich mit marokkanischen Kulturangelegenheiten beschäftigen.
