Die Entwicklung des Säuglings - Carina Benner - E-Book

Die Entwicklung des Säuglings E-Book

Carina Benner

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Beschreibung

Die Entwicklung des Säuglings Vom Neugeborenen zum Kleinkind Herzlichen Glückwunsch, Sie sind Eltern geworden oder die Geburt steht unmittelbar bevor. Von nun an wird Ihr Leben sich spürbar verändern . Mit dem Einzug des neuen Familienmitglieds werden viele Fragen auf Sie zukommen, wie z.b. ab wann hat ein Saügling Fieber, was mache ich bei Husten, Rote Punkte auf der haut ,wann kommt die erste Impfung, wie bade ich einen Säugling, was mache ich bei Durchfall, wie entwickelt sich der Säugling und was ist dem Gewicht vom Säugling ? Alle diese Fragen werden hier behandelt. Ist die Phase vom Säugling vorbei,kommen die Fragen vom Kleinkind auf Sie zu. Hier müssen Sie ebenfalls eine Menge Wissen ... Mein Kleinkind hat, Ausschlag, Durchfall, erbrechen, Fieber, Husten, Juckreiz, ... Wie helfe ich nun am besten dem Kind. Stimmt das Gewicht aber das Kind isst nicht ? Dieses Buch soll als Ratgeber für alle Ihrer Fragen dienen. Für Ihr Kind und Ihre Familie wünsche ich nur das Beste. Und wichtig, genießen Sie die Zeit mit Ihrem Kind . Alles Gute.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 76

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Die Entwicklung des Säuglings

Rechtliche HinweiseInhaltsangabe1.Kapitel2.Kapitel3. Kapitel4.Kapitel5. Kapitel6. Kapitel7.Kapitel8.Kapitel9.Kapitel10. Kapitel11. Kapitel12.Kapitel13.Kapitel14.Kapitelindex_split_001Impressum

Rechtliche Hinweise

Copyright: © 2017 Schildknecht und Sieben UG

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Buches und oder Inhaltes darf in jeglicher Form

wiedergegeben oder Kopiert werden. Weder in elektronischer oder mechanischer

Weise, eingeschlossen sind informationslagernden und rückgewinnenden Systemen,

ohne die Einwilligung des Herausgebers Schildknecht und Sieben UG .

Impressum

Buchtitel: Die Entwicklung des Säuglings, Vom neugeborenen zum Kleinkind

©2017 Schildknecht und Sieben UG

Alle Rechte vorbehalten.

Autor: Carina Benner

Kontaktdaten: [email protected]

Dieses E-Book, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Zustimmung

des Autors nicht vervielfältigt, wieder verkauft oder weitergegeben werden.

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe

1. Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid gerade Eltern geworden oder die Geburt steht

    unmittelbar bevor…

2. Die Geburt Eures Kindes und die Bindungsphase Euer Baby und seine ersten Atemzüge

3. Der erste Lebensmonat – das Baby passt sich an das Leben außerhalb des Mutterleibes an

4. Der zweite Monat – alle Sinne sind schon wach, Euer Baby beginnt mit Euch zu kommunizieren

5. Der dritte Monat – Euer Baby wird aktiver und bewegungsfreudiger -es nimmt seine Umwelt bewusst wahr

6. Der vierte Monat – Euer Baby will sein Umfeld erobern und wechselt seine Perspektive

7. Der fünfte Monat – Bitte spiel mit mir! Euer Baby fordert Eure ganze Aufmerksamkeit

8. Der sechste Monat – Euer Baby antwortet Euch, will hoch hinaus und das erst Zähnchen zeigt sich

9. Der siebente Monat - Euer Baby entdeckt seinen Forscher-drang

10. Der achte Monat - „Rühr mich nicht an“ Euer Kind fremdelt

11. Der neunte Monat – Es wird turbulent in Eurem kleinen Reich

12. Der zehnte Monat – die erste Abnabelungsphase beginnt

13. Der elfte Monat – die ersten Schritte tragen Euer Kind in die Welt

14. Der zwölfte Monat – der erste Geburtstag Eures Babys steht unmittelbar bevor

1.Kapitel

1. 

Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid gerade Eltern geworden oder die Geburt

steht unmittelbar bevor...

Nach den spannenden Wochen und Monaten der Schwangerschaft ist es mit der Geburt endlich

soweit. Nach den anstrengenden Stunden und körperlichen Strapazen könnt Ihr Euer Kind glücklich in

den Armen halten. Ab diesem Zeitpunkt wachst Ihr als kleine, eigenständige Familie zusammen.

Schon die Entwicklung des neuen Familienmitglieds vom Embryo, über die fetale Phase, bis hin zu

einem ausgereiften Neugeborenen, hat Euch, als künftige Eltern, auf diese neue Aufgabe in Eurem

Leben vorbereitet.

In dieser Zeit habt Ihr Euch viele Gedanken gemacht, diese ausgetauscht, geplant und diskutiert. Auch

Erfahrungen anderer Eltern haben zu Entscheidungen über die Ausstattung für das Baby, den Umgang

und die Bewältigung des Alltags geführt. Auf die Weise habt Ihr Euch eine grundsätzliche Sicherheit

geschaffen.

Aber erst mit dem „Einzug“ des neuen Familienmitglieds wird realistisch welche Aufgaben auf Euch

zukommen. Es braucht seine Zeit sich auf die neue Persönlichkeit einzustellen, die Tag und Nacht

ihre Bedürfnisse einfordert. Babys kommunizieren ausschließlich nonverbal, also ohne Sprache. Das

ist für junge Eltern häufig die größte Herausforderung im Alltag mit einem Neugeborenen und als

zusammenwachsende Familie.

U- Heft für Kinder

Es wird im Umgang miteinander Höhen und Tiefen geben, es werden gelassene, wie auch stressige

Zeiten, auf Euch zukommen. Bedenkt bei allen Neuerungen und Hindernissen:

das Wichtigste habt Ihr schon – Euch!

2.Kapitel

Die Geburt Eures Kindes und die Bindungsphase Euer Baby und seine

ersten Atemzüge

Mit dem Passieren des mütterlichen Geburtskanals und dem lang ersehnten ersten Schrei ist die

Geburt für Mutter und Kind geschafft. Bereits mit dem Abnabeln, dem Durchtrennen der

Nabelschnur, muss sich das Kind an das Umfeld außerhalb des Mutterleibes anpassen. Ab diesem

Zeitpunkt ist es nicht mehr mit dem mütterlichen Kreislauf verbunden. Es muss nun selbständig

atmen und extern, nicht mehr über den Mutterkuchen, der Plazenta, mit Nahrung und Nährstoffen

versorgt werden.

Bereits unmittelbar nach dem Verlassen des mütterlichen Körpers, und noch vor der Abnabelung,

erfolgt die erste Untersuchung Eures Neugeborenen. Mittels des Apgar Schemas werden die

wichtigsten Vitalfunktionen des Kindes in bestimmten Abständen von der Hebamme kontrolliert.

So setzt sich der Test zusammen:

A - Atmung

P – Puls

G – Grundtonus - Muskelspannung

A – Aussehen – die Hautfarbe

R – Reflexe

Der gesamte Test besteht aus 3 wiederkehrenden Kontrollen. In allen 3 Testungen kann der Zustand

des Babys bis zu 10 Punkte erreichen. Die erste Kontrolle wird bereits eine Minute nach dem

Verlassen des Geburtskanals durchgeführt.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Kind meist noch etwas geschwächt und hat wenig Sauerstoff im Blut.

Deshalb erreichen die meisten Neugeborenen hier noch nicht die volle Punktzahl. Das ist kein Grund

zur Beunruhigung. Mit der Stabilisierung des kindlichen Körpers fallen die folgenden Tests

zunehmend besser, bis hin zur vollen Punktzahl, aus.

Der zweite Test erfolgt 5 Minuten nach der Geburt, der dritte dann 10 Minuten nach dem Zeitpunkt

der Geburt.

Alle drei Tests werden stets von der gleichen Person, meist der betreuenden Hebamme,

vorgenommen.

Apgar-Test

Während der postnatalen Phase wird das Neugeborene der Mutter auf den Bauch, kurze Zeit später

an die Brust gelegt. Das sind die ersten sinnlichen Momente zwischen Mutter und Kind. In diesem

Zeitraum, jedoch spätestens zwei Stunden nach Geburt, wird die Plazenta, der Mutterkuchen

geboren. Er hat nun seine Funktion aufgegeben und dient dem heranwachsenden Kind nicht mehr als

Versorger. Damit gilt die Geburt als beendet.

Erstes Kennenlernen

Ebenfalls in dieser Phase wird der Kinderarzt eine erweiterte Untersuchung bei Eurem Kind

vornehmen, die U1. Bei dieser ersten Vorsorgeuntersuchung werden die Reflexe eines jeden

neugeborenen Kindes geprüft. Hierzu zählen beispielsweise der Saugreflex, der Greifreflex und der

Schreitreflex, welcher die Basis für das spätere Laufen-lernen darstellt.

Neben der Prüfung der Vollzählichkeit aller Körperteile wird die Wirbelsäule Eures Kindes abgetastet.

Ebenso wird geprüft ob die Halswirbelsäule frei ist und somit die Beweglichkeit des Kopfes

gewährleistet ist. Durch die Begutachtung der Gelenke wird deren freie Beweglichkeit getestet.

Die Lunge wird abgehört, um ein Verschlucken von Fruchtwasser auszuschließen. Überdies hinaus

wird etwas Blut aus der Nabelschnur abgenommen. So wird der Sauerstoffgehalt des Blutes

analysiert. Damit kann sicher gestellt werden, dass das Kind während der gesamten Geburt genug

Sauerstoff erhalten hat.

Auf Wunsch werden dem Neugeborenen prophylaktisch Vitamine verabreicht, die einer

Hirnblutung vorbeugen sollen. Sehr selten kann zu einem solchen Zustand kommen, wenn das Baby

sehr schnell und mit einem hohen Druck auf den Kopf zur Welt kommt. Auch alternative Stoffe,

beispielsweise aus der Homöopathie, können prophylaktisch gegen die Ausprägung einer solchen

Blutung gegeben werden.

Reflextest bei der U1

Währenddessen wird die Mutter von der Hebamme versorgt. Sie untersucht Dich genau, ob Du

keine Verletzungen bei der Geburt davon getragen hast. Außerdem untersucht die Hebamme die

Plazenta auf Vollständigkeit. Dies ist wichtig. Denn kleine, in der Gebärmutter zurückgebliebene,

Teile des Mutterkuchens kann zu schweren Infektionen führen.

In den allermeisten Fällen wird die Plazenta jedoch komplett geboren.

Euer Baby wird gewogen, die Körperlänge werden ermittelt und der Kopfumfang gemessen.

Dann wird es warm eingepackt, damit es keine Wärme verliert, und der Mutter wieder in die Arme

gegeben. Nun könnt Ihr beide Euer gemeinsames Glück genießen.

In den meisten Fällen werden dann Mutter und Kind auf die Wöchnerinnestation verlegt. Hier

kümmern sich Krankenschwestern und Kinderpflegerinnen liebevoll um Dich und Dein Baby. Sie

helfen bei den ersten Stillversuchen und stehen zur Seite, sollte dir die Haltung des Kindes noch

nicht so leicht fallen. Ihnen kannst vertrauensvoll Fragen stellen und Dich über die nächsten Schritte

informieren. Bei einer ambulanten Geburt werden die Mutter mit ihrem Kind vom Kreißsaal direkt

nach Hause entlassen.

In den ersten Wochen wird Euer Neugeborenes noch die Haltung aus dem

Mutterleib beibehalten. Diese gekrümmte Stellung nennt sie auch Embryonalhaltung. Sie entsteht

durch den kleiner werdenden Platz in der Gebärmutter, bei stetem Wachstum des Kindes. Erst in den

drei Wochen nach der Geburt verliert sich diese Stellung allmählich.

Das Baby ist nach der Geburt mit einer dünnen Schicht überzogen, der

Käseschmiere. Diese benötigt das Kind als Schutz seiner Haut und Gleitmittel für die Geburt.

Außerdem dient sie dem Baby als Wärmeschutz und schützt es vor dem Verlust seiner

Körpertemperatur. Die Käseschmiere sollte also nach der Geburt nicht entfernt werden. Sie wird

schrittweise von der Haut aufgenommen.

In der Zeit der Anpassung an die Außenwelt kann auch die Atmung des neugeborenen Geräusche

erzeugen. Das ist im ersten Lebensmonat Eures Kindes ganz normal und verschwindet innerhalb

dieser Zeit.

Auch die Haut eines neugeborenen Babys ist faltig. Dies ist ebenfalls ein völlig normaler Zustand. Die

Nägel des Babys sind bei entsprechender Reife lang und weich. Deshalb sollen die Nägel des Babys

erst mit etwa 6 Wochen das erste Mal mit einer abgerundeten Babynagelschere verschnitten werden.

Ein Baby wird mit einem angeborenen Saug- und Greifreflex geboren, der jedoch noch unbewusst

funktioniert. Euer Baby kann noch nicht bewusst nach Dingen greifen und saugt, weil es sein

Überleben und Gedeihen sichert.

Euer Baby ist auch noch nicht in der Lage seinen Kopf selbständig zu halten. Deshalb ist es wichtig

diesen immer gut mit dem Arm oder der Hand zu unterstützen.

Ein Neugeborenes verliert nach der Geburt an Gewicht. Mit dem Einschuss der Muttermilch und dem

Einpegeln des Stillens relativiert sich dies und das Baby holt sein Gewicht wieder auf. Nach etwa drei

Wochen sollte ein junger Säugling sein Geburtsgewicht wieder erlangt haben und zunehmen.

Menschlicher Nachwuchs kommt mit einem unreifen Gehirn, Leber, Nieren und

Darm zur Welt. Die Entwicklung dieser Organe läuft postnatal, also außerhalb des Mutterleibes,

weiter. Das Verdauungssystem hat seine nötige Reife mit etwa einem Jahr erreicht, die

Gehirnentwicklung weitet sich in unterschiedlichen Etappen sogar bis zum 20. Lebensjahr aus.

Aus dem Grund der Unreife des Verdauungssystems kann es im ersten Lebensjahr zu Problemen mit

der Verwertung der Nahrung beim Baby kommen. Gerade die ersten drei Monate können von

Krämpfen und Koliken begleitet werden. Jedoch bedeuten vereinzelte Krämpfe noch keinen