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Fantasie hat jeder, man muss sie nur aufschreiben, dann können sich auch andere Menschen teilhaben! Wie schön wäre es wenn man eine persönliche Fee hätte die einen aus der Patsche hilft! Aber auch eine Fee muss erst lernen. Im ersten Teil von Fee Dagna wird eine solche Ausbildung beschrieben.
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Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Marcel-Martin Kuhnt
Die Fee Dagna
Erster Teil
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Heute Schule
Diamanten
Der Feenrat
Der Wettkampf
Die Prüfungsnote
Das Geschenk und die Audienz
Impressum neobooks
Das Tagebuch der Fee Dagna
Der Geschichte
Erster Teil
Ein Märchen von
Marcel-Martin Kuhnt
Die Begegnung
Liebes Tagebuch. Heute bin ich in die Feen Schule gekommen, und habe ganz viel erlebt! Lesen und schreiben habe ich schon in der Vorschule, bei meiner Patin, Oberfee Isolde gelernt.
In der Feenschule haben wir folgende Unterrichtsfächer: Blumenkunde bei Lehrer Ordis
-Schutzzauber und Feenwesen bei Magistra (ist so ein Titel) Pelazia.
-Allgemeines Zaubern und Verwandlungskünste beim Herrn Oberverzauberer.
-Flug und Leibesübungen bei Oberfee Berlinde.
Heute war nur Einweisung und kennen lernen. Alle haben sich vorgestellt. Morgen soll es dann losgehen, so richtig mit Lernen. Dann haben wir als erstes
Schutzzauber bei Magistra Pelazia. Man muss immer Magistra zu ihr sagen,
legt großen Wert drauf!
Heute Nachmittag hatten wir frei. Glöckchen, Marie, Manu, Milli und Mia das
sind mein Freundinnen, aber keine wollte mit auf die Brennesselwiese, bisschen umherfliegen. Wollen sich vorbereiten für morgen, die Streber. Bin ich allein losgezogen. Meine Patin, Oberfee Isolde, hatte mir noch schnell die Aufgabe gestellt: „Suche die schönste und die wohlriechenste Blume und berichte mir.“
Ich hatte mich in einen Schmetterling verwandelt. Das kann ich schon lange, hat mir meine Patin Isolde beigebracht. Leider nur in „Kleiner Fuchs“. Das ist ein Schmetterling mit herrlich Orange Flügeln mit schwarzen und gelben Tupfen. Andere Schmetterlinge kann ich noch nicht. Auf dem Huflattich Blatt saß eine Grille und spielte die schönsten Melodien, auf ihrer Geige. Als Schmetterling ist es auch einfach, hier ein bisschen Nektar, dort ein bisschen Nektar. Am liebsten mag der Schmetterling Kleiner Fuchs, die Blüten der Brennnessel. Ich gab mir einen Ruck. Was sollte ich suchen – die schönste und wohlriechenste Blume. Brennnesseln?? Gerade wollte ich zu den am Wegesrand stehenden Brennnesseln hinfliegen, da sah ich zwei Menschen kommen. Tatsächlich zwei richtige Menschen. Aber nicht sehr groß - so meine Größe in Feengestalt. Also zwei Kinder? Zu groß! Erwachsene? Zu klein, egal - ich kenne Menschen, Große und Kleine, Holzfäller, Bauern, Mädchen und Buben, Männer und Frauen, Krieger und Bürger. Alles bemitleidenswerte Wesen. Die konnten weder zaubern noch fliegen. Keine Flügel, nix!Ich saß auf einem sehr hohen Halm und betrachtete die zwei näherkommenden Wesen. Von weitem hätte man die zwei als Feen halten können. Ohne Flügel halt. Beide waren sehr schön, aber auch unterschiedlich gekleidet.
Vornweg sprang wohl ein Bub. Rosiges Gesicht, gerötete Wangen, halblanges, blondes Haar, strahlend blaue Augen, einem grünen Wams und farbgleiche Hose. Wie ein feiner Herr, in kniehohen Stiefeln. Hinter her ein Mädchen von fast gleichem Aussehen, aber ihre Gesichtszüge waren feiner, die Nase edler. Das knallgelbe Kleid mit den Schleifchen und Rüschen war wohl eher nicht, zum Toben in Wald und Flur, geeignet. Menschliche Sprache – das weiß ich, muss man kennen sonst gibt es keinen Ausgang! Die normale Umgangssprache kam dem Feeischen aber sehr nahe. Kein Problem also die zwei zu verstehen.Kein Problem? Schmetterlinge haben leider nur sehr begrenzte Hörfähigkeiten!Als ich vernahm „Caro schau, soll ich dir den schönen Schmetterling fangen?“ Verstand ich zunächst nur den Anfang der Worte. „Ach Bruno“, antwortete das Mädchen: „Wir sollen doch die Natur betrachten und sie nicht zerstören!“
