Die Geschichte der Familie Ebe - Hanne Straube - E-Book

Die Geschichte der Familie Ebe E-Book

Hanne Straube

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Beschreibung

In Gedenken an Henry Rosenthal Ein Foto, aufgenommen vor einem Fenster und einer Tür in Frankfurt vor fast 100 Jahren, wird 2017 aus Paris nach Frankfurt geschickt. Auf dem Türschild steht "Inhaber A. Ebe Lederwaren". Davor gruppieren sich acht Personen. Das Foto gelangt zu dem Ort, wo es einst aufgenommen wurde: ein Haus, das noch so aussieht wie vor 100 Jahren. In den Räumlichkeiten, wo damals "Lederwaren" hergestellt und verkauft wurden, wird seit zwanzig Jahren Wein ausgeschenkt.

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Seitenzahl: 107

Veröffentlichungsjahr: 2021

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DAS FOTO

Ein Foto, aufgenommen vor einem Fenster und einer Türe in Frankfurt vor fast 100 Jahren, wird 2017 aus Paris nach Frankfurt geschickt. Auf dem Türschild steht „Inhaber A. Ebe Lederwaren“. Davor gruppieren sich acht Personen. Das Foto gelangt zu dem Ort, wo es einst aufgenommen wurde: ein Haus, das noch so aussieht wie vor 100 Jahren. In den Räumlichkeiten, wo damals „Lederwaren“ hergestellt und verkauft wurden, wird seit zwanzig Jahren Wein ausgeschenkt. Ich bin eine, die diese Weinstube mit betreibt, eine, die hier täglich ein- und ausgeht, sich in diesen Räumen aufhält. Mich spricht das Foto sofort an. Ich will mehr wissen. Wer sind diese Personen auf dem Foto? Was ist aus ihnen geworden?

Ich begebe mich auf die Suche. Ich erfahre von der „Polenaktion“, von Akten in Wiesbaden. Ich fahre ins Hessische Staatsarchiv. Der Zeitraum der Korrespondenz umfasst mehr als ein Jahrzehnt. Ich vertiefe mich in Akten, fotografiere Seiten, zeichne Zusammenhänge auf. Ich bin promovierte Ethnologin, studierte darüber hinaus Turkologie und Soziologie in Frankfurt und Istanbul.

Mein Studium hilft mir. Ich gehe vor, wie ich es gelernt und auf Forschungen in Griechenland, Deutschland, der Türkei, in Kirgistan und Kasachstan angewandt habe.

Im Raume lese ich die Zeit. Ich stelle mir die Familie Ebe in „unseren“ Räumen vor. Ich höre das Bimmeln der Eingangstüre, wenn Kundschaft den Laden betrat. Statt nach Wein riecht es für mich plötzlich nach dem charakteristischen Ledergeruch. Ich sehe Selma Ebe in der Küche Tee kochen.

Um Klarheit zu erlangen, schreibe ich, über „Das Schicksal der Familie Ebe aus Frankfurt“. Durch eidesstattliche Erklärungen werden Namen zu Individuen. Ich schreibe über „Die Korrespondenz der überlebenden Schwestern der Familie Ebe und den Entschädigungsbehörden“. Wir lassen Stolpersteine für fünf Mitglieder der Familie Ebe legen. Marie Rolshoven von der Initiative „Denk mal am Ort“ fordert mich auf, einen Beitrag darüber zu schreiben. Alle Beiträge sind hier versammelt.

Inhaltsverzeichnis

„Wir sind nicht da, um zu verschwinden“ Henry Rosenthal und die Familie Ebe

Die Antragstellung auf Entschädigung

Die Rückschau: Das Leben der Familie Ebe in Deutschland

Die geforderten Dokumente für die Antragstellung zum 8. Juli 1957

Die Bescheide

Der Abschied

Das Schicksal der Familie Ebe

Die Machtübernahme

Die „Polenaktion“

Nach der Deportation

Nach 1945

Die Korrespondenz der überlebenden Schwestern der Familie Ebe mit den Entschädigungsbehörden

Die Antragstellung im Juli 1957

Die Bescheide 1960/61

Erneute Entschädigungsverhandlungen ab 1962 bis 1971

Der Kampf um Anerkennung für Rosa geht weiter

Resümee

Familienmitglieder

Quellenangaben

„WIR SIND NICHT DA, UM ZU VERSCHWINDEN“ HENRY ROSENTHAL UND DIE FAMILIE EBE

Als ich am 17. Mai 2018 gerade auf dem Weg in die Eckenheimer Landstraße 84 in Frankfurt die Haustüre schließen will, klingelt mein Telefon: „Hier ist Henry Rosenthal aus Paris. Wir haben das Flugzeug verpasst, aber wir kommen mit dem nächsten.“ Es ist das erste Mal, dass Henry mich anruft. Meine Nummer hat er von seiner Tochter Olivia Rosenthal, einer französischen Schriftstellerin, die ich 2017 während der Frankfurter Buchmesse („Gastland Frankreich“) kennengelernt habe. Wir unterhielten uns damals auf Englisch. Dass ihr Vater fließend Deutsch spricht, überrascht mich. - Ich verspreche Henry, dass wir mit der Stolpersteine-Legung auf ihn und seine Frau Monique warten.

An diesem Donnerstag sollen um 16.15 Uhr vor der „Weinstube im Nordend“ in Frankfurt „Stolpersteine“ für Abraham und Selda Ebe und ihre Kinder Rosa, Leo und Esther verlegt werden. Die Familie Ebe wohnte bis 1931/32 im Haus und wurde am 29. Oktober 1939 im Rahmen der sogenannten „Polenaktion“ aus Frankfurt nach Polen abgeschoben. 17.000 Juden mit polnischem Pass wurden in dieser „Nacht- und Nebelaktion“ aus dem „Reich“ ausgewiesen.

Dass Henry Rosenthal, Enkel von Abraham und Selda Ebe, Sohn der ältesten Tochter Regina, der Großmutter von Olivia, kommen würde, hatte Olivia Rosenthal mir geschrieben. Ihr Vater, der als Hermann geborene Henry, kam am 29.10.1930 in Frankfurt zur Welt. Als seine Eltern nach der Machtergreifung Hitlers im Mai 1933 Deutschland fluchtartig Richtung Frankreich verlassen, ist er zweieinhalb Jahre alt.

Nur durch Zufall erfahre ich von seinen Großeltern, die in der Eckenheimer Landstraße 84 als Inhaber von „Lederwaren A. Ebe“ lebten und arbeiteten. Ein Gast der Weinstube, Lara, die im Hessischen Rundfunk arbeitet, hatte auf einem Foto, das die Schriftstellerin Olivia Rosenthal aufgrund einer Recherche zu ihren Büchern dorthin schickte, die Eingangstüre zur Weinstube erkannt. Die Eingangstüre sieht noch aus wie früher. Selbst die Einschussstellen aus dem Ersten Weltkrieg sind erhalten.

Auf dem circa 1923 aufgenommenen Foto (Cover-Foto) sehen wir acht Personen: rechts die Eltern Selda und Abraham Ebe und die jüngste Tochter Esther vor der Eingangstür, vor dem Fenster in der oberen Reihe links eine Verwandte, daneben die älteste Tochter Regina, davor links Rosa, in der Mitte Leo und rechts Mary. Als der HR-Redakteur Simon Broll das Interview1 der USC Shoah Foundation mit Esther Clifford, geborene Ebe, dem jüngsten Kind, erwähnt, will ich mehr über unsere „Vormieter“ wissen. Nachdem ich das Interview hörte, schaute ich die Akten über die Anträge auf Entschädigung, die die Schwestern für die verschollenen Mitglieder der Familie Ebe (HHStAW 518, 55556-9) gestellt hatten und die sich im Hessischen Staatsarchiv in Wiesbaden befinden, durch. Den Antrag, den Regina Rosenthal für eigenes erlittenes Unrecht (HHStAW 518, 89033) gestellt hatte, bezog ich ein. Meine erste Recherche über hauptsächlich biographische Daten der Familie Ebe schickte ich an Olivia, die sie an ihren Vater Henry und an den in New York lebenden Sohn von Esther Allen Clifford weiterleitete. Mit ihrem Einverständnis stellten wir das Foto ins Fenster der Weinstube.

Eckenheimer Landstrasse 84 heute

Das Foto der Familie Ebe im Schaufenster der Weinstube, Frankfurt am Main, Eckenheimer Landstraße 84

Ein Freund, der Journalist Kamil Taylan, stellte diese erste Recherche mit dem Namen „Das Schicksal der Familie Ebe“ in seinen blog ins Internet. Dann beginne ich anhand der Akten eingehender den Verlauf der Korrespondenz der überlebenden Schwestern mit den Behörden um eine „Entschädigung“ zu untersuchen. - Beide Recherchen sind unter „Das Schicksal der Familie Ebe“ und „Die Korrespondenz der überlebenden Schwestern der Familie Ebe und den Entschädigungsbehörden“ angefügt. - Parallel dazu beantragten Doris, Hans und ich – die gemeinsamen Betreiber der Weinstube - die Verlegung von Stolpersteinen für die Familie vor der Weinstube bei Hartmut Schmidt, dem Vorsitzenden der Frankfurter Initiative Stolpersteine, der mich während meiner Recherche hilfreich unterstützte. Normalerweise werden Stolpersteine am letzten freiwillig bewohnten Ort verlegt. Die Ebes lebten in der Eckenheimer 84 jedoch nur bis circa 1931/32. Hartmut Schmidt macht freundlicherweise aufgrund des vorhandenen Fotos eine Ausnahme. - Am 17. Mai 2018 kommen nun der Künstler Gunter Demnig und Hartmut Schmidt, sowie Verwandte, viele Freunde und Nachbarn. Leider können weder Olivia Rosenthal, Professorin für Kreatives Schreiben in Paris, noch ihr Großcousin Allen Clifford aus New York, zu diesem Termin kommen.

Verlegung der Stolpersteine. Hartmut Schmidt / Initiative Stolpersteine. Der Künstler Gunther Demnig

Da an den drei Tagen im Mai 2018 insgesamt 98 Stolpersteine an 42 Orten in Frankfurt verlegt werden, existiert ein strenger Zeitplan. Als Henry und Monique Rosenthal wohlbehalten vom Flughafen vorfahren, sind die Steine für Familie Ebe vor der Weinstube bereits verlegt. Zahlreiche Freunde warten jedoch auf ihre Begrüßung.

Empfang der Familie Rosenthal vor der „Weinstube im Nordend“

Von Anfang an ist unsere Beziehung herzlich. Zusammen mit den Rosenthals erreichen wir rechtzeitig die Willkommens-Veranstaltung im Emma und Henry Budge Heim im Frankfurter Stadtteil Seckbach. Die circa 180 Personen, die hier anlässlich der Stolpersteine-Legung versammelt sind, werden mit Ansprachen, Speisen, Getränken und Musik empfangen. Wir sitzen mit dem 87jährigen Henry und seiner Frau Monique zusammen. Henry und Monique haben sich in Paris kennengelernt. Er arbeitete als Ingenieur und sie als Spanischlehrerin. Monique hat sephardische Vorfahren, die im 15. Jahrhundert aus Spanien ins Osmanische Reich geflüchtet sind. Nebenbei erwähnt Henry, dass sie zwei Töchter gehabt haben: Olivias Schwester habe sich das Leben genommen. Ihre Großmutter Regina habe nicht gerne über Frankfurt gesprochen, erzählte mir Olivia. In ihrem Buch über Alois Alzheimer mit dem Titel „Wir sind nicht da, um zu verschwinden“ (2017) schreibt sie auf Seite →: „Ich werde nicht nach Frankfurt auf Spurensuche nach meinem Großvater gehen.“

Henry und Monique Rosenthal beim Feiern im Emma & Henry Budge Heim

Wir verschieben belastende Gespräche auf die nächsten Tage. Henry wird sich für die Aussagen seiner Mutter Regina und ihrer Schwester Esther interessieren, die ich in Wiesbaden im Hessischen Hauptstaatsarchiv in den Akten HHStAW 518, 55556-9 gelesen habe und die sich auf die Antragstellung für die verschollenen Familienmitglieder der Familie Ebe – Abraham, Selda, Rosa und Leo – beziehen. Auch in die Akte von Regina Rosenthal (HHStAW 518, 89033) mit dem Antrag auf eigene Entschädigung nehme ich Einblick. Als Kind ist er mit all diesen schrecklichen Erlebnissen aufgewachsen. - Er wiederum hat mir Fotos seiner Verwandten mitgebracht.

DIE ANTRAGSTELLUNG AUF ENTSCHÄDIGUNG

Die Schwestern Regina, Mary und Esther entschließen sich im Juli 1957 um die Anerkennung als Leidtragende des Unrechts zu kämpfen, das ihren Eltern und Geschwistern angetan wurde. Die jahrelangen Verfahren werden von mir in „Die Korrespondenz der überlebenden Schwestern der Familie Ebe und den Entschädigungsbehörden“ sehr detailliert dargelegt.

Anlass für ihre Antragstellung war die Verabschiedung des Bundesgesetzes zur Entschädigung für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung (Kurztitel: Bundesentschädigungsgesetz, Abkürzung: BEG), die am 29. Juni 1956 rückwirkend zum 1. Oktober 1953 in der Bundesrepublik erfolgte, nachdem die ursprüngliche Vorlage vom 18. September 1953 keine Berücksichtigung gefunden hatte.4

Das Gesetz versteht sich als Teil der deutschen Wiedergutmachungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg und sollte eine Möglichkeit bieten, Personen, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus politischen, rassischen, religiösen oder weltanschaulichen Gründen verfolgt wurden und dadurch Schäden an Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum oder Vermögen sowie im beruflichen oder wirtschaftlichen Fortkommen erlitten haben, eine finanzielle Entschädigung zu gewähren.

Nicht alle Geschädigten des NS-Regimes nehmen die Entschädigungsleistungen dieses Gesetzes in Anspruch. Viele unterlassen die Antragstellung aus Angst, durch das Verfahren Erinnerungen an die erlittenen Qualen erneut durchleben zu müssen. Andere befürchten den Kontakt zu deutschen Behörden, ihren ehemaligen Verfolgern.

Stellen wir uns die Schwestern zu jener Zeit vor. Mary und Esther leben in New York/ USA, die älteste Schwester Regina in Paris/Frankreich. Lange plagte sie die Ungewissheit, was mit den Eltern und Geschwistern geschehen ist. Mehr und mehr sickern Nachrichten über die Gräueltaten während der zwölfjährigen NS-Herrschaft zu ihnen durch. Allmählich müssen sie begreifen, dass ihre Angehörigen tot sind. Vielleicht haben sie erfahren, dass auch viele ihrer Hannoveraner Verwandten während der „Polenaktion“ nach Zbąszyń /Bentschen ausgewiesen wurden, in einem Internierungslager inhaftiert und später ins Warschauer Ghetto deportiert wurden. Darunter ist – so erfährt man heute aus den Deportationslisten - Bernhard Ebe (geb. am 29.08.1926 in Hannover), Icek Ebe (geb. am 02.10.1890 in Warschau), Leo Ebe (geb. am 23.06.1925 in Hannover), Nelli Ebe (geb. am 01. 08.1931 in Hannover) und Sara Ebe, geb. Landmann (geb. am 20.06.1902 in Tarnow). Der Todeszeitpunkt aller ist unbekannt. Die am 04.01.1920 geborene Verwandte Hanni Ebe, als deren Aufenthaltsort während des Krieges das in Bayern befindliche Konzentrationslager Flossenbürg genannt wird, gilt als verschollen. Auch viele der in Polen lebenden Verwandten wurden sicher umgebracht. Für Esther entsteht die Gewissheit, dass ihre Freundin Hertha Hahn (geb. 09.03.1922 in Frankfurt/Main), mit deren Visum sie selbst sich nach England hat retten können, mit ihrer Mutter Recha (Rosa) (geb. Hamburger am 17.10.1892 in Langenselbold) und ihrem Vater Gustav Hahn (geb. 11.09.1886 in Frankfurt/Main), bei der ersten großen Deportation nach Litzmannstadt (Lodz) am 20.10.1941 in das Ghetto deportiert und umgebracht wurde. Auch wird sie erfahren haben, dass ihre Schwiegereltern Hedwig Kleczewski (geb. am 13.12.1890 als Fleischmann in Berlin) und Markus (Max) Kleczewski (geb. 29.11.1885 in Thorn (Toruń) /Polen) am 13. Januar 1942 von der Sammelstelle Levetzowstraße in Berlin ins Ghetto nach Riga deportiert und umgebracht wurden. (In den Gedenkbüchern Riga gibt es darüber hinaus noch acht weitere Personen mit dem Nachnamen Kleczewski.) (Auskunft über Deportationslisten: Hartmut Schmidt, Vorsitzender der Frankfurter Initiative Stolpersteine.) Entsprechend ist 1957 die psychische und physische Verfassung der Schwestern. Esther (geb. am 05.12.1920) lebt von den Ereignissen gezeichnet und in großer finanzieller Not in New York. Sie hatte überlebt, da sie als Jüngste keinen polnischen Pass besaß und an der Grenze zu Polen im Oktober 1939 ausgesondert wurde. Sie konnte nach Frankfurt zurückkehren, später nach England flüchten. Dort heiratet sie Rudi Kleczewski, einen Berliner. Umbenannt in Clifford, emigrieren sie 1948 in die USA. Esther und Rudi leben unter dem Existenzminimum. Das Deutsche Generalkonsulat in New York bescheinigt ihre Bedürftigkeit. - Die Lage Reginas (geb. am 13.12.1908), die seit 1933 im Untergrund in Frankreich lebte, ist nicht besser. Sie erklärt in ihrem Entschädigungsantrag vom 23.07.1957, dass sie unter den schrecklichen Bedingungen während des Krieges ihr Leben lang gelitten hat. - Über Marys (geb. am 15.04.1911) Befindlichkeit finde ich nichts. Mit ihrem Ehemann Arthur Halberstadt konnte sie von München nach Shanghai fliehen und reparierte dort, so erzählt Henry Rosenthal mir im Mai 2018, als Absolventin der Kunstschule in Offenbach, dem deutschen Konsul die Teppiche. 1947 wandern sie in die USA ein.