Die Kunst im Alten Orient - Heday Seyed-Ashraf - E-Book

Die Kunst im Alten Orient E-Book

Heday Seyed-Ashraf

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Beschreibung

Im Alten Orient entstanden vor 6000 Jahren bedeutende Kulturherden. Deren schöpferisches Wirken trug entscheidend zur Entwicklung der Menschheit bei. Die geschichtliche Entwicklung des Alten Orients und seiner Kunst hängt zum großen Teil eng mit seiner geographischen Lage zusammen. Diese kann den Raum beanspruchen, der im Westen vom Mittelmeer begrenzt wird, im Osten an den Grenzen Afghanistans endet, während das Schwarze Meer seine Nordgrenze bildet und im Süden die arabische Halbinsel einschließt Die Vorasiatische Archäologie befasst sich mit den materiellen Hinterlassenschaften der Hochkulturen in den Räumen, in welchen ebendiese Hinterlassenschaften zu finden sind und grenzt sich von den Räumen ab, die einer anderen materiellen Kultur angehören. Zu den Wirkungsstätten der Altorientalischen Hochkulturen gehören u. a. die Metropolen Susa, Uruk, Ninive und Babylon. Mit der Veröffentlichung Elam-eine alte Kultur im Iran (2008) und Metropolen des Alten Orients (2015) befasste sich Heday Seyed-Ashraf eingehend mit der Geschichte und Kultur des Alten Orients. Am Beispiel der elamischen Metropole Susa in Alt-Iran beschreibt der Autor in diesem Buch die Entwicklung der Kunst in den Hauptwirkungsstätten der antiken Welt des Orients.

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Eine Hommage an das künstlerische Erbe von Susa.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Allgemeines

Ausgrabungen in Susa und Umgebung

Geschichtlicher und geographischer Hintergrund (Zeittafel I)

Susa und Elam: Das Land und das Volk

Könige von Elam und Susa

Awan-Dynastie: um 2600–2100 v. Chr. (Zeittafel II und III)

Simash-Dynastie: um 2100–1900 v. Chr. (Zeittafel IV)

Haus der Epartiden (Sukkalmah): um 1900–1500 v. Chr. (Zeittafel V)

Mittelelamische Epoche: um 1450–1100 v. Chr. (Zeittafel VI)

Neuelamische Epoche: um 760–520 v. Chr. (Zeittafel VII und VIII)

Vorgeschichtliche Einteilung der prähistorischen Stadt Susa (Zeittafel IX)*

Epoche Susa I (Susa A) um 4200–3700 v. Chr. (Tafel I)

Epoche Susa II (Susa B) um 3700–3100 v. Chr. (Tafel II)

Epoche Susa III (Susa C) um 3100–2675 v. Chr. (Tafel III)

Epoche Susa IV (Susa D) um 2675–2100 v. Chr. (Tafel lV)

Epoche der Simash- (Shamashki-) Dynastie um 2100–1900 v. Chr. (Tafel V)

Epoche der Sukkalmah-Dynastie um 1900–1600 v. Chr. (Tafel VI)

Epoche der mittelelamischen Dynastien um 1600–1000 v. Chr. (Tafel VII)

Epoche der neuelamischen Dynastie um 1000–520 v. Chr. (Tafel VIII)

Susa nach neuelamischer Epoche (Zeittafel X)

Bildnachweis

Vorwort

Am Beispiel Susa verlief die Entwicklung der Kunst im Alten Orient, vor allem in den mesopotanischen Metrolpolen Uruk, Ninive und Babylon. In der Zeit zwischen dem vierten und ersten Jahrtausend v. Chr. wurde Susa eine einzigartige Stätte für die altorientalische Kunst.

Im Jahre 1961 erschien das Buch „Alt-Iran: die Kunst in vorislamischer Zeit“ von Edith Porada, in dem zahlreiche Kunstwerke aus Susa ausführlich behandelt wurden.

Das Buch „La statuaire du Proche-Orient ancien“ von Agnès Spycket aus dem Jahre 1981 enthält ebenfalls mehrere Kunstobjekte aus Susa.

Mit „Elam“ von Pierre Amiet aus dem Jahre 1966 erschien eine umfassende Sammlung der im Louvre-Museum befindlichen Kunstwerke aus Elam und dessen Metropole Susa. Vom gleichen Autor folgte im Jahre 1988 „Suse, 6000 ans d’histoire“ über die Geschichte und Kunst von Susa.

In „Das Reich Elam“ von Walther Hinz aus dem Jahre 1964 und „Frauen und Schlangen“ von Heidemarie Koch aus dem Jahre 2007 wurde die künstlerische Meisterschaft der Werke aus Susa hervorgehoben.

In den Veröffentlichungen „Elam – eine alte Kultur im Iran“ aus dem Jahre 2008 und „Metropolen des alten Orients“ aus dem Jahre 2015 beschäftigte sich der Autor dieses Buches mit der Kunst von Elam und Susa. Gestützt auf gewonnene Erkenntnisse kam der Entschluss zur Herausgabe dieses Buches, wobei versucht wurde, das in der Literatur vorhandene Material über die in Susa ausgeübten Stilrichtungen zusammenzufassen.

Auch, wenn die materielle Kunst von Susa Züge trägt, die oft der mesopotamischen ähneln, so ist ihr Unterschied aufgrund ihrer Originalität offenkundig. Die Susa-Kunst hat etwas Prägendes, Eigenes, was sie von anderen Regionen unterscheidet.

Mein Dank gebührt meiner Tochter für ihre Unterstützung bei der Erstellung des Manuskriptes.

Hamburg, im Dezember 2017

Heday Seyed-Ashraf

Allgemeines

Die Stadt Susa, heutige Bezeichnung „Shush“, liegt am Shour, ein Nebenarm des Flusses Karkheh, den Elamer Ulai nannten, und befindet sich ca. 30 Kilometer südwestlich der Stadt Dizful im Südwesten des heutigen Iran (Abb. 1). Die Stadt beherbergt das Mausoleum, das die Überlieferung als das Grab des Propheten Daniel bezeichnet. Von der einstigen Metropole und Hauptstadt des Landes Elam (Abb. 2) ist heute lediglich ein Schuttberg mit einer Länge von ca. 1 650 Metern und einer Höhe von ca. 38 Metern übriggeblieben, der die Reste von sechstausend Jahren Geschichte in sich birgt. Die Abbildung 3 zeigt die bewohnte Fläche von Susa im Verlauf der Geschichte. Die Trümmer von Susa liegen über vier wichtige Hügel verstreut (Abb. 4):

Akropole – hier standen die meisten Tempel

Ville Royale – die Königsstadt gilt als die eigentliche frühere Stadt Susa

Apadana, worauf einst der frühere Palast des Großkönigs Darius stand

Ville des artisans – die Stadt der Handwerker

Archäologische Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Senkung den alten Hügel (Akropole, Ville Royale, Apadana) vom Hügel bekannt als Ville des artisans trennte. Die Ursache der Senkung, die im Mittelalter stattfand, konnte nicht eindeutig festgestellt werden (1).

Die Stadt Susa war von zahlreichen Siedlungen umgeben, die sich ebenfalls unter den Schütthügeln befinden. Zu nennen sind unter anderem:

Tepe Djaffarabad, 7 Kilometer nordöstlich von Susa

*

Tepe Djowi, 10 Kilometer nordöstlich von Susa

*

Tepe Bandebal, 11 Kilometer nordöstlich von Susa

*

Tepe Sharafabad, 15 Kilometer nordöstlich von Susa

**

* besiedelt im 5. und Anfang des 4. Jahrtausends v. Chr. (2)

** bewohnt in der Zeit zwischen 5500 und 2800 v. Chr. (3)

1 Kervran, M.: „Transformations de la Ville de Suse et de son économie de l’époque Sassanide à l’époque Abbaside“, Paléorient 11/2 (1985), S. 93.

2 Dollfus, G.: „Djaffarabad, Djowi, Bandebal: Contribution à l’étude de la Susiane au Ve millénaire et au début du IVe millénaire“, Paléorient 4 (1978), S. 141–167.

3 Schacht, R. M.: „A Preliminary Report on the Excavation at Tepe Shrafabad, 1971“, Journal of Field Archaeology 2 (1975), S. 307–328.

Abb. 1: Landkarte Elams – geographische Lage der Stadt Susa nach H. Seyed-Ashraf in: Metropolen des alten Orients, Norderstedt (2015), Kapitel Susa, Abb. 9, S. 282

Abb. 2: Kartenskizze zur geographischen Lage von Elam nach H. Seyed-Ashraf in: Elam – eine alte Kultur im Iran, Norderstedt (2008), Abb. 2a, S. 115

Abb. 3: Bewohnte Fläche von Susa im Verlauf der Geschichte nach T. Wright in: Paléorient 11/2 (1985), S. 130

Abb. 4: Stadtplan von Susa nach P. de Miroschedji in: Paléorient 4 (1978), Abb. 48, S. 214

Abb. 1: Geographische Lage der Stadt Susa

Abb. 2: Geographische Lage von Elam

Abb. 3: Bewohnte Fläche von Susa im Verlauf der Geschichte

Abb. 4: Stadtplan von Susa

Ausgrabungen in Susa und Umgebung

1857 begann der britische Geologe und Archäologe W. K. Loftus mit der Erforschung des Schuttberges von Susa (4).

1884–1886 führte der Franzose Marcel Dieulafoy, Ingenieur von Beruf, zusammen mit seiner Frau Jane Ausgrabungen in Susa durch.

1889 folgte der französische Geologe und Prähistoriker Jacques de Morgan. Ihm gelang es im Jahre 1894 die „Französische Delegation im Iran“ zu gründen, die mit ausreichenden Mitteln zum Zwecke der Ausgrabungen ausgestattet war.

1908–1946 übernahm Roland de Mecquenem die Fortführung der Arbeiten in Susa.

1946–1968 konnten die Ausgrabungen von Roman Ghirshman fortgesetzt werden.

1968 folgte Jean Perrot, der sich für die Präzisierung der Bereiche einsetzte, die bis dahin in der archäologischen Geschichte von Susa im Dunklen verblieben waren. Die Ausgrabungen der Phase des ersten vorchristlichen Jahrtausends in Susa wurden dann von Pierre de Miroschedji fortgeführt (Abb. 5).

4 Curtis, J.: „William Kennet Loftus and his Excavation at Susa“, Iranica Antiqua 28 (1993), S. 1.

Abb. 5: Ausgrabungsstätten in Susa und Susiana nach J. Perrot in: Paléorient 4 (1978), S. 139

Abb. 5: Ausgrabungsstätten in Susa und Susiana

Geschichtlicher und geographischer Hintergrund (Zeittafel I)

ZEITTAFEL I: Historische Epochen in Südmesopotamien*

Vor-Obeid-Periode

6000-5500 v. Chr.

Eridu

5500

Haji Mohammad

5300

Obeid

4800

Spät-Obeid

4400–3900

Früh-Uruk

3900

Früh-Mittel-Uruk

3700

Spät-Mittel-Uruk

3400

Spät-Uruk

3100

Jamdat Nasr

3100–2900

Frühdynastie I–II

2900–2600

Frühdynastie III

2600–2350

Akkad

2350–2200

II. Dynastie von Lagash

2200–2112

III. Dynastie von Ur

2112–2004

Isin-Larsa

2004–1763

Alt-Babylon

1763–1595

* entnommen aus: „Metropolen des Alten Orients“ von H. Seyed-Ashraf, Norderstedt (2015), S. 28.

Am Anfang der kulturellen Entwicklung im alten Orient standen zwei Völker: Sumerer und Elamer.

Anders als im Alten Orient emporkommende sumerische Stadtstaaten wie Kish, Lagash und Uruk war Susa die Hauptstadt des Landes Elam mit einem großen Territorium.

Nach Überzeugung von G. A. Johnson (5) und H. T. Wright (6) zählt Susiana mit Susa als Zentrum zu den frühesten Staaten der Welt. Deren Gründung und Entwicklung fand in der Periode Mittel-Uruk (3700–3400 v. Chr.) statt (s. Zeittafel I).

Das elamische Territorium umfasste das im Südwesten des heutigen Iran befindliche Flachland Susiana mit einer Fläche von ca. 42 000 Quadratkilometern (heutige Provinz Khuzestan) und die im Nordwesten, Norden und Nordosten von Susa gelegene Zagros-Hochebene, bestehend aus Lorestan und Bakhtiaran.

Die Verbindung von Susiana und dem vor allem von Nomaden bewohnten Gebirgsland war die Voraussetzung für das Überleben des Landes, sie bildete die Grundlage für die geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung Elams. Während Susiana als wasserreiches und fruchtbares Land Getreide und Früchte erzeugte, galt das Hochland als Lieferant für Gehölze und Erze. Beide Gebiete bildeten einen Bundesstaat mit einer höchst komplizierten Struktur. Es waren anscheinend jahrhundertelange Anstrengungen nötig, um die Susianer und die überwiegend nomadischen Völker des Hochlandes zu einigen (7).

5 Johnson, G. A.: „Local Exchange and Early State Development in Southwestern Iran“, University of Michigan, Museum of Anthropology, Anthropological papers No. 51 (1973).

6 Wright, H. T. und Johnson, G. A.: „Population Exchange and Early State Formation in Southwestern Iran“, American Anthropologist 77 (1975), S. 267–289.

7 Seyed-Ashraf, H.: „Elam – eine alte Kultur im Iran“, Norderstedt (2008), S. 49.

Susa und Elam: Das Land und das Volk

Darüber, wann Susa gegründet wurde, gibt es keine genauen Erkenntnisse. Laut Frank Hole wurde die Stadt zwischen 4200 und 4000 v. Chr. gegründet (8). Archäologische Untersuchungen zeigen, dass die Akropole von Susa 4395 v. Chr. gegründet sein könnte (9).

Die historische Stadt war seit ihrem Bestehen bis zur Invasion der Mongolen unter Changiz Khan im 13. Jahrhundert ununterbrochen bewohnt (10).

Schon von Beginn an besaß Susa eine funktionierende Verwaltung, die in der Lage war, die vorhandenen humanen und natürlichen Ressourcen optimal zu koordinieren. Ihre Bewohner waren in sozialökonomischer Hinsicht ihren Zeitgenossen in Susiana und Mesopotamien weit voraus.

Über die ethnologische Zugehörigkeit der Bevölkerung der Elamer ist wenig bekannt. Sie waren weder Semiten noch Indogermanen und haben auch mit dem alten Kulturvolk der Sumerer nichts zu tun. Laut Walther Hinz (11) ist es schwierig, Elamer völkerkundlich einzuordnen. Eine Verwandtschaft mit anderen Völkern hat sich ihm zufolge nicht nachweisen lassen.

Die Elamer waren ein Volk von unverwechselbarer Eigenständigkeit. Walther Hinz betont das Beharrungsvermögen der Elamer. Das gilt gleichermaßen für ihre Religion, Sprache und die Art und Weise, wie das Leben regiert wurde.

In den ersten elamischen Urkunden aus dem Jahre 2260 v. Chr. werden im Vertrag mit dem akkadischen König Naram-Sin sämtliche Gottheiten aufgeführt, die auch beim Sturz des Reiches um 640 v. Chr. das elamische Pantheon ausmachten.

Im Leben der Elamer spielte die Religion eine besonders wichtige Rolle, und da sie der Gnade ihrer Götter sicher waren, behielten sie ihnen ihre sämtliche Schriften.

Auch wenn die elamische Religion einige Züge trägt, die sie mit dem benachbarten Zweistromland verbinden, ist sie etwas unverwechselbar Besonderes, Eigenständiges. Zu diesem Besonderen gehören eine außerordentliche Bevorzugung und Hochschätzung des Ewig-Weiblichen und eine in Urgründen wurzelnde Verehrung der Schlange.

Auch die elamische Sprache hat sich über Jahrtausende wenig verändert. So lässt sich, wie die Inschriften zeigen, das Altelamische (Regierungszeit von Naram-Sin um 2254 v. Chr.) über das Mittelelamische (Regierungszeit von Shutruk-Nahunte um 1158 v. Chr.) an das Neuelamische (Regierungszeit von Artaxerxes um 358 v. Chr.), so weit reichen die elamischen Inschriften, meist ohne Schwierigkeit anschließen.

8 Hole, F.: „The Archaeology of Western Iran“, Washington D. C. , London (1987), Tabelle 2.

9 Potts, D. T.: „The Archaeology of Elam“, Cambridge University Press (1999), S. 46.

10 Dollfus, G. und Vandermeersch, B.: „in Memoriam Jean Perrot“, Paléorient 39/1 (2013), S. 5–10.

11 Hinz, W.: „Das Reich Elam“, Stuttgart (1964), S. 15,18 und 34–35.

Könige von Elam und Susa

Die elamische Staatsverfassung steht im Zusammenhang mit dem Erbfolgerecht. Es handelt sich um ein Herrschaftssystem mit der Aufteilung der Macht zwischen den Mitgliedern der königlichen Familie aus zwei Generationen. Bereits in frühester Zeit gab es an der Spitze des elamischen Bundesstaates einen Oberkönig (sumerisch Sukkalmah), meist mit dem Zusatz „von Anzan und Susa“; einen Vizekönig, der nächstjüngere Bruder des Königs, allgemein bezeichnet als Sukkal von Elam und Simash, und an dritter Stelle den Herrscher von Susiana mit dem Titel Sukal von Susa, in der Regel der älteste Sohn oder Neffe des Oberkönigs (12)*.

Die Staatsverfassung sah vor, dass nach dem Tod von Sukkalmah die Krone zunächst an den Sukkal von Elam und Simash ging und dann an den Sukkal von Susa. Das System der Dreiteilung der Macht hatte es bereits unter den Simash-Herrschern gegeben. Während der Sukkalmah-Dynastie ist dieses System deutlich dokumentiert.

Aufgrund der großen Sterblichkeit im elamischen Königshaus kam es vor, dass nach dem Tode des Königs keine Brüder mehr am Leben waren, sodass ihm oft sein Sohn nachfolgte.

*Anzan bzw. Anshan s. Abb. 1

Awan-Dynastie: um 2600–2100 v. Chr. (Zeittafel II und III)

In der sumerischen Königsliste ist zu lesen (Zeittafel II): Die Stadt Ur wurde zerstört, das Königtum ging über an Awan.

Awan dürfte im Gebiet der heutigen Stadt Dizful (Abb. 1) gelegen haben (13).