Die Logik der Gefühle - Sabine Adolph - E-Book

Die Logik der Gefühle E-Book

Sabine Adolph

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Beschreibung

Unser Leben ist Ausdruck unserer Gefühle. "Die Logik der Gefühle" zeigt auf, daß unsere Gefühle logisch strukturiert und damit gestaltbar sind. Durch diese Gesetzmäßigkeiten ist unser Leben nicht mehr sogenannten "Zufällen" unterworfen, sondern Ausdruck unseres bewußten Erschaffens, so daß wir dadurch in der Lage sind, aus einer höheren Warte heraus auf unser Leben und die Problematik unserer jetzigen Zeit Einfluß zu nehmen.

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Seitenzahl: 263

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Autorin: Sabine Adolph, Jahrgang 1969 hat in Hamburg Physik studiert. Als diplomierte Physikerin arbeitete sie unter anderem jahrelang bei der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in den Niederlanden. Weiterhin studierte sie Energetische Medizin an der Healing the Light Body School bei PhD Alberto Villoldo und schloß hier erfolgreich als Energy Medicine Practitioner ab. Zusätzlich belegte sie Merkaba Kurse bei Drunvalo Melchizedek.

Sie arbeitet heute freiberuflich in den Bereichen Physik und Energetische Medizin und lebt mit ihrer Familie in Darmstadt.

Die Logik der Gefühle

Die Krise unserer Gesellschaft, ist eine Krise unserer Wahrnehmung.

Ken Wilber

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

WAS IST EIN GEFÜHL?

1.1 Was genau nehmen wir eigentlich mit unseren fünf Sinnen wahr?

DAS ENERGIESYSTEM DES MENSCHEN

2.1 Wie wird die Energie durch das Energiesystem bewegt?

2.2 Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserem Energiesystem und unseren Gefühlen?

2.3 Welche logischen Schlüsse lassen sich aus dem Vorhandensein eines Energiefeldes ziehen?

BEWERTUNGEN

AUFBAU DES GEHIRNS

4.1 Wie ist unser Energiesystem mit unserem Gehirn verbunden?

4.2 Welche Schlußfolgerungen ergeben sich aus dem Wissen über den Aufbau des Gehirns für unsere Gefühle?

ENERGETISCHE SPEICHERUNG (GENE, LOGISCHE VERKNÜPFUNGEN)

5.1 Wie werden Gefühle gespeichert?

WECHSELWIRKUNG UNSERER GEFÜHLE MIT DER WAHRNEHMUNG VON EREIGNISSEN UND DEREN BEWERTUNG

6.1 Projektion

WARUM SPEICHERN WIR GEFÜHLE?

WIE ENTSTEHT EIN EREIGNIS? URSACHE, WIRKUNG, SINN DES LEBENS

WIE ENTSTEHT EIN EREIGNIS? SCHICKSAL/ZUFÄLLE, WAHRSCHEINLICHKEITEN/MÖGLICHKEITEN

WIE KÖNNEN WIR UNSERE GEFÜHLE VERÄNDERN?

ENERGETISCHE REINIGUNG

WIE NEHMEN WIR EINFLUß AUF UNSERE WIRKLICHKEIT? AKTIVES STEUERN VON EREIGNISSEN

WIE KÖNNEN WIR UNSER ENERGIESYSTEM STÄRKEN?

WAS IST VERSTAND, LOGIK, GEFÜHL UND DIE INTUITION?

WAS IST DIE WIRKLICHKEIT, DIE WAHRHEIT, DER SPIRIT, GOTT?

DIE WELT IN DER WIR LEBEN

LÖSUNGSANSATZ (WAS IST ALSO ZU TUN?)

AUSBLICK

18.1 Maya-Kalender

18.2 Ende der Zeit

18.3 Entwicklung der Menschheit

18.4 Apokalypse

Vorwort

Unser heutiges Weltbild ist geprägt von den Erkenntnissen und der Methodik der Naturwissenschaften. Da alle Naturwissenschaften aus der Physik hervorgegangen sind (von altgriechisch φύσις phýsis, Natur), wird die Physik häufig als grundlegende oder fundamentale Naturwissenschaft aufgefaßt. In der Absicht die zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten der Natur zu erkennen und unsere Welt in der wir leben zu beschreiben, befaßt sich die Physik mit der Beobachtung und wissenschaftlichen Erforschung der Naturvorgänge, insbesondere mit Materie und Energie und deren Wechselwirkungen in Raum und Zeit.

Die erforschten Gesetzmäßigkeiten der Natur werden experimentell in Form von reproduzierbaren Messungen geprüft (Experimental Physik) und finden ihre Anwendung in der Technik. Da allen Naturvorgängen die Logik zugrunde liegt, bedient sich die Physik bei der Formulierung von Theorien und Gesetzen (theoretische Physik) der Methoden der Mathematik und der Logik. Die Naturgesetze und deren logische Verknüpfungen (Wechselwirkungen) untereinander, erlauben somit auch die Vorhersage des Verhaltens von Systemen der Natur und der Technik.

Allen Wissenschaften und Naturwissenschaften gemeinsam, ist die Vorgehensweise der Analyse. Die Analyse ist eine systematische Untersuchung, wobei das untersuchte Objekt oder Subjekt (oder der zu untersuchende Naturvorgang) in seine Bestandteile zerlegt wird und diese Bestandteile anschließend geordnet, untersucht und ausgewertet werden.

Das Analysieren (Auseinandernehmen) zeigt sich unter Anderem darin, daß die Naturwissenschaften in immer mehr Zweige aufgespalten wurden (aus der Physik sind immer mehr Naturwissenschaften entstanden. Die Ursprünge der Physik liegen wiederum in der Philosophie. Die Philosophie (griech. philosóphia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) ist die Wissenschaft, die sich mit dem Verständnis und der Deutung der Welt und der menschlichen Existenz befaßt.

Durch die Vorgehensweise der Analyse sind wir einerseits überhaupt erst befähigt die Logik in immer abstrakteren Bereichen (z.B. Relativitätstheorie und Quantenphysik) anzuwenden und somit die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln. Auf der anderen Seite sind wir oft so mit den Details beschäftigt, daß wir nicht mehr in der Lage sind das Gesamtkonzept zu überblicken und die übergreifende Logik zu erfassen. Für die Analyse der Details betrachten wir gewöhnlich die Dinge mit dem Verstand (und kurioserweise bringt uns die Relativitätstheorie und die Quantenphysik um den Verstand). Trotz unseres hoch entwickelten Verstandes ist es uns nur möglich einen Teilaspekt des Gesamten zu betrachten, wobei uns die Zusammenhänge verloren gehen.

Gibt es eine Möglichkeit, sowohl die Details als auch die großen Zusammenhänge unserer Welt zu betrachten, so daß wir in der Lage sind, mehr als nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zu sehen und zu verstehen?

Welche Methodik ermöglicht eine übergreifende, integrierende und globalere Wahrnehmung, als die, die uns zu unserem derzeitigen Weltbild und der Technik verholfen hat? Der Schlüssel hierzu liegt in den, im westlichen Denken vielfach vergessenen Gefühlen. Das Gefühl wird für gewöhnlich dem Weiblichen, dem Schwachen zugeordnet und hat allenfalls im Privatleben z.B. in Form von Kunst einen Raum.

In den Naturwissenschaften spielen die Gefühle keine Rolle. Das liegt daran, daß die Naturwissenschaften den Anspruch der Objektivität haben und Gefühle als subjektiv gelten.

Wenn ich z.B. meine Hand erst in 10°C kaltes Wasser tauche und danach in 20°C warmes Wasser, dann habe ich den Eindruck, daß das 20°C warme Wasser wärmer wäre als eben 20°C. Ich werde einen kühleren Eindruck des 20°C warmen Wassers erhalten, wenn ich meine Hand vorher in noch wärmeres Wasser z.B. 30°C warmes Wasser gehalten habe. Objektiv werde ich die Temperatur des Wassers über mein Gefühl nicht ermitteln können. Nun werde ich nicht nur die Temperatur, sondern keine physikalische Größe (Stromstärke, Lichtstärke, Spannung, Magnetfeld...) objektiv über meine fünf Sinne ermitteln können. Deswegen bedienen sich die Naturwissenschaften auch „objektiven“ Meßinstrumenten. Wie wir allerdings aus der Quantenphysik wissen, beeinflußt der Beobachter das Meßinstrument, somit ist auch das Meßinstrument nur scheinbar objektiv.

Nun bezeichnet ein Gefühl einerseits mindestens eines der fünf Sinne und andererseits wird mit dem Wort „Gefühl“ aber auch die Intuition benannt.

Intuition wird derzeit noch als zufällig und demnach nicht immer verfügbar angesehen.

Interessanterweise verlassen sich die größten Denker unserer Zeit auf ihre Intuition und wissen somit im voraus ob eine Theorie stimmt oder nicht. Vielfach träumen Wissenschaftler auch, eben bei abgeschaltetem Verstand, von der lang gesuchten Lösung eines ungelösten Problems.

Wie kann man sich erklären, daß sich über die Intuition oft viel schneller und leichter (ohne soviel Energieaufwand) die gesuchte Lösung finden läßt als über den Verstand?

Was ist eigentlich Intuition, wie entsteht diese, wie objektiv ist die Intuition und wie kann die Intuition jederzeit für uns verfügbar sein?

Um die Intuition verstehen zu können müssen wir erst einmal generell in einem logischen Kontext Gefühle betrachten. Was sind Gefühle? Wie entstehen Gefühle? Sind Gefühle grundsätzlich subjektiv? Wie funktioniert im Unterschied dazu der Verstand?

Gefühle und Logik scheinen Gegensätze zu sein. Mit Gefühlen verbindet man eher ein beliebiges, keinen Gesetzmäßigkeiten gehorchendes, chaotisches Gebilde, welches rein zufällig quasi aus dem Nichts entsteht und auch ins Nichts vergeht. Dieses Gebilde scheint formlos und wenig greifbar zu sein.

Andere Kulturkreise (z.B. die alten Ägypter, der Buddhismus, Hinduismus, Schamanismus) und auch westliche, sowie östliche Philosophen sehen generell die Gefühle genauso als Teil unserer Welt an und demnach sind Gefühle auch genauso wahr, wie die uns umgebende Materie und reines Faktenwissen.

Fakt ist, daß Gefühle ein Teil unserer Welt sind und als solche müssen Gefühle genauso logisch betrachtet werden, wie alle anderen Naturvorgänge, weil allen Naturvorgängen die Logik zugrunde liegt!!

Es ist uns nicht bewusst, daß Gefühle für unser gesamtes Leben essentiell sind. Letztendlich ist alles Gefühl und somit ist auch alles über das Gefühl beeinflußbar oder gestaltbar. Gefühle entscheiden also über Unglück und Glück, über Krankheit und Gesundheit. Krankheit ist letztlich auch “nur” ein Gefühl, welches sich körperlich z.B. in Form von Schmerzen äußert. Verstehen wir unsere Gefühle, so verstehen wir die Ursache für unsere Krankheiten, so daß wir auf einer ganzheitlichen Ebene Heilung erfahren können. Eine Veränderung in der Gefühlswelt ist mit Kenntnis der Gesetzmäßigkeiten leichter zu bewerkstelligen, als eine Veränderung in der gegenständlichen, materiellen Welt, so daß wir dadurch erleben können, wie der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings einen Tornado auf der anderen Seite der Erde auslösen kann.

Mit Hilfe des Gefühls ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit die Zusammenhänge, der in den Naturwissenschaften bereits erforschten Details zu ergründen, und somit einen wesentlich umfassenderen Überblick über die Welt in der wir leben zu erlangen. Durch die daraus entstehende veränderte Wahrnehmung lassen sich andere Chancen und Möglichkeiten sehen und ergreifen, die für uns persönlich und für uns als Spezies im Zuge der globalen Herausforderungen wichtig sind.

Das vorliegende Buch soll die logischen Gesetzmäßigkeiten der Gefühle und die damit verbundenen Chancen für eine globale, übergreifende Wahrnehmung aufzeigen.

Bei der Beschreibung der logischen Gesetzmäßigkeiten der Gefühle werde ich weitgehend von unserem physikalischen Weltbild ausgehen, wobei ich einige kurze physikalische Zusammenhänge und Formeln benutzen werde. Diese physikalischen Exkursionen braucht der Leser nicht in seiner vollen Breite nachzuvollziehen. Das Anliegen des vorliegenden Buches ist es eher über physikalische Betrachtungen einen logischen Zugang zur Gefühlswelt zu schaffen, somit ist der Leser eher gefragt die Strukturen innerhalb der Gefühlswelt über sein Gefühl zu erfassen.

1. Was ist ein Gefühl?

Ein Gefühl bezeichnet einerseits mindestens eines der fünf Sinne. Die visuelle (Sehen), auditive (Hören), olfaktorische (Riechen), gustatorische (Schmecken) und haptische Wahrnehmung (die Erkundung von Oberflächenbeschaffenheit (Struktur, Textur) und Temperatur). Andererseits wird mit dem Wort „Gefühl“ aber auch eine Intuition benannt, welche grundsätzlich anders entsteht, als ein Gefühl, das über mindestens eines der fünf Sinne wahrgenommen wird.

1.1 Was genau nehmen wir eigentlich mit unseren fünf Sinnen wahr?

Um diese Frage beantworten zu können tauchen wir kurz ein in die Welt der Schwingungen oder Wellen. Alles ist Schwingung. Eine Schwingung bezeichnet die zeitliche Abfolge eines bestimmten periodischen Prozesses. Diese zeitliche Abfolge wiederum wird durch die Frequenz ν definiert.

Über unsere Ohren können wir minimale mechanische Deformationen, die sich wellenförmig beispielsweise in der Luft und auch in anderen Medien ausbreiten, wahrnehmen.

Unsere Augen sind Empfänger für elektromagnetische Wellen, die von Gegenständen reflektiert werden. Dabei trifft beispielsweise Sonnenlicht auf einen Gegenstand und wird von diesem in unser Auge reflektiert. Hierbei können unsere menschlichen Augen nur Wellen innerhalb des sichtbaren Bereichs des elektromagnetischen Spektrums wahrnehmen. Jede Welle hat eine bestimmte Frequenz. Innerhalb des sichtbaren Bereichs des elektromagnetischen Spektrums entspricht ultraviolettes Licht einer hohen Frequenz und infrarotes Licht einer tiefen Frequenz. Andere Lebewesen, z.B. Bienen nehmen eher ultraviolette Frequenzen wahr als wir Menschen. Für die Bienen sieht die Welt also völlig anders aus, als für uns.

Beim Riechen und Schmecken werden kleinere Partikel über die Nase wahrgenommen außer bitter, salzig, süß und sauer, welches durch einen chemischen Prozess in der Mundschleimhaut entsteht. Der chemische Prozess auf der Mundschleimhaut ist nur die Wirkung der ursprünglichen Energie eines Partikels. Wir wissen aus der Physik (String Theorie), dass jedem Partikel eine Schwingung innewohnt, letztlich eine Schwingung ist. Beide Prozesse, sowohl das Riechen als auch das Schmecken, sind also auf kleinste Partikel bzw. deren Energie zurückzuführen, die wir durch die Nase oder durch die Mundschleimhaut wahrnehmen.

Alles was wir überhaupt wahrnehmen können, sind letztlich Schwingungen. Alles ist Licht! Diese Schwingungen stellen zeitliche Abfolgen bestimmter periodischer Prozesse dar und werden über die Frequenz ν definiert. Wie wir gesehen haben ist die Frequenz ν gleichbedeutend mit der Energie E . Das Spektrum der Schwingungen ist unendlich groß. Wir können über unsere fünf Sinne nur einen kleinen Teil des Spektrums der Schwingungen wahrnehmen. Mit unseren Augen nehmen wir lediglich Schwingungen des sichtbaren Bereiches des elektromagnetischen Spektrums wahr. Mit unseren Ohren lassen sich nur longitudinale Schwingungen innerhalb eines kleinen klar umgrenzten Bereiches erfassen.

Durch diese Schwingungen oder Energien, die wir über unsere fünf Sinne wahrnehmen können, erfahren wir unsere äußere Welt.

Unsere Gefühle sind an unsere fünf Sinne gekoppelt und unsere fünf Sinne nehmen Schwingungen einer bestimmten Frequenz νwahr.

Allerdings lässt sich über unsere fünf Sinne nur ein geringer, oberflächlicher Teil unserer Welt erfassen und des Weiteren sind diese Gefühle eher grober Natur. Wenn ich also gegen einen Tisch laufe, dann werde ich das sehr deutlich spüren können. Intuitive, feinere Gefühle, wie zum Beispiel das Gefühl ob ich einer bestimmten Person vertrauen kann oder nicht, lassen sich nicht mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen. Die Intuition lässt sich nur über unser Energiesystem verstehen.

Unser Energiesystem ermöglicht also tiefere Einblicke in die Welt der Gefühle.

2. Das Energiesystem des Menschen

Der menschliche Körper verfügt nicht nur über einen Blutkreislauf, ein Lymphgefäßsystem, ein Nervensystem und ein Endokrinsystem, sondern zusätzlich noch über ein Energiesystem, welches sich nicht nur durch den Körper zieht, sondern auch um den Körper herum macht sich das Energiesystem durch das Vorhandensein eines physikalischen Feldes bemerkbar. Dieses physikalische Feld ist grundsätzlich mehrdimensional, holographischer Natur und besteht unter anderem aus einem elektromagnetischen Skalar- und Transversalfeld. Bisher wurde nur das elektromagnetische Transversalfeld unseres Energiesystems gemessen.

Diese Energie, die durch unseren Körper hindurch und um unseren Körper herum vorhanden ist, ist die Lebensenergie. Wie der Name schon ausdrückt, befindet sich die Lebensenergie in und um jedes Lebewesen und ist unabdingbar für die Erhaltung und Entwicklung des menschlichen bzw. jeden Lebens.

Dieses Energiesystem besteht aus drei Komponenten:

Dem feinstofflichen Körper (Energiekörper)

Den Chakren (Energiezentren),

Den Nadis (Sanskrit: „Gefäß, Röhre oder Ader“) (Energiekanälen)

Abb. 1: Energiesystem des menschlichen Körpers

Es gibt 8 Hauptenergiezentren - 8 Hauptchakren, die entlang einer vertikalen Achse an der Körpermitte liegen. Davon befinden sich sieben Chakren im Körper und das achte Chakra ca. 10 cm über dem Kopf. Die Chakren sind trichterförmig, wobei der untere, dünne Teil des Trichters direkt mit der Wirbelsäule (Zentralnervensystem) verbunden ist, und der Trichter sich vom Körper weg hin öffnet (siehe Abb. 2).

Abb. 2: Anordnung und Farbe der trichterförmigen Chakren

Im Idealzustand schwingt jedes Chakra in einer für das Chakra charakteristischen Frequenz (das soll auch die Farbe der Chakren in der obigen Abbildung (Abb. 2) darstellen), wobei die Übergänge zwischen den Farben fließend sind. Diese Farben sollen das holographische physikalische Feld repräsentieren, umfassen demnach also vielmehr als den sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Somit sind die Farben der Chakren auch nicht für unsere Augen sichtbar.

Dennoch kann man die Funktionsweise des Energiesystems am Besten über das sichtbare Spektrum erklären, deshalb beschränken wir uns für das Folgende der Einfachheit halber auf den sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums.

Das Chakra mit der niedrigsten Frequenz (rot) wendet sich der Erde zu und nimmt die Frequenz der Erde auf, wobei das Chakra mit der höchsten Frequenz (violett) sich dem Universum zuwendet und die Schwingung des Universums aufnimmt (das achte Chakra ist weiß). Die dazwischenliegenden Chakren bestehen aus einem vorderen und einem hinteren Teil. Der sich nach vorne öffnende Teil repräsentiert die rezeptive, passive, empfangende, den inneren Fluss zulassende, weibliche Qualität der Energie (YING)). Der sich nach hinten öffnende Teil repräsentiert die assertive, aktive, selbstbehauptende, auf Selbstausdruck gerichtete, männliche Qualität der Energie (YANG).

Die Chakren erfüllen zwei unterschiedliche Aufgaben: das Transformieren (umwandeln) und das Empfangen oder Abgeben der Lebensenergie (Chi). Die Chakren nehmen also aus der Umgebung eine Frequenz (bzw. ein Frequenzgemisch) auf und transformieren die Frequenz in eine Energie.

Die Frequenzaufnahme oder -abgabe der Chakren erfolgt durch eine Drehbewegung. Dreht sich das Chakra im Uhrzeigersinn, erzeugt es einen Sog nach Innen und nimmt so Frequenzen auf. Dreht sich das Chakra entgegen dem Uhrzeigersinn, gibt es entsprechend Energie in Form eines bestimmten Frequenzbereiches ab. Insgesamt strahlt also der Körper über alle sieben Chakren ein Frequenzgemisch aus.

Ähnlich wie das Blut durch unsere Blutgefäße, kann diese Energie über die Nadis durch das feinstoffliche Energiesystem transportiert, und an die verschiedenen Bereiche des Körpers, weitergeleitet werden. Die Nadis stellen also eine Art feinstofflicher Blutgefäße dar.

Die Chakren sind untereinander mit 14 Hauptnadis (also quasi den Hauptschlagadern) verbunden. Ansonsten wird unser Körper noch von tausenden kleineren Nadis durchzogen.

Auf den Nadis befinden sich auch die Akkupunkturpunkte. Die Akkupunkturpunkte kann man sich als kleine Schalter vorstellen. Blockiert ein Nadi die Weiterführung der Energie, so kann mit Akkupunkturnadeln, welche in die blockierten Stellen hineingestochen werden, der Schalter umgestellt werden. Nach dem Herausziehen der Akkupunkturnadel kann der vorher blockierte Nadi die Energie wieder weitertransportieren.

2.1 Wie wird die Energie durch das Energiesystem bewegt?

Je zwei der insgesamt sieben Chakren weisen im Idealzustand Komplementärfarben auf (rot/türkis, orange/blau, gelb/violett). Komplementärfarben haben die Eigenschaft zu schwingen. Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist.

Abb. 3: Darstellung des Schwingens anhand der Komplementärfarben Blau und Rot.

Wenn wir uns einmal unterschiedliche Farbkreise anschauen (Abb. 4a und Abb. 4b), dann fällt auf, dass je nach gewähltem Farbkreis unterschiedliche Farben als Komplementärkontraste ausgewiesen werden. Das heißt, in dem einen Modell wird z.B. rot/grün als Komplementärkontrast ausgewiesen, in dem anderen Model ist es eher rot/türkis. Letztendlich ist es nicht so ausschlaggebend ob die jeweiligen Farben komplementär zueinander stehen. Wenn man nämlich eine leuchtende Farbe z.B. rot auf einem grauen Hintergrund darstellt, dann scheint das Rot auch zu schwingen, es kommt also darauf an, dass die Farben eine gewisse Leuchtkraft aufweisen.

Abb. 4a: Zwölfteiliger Farbkreis nach Johannes Itten (1961),

Abb.4b: Das Basisschema der Farbenlehre nach Harald Küppers (1976), (aus Wikipedia, © CC BY-SA 3.0)

Entscheidend für die Bestimmung eines Komplementärkontrastes ist der Abstand der jeweiligen Komplementärfarben auf der Farbskala. Dies schauen wir uns ebenfalls am Besten an Hand des sichtbaren Spektrums an.

Abb. 5: Sichtbares Spektrum

In der Mitte des optischen Spektrums befindet sich die Farbe grün. Grün ist die Farbe in der wir die meisten Nuancen wahrnehmen können. Das Herzchakra ist grün und befindet sich in der Mitte der Chakrenanordnung. Unterhalb des Herzchakras sind drei Chakren und oberhalb des Herzchakras sind drei weitere Chakren. Schauen wir uns in der obigen Abbildung einmal die Lage der Farbkontraste (z.B. gelb/violett und rot/türkis) genauer an, dann fällt auf, daß

die Farbkontraste immer den gleichen Abstand zueinander haben (also der Abstand zwischen gelb und violett ist der gleiche wie zwischen rot und türkis)

eine Farbe des jeweiligen Farbkontrastes links von grün, und die andere Farbe des jeweiligen Farbkontrastes rechts von grün, zu finden ist

Befindet sich die eine Farbe des Farbkontrastes (z.B. gelb) relativ dicht an dem grünen Bereich des Spektrums, so befindet sich der Komplementärkontrast dieser Farbe (in dem Falle violett) weiter entfernt von dem grünen Bereich des Spektrums, also auf der anderen Seite des grünen Bereiches.

Übertragen wir das auf das Chakrensystem, können wir sagen, dass im Idealzustand die Energie durch das Energiesystem vom Herzchakra ausgehend durch das Schwingen der komplementär zueinander stehenden Chakren (eines oberhalb des Herzchakras und eines unterhalb des Herzchakras) zustande kommt. Das ist ähnlich wie das Herz, welches als Pumpe für das Blut innerhalb des Blutkreislaufes dient.

Insgesamt schwingt also unser Energiesystem und dadurch wird Energie durch den Körper bewegt. Die Energie breitet sich wellenförmig in unserem Körper, aber auch in unserer Umgebung aus. Eine Welle wird durch ihre Frequenz und ihre Amplitude (Höhe/Intensität des Ausschlages) beschrieben.

2.2 Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserem Energiesystem und unseren Gefühlen?

Unser Energiesystem besteht also aus 8 Hauptenergiezentren -den Chakren. In den Chakren wird die außerhalb des Körpers vorhandene Energie individuell für den jeweiligen Körper verarbeitet, transformiert. Die Energie wird durch die einzelnen Nadis an jede Körperzelle weitergegeben. Nun sind die Chakren nicht nur untereinander verbunden, sondern stehen auch mit dem Endokrinsystem und dem Zentralnervensystem in Interaktion mit dem physischen Körper. Jedes der sieben Chakren ist mit je einer der sieben endokrinen Drüsen und auch mit einer Nervengruppe, die Plexus genannt wird, verknüpft. Durch die Verbindung der Chakren mit dem Zentralnervensystem, können die Energien, die von außen aufgenommen werden, körperlich in Form von Gefühlen wahrgenommen werden. Unser Zentralnervensystem wird also von äußeren Energien gereizt. Dies äußert sich in Gefühlen. Für uns, bzw. für alle Lebewesen, sind Energien also gleichbedeutend mit Gefühlen.

Da Energien auch über die Ferne wahrnehmbar sind, merken wir bereits aus einer Distanz heraus, rein energetisch, ob jemand beispielsweise unglücklich oder traurig ist. Wir können diese Energien, die von jemandem ausgehen, dadurch wahrnehmen, daß unsere Chakren Energie aus der Umgebung aufnehmen. Über die Verbindung unserer Chakren mit unserem Zentralnervensystem haben wir einen gefühlsmäßigen Eindruck von der Gefühlsverfassung eines anderen Lebewesens oder einer bestimmten Situation. Dadurch, daß unser Zentralnervensystem natürlich auch mit unserem Gehirn verbunden ist, kann sich dieser gefühlsmäßige Eindruck auch in Gedanken, Bildern oder Gerüchen ausdrücken. Dazu vielleicht ein Beispiel:

Sie gehen in einem Park spazieren und sehen schon aus der Ferne eine Freundin auf der Parkbank sitzen. Ihnen fällt auf, daß sie so zusammengesunken dasitzt und damit irgendwie kleiner wirkt als sonst, fast hätten Sie Ihre Freundin nicht erkannt. Sie fragen sich, warum Ihre Freundin mit hängenden Schultern dasitzt und da die Entfernung noch zu groß ist, und Sie Ihre Freundin nicht fragen können, fangen Sie an die Situation intuitiv, also über Ihre Chakren wahrzunehmen. Sie nehmen also die Energie, die von Ihrer Freundin ausgeht, über Ihre Chakren auf und verarbeiten diese. Bei diesem Prozess erinnern Sie sich möglicherweise daran, wie Sie Ihre Freundin in einer ähnlichen Situation schon einmal erlebt haben. In Bruchteilen von Sekunden, werden dabei in Ihnen die Bilder, Eindrücke der damaligen Situation wieder abgerufen. Sie versuchen im Vorwege, vor einem Gespräch, herauszubekommen, in welcher Verfassung Ihre Freundin wohl sein mag. Sie versuchen, die Situation einfach aus der Ferne einzuschätzen, um auch eine mögliche Herangehensweise zu haben, um also möglichst adäquat auf die Situation eingehen zu können. Ist Ihre Freundin traurig, bedrückt oder einfach nur nachdenklich. Wenn sie traurig ist, was könnte der Auslöser dafür sein?

Mit unserem Energiesystem nehmen wir also Energien von außen auf und durch die Verbindung unseres Energiesystems mit unserem Zentralnervensystem äußern sich diese Energien in Gefühlen. Da wir jetzt wissen, daß Energien gleichzusetzen sind mit Frequenzen, können wir sagen, daß wir niedrigschwingende Energien, also niedrige Frequenzen als eher unangenehm (Trauer, Depressivität, Wut), und hochschwingende Energien, also hohe Frequenzen als eher angenehm (Glück, Liebe) empfinden! Wir verfügen also mit unserem Energiesystem, mit unseren Chakren, über ein fein abgestimmtes Energiedetektorsystem. Wir können unser Energiesystem generell als ein schwingungsfähiges Gebilde betrachten. Wir bemerken nicht nur Energien von außen, sondern unser Energiesystem reagiert auch auf unsere eigenen Gedanken und Gefühle, die wir in uns tragen. Wenn ich an einen geliebten Menschen denke, werden diese Gedanken andere Gefühle in mir auslösen, als wenn ich möglicherweise an meinen Chef denke, der mich heute ein wenig geärgert hat. Ich kann auch an eine wunderschöne Landschaft denken, oder an eine Autobahn und werde jeweils unterschiedliche Gefühle haben.

Des Weiteren sind auch unsere bisherigen Erfahrungen maßgeblich für unsere Gefühle. Wenn wir beispielsweise traumatische Erfahrungen gemacht haben und an diese vergangenen Ereignisse in der jetzigen Situation erinnert werden, dann werden wir gefühlsmäßig wieder in das traumatische Ereignis hineingezogen und erfahren die gleichen Gefühle, wie während des Ereignisses. Dazu später mehr (Kapitel 9).

Wie schon kurz angedeutet sind die Chakren nicht nur mit dem Zentralnervensystem, sondern auch mit den endokrinen Drüsen verbunden. Dadurch bestimmen die Energien also die Gefühle auch die Hormonausschüttung und damit letztlich die gesamte Chemie in unserem Körper. Die Hormone entscheiden ob wir glücklich sind oder depressiv. Eine besonders starke Hormonausschüttung erleben wir, wenn wir beispielsweise verliebt sind.

Dadurch, daß also die Chakren mit den endokrinen Drüsen und dem Zentralnervensystem verbunden sind, lassen sich unterschiedliche Gefühle an bestimmten Teilen des Körpers wahrnehmen. Beispielsweise haben wir eine sprichwörtliche Wut im Bauch, oder wir fühlen uns von jemandem geärgert, daß wir einen dicken Hals bekommen. Diese Wut oder der gestaute Ärger im Hals beeinträchtigen natürlich auch unsere Körperfunktionen. In dem Falle äußern sich diese Gefühle vielleicht in Form von Verdauungsbeschwerden, mögliche Schluckprobleme oder Beschwerden der Schilddrüse.

Durch die Verbindung der Chakren mit den endokrinen Drüsen und dem Zentralnervensystem können somit nicht nur unterschiedliche Gefühle über die einzelnen Chakren mit bestimmten Teilen des Körpers und auch mit bestimmten Körperfunktionen, die von dem jeweiligen Plexus oder der endokrinen Drüse kontrolliert werden, verbunden werden, sondern es gilt auch der Umkehrschluß, der uns erlaubt von körperlichen Symptomen auf die Chakren und damit auf das Energiesystem (Gedanken, Gefühle, Erfahrungen) des Menschen zu schließen.

Unser gesamtes Energiesystem weist also charakteristische Energiemuster in Form von Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen auf.

Alle Gefühle, alles was ein Mensch erfahren kann, kann also in sieben Kategorien aufgeteilt werden. Jede Kategorie kann mit einem bestimmten Chakra verbunden werden.

Chakra 1 rot

Ängstlichkeit als Grundgefühl, Freudlosigkeit, Einsamkeit, Gefühl fehlender Sicherheit (starkes Sicherheitsbedürfnis), Misstrauen, Depression, Burn-Out-Syndrom, existenzielle Ängste, Phobien, Mangelgefühle, Gier, Orientierungslosigkeit, allgemeine Hilflosigkeit gegenüber den Herausforderungen des Alltags, Rastlosigkeit

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

Lebenswille, Lebenskraft, innere Stabilität, Instinkte und Reflexe, Geborgenheit, Urvertrauen, Selbstbewusstsein und gesunder Selbsterhaltungstrieb

Chakra 2 orange

Süchte, Verschlossenheit, Angst vor Veränderung, nicht loslassen können, Zwanghaftigkeit, Sexgier, sexuelles Desinteresse, Ablehnung oder Schuldgefühle im Zusammenhang mit der eigenen Sexualität/ den eigenen sexuellen Bedürfnissen, Furcht vor Schwangerschaft und Geburt, Schuldgefühle, die Erziehung der eigenen Kinder betreffend; geringes Selbstwertgefühl durch mangelndes Einkommen, Unbehagen durch das Gefühl, von Anderen finanziell abhängig zu sein; Gefühl der Diskriminierung (Ausgrenzung von anderen), die Angst vor Armut, die Angst, nie genug zu haben, Unfähigkeit das Leben zu genießen, seelische Kraftlosigkeit, Depression

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

Fließen, Sexualität, Sinnlichkeit, Lebenslust, Geschmack, Kreativität, Spiel, Emotionen

Chakra 3 gelb

Befangenheit und Schüchternheit, mangelndes Selbstbewusstsein die Angst, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, Angst vor Versagen, Furcht vor Kritik bzw. das Bedürfnis, andere zu kritisieren, um die eigene Macht zu spüren; Wut, weil man sich vernachlässigt fühlt, das Empfinden, übergangen zu werden; das Muster, scheinbar anspruchslos Anderen zu geben, aus Furcht, nicht geliebt zu werden; Ärger und Frust aus der Unfähigkeit heraus, sich von den Erwartungen Anderer zu befreien Unfähigkeitsempfinden, Mangel an Entscheidungsfähigkeit, Essstörungen, Gefühlskälte, extreme Empfindlichkeit, Gleichgültigkeit, enormer Ehrgeiz, Wutausbrüche, Schlafstörungen, Ziellosigkeit; Persönliche Macht, Furcht vor Ablehnung, Furcht vor der Übermacht Anderer, Einschüchterung, mangelndes Selbstwertgefühl, Überlebensinstinkt. Hier liegen viele Angst- und Wutmuster, die durch Mangel an persönlicher Macht ausgelöst werden, tiefe innere Krisen, z.B. die Unfähigkeit, sich selbst und Anderen zu trauen.

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

klare und gesunde Abgrenzung, Willenskraft, Selbstkontrolle, Durchsetzungsvermögen, Selbstwirksamkeit, balancierte Zielstrebigkeit, die Macht, seine Werte zu verwirklichen

Chakra 4 grün

Einsamkeit, emotionale Kälte, Angst vor emotionaler Verletzung, Beziehungsprobleme, mangelndes Einfühlungsvermögen, Oberflächlichkeit im Kontakt, Verbitterung, Lieblosigkeit; Schwierigkeiten, Liebe, Zärtlichkeit und Berührung anzunehmen; sich getrennt fühlen; Angst nicht geliebt zu werden; Schuldgefühle, weil man einen Menschen innerlich ablehnt oder vernachlässigt; Neid, Eifersucht oder Ablehnung, weil man der Meinung ist, dass andere mehr Liebe und Aufmerksamkeit als man selbst erhalten; die Angst, Gefühle zu zeigen und zu erwidern; Schuldgefühle, weil man anstelle von Liebe nur Ärger, Feindseligkeit und Kritik äußern kann und damit den Erwartungen der eigenen Rolle nicht entspricht; Erstarrung der Gefühle durch lange Einsamkeit; Verunreinigung der Gefühle durch negative Wertungen Anderer und durch Vorurteile gegen Andere; Verhärtung der Gefühle durch Festhalten an alten Verletzungen und Wunden sowie negative Einstellung gegenüber Anderen; Angst und Verbitterung, weil man meint, nicht vergeben zu können oder weil man Vergeben/ Verzeihen strikt ablehnt; das Muster, immer wieder Beziehungen aufzubauen, die emotional unerfüllt bleiben oder auch Missbrauch beinhalten; etwas zu tun oder mit jemandem zusammen zu sein, ohne dass das HERZ dabei ist; so starke Verzweiflung und Kummer, dass im wahrsten Sinne des Wortes „das Herz bricht“.

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

bedingungslose Liebe, Dankbarkeit, Güte, Einfühlung, Zuneigung, Geborgenheit, Offenheit, Mitgefühl, Menschlichkeit, Verständnis

Chakra 5 türkis

Schüchternheit, Sprachstörungen, Angst seine eigene Meinung zu vertreten, Hemmungen, geringes Selbstwertgefühl, Unehrlichkeit und Lügen, um Gefühle zu verbergen oder die Verantwortung für eigene Handlungen zu verleugnen; die Unfähigkeit, Trauer, Schmerz oder Kummer auszudrücken einschließlich der Unfähigkeit, zu weinen; jahrelang angesammelter Schmerz und Scham über die vielen Gelegenheiten im Leben, bei denen man nicht wagte, für sich selber einzustehen; man übertreibt gern und verbiegt die Wahrheit, man redet schlecht über Andere, Klatschen und Tratschen – das ist ein Missbrauch der Energie des 5. Chakras.

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

Kommunikation, Stimme, Wahrhaftigkeit, Selbstausdruck, Sichtbar sein

Chakra 6 blau (3. Auge)

Konzentrations- und Lernschwäche, Ängstlichkeit, Alpträume, Schlafstörungen, Phantasielosigkeit, Zukunftsangst, geistige Unruhe - rastloser Gedankenstrom ... Missbrauch des Intellekts durch Täuschung oder zum Schaden Anderer; Eifersucht und Neid auf die kreativen Fähigkeiten Anderer die Weigerung, aus seinen Lebenserfahrungen Lehren zu ziehen; statt dessen macht man Andere für die eigenen Probleme verantwortlich

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für:

Intuition, Wahrnehmung, Phantasie, Träume, Gedächtnis, übersinnliche Wahrnehmung, geistige Klarheit, Selbsterkenntnis

Chakra 7 violett

Einseitige materielle Orientierung, Aktionismus, innere Leere, Mangel an Sinnhaftigkeit, geistige Erschöpfung, Grundhaltung von Unzufriedenheit; die Weigerung, innerlich zu wachsen und sich weiterzuentwickeln und damit die Verantwortung für sich selbst und die Anforderungen des eigenen Lebens zu übernehmen.

Im klaren, unblockierten Zustand steht dieses Chakra für: Verbundenheit, Einheit mit der Schöpfung, innerer Friede, Vergebung, Selbstverwirklichung, Gotteserkenntnis, den Sinn des Lebens erkennen.

(Die Themen und Probleme der Chakren: frei übersetzt nach: "Creation of Health" von C. N. Shealy u. Caroline Myss, Stillpoint, USA)

Dadurch, daß zwei Menschen nicht die gleichen Erfahrungen gemacht haben und auch nicht die gleichen Gedanken und Gefühle, somit auch nicht die gleiche Einstellung zum Leben haben, ist dieses Energiefeld auch charakteristisch für den jeweiligen Menschen (ich denke das Wort Charakter hat den gleichen Wortstamm wie das Wort Chakra (als Sitz des Charakters), ich habe dafür aber keinen Nachweis finden können)).

Jeder Mensch verfügt also über ein charakteristisches Energiesystem. Dies besteht aus spezifischen Energiemustern, welche die charakteristischen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle des speziellen Menschen darstellen. Das bedeutet im Umkehrschluß, daß Energien Bewusstsein sind. Energien haben eine Eigenart, oder einen Charakter. Sie äußern sich beispielsweise durch Bilder. Diese Energien leben in uns und drücken sich durch uns aus.

2.3 Welche logischen Schlüsse lassen sich aus dem Vorhandensein eines Energiefeldes ziehen?

Wir bemerken also Energien, diese äußern sich in Form von Gefühlen. Wir bemerken, ob ein Mensch traurig oder glücklich ist, ob eine Situation gefährlich oder ungefährlich ist und, wenn wir genügend aufmerksam sind, bemerken wir sogar, ob beispielsweise unser Bett im Haus an einer energetisch günstigen oder ungünstigen Stelle steht und vieles andere mehr.

Sind wir genügend wachsam dann kann das von hohem praktischen Nutzen für uns sein. So haben beispielsweise Menschen einen gebuchten Flug kurzfristig storniert, weil sie ein ungutes Gefühl hatten. Wenige Zeit später mußten sie feststellen, daß das Flugzeug technische Probleme hatte oder abgestürzt ist.

Ich selber verspürte einmal die eindringliche Aufforderung deutlich langsamer zu fahren, als ich mit dem Auto auf einer Landstraße unterwegs war. Es war weit und breit nichts zu sehen, doch meine innere Stimme sagte mir, daß hinter der nächsten Kurve ein LKW quer stehen würde. Ich tat also wie mir geheißen, und siehe da, als ich recht langsam um die nächste Kurve fuhr, stand dort ein sehr langer LKW quer über die gesamte Straße. Hätte ich meine Geschwindigkeit nicht deutlich reduziert, dann wäre ich unter Garantie in den LKW gerast.

Wir bemerken die Gefühle der Anderen, und wir können gefühlsmäßig Situationen, sogar im Vorwege einschätzen. Wir empfangen Schwingungen sowohl von Lebewesen, als auch von Situationen. Letztendlich schwingt absolut alles, das gesamte Universum. In der Astrophysik hat man festgestellt, das sogar da wo NICHTS ist, absolute Leere, keine Teilchen, Hochvakuum, zumindest noch die kosmische Hintergrundstrahlung existiert. Diese hat eine Temperatur, sie schwingt!

Das ist jetzt alles keine Zauberei, wir sollten es uns nur bewusst machen! Wir nehmen die Schwingungen unserer äußeren Welt wahr und wir senden auch Schwingungen an unsere äußere Welt, die wiederum von Anderen wahrgenommen wird (bewußt oder unbewußt).