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Heilmeditation – der neue Weg zur Genesung. Wolfgang Maly hat aufgrund seiner eigenen schweren Erkrankung eine Meditation entwickelt, mit der er bei sich selbst eine Gesundung erzielte, die die Ärzte nicht für möglich gehalten hätten. Inzwischen praktiziert er seine Methode erfolgreich auch mit anderen Kranken, und selbst Schulmediziner arbeiten eng mit ihm zusammen. Es ist eine Heilmeditation, verbunden mit einer Lichtvisualisierung und Handauflegen. Hier erklärt Maly sein Heilverfahren ausführlich zur Selbstanwendung.
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Seitenzahl: 260
Veröffentlichungsjahr: 2012
Wolfgang Maly
Die Maly-Meditation
Knaur e-books
Wolfgang Maly hat aus eigener Betroffenheit vor einigen Jahren eine Heilmeditation entwickelt, mit der er bei sich selbst einen Gesundungsprozess erzielt hat, den die Ärzte nicht für möglich gehalten hatten. In den Grundzügen ist es eine Gebetsmeditation, verbunden mit einer Lichtvisualisierung und Handauflegen.
Mit Meditations-CD
Ich widme dieses Buch den Ordensschwestern und -brüdern der Steyler Mission im niederländischen Mutterkloster Steyl. Ihnen ist es zu verdanken, dass ich die Maly-Meditation für andere Menschen zugänglich gemacht und sie in die Breite getragen habe.
Wenn Krebs oder eine schwere, lebensbedrohende Erkrankung festgestellt wird, ist dies für den betroffenen Patienten, aber auch für seine Angehörigen immer eine schlimme Diagnose. Schlagartig ändert sich alles im Leben und im Umfeld dieser Menschen, und sie fühlen sich wie im freien Fall. Es ist, als würde sich eine unsichtbare und unüberwindbare Mauer auftürmen. Auch das Umfeld ist verunsichert. Angehörige wissen nicht, wie sie mit dem Erkrankten umgehen sollen. Besonders schwierig gestaltet sich der Umgang mit der ohnehin kraftzehrenden Situation in Familien, in denen der Zusammenhalt und die zwischenmenschliche Wärme verloren gegangen sind, oder bei Paaren, die sich auseinandergelebt haben.
In unserer schnelllebigen Zeit fühlen sich Patienten oft auf sich allein gestellt. Sie sind überfordert mit dem existenziellen Problem der Erkrankung und fühlen sich der Schulmedizin »ausgeliefert«. Aufgrund meiner langjährigen Praxis und der persönlichen Erfahrungen, die ich bis heute sammeln konnte, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass insbesondere bei Krebsleiden die besten Ergebnisse und die besten Prognosen nur durch ein ganzheitliches Behandlungskonzept erreicht werden können. Dieses ganzheitliche Konzept umfasst die Schulmedizin (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, Psycho-Onkologie), die die Hauptsäule und die Basis darstellt, sowie komplementärmedizinische Maßnahmen, die der Patient in Eigenverantwortung und aus eigener Überzeugung ergänzen sollte. Wer ausschließlich auf die Möglichkeiten der Schulmedizin vertraut und keinen eigenen Beitrag zur Heilung leistet, vor allem im Hinblick auf die Änderung seiner Lebensgewohnheiten, wird nicht den gewünschten Heilungserfolg erzielen. Patienten müssen auch selbst aktiv werden, um optimale Voraussetzungen für den Heilungsprozess zu schaffen.
Durch eine onkologische Operation kann ich als Chirurg für die Patienten die Zeiger wieder auf null stellen. Eine anschließende Chemo- und/oder Strahlentherapie soll ein Wiederkehren des Tumors verhindern. Doch reichen diese Maßnahmen aus meiner Sicht nicht aus. Deshalb rate ich meinen Krebspatienten grundsätzlich zu einer komplementärmedizinischen Behandlung sowie zu einer Lebensstiländerung, die sie zusätzlich zu den notwendigen schulmedizinischen Maßnahmen in Anspruch nehmen bzw. umsetzen sollten. Dazu gehören unter anderem die Umstellung der Ernährung, etwa durch die Reduktion von Zucker und Kohlenhydraten, des Weiteren die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Brokkoli), aber auch Mistelpräparate und nicht zuletzt Behandlungskonzepte wie Meditation, Traditionelle Chinesische Medizin oder Hyperthermie.
Auch wenn die Wirksamkeit all dieser Maßnahmen im Hinblick auf ein besseres Heilungsgeschehen von Krebserkrankungen bislang nur in Ausnahmen bewiesen werden konnte, halte ich solche Alternativen für wichtig und richtig. Ich möchte an dieser Stelle aber ausdrücklich davor warnen, dass es betrügerische Menschen gibt, die offenkundig aus der Not schwerkranker Menschen ihren Nutzen ziehen wollen. Wenn man im Internet nach »alternativen« Behandlungskonzepten sucht, stößt man mitunter auf Angebote, bei denen die Alarmglocken der Patienten laut schrillen müssten.
Dennoch erscheint es mir wichtig, dass die Betroffenen drei bis fünf komplementärmedizinische Konzepte auswählen, von denen sie selbst überzeugt sind und die als Begleitmaßnahmen ihren Heilungsprozess unterstützen können.
Ein großes Problem der deutschen Schulmedizin ist, dass aufgrund der Technisierung und der zunehmenden Ökonomisierung der Medizin die Zuwendung zu den Patienten und ihren Angehörigen eindeutig zu kurz kommt. Es besteht meist viel zu wenig Zeit, um sich den Patienten als Menschen zu widmen und das therapeutische Gespräch zu pflegen. Hinzu kommt, dass viele Schulmediziner komplementärmedizinische Maßnahmen komplett ablehnen. Gerade in Deutschland ist es sehr schwierig, sich als Schulmediziner zu diesem Thema zu äußern. In großen Tumorzentren in den USA, beispielsweise am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, gibt es bereits eigene Abteilungen, die sich komplementärmedizinischen Behandlungskonzepten widmen. Dort wird diese Herangehensweise als integrative Medizin bezeichnet und sogar intensiv erforscht.
Die christlich basierte Maly-Meditation möchte ich als eine wichtige komplementärmedizinische Maßnahme besonders empfehlen. Das Buch, das Sie gerade in den Händen halten, beschreibt diese spezielle Meditation aus allen Blickwinkeln ausführlich und anschaulich. Durch Liebe, Zuwendung und die Kraft des Glaubens, die Patienten während der Maly-Meditation erfahren, schöpfen sie neue Hoffnung und Lebensmut. All das führt letztlich dazu, dass ihre inneren Selbstheilungskräfte geweckt werden können.
In diesem Buch werden auch wissenschaftliche Erklärungsansätze beschrieben, die die potenziellen Wirkmechanismen der Maly-Meditation darlegen. Ein Punkt, der mir bei dieser Meditation wichtig erscheint, ist die Einbeziehung der Lebenspartner und der Angehörigen. Dadurch werden zwischenmenschliche Nähe und Liebe wieder aufgebaut und vertieft, Komponenten, die aus meiner persönlichen Beobachtung wichtig für den Heilungsprozess sind. So kann es gelingen, dass Patienten und Angehörige mit guter Aussicht auf Heilung gemeinsam in die Zukunft gehen.
Ich wünsche diesem Buch eine weite Verbreitung, auf dass es unseren Patienten und ihren Angehörigen eine hilfreiche Unterstützung im Heilungsprozess von Krebserkrankungen und anderen schweren Krankheiten ist.
Professor Dr. med. Waldemar Uhl,Professor für Chirurgie am St. Josef-Hospital Bochum
Sommer 2012
Sie werden sich vielleicht fragen, warum die Meditationsform, die ich Ihnen mit diesem Buch nahebringen möchte, nach mir benannt ist?
Die Antwort ist einfach. Ich habe sie für mich entwickelt, für meinen Körper und meine durch eine leidvolle Krankengeschichte geschundene Seele.
Mehr als fünf Jahre litt ich unter starken Missempfindungen in Beinen und Füßen. Es war, als gehörten sie nicht mehr zu mir. Jahrelang lief ich von einem Arzt zum nächsten, ohne dass ich Hilfe gefunden hätte. Man erklärte mir ein ums andere Mal, dass ich mir die Beschwerden nur einbilde und die von mir beschriebenen Symptome keinerlei körperliche Ursache hätten. Selbst als ich mein Auto beim Einparken frontal gegen eine Wand fuhr, weil mir das Bein auf dem Gaspedal nicht mehr gehorchte und sich verselbständigt hatte, sah der behandelnde Neurologe und Psychiater noch immer keinen Handlungsbedarf. Stattdessen empfahl er mir psychologische Sitzungen, um das aus seiner Sicht ursächliche Problem zu beheben. Zusätzlich verschrieb er mir ein durchblutungsförderndes Medikament, was meine Probleme zwar nicht behob, aber dazu führte, dass sich die Empfindungsstörungen auf Arme und Hände ausbreiteten.
Als ich schließlich zusammenbrach und fast gar nicht mehr laufen konnte, wurde ich von einem anderen Neurologen untersucht, der mich sofort in die Aachener Universitätsklinik einwies. Die Diagnose lautete auf Durale AV-Fistel, eine arteriell-venöse Fistel, die die Sauerstoffversorgung der Nerven von der Brustwirbelsäule abwärts so stark beeinträchtigt hatte, dass das Rückenmark schon in Teilen abgestorben war.
Bevor ich mich der sieben Stunden währenden Operation unterzog, erklärte mir der Neurochirurg, dass ich damit rechnen müsse, nach der OP gelähmt zu sein. Selbst wenn die Lähmung nicht sofort eintreten sollte, müsste ich für mindestens drei Wochen mit dem erhöhten Risiko einer Entzündung rechnen, die dann immer noch zur Lähmung führen könne.
Die Prognose zog mir den Boden unter den Füßen weg. Ich war mein Lebtag ein passionierter Sportler gewesen, und jetzt das! Am Abend vor der Operation sah ich vom Krankenbett aus einen Fernsehbeitrag über Wolfgang Schäuble, der infolge des Attentats, das auf ihn verübt worden war, gelähmt war. Ich dachte mir, wenn dieser Mann in der Lage ist, vom Rollstuhl aus Politik zu machen, dann werde ich ja wohl auch mit einer Lähmung leben können. Aus dieser Erkenntnis zog ich das, was man gemeinhin als Lebensmut bezeichnet; die Kraft und die Glaubensfähigkeit, weiterzuleben.
Genau das versuche ich heute Menschen, die zu mir kommen und Hilfe suchen, zu vermitteln. Ich weiß, was es bedeutet, wenn man keine Antworten auf seine Fragen bekommt, wenn man als »Fall« betrachtet und entsprechend behandelt wird, und wenn man nach Hause geschickt wird mit Worten wie: »Sie sind ein hoffnungsloser Fall« oder »in Ihrem Fall kann man leider nichts mehr machen …«.
Die Operation habe ich gut überstanden, ohne Lähmung! Doch viele Regionen meines Körpers waren nach dem Eingriff ohne Gefühl. Hinzu kam, dass ich mich kaum bewegen konnte. Als mir die betreuenden Ärzte erklärten, dass sich das Rückenmark nicht regenerieren und ich deshalb nie wieder laufen würde, erwiderte ich mit voller Überzeugung: »Und ich werde wieder laufen!«
Mittlerweile weiß man, dass sich das Rückenmark regenerieren kann. Noch im Krankenhaus begann ich, Gott um Hilfe zu bitten. Ich stellte mir vor, dass er mir ein heilmachendes Licht schickt, das über den Kopf in meinen Körper einströmt und in mein Rückenmark fließt. Während ich betete, konzentrierte ich mich auf meine Rückenpartie. Ich wusste noch nicht einmal, wie lange ich so verharrte. Das fortwährende Gebet und die Versenkung in meinen Körper waren so intensiv, dass mir jegliches Zeitgefühl abhandenkam.
Als ich aus der Meditation erwachte, fühlte ich mich erleichtert, ruhig und zuversichtlich, ohne dass ich das hätte erklären können. Es war einfach so. Im Verlauf der folgenden Wochen, die ich im Krankenhaus und anschließend in einer Rehaklinik verbrachte, wurde diese Meditation ein fester Bestandteil meines Tagesablaufes. Und meine Hartnäckigkeit sollte belohnt werden: Allmählich fing ich an, ein Bein vor das andere zu setzen, wenngleich unter heftigen Schmerzen. Anfänglich konnte ich nur wenige Meter gehen. Doch nach der sechswöchigen Rehabilitation waren es schon gut 100 Meter. Bei der ersten Nachuntersuchung in der Universitätsklinik Aachen konnte der mich betreuende Neurologe es nicht fassen, was ich ihm vorführte.
Doch was wie eine Erfolgsgeschichte mit Happy End klingt, hatte auch eine Schattenseite. Durch die lange Zeit der Rekonvaleszenz verlor ich zwei meiner Betriebe. Bis zum Zeitpunkt der Operation hatte ich drei Zahnlabors, die ich gern und äußerst erfolgreich geführt hatte. Plötzlich war alles, was ich mir in 20 Jahren harter Arbeit aufgebaut hatte, dahin. Hinzu kam, dass ich unter fürchterlichen Nervenschmerzen litt, von denen ich auch heute noch immer wieder heimgesucht werde, Schmerzen, gegen die es kein Mittel gibt, jedenfalls keines, dessen Nebenwirkungen ich in Kauf nehmen wollte.
Um das Loch zu füllen, das die Krankheit in mein Leben gerissen hatte, und auch, um einen Weg aus meinem Leid zu finden, begann ich, unterschiedliche medizinische Heilungsansätze für mich zu erschließen. Ich deckte mich mit Büchern ein, die eine halbe Regalwand füllten. Ich entdeckte mein Interesse für die Psychologie und absolvierte mehrere Ausbildungen auf diesem Gebiet. Ein anderes Themenfeld, zu dem ich mich damals hingezogen fühlte, waren Interreligiosität und das Gottesverständnis anderer Kulturen. Vermutlich sind einige Erkenntnisse, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, in die Meditation eingeflossen, ohne dass ich mir dessen bewusst bin.
Jedenfalls habe ich die Gebetsmeditation sukzessive erweitert zu dem, was sie heute ist. Eigentlich hatte ich nicht vor, sie mit anderen Menschen zu praktizieren. Doch eines Tages sprach mich eine Bekannte an, der ich von meinen täglichen Übungen erzählt hatte. Sie hatte Brustkrebs und bat mich, mit ihr zu meditieren. Das Erlebnis, das sie dabei hatte, empfand sie als so überwältigend, dass sie fortan einmal pro Woche zu mir kam. Ihrem Mann zeigte ich, wie er zusammen mit ihr meditieren konnte; wo er die Hände auflegen und woran er dabei denken sollte. Nach gut einem Jahr regelmäßiger Meditation war der Tumor in ihrer Brust verschwunden. All das liegt zehn Jahre zurück. Sie ist bis heute krebsfrei.
Im Laufe der Zeit erfuhren andere Menschen von meiner Meditationspraxis und kamen zu mir. Die Ordensschwestern und -brüder des Steyler St.-Michael-Klosters im niederländischen Venlo, wo ich damals lebte, stellten mir seinerzeit einen Raum zur Verfügung, wo ich mit den Menschen betete und meditierte.
Irgendwann erfuhr Prof. Dr. Waldemar Uhl, Leiter der Chirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Bochum, von meiner Arbeit und begann sich dafür zu interessieren. Im Laufe der Jahre habe ich vielen seiner Patienten, von denen fast alle an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt waren, dabei helfen können, ihre Lebensqualität zu verbessern. Einige dieser Menschen sind bis heute tumorfrei. Möglicherweise ist Ihnen unsere Zusammenarbeit aus der ARD-Dokumentation Das Geheimnis der Heilung oder aus dem gleichnamigen Buch von Joachim Faulstich bekannt. Gemeinsam mit den Seelsorgern des Klinikums veranstalten wir regelmäßig Gruppenmeditationen für Patienten und ihre Angehörigen.
In einem Brief an Prof. Uhl schilderte eine Teilnehmerin ihre Erlebnisse:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Uhl,
meine gesamte Familie war am 29. 09. 2011 in der Kapelle des Josef-Hospitals. Ich muss dazu sagen, dass mein Vater bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas mit Meditation zu tun gehabt hat. Es ist schon ein Wunder, dass er überhaupt mit uns gekommen ist. Aber wie sagt doch ein türkisches Sprichwort: »Ein Ertrinkender klammert sich sogar an ein Krokodil.«
Als meine Mutter dann in der Kapelle meinem Vater die Hand aufgelegt hat, begann mein Vater ganz tief aufzuschluchzen, mein Vater, der in seinem ganzen Leben noch nie geweint hat. Er hat dann nach der Meditation mit zitternder Stimme und Händen ins Mikrofon vor allen Leuten gesagt, dass er nun endlich die Liebe gespürt hätte und ganz tief gefühlt hätte, wie sehr seine Frau und seine Kinder ihn lieben. Und dafür würde er von Herzen danken.
So eine Gefühlsäußerung grenzt bei unserem Vater schon an ein Wunder. Wir machen seit diesem Tag mindestens einmal am Tag diese Meditation mit ihm.
Mir ging es neulich wegen meinem Vater so schlecht. Als ich dann mit ihm – es war für mich das erste Mal – meditiert habe, ging es nicht nur meinem Vater viel besser, sondern auch mir.
Seitdem wir regelmäßig nach der Maly-Anleitung meditieren, ist ein liebevoller Friede in uns alle gekehrt. Niemand hätte von uns je gedacht, dass wir so etwas Schönes und Intimes mit unserem Vater erleben würden. So schlimm diese Krankheit auch ist: sie bringt uns alle noch viel näher zusammen, und das ist ein sehr beglückendes Gefühl. Wir alle sind Ihnen unheimlich dankbar, dass Sie diese Meditation so unterstützen und befürworten und in der Kapelle einen kleinen Vortrag darüber gehalten haben. Ich vermute mal, dass deswegen mein Vater diese Meditation auch für sich annehmen kann, weil er Ihnen so sehr vertraut. Danke, lieber Prof. Dr. Uhl.
Herzliche Grüße aus B., U. H.
Ich beschränke mich in diesem Buch darauf, meine Erfahrungen, die ich durch den Einsatz der Maly-Meditation machen durfte, an Sie weiterzugeben. Alles, was sich mir aus den Berichten der Menschen, die ich über die Jahre betreut habe, erschließt und Rückschlüsse auf die Wirkung der Maly-Meditation zulässt, werde ich Ihnen schildern.
Wenn ich Situationen, in die kranke Menschen geraten können und sich darin nicht zurechtfinden, beschreibe und versuche, entsprechende Hilfestellungen und Ratschläge zu geben, so beziehe ich mich zum Teil auf die Rückmeldungen von Patienten sowie ihrer betreuenden Ärzte, aber auch auf Erfahrungen, die ich im Laufe meines eigenen Lebens machen konnte.
Eine weitere Quelle für das Wissen um die seelischen und geistigen Nöte, in die Menschen geraten können, ist meine langjährige Tätigkeit als Diakon und Seelsorger. Zu einem gewissen Teil greife ich auch auf das Wissen zurück, das ich bei einem Fernstudium der Psychologie sowie bei diversen Weiterbildungen im Bereich der Psychologie erworben habe. Da ich kein Wissenschaftler bin und die konkreten Veränderungen, die mit dem Ausüben der Maly-Meditation einhergehen, nicht so erklären kann, dass sie den heutigen Ansprüchen an wissenschaftliche Forschung und Publikation genügen würden, beschränke ich mich auf das, was ich nach bestem Wissen und Gewissen an Sie weitergeben kann. Ich werde weder die Forschungsarbeiten anderer Menschen zitieren, noch werde ich Ihnen Erklärungsansätze liefern, die mir zwar logisch und schlüssig erscheinen mögen, die ich jedoch nicht in letzter Konsequenz beurteilen, geschweige denn beweisen kann.
Freundlicherweise haben sich sowohl Wissenschaftler als auch Seelsorger bereit erklärt, ihre fachliche und sachliche Sicht auf meine Fragen und auf das, was ich im Zusammenhang mit der Maly-Meditation nicht zu erklären vermag, darzulegen bzw. meine Annahmen und Sichtweisen wissenschaftlich fundiert zu ergänzen. Ich möchte mich schon an dieser Stelle bei diesen Menschen bedanken, dafür, dass sie mir dabei geholfen haben, die inhaltlichen Lücken, die ich zwangsläufig hinterlassen musste, zum Teil mit ihrem Wissen zu füllen und damit Ihnen als Leser ein umfänglicheres Bild von der Maly-Meditation zu vermitteln.
Mir ist durchaus bewusst, dass Menschen auf unterschiedliche Qualitäten von Informationen und Aussagen vertrauen, unabhängig davon, ob die jeweiligen Informationen richtig oder falsch sind. Manche Menschen brauchen unbedingt den Stempel der Wissenschaftlichkeit, den Nachweis dafür, dass eine Aussage dem aktuellen Standard wissenschaftlicher Forschung entsprechend getroffen wurde, um einer Aussage Glauben schenken zu können. Andere Menschen vertrauen (auch) auf das, was dem Erfahrungshorizont und der Lebensphilosophie einzelner oder ganzer Gruppen entspricht. Im Idealfall stehen beide Informationsquellen zur Verfügung, um ein möglichst rundes Bild von dem, was man zu erklären versucht, malen zu können.
Für die Maly-Meditation kann ich im Moment noch nicht auf relevante Forschungsergebnisse zurückgreifen, weil die Methode noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde. Dass und warum dies geplant ist, werden Sie an späterer Stelle in diesem Buch noch erfahren.
Nun wollen Sie sicher wissen, was es mit der Maly-Meditation auf sich hat. Im Wesentlichen ist es eine Gebetsmeditation, verbunden mit einer Autosuggestion und dem Auflegen der Hände.
Mit einem Gebet führe ich den Patienten in die Meditation ein. Damit sensibilisiere ich ihn dafür, sich ganz auf sich selbst und auf die Heilung zu konzentrieren und all die um sich selbst kreisenden Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, die uns Menschen permanent heimsuchen. Ich erkläre dem Patienten, wie er sich das heilende Licht vorstellen kann, wie es seinen Körper durchströmt und ihn heil macht.
Zusätzlich lege ich eine Hand über seinen Kopf. Die andere Hand lege ich im Wechsel über die Stirn, die Brust, den Bauch und die von der Krankheit betroffene(n) Körperstelle(n). Während der gesamten Meditation bete ich für die Heilung des Patienten.
Mir ist durchaus bewusst, dass nicht jeder Mensch an Gott glauben und ihn um Hilfe bitten kann, ganz gleich aus welchen Gründen. Ich selbst bin im Geist des Christentums aufgewachsen und habe den Glauben an Gott nie verloren, auch wenn ich oft genug an ihm gezweifelt und mich mit ihm überworfen habe, weil ich selbst unverschuldet in eine Situation geraten bin, die ich mir so nicht ausgesucht habe. Doch trotz aller Verwerfungen war es mein Glaube an Gott, der mir vor allem in der Zeit nach der Operation geholfen hat, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Dass Menschen, die unverschuldet in Not geraten oder plötzlich erkranken, Gott anzweifeln oder gar anprangern, kann ich verstehen, auch wenn ich selbst eine innige Verbindung zu Gott pflege.
Wie oft habe ich von Patienten gehört, die sich anfangs nicht trauten, meine Hilfe zu suchen, weil sie eine so starke Abneigung gegen alles, was mit Gott in Verbindung gebracht wird, hegten. Andere kamen und erklärten mir, noch bevor wir über ihre Krankheit sprechen konnten, dass sie nicht an Gott glauben und daher auch keine Hilfe von ihm erwarten würden. Und ich habe erlebt, wie diese Menschen noch in der ersten Meditationssitzung all ihre Vorbehalte über Bord geworfen haben und mir weinend um den Hals gefallen sind, dankbar für die Begegnung mit Gott, den sie noch keine Stunde zuvor in Bausch und Bogen abgelehnt hatten, und woraus sie letztlich doch eine wunderbare Kraft schöpfen konnten. Im Laufe der Jahre habe ich mit Moslems, Juden, Hindus und überzeugten Atheisten meditiert, und sie alle haben die Meditation als etwas Wohltuendes und Heilmachendes erfahren.
Vor etwa drei Jahren rief mich eine Frau an und erklärte mir, dass ihr Mann – ein gläubiger Moslem – zwar gern zu mir kommen wollte, aber das Kreuz an der Wand nicht ertragen könne. Sie fragte mich, ob es möglich wäre, das Kreuz abzunehmen. Ich dachte mir, wenn das Kreuz für den Mann eine solche Hürde ist, werde ich sie ihm nehmen. Schließlich ging es um seine Gesundheit, und der sollte nichts im Wege stehen. Der Mann kam, wir beteten; ich zu Gott und er zu Allah. Nach der Meditation fragte er mich höflich, ob er das Kreuz nicht wieder aufhängen dürfe. Seine Reaktion hat mich seinerzeit tief berührt. Mit dieser Geste hat er mir gezeigt, dass er meinen Glauben respektiert, so wie ich den seinen respektiert habe.
Letztlich können wir nur heil werden, wenn wir liebe- und respektvoll mit anderen Menschen umgehen, denn sie sind ein Teil der Welt, in der wir leben und von der wir wollen, dass sie lebenswert ist. Für mich, der ich versuche, anderen Menschen dabei zu helfen, wieder heil zu werden, ist es selbstverständlich, jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist. Auch wenn ich an den Gott der Christenheit glaube, versuche ich nicht, andere zu bekehren. Ich überlasse es jedem Einzelnen, die Macht um Hilfe zu ersuchen, die für den jeweiligen Menschen unantastbar oder akzeptabel ist, auch wenn es sich dabei um das Universum, einen Baum oder einen der hinduistischen Götter handelt. Solange es sich für den Patienten richtig anfühlt, kann es nur gut und seiner Heilung zuträglich sein.
Meine Meditation ist lediglich ein Angebot. Wie der Einzelne sie für sich nutzt, ist allein seine persönliche Angelegenheit. Auch wenn ich in Glaubensfragen eine sehr dezidierte Haltung einnehme, liegt mir in erster Linie daran, dass jeder Mensch auf seine Weise von der Meditation profitiert.
Die meisten Patienten empfinden während der Meditation eine wohltuende Wärme. Je nach Art und Grad der Erkrankung wird den Menschen an Stellen, an denen der Tumor lokalisiert ist, eine Entzündung oder was auch immer sie zu mir geführt haben mag, heiß, mitunter so heiß, dass sie Schweißausbrüche bekommen. Vor allem bei der allerersten Meditation kommt es häufig vor, dass der oder die Meditierende die Wärme besonders stark am Kopf wahrnimmt.
Manche Menschen erleben das Licht, das sie sich vorstellen, als gleißend hell, andere in frischen Grüntönen, wieder andere orangegelb wie das Licht der aufgehenden Sonne. Es kommt vor, dass Patienten Szenen ihrer Kindheit vor ihrem geistigen Auge vorüberziehen sehen, dass längst verschollene Wünsche oder Angstzustände wieder Gestalt annehmen oder lange Zeit unterdrückte Gefühle ausbrechen, so dass sie während der Meditation weinen.
Warum dies alles passiert, vermag ich selbst nicht zu sagen. Dass es passiert, wie es sich für den Einzelnen anfühlt und was es mit ihm und den Angehörigen macht, werden Patienten und ihre Nächsten in diesem Buch schildern.
Immer wieder treten Menschen an mich heran, die die Maly-Meditation erlernen möchten – sei es, weil sie sich in einer schwierigen persönlichen oder gesundheitlichen Situation befinden und nach seelischer Unterstützung suchen, oder weil sie ein krankes Familienmitglied oder einen guten Freund aufbauen wollen. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen durch dieses Buch Zugang zur Maly-Meditation finden und sie für sich und ihre Nächsten nutzen können.
Die Menschen, die mir schreiben und mich aufsuchen, setzen häufig ihre letzte Hoffnung auf die Maly-Meditation. Die meisten von ihnen haben Krebs im Endstadium oder eine andere Krankheit, die als unheilbar gilt. Die Tatsache, dass sie sich in ein Kloster oder in meine Praxis begeben und sich die Hände auflegen lassen, lässt erahnen, wie verzweifelt sie sind. Denn – in diesem Punkt mache ich mir nichts vor – sowohl das Beten zu Gott als auch das Handauflegen zählen nicht gerade zu den populären und auch nicht zu den gesellschaftlich akzeptierten Heilmethoden unserer Tage.
Wer einen solchen Schritt wagt, muss schon damit rechnen, von dem ein oder anderen Zeitgenossen als vorgestrig oder irrational verunglimpft zu werden. Wer seine Hoffnung in Gott setzt und sich dazu durchringt, einen Heiler aufzusuchen, hat in der Regel alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Soweit ich das übersehen kann, befinden sich gut 70 Prozent derjenigen Menschen, die zu mir kommen, in einer solchen Situation. Viele machen keinen Hehl daraus, dass sie eigentlich mit Gott nicht viel am Hut haben, doch in Anbetracht ihrer Situation keinen anderen Ausweg sehen, als nach diesem für sie letzten Strohhalm zu greifen.
Doch es gibt auch Menschen, die mit der Erstdiagnose Krebs kommen, weil sie bewusst etwas für sich tun wollen; sei es, um die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu mildern, oder schlicht und ergreifend, um das Heilungsgeschehen selbst aktiv mit beeinflussen zu können. Die Tatsache, dass die meisten Hilfesuchenden Krebspatienten sind, liegt sicher auch darin begründet, dass Krebs nach wie vor mit dem zwangsläufigen oder zumindest potenziellen Tod assoziiert wird – auch wenn das so schon lange nicht mehr stimmt.
Weitere Krankheitsbilder, die Menschen zu mir führen, sind unter anderem Multiple Sklerose, schwere Allergien oder Nervenleiden. Und dann kommen immer wieder Paare, deren Beziehung gestört ist und die durch die partnerschaftliche Meditation wieder zueinanderfinden wollen. Ich erhalte auch Anfragen von Menschen, die in einer emotional belastenden Situation leben, die sie für sich allein nicht klären oder auflösen können.
Und dann ist da noch eine weitere Gruppe von Hilfesuchenden, die eigentlich gar keiner Hilfe bedürfen. Es sind dies Menschen, die die Maly-Meditation genießen und als etwas Wohltuendes empfinden. Sie kommen zu mir oder praktizieren die Meditation zu Hause, weil sie für sich die Erfahrung gemacht haben, dass sie nach einer Meditationssitzung entspannt und gestärkt sind und so leichter ihren Alltag bewältigen können.
Der weitaus größte Anteil Hilfesuchender sind jedoch nach wie vor schwerkranke Menschen. Das erklärt auch, warum ich in den einzelnen Kapiteln dieses Buches immer wieder von »Patienten« spreche. Viele von ihnen ertragen ihre Krankheit und die damit einhergehenden Symptome wirklich im Sinne des Wortes »patientia«, also mit großer Geduld.
Auch wenn die Maly-Meditation grundsätzlich für jedes Anliegen und für jedes körperliche wie seelische Leiden angewandt werden kann, widme ich mich in diesem Buch, wenn auch nicht mehrheitlich, so doch in weiten Teilen der Behandlung von Krebserkrankungen, was auch darauf zurückzuführen ist, dass ich mit Krebspatienten bislang die meisten Erfahrungen habe.
Die Maly-Meditation ist ein Heilansatz, in den verschiedene Komponenten einfließen, die in ihrem Zusammenspiel die Selbstheilungskräfte aktivieren und so den Heilungsprozess in Gang setzen bzw. unterstützen. Dabei ist es völlig unerheblich, warum oder wofür der Einzelne meditiert.
Heilen beziehe ich ausdrücklich auf das, was dem jeweiligen Menschen fehlt. Wenn sich jemand nicht gut fühlt oder schlicht unzufrieden ist, dann ist er für sich betrachtet nicht gesund, auch wenn er keinerlei körperliche Symptome aufweist und zumindest rein organisch alles in Ordnung ist.
Seelische Schmerzen oder geistige Enge können durchaus körperliche Probleme bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten nach sich ziehen. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, etwa seelische Nöte zu beheben, bevor sie sich zu handfesten Krankheiten auswachsen, die dann möglicherweise weitere Seelenqualen nach sich ziehen, die wie ein Katalysator wirken können und die Krankheit weiter manifestieren. Wie viele Menschen sind in einem solchen Teufelskreis gefangen und wissen keinen Ausweg?
Damit will ich keineswegs sagen, dass jeder körperlichen Erkrankung ein seelisches Problem vorausgegangen sein muss. Nein, dieser Zusammenhang ist auf keinen Fall zwingend gegeben. Viele der Menschen, die in Fukushima oder Tschernobyl gelebt haben oder dies noch immer tun, waren vermutlich glücklich, bevor das Unglück über ihre Heimat gekommen ist und sie krank gemacht hat. Es gibt viele Ursachen, die zu körperlichen Erkrankungen führen können, und es gibt viele Krankheiten, die nicht körperlicher Natur sind und trotzdem geheilt werden wollen.
Mitunter suchen mich Menschen auf, die die Maly-Meditation erlernen wollen, um ihre Trauer besser verarbeiten zu können. Andere haben Ärger mit ihrem Chef und finden durch die Meditation den rechten Weg, um die problematische Situation zu lösen. Denn solange man sich mit dem Ärger, der Wut und der Verachtung für seinen Chef beschäftigt, ist man zerrissen und dem Stimmenwirrwarr im eigenen Kopf ausgesetzt. Die eine Stimme rät dazu, dem Chef endlich mal die Meinung zu geigen, die andere mahnt zu Vorsicht – schließlich ist man abhängig und will die anstehende Beförderung nicht riskieren. Und dann schreit es plötzlich in einem auf, weil man die Tyrannei des Vorgesetzten einfach nicht mehr erträgt und daran zu zerbrechen droht.
Gerade dieses Beispiel ist symptomatisch für Abhängigkeitsverhältnisse, unter denen viele Menschen leiden. Jeder kennt Gespräche mit Freunden oder Bekannten, die sich immer nur um das eine Thema drehen: der Streit mit dem Chef, dem Partner oder einer anderen konstanten Person. In der Regel verlaufen solche Gespräche – korrekterweise müsste man sie als Monologe bezeichnen, denn man selbst hat lediglich die Funktion des Zuhörers, aber keinesfalls eines Ratgebers – immer nach dem gleichen Muster, aus dem das problematische Verhältnis klar ersichtlich wird.
Wenn Menschen mit solchen Problemen zu mir kommen, rate ich ihnen, den Kontrahenten – ganz gleich, ob es nun der Chef, der Ehepartner oder die Mutter ist – mit in die Meditation einzubeziehen. Im Sinne der Maly-Meditation bedeutet dies, dass man den vermeintlichen Gegner und den mit ihm einhergehenden Zwist liebevoll annimmt, und so die belastende Situation auflösen kann.
Sie mögen das jetzt für unwahrscheinlich halten. Aber ich habe es für mich selbst in schwierigen Lebenssituationen so gehalten, und ich konnte vielen ratsuchenden Menschen einen Weg weisen, um sich von Ärger, Streit und sowohl seelisch als auch geistig belastenden Situationen zu befreien.
Da war dieser Mann, der eher beiläufig von einem Streit sprach, den er vor vielen Jahren mit seinem ältesten Sohn hatte. Die Auseinandersetzung war so heftig, dass beide den Kontakt abgebrochen hatten und seither Funkstille herrschte. Im Verlauf unseres Gespräches wurde immer deutlicher, wie sehr der Mann unter dem Verlust seines Kindes litt. Die Seelenqualen, die ihn zerfraßen, waren so übermächtig, dass ihn nichts mehr erfreuen konnte.
Ich bat ihn, zum nächsten Meditationstermin ein Foto seines Sohnes mitzubringen. Als er das nächste Mal kam, erklärte ich ihm, dass er sich während der Meditation vorstellen solle, wie das heilende Licht nicht nur seinen eigenen Körper, sondern auch den seines Sohnes liebevoll durchströmt. Nach der Meditation fragte ich ihn, was er gefühlt habe. Er sagte, dass er sich seinem Sohn liebevoll verbunden gefühlt und eine gewisse Erleichterung empfunden habe. An jenem Tag gab ich ihm mit auf den Weg, seinen Sohn fortan in die Meditation einzubeziehen. Es dauerte keine Woche, da rief er mich an und teilte mir die freudige Neuigkeit mit: Sein Sohn hatte sich bei ihm gemeldet, »aus heiterem Himmel«, ganz von sich aus, und sie hätten sich versöhnt.
