Die männliche Hure und der Kunde - Kiran Coulets - E-Book

Die männliche Hure und der Kunde E-Book

Kiran Coulets

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Beschreibung

In diesem Bordell stehen nur Männer zu Diensten, es ist in einem Hinterhof, und seine Existenz endet vorläufig dort. Er kann sonst nirgends hin, und viel verdient er mit den schrecklichen Kunden nicht. Doch einer ist eines Tages anders und möchte ihn zu sich nach Hause mitnehmen.

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Die männliche Hure und der Kunde

Die männliche Hure und der Kunde– Inhalt –– Kapitel 1 –– Kapitel 2 –– Kapitel 3 –– Kapitel 4 –– Kapitel 5 –– Anhang –Impressum

Die männliche Hure und der Kunde

von

Kiran Coulets

– Gay-Erotik –

©2022Kiran Coulets

Diese Geschichte wendet sich an ein ausreichend reifes Publikum. Es werden Handlungen dargestellt, die gefährlich sind und ein hohes Infektionsrisiko mit sich bringen können.

– Inhalt –

In diesem Bordell stehen nur Männer zu Diensten, es ist in einem Hinterhof, und seine Existenz endet vorläufig dort. Er kann sonst nirgends hin, und viel verdient er mit den schrecklichen Kunden nicht. Doch einer ist eines Tages anders und möchte ihn zu sich nach Hause mitnehmen.

– Kapitel 1 –

Es wäre besser, wenn sich Patrick von diesen Typen an der Bar fernhielt. So, wie ihn der eine gerade angesehen hatte, kannte er schon den Ausgang dieses Tages. Vielleicht sollte der Tag so enden, aber vielleicht bestellte er sich besser selbst ein Bier, nur eines. Manche der kleinen Tische waren leer, und dann und wann ging so ein heißer Typ hier durch und spielte den Kellner. Neben dem Eingang wartete er anscheinend schon darauf, jemand bedienen zu können, und er war viel zarter als diese kräftigen Typen dort drüben.

Aber vielleicht sollte er … und was er sollte war, bald von hier zu verschwinden. Nur, wo sollte er hingehen? Wieder dachte er seine Möglichkeiten durch. Sollte er doch so lange hier bleiben, bis sich irgendwas ergab? Toll, und hatte ihm ein anderer von diesen kräftigen Männern gerade zugelächelt? Hatte der auch noch etwas für ihn bestellt? Der mit der Tätowierung auf dem kräftigen Oberarm? Ach, ein bisschen konnte er ja mit ihm reden, anstatt noch länger an der Wand zu lehnen.

„Ganz allein hier?“, fragteder Typ, während sich Patrick auf den leeren Barhocker hinsetzte. Er zuckte leicht zusammen, alsihm vomBarmann ein Glas von diesem Zeug hingestellt wurde. Gut, einer ging noch, auch wenn esdieser wirklich scharfe Wodkawar. Aber was war das bitte für eine Anmache? Immer noch besser alsseinletztes Erlebnis. Zumindest würde esihnablenken, mit dem hier ein bisschenzu reden.

„Ich war auf dem Weg nach Hause und wollte noch was trinken, nur so“, antwortete Patrick schließlich.

„Ja, der geht sicher noch … und dann?“

„Also wenn ich ehrlich bin …“

Toll, der hatteihnvoll erwischt! Gleich würde es herauskommen. Dass er im Moment überhaupt kein Zuhause hatte, weilihn seinletzter Liebhaber auf die Straße gesetzt hatte. Aber so, wie dieser Typ hier aussah, konnte er ruhig ein bisschen was über ihn herausfinden. Ja, vielleicht endete es so wie schon zu oft. Dann wusste er wenigstens, wo er die Nacht verbringen konnte. Ob ihn der womöglich für einen Stricher hielt? Klar, mit seinen fast 22 Jahren und seinem Aussehen …

Der Typ nebenan sah wirklich wie einer aus.Natürlich war das offiziell nicht erwünscht. Aber alle wussten, dass hier fast jeder Wunsch zu kaufen war. Manchmal standen die Typen draußen an bestimmten Ecken, aber auch hier drinnen hielten sich immer wieder welche auf. Die bestellten schließlich auch was zu trinken und sorgten für Umsatz.

„Was ist denn das Problem?“, setzte der kräftige Typ die Unterhaltung fort und ließdieHand in die Nähe von seiner wandern.

„Da gibt es momentan ein bisschen ein Problem mit meiner Wohnung.“

„Oh, ich weiß schon, sag nichts weiter. Aber du könntest …“

„Ja?“

„Wenn du möchtest, kannst du bei mir übernachten. Wäre kein Problem.“

„Wirklich?“

Toll, gerade erst hier und schon wo hineingeraten. Jetzt konnte er schlecht einfach so ablehnen. Wie würde das aussehen? Immerhin, der redete nicht herum so wie viele Männer – und schien jemand zu sein, der sich vielleicht umihnkümmerte. Er konnte ja einmal mitgehen, vorausgesetzt, der bezahlteseineRechnung hier. Ja, das Gefühl in seinem Magen ging in diese Richtung. Als er ihn noch einmal genauer ansah, wurde es noch mehr zu diesem zarten Kribbeln.Patrickkippte das Getränk fast ganz, lächelte ihm zu und legteeineHand auf seine.

*

Ob der hier in der Nähe wohnte? Es war an diesem Abend fast ein wenig kühl geworden, aber es ging noch. Auch für diekäuflichen Boys, die nunihrePosition am Rand des breiten Gehsteigs eingenommen hatten. Für die Kundschaft, die sich damit auskannte, standen sie auffällig genug herum. Ob die alle in die Hinterzimmer dieses Lokals mit den verklebten Fenstern verschwanden? Zumindest sein Begleiter schien sich nicht für solche Sachen zu interessieren, sondern bog in eine Seitengasse ein. Dieses andere Gefühl in seinem Magen kam doch wieder auf. Was sollte das hier sein?

Patrick war sich nicht sicher, ob das ein Wohnhaus oder eine Lagerhalledarstellen