Die OPTIMUM-Beziehung - Art Astrologe Leonardo - E-Book

Die OPTIMUM-Beziehung E-Book

Art Astrologe Leonardo

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Beschreibung

Dieses Buch ist bahnbrechend auf dem Ratgebermarkt! Warum? Die OPTIMUM-Beziehung verspricht "innere Ordnung" in Sachen Liebe zu schaffen. Egal ob Mann/Frau gerade in einer Beziehung lebt, Single- oder etwas dazwischen ist. Es geht darum, zu bestimmen ob unsere Liebe ein Strohfeuer, eine Eintagsfliege ist oder etwas Wahres - sozusagen für`s ganze Leben. In den vedischen Schriften fand der Autor eine Antwort hierzu, die noch nie zuvor im europäischen Raum in dieser Weise vorgestellt wurde. In diesem Buch trifft ein altes, zeitloses Wissen aus den Sanskrittexten, auf moderne Psychologie. Als Astrologe, Therapeut und guter Menschenkenner hat es ART Astrologe Leonardo geschafft, den Zeitgeist bzw. den berühmten "Nagel auf den Kopf zu treffen". Zwar sind die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme durch das Internet, durch allerhand Messengers, wie WHATS APP und SKYPE oder gar FACEBOOK grösser denn je, trotzdem sind wir gleichzeitig komischerweise dadurch aber auch verwirrter, beziehungsunfähiger und einsamer denn je geworden! ART-Astrologe Leonardo hat somit ein System (wieder)-erfunden, welches dem Leser bereits beim Lesen des Buches einsehen lässt , wo sie/er in der Liebe steht, wer der individuelle OPTIMUM-Partner ist, was die eigene Kern-Aufgabe bzw. Aufgabe zur Verbesserung seiner Beziehung wäre und welche praktischen Schritte sofort umgesetzt werden müssen, damit es endlich besser klappt mit dem HERZENS-Mann, der HERZENS-Frau, eben dem OPTIMUM-Partner.

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Seitenzahl: 404

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Teil 1

Der Weg zur

OPTIMUM-Beziehung

Vorwort

Einleitung

Neue Spielwiesen und Spielregeln in der Liebe

Das große Casting

Das sogenannte „Buch der Liebe“

Heile-Welt-Liebe

Das Beziehungs-Noten System (Einser – is best!)

Die Zweier (Teamwork) -Beziehung

Die Dreier Beziehung – „befriedigend“ oder nicht?

Der Ozean der gebrochenen Herzen

Erste Schritte hin zur OPTIMUM-Beziehung

Das „Heilige” an der Dauerhaftigkeit

Kampf und Krampf um die „wahre Liebe“

Richtige Partnerwahl – bzw. 5000 -Volt -Liebe

Verschiedene Familienmodelle

Historische Wurzeln der OPTIMUM-Partnerschaft

Liebe, die einem noch lieber ist, als der eigene Körper, das eigene Selbst

OPTIMUM-Liebe im „Hier + Jetzt“ – nicht erst hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Liebe, die verliebt wird

Einige Faustregeln und Mr./Mrs.-Right-Hilfestellungen

Intermezzo Liebe

Von der Arbeit am Durchbruch

Idealer Realismus – realer Idealismus

Jahreszeiten der Liebe

Soulmates oder das „große Liebe“-Syndrom

Bridge-Relationships – Brücken-Beziehungen

Vorbereitungszeit auf dem Weg zum Seelenpartner

The Name of the Game (was wird gespielt?)

Der Liebeskörper versus Angstkörper

Teil 2

Die sieben Punkte einer funktionierenden Beziehung

Erster Schritt: Wir müssen miteinander reden

Zweiter Schritt: Auf Gegenseitigkeit und Ausgewogenheit achtgeben

Dritter Schritt: Raum für Intimität schaffen

Vierter Schritt: Das Wählen der alltäglichen Prioritäten

Fünfter Schritt: Lerne das “Wieder-gut-machen” wenn der Partner verletzt wurde

Sechster Schritt: Krisen als eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung ansehen

Siebter Schritt: Die Bedeutung unserer Beziehung verstehen – Visionsfindung (gemeinsame Zielsetzung)

Epilog

Unser eigenes Ding

Erlöste und unerlöste Beziehungen

Von Unverbindlichkeit zur Persönlichkeitsphilosophie

Praktisches:

Der Weg zur OPTIMUM Beziehung (CHECK-LISTE)

„Das Leid, das durch unglückliche Liebesbeziehungen erfahren werden kann, ist das größte Leid, das es auf der Welt gibt“

(Realisation aus meinen Notizen)

Teil 1

Der Weg zur

OPTIMUM-Beziehung

Vorwort

Dieses Buch soll dabei helfen, sich selbst in der Liebe zu verstehen und zu finden, bzw. „sich OPTIMAL zu situieren“. Es sind oftmals ganz einfache und doch wirkungsvolle Spiegel, die helfen zu begreifen, wo wir in Sachen Liebe eigentlich stehen. Unter anderem werde ich versuchen, die ausschlaggebenden, astrologischen Fakten und Methoden derart nachvollziehbar zu präsentieren, dass auch du, als ein Laie auf diesem Gebiet, einige neue Anhaltspunkte erhältst. Du wirst sehen, - die gedankliche Reise dieses Buches vermag es einige brüchige, überholte Einstellungen in dir zu revidieren und die Perspektive auf das Thema Beziehungen mag dadurch angehoben werden.

Ich verspreche mir mit der Arbeit an diesem Buch, dass die Menschen, die es lesen werden, einen echten Aufwind bekommen. Sie frischen ihre Gesichtspunkte auf und wählen den besten Weg für sich. Und natürlich, sobald Licht in eine Angelegenheit gebracht worden ist, wird man als Nebeneffekt auch klarer, zielgerichteter und entschlossener voranschreiten können. Dies wiederum erleichtert den Austausch mit der Umwelt, dem Partner, den Lieben. Ob man also nun in einer Beziehung lebt oder sich in einer Phase der Klärung befindet, die folgenden Artikel sollen dabei unterstützten sich zu sortieren und herauszufinden, wo der eigene Weg in der Beziehung hinführt.

Nun, die „OPTIMUM-Beziehung“ – meines Erachtens ein wahnsinnig, spannendes Thema! Lass mich beginnen, indem ich kurz erkläre, wie es überhaupt zu der Idee für dieses Buch kam. Vor einigen Jahren in einer Umbruchsphase, wandte ich mich auf meiner eigenen Suche oft an Annalena, eine Kollegin oder man könnte auch sagen „ältere Schwester”. Nicht selten kam es zwischen uns zu sehr angeregten Gesprächen zum Thema Partnerschaft und während einer dieser Unterhaltungen fiel plötzlich der Satz „Du suchst immer nach dem OPTIMUM“.

Dies war sozusagen der Beginn. „Du wirst mit genau jener Person zusammenkommen, die du als Dein OPTIMUM erachtest“. Eigentlich eine simple Wahrheit – allerdings steckte für mich bald so viel mehr dahinter. Für mich war dies der Anfang einer Expedition mit dem Resultat all dessen, was du im Folgenden lesen wirst. Irgendwie ließ mich der Gedanke an das OPTIMUM nicht mehr los. Nichtsahnend oder unabsichtlich - Annalena hatte eine Lawine in mir ins Rollen gebracht, denn von diesem Tag an strahlte das Wort OPTIMUM fast eine Art Magie, eine besondere Faszination auf mich aus. Dieses Wort nämlich half mir insgeheim meinen gesamten Erfahrungsschatz an einen unsichtbaren, goldenen Faden aufzuspannen und zu ordnen. Jetzt wusste ich auf einmal noch genauer, was ich zu tun hatte: Menschen dabei zu helfen, ihr OPTIMUM zu finden, ihr OPTIMUM zu erfüllen.

Um dies noch anschaulicher zu erklären: An dieser Stelle eine kleine Darstellung zur OPTIMUM-Logik: Wenn ich dich z.B. zu mir nach Hause einlade und dich darum bitte, an einem Tisch Platz zu nehmen, auf dem sich zwei Gedecke, zwei Gerichte befinden und zwar ein opulentes und ein bescheidenes, dann wirst du dich doch sicherlich genau dort niederlassen, wo das gedeckt ist, was deinem Geschmack, deiner Natur, deinem OPTIMUM entspricht. Nun gehen wir einmal davon aus, dass du ordentlich hungrig bist. Du hast den ganzen Tag gearbeitet und noch nichts gegessen und dann steht da ein Teller mit Reis und ein Glas Wasser und auf der anderen Seite steht ebenfalls ein Reisteller, allerdings ist dieser vermengt mit gebackenen Nüssen, mit Ananas mit Käse überbacken und dazu vielleicht auch noch ein Milchshake. Dann wirst du doch mit hundertprozentiger Sicherheit dort Platz nehmen.

Und ebenso verhält es sich natürlich auch in anderen Bereichen des Lebens, mitunter auch bei der Partnersuche. Du wirst immer und überall im Leben und in der Liebe nach dem OPTIMUM streben, dich für das OPTIMUM entscheiden. Falls du diese kleine Wahrheit missachtest oder geringschätzt, wirst du dir und anderen Schwierigkeiten und gar Leid zufügen. Und falls du lernst, das OPTIMUM zu verstehen, es zu erkennen und umzusetzen, mag dies die Wurzel für dein zukünftiges Glück sein. Es geht also darum, das OPTIMUM zu finden und es OPTIMAL auszuschöpfen.

Im ersten Teil dieser Lektüre wird es darum gehen, heraus zu finden, was dein OPTIMUM ist, und noch spezifischer, woran man den/die eigene/n OPTIMUM-Partner(in) erkennen kann. (Es sei zu hoffen, dass er/sie sich bereits ganz in deiner Nähe befindet).

Im zweiten Teil wird es dann darum gehen, die OPTIMUM-Partnerschaft optimal auszuschöpfen. Denn es wäre einfach zu bedauerlich, wenn man im Grunde die OPTIMALE Chance hat, aber es unterlässt, dieses Geschenk entsprechend zu würdigen. Denn obwohl vielleicht mit einem OPTIMALEN Partner zusammen lebend, drehen sich meines Erachtens 90% aller Liebenden leider immer noch im Kreis einer Matrix, die eigentlich längst ausgedient haben sollte. Diese ausgediente Matrix beruht z.B. aus Opfer/Täter-Rollen, unschuldig/schuldig-sprechen, Recht haben wollen, Angriff/Verteidigungsspiele, allerhand unergiebige Streit-Mechanismen, abgegebene Verantwortung, unausgelebte Intimität, Sehnsüchte und vergebene Chancen, was die spirituelle Dimension einer Partnerschaft betrifft.

Diese Themen werde ich daher im Kontext von den „sieben Punkten einer funktionierenden Beziehung“ versuchen zu beleuchten. Sozusagen mein bescheidener Beitrag, um das Universum glücklicher Partnerschaften neu zu definieren und zu beleben.

Lass mich aber vorerst auf die Frage zurückkommen, wer unser Mr. bzw. unsere Ms. Right ist? Lasse mich nachforschen, wie er/sie überhaupt in unserem Horoskop beschrieben wird. Und dann wollen wir gemeinsam analysieren, was unser Horoskop darüber aussagt, welche Art von Beziehungsführung ganz speziell für uns am geeignetsten, am aktuellsten ist. Befinden wir uns gerade in einer Phase des „großen Umlernens“, innerhalb von Beziehungen (URANUS), steht uns eine gewaltige Transformation bevor (PLUTO) oder dürfen wir gerade ernten und ungehindert im Glück baden (JUPITER/VENUS)? Geht es um Verantwortung (SATURN) oder um bessere Kommunikation und Flexibilität (MERKUR)? Oder aber etwa um mehrere dieser Planetenprinzipien gleichzeitig? Sollten wir uns eher auf eine „Gegensätze-ziehen-sich-an“-Schiene einstellen oder dürfen wir eine „Gleich-und-gleich-gesellt-sich-gern“ Kiste erwarten?

Mit der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen wird sich in uns eine Art Kompass ausrichten, mit dessen Hilfe wir weit zielstrebiger und innerlich gefasster auf unsere wahre Bestimmung zusteuern werden. Die nächste, fast noch wichtigere Stufe des „Situierens“, ergibt sich unmittelbar, nachdem wir ihn/sie dann endlich gefunden, bzw. erreicht haben. Denn dann beginnt meistens die erhabene Charakterarbeit, die damit einhergeht, eine Liebe beständig und zu einer immerwährenden, hoffentlich auch mitunter ekstatischen Erfahrung der Selbstentdeckung zu machen.

Spätestens nach Rücksprache mit vielen meiner Kollegen und Kolleginnen, die wie ich im Bereich des Coachings oder der Astrologie tätig sind, stelle ich immer wieder fest, wie sich allerorts ein ganz klarer Trend dahingehend abzeichnet, dass eine neue Generation von Paaren heranwachsen wird. Und zwar eine Generation von Paaren, die einen ganz neuen Weg des Kultivierens von innerem Glück einschlagen. Da werden Techniken angewandt werden, welche dabei helfen Streit, Zwietracht, Trennungen und ein gebrochenes Herz gänzlich zu vermeiden.

Und genau auf diese Techniken und neuen Strukturen von zukünftigen Partnerschaften möchte ich, im Hintergrund meiner persönlichen, langjährigen Erfahrung des Coachings in Sachen Liebe und Partnerschaft, im zweiten Teil dieses Buches ausführlicher eingehen. Somit werde ich mit großer Sorgfalt vorgehen und mich bemühen, den gesamten Schatz des gelernten und erprobten Wissens, welches ich zudem in der Arbeitspraxis erfahren durfte, einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Einleitung

Wir leben in einer Zeit der Umorientierung zu neuen Werten innerhalb der Partnerschaft. Ging man noch vor einigen Jahren ohne große Vorbereitungen zu treffen, bzw. ohne sich zu bemühen, ein tieferes Bewusstsein über die Chemie einer Partnerschaft zu erhalten, einfach aufeinander zu, hat sich heutzutage, im Zeitalter der Informationstechnologie, aber auch der verbundenen großen Enttäuschungen und leichtfertigen Love-Games einiges geändert. Ließ man die Liebe vor einigen Jahren, ich möchte mal sagen, beinahe „anarchistisch“ geschehen, hat sich jetzt eine Skepsis und zudem eine gewisse Sensibilisierung im Bereich der Partnerwahl durchgesetzt. Gott sei Dank, denn ließ man die Dynamik zwischen Mann und Frau früher noch - ohne ihr eine spezifische Richtung geben zu wollen, unvorbereitet zur Wirkung kommen, sind wir mittlerweile an einer reiferen Einschätzung im Bereich der Partnerverträglichkeit interessiert. Niemals zuvor fühlte man einer Liebe mehr auf den Zahn, als in der heutigen Zeit. Niemals zuvor schaute man einer Liebe lieber erst mal „in die Karten“ oder dachte – als Insider - mehr über die Astro-Chemie nach als in den letzten Jahren.Analysieren wir das englische Wort für Beziehung, nämlich Relationships, erhalten wir ein sehr schönes Bild davon, was eine Beziehung in Wirklichkeit ist: Wir sind zwei Schiffe (ships), die, wir könnten sagen, im „Ozean der Gefühle“ schwimmen und dort versuchen miteinander in Verbindung zu treten - sich aufeinander be-ziehend. Eine legendäre schwedische Popgruppe brachte einst ein Lied mit dem Titel „Was ist der Name des Spieles, das hier gespielt wird“ heraus, (What`s the name of the game). Und ja, genau dieses mystische Verstehen darüber, was das eigentliche Ergebnis, das Potential, das Ziel, die Entwicklung einer Liebe betrifft, bedarf einer gewissen mystischen Schulung, einer Einweihung.Professionelles astrologisches Einfühlungsvermögen, mystische Methoden, wie Numerologie, Kartensitzungen oder seriöse Hellsicht sollten aber nur eine Seite der Medaille ausmachen, die entweder für die eine oder andere Partnerschaft spricht. Eine vielleicht ebenso große Aufmerksamkeit sollte dem gesunden Menschenverstand des Betroffenen, wie auch dem eines Ratgebenden beigemessen werden. Denn nur eine lebendige Einschätzung darüber, was einen tatsächlich glücklich macht und ein Wissen darüber, wie dieses Glück in Wirklichkeit erreicht werden kann, wird das Bild und somit die Herzensentscheidung vervollständigen. Genau in diesem Spirit der Ausgewogenheit von eigenen, menschlichen Erfahrungswerten und mit astrologischem Tiefgang versehen, möchte ich in dieser Lektüre ansetzen und hoffe damit dich, den Leser, zu erreichen und dort abzuholen wo du gerade stehst.

Neue Spielwiesen und Spielregeln in der Liebe

Durch das Internet und andere Medien ist es uns heute möglich geworden, jederzeit Zugang zu Tausenden von Singles zu erhalten, die sich wie wir auf der Suche nach dem/nach der Richtigen befinden. Während wir noch vor einigen Jahrzehnten den Mut aufbringen mussten, jemanden auf der Straße oder etwa bei einer Tanzveranstaltung anzusprechen, verschafft man sich heutzutage ganz bequem, sozusagen Zuhause auf dem Sofa sitzend, erst einmal einen schnellen Überblick über die Lage, bei dem man praktisch nichts riskiert. Die unangenehme Aussicht auf eine eventuelle, öffentliche Zurückweisung oder Blamage ist daher fast ins Unwahrscheinliche hinein gerutscht. Durch die vielfältigen Möglichkeiten zur weltweiten Kommunikation ist es selbst in Partnerschaften und Freundschaften nun oftmals bereits so, dass jene Menschen, die wir gern haben oder gar lieben, gleichzeitig –sogar noch während wir mit ihnen z.B. zu Hause, oder in einem Cafe oder Restaurant sitzen, mit anderen Menschen in Kontakt sind. Nur wer sich von dem heutigen Alltag konsequent zurückzieht wird mit Mails, ständig eingehenden Chatnachrichten und Anrufen nichts zu tun haben – aber wer macht sich hier schon die Mühe? Oft sehe ich Paare irgendwo in der Öffentlichkeit sitzen und jeder ist mit seinem eigenen Handy beschäftig. Ja, bei Singles oder bei solchen, die nur „mit einem Zeh in einer Partnerschaft leben“ bzw. sich gerade erst auf jemanden neu einlassen, kommt es gar zu einer Situation, in der sie gleichzeitig vielfältige Kontakte kultivieren. Dies ist wirklich ein höchst erstaunliches Phänomen. Dennoch irgendwie logisch, da es die Medienwelt einem ja so einfach macht. Exklusiver Kontakt und ausschließliche Konzentration auf eine Person oder gar eine „5000-Volt-Liebe“ (Diesen Begriff werde später noch einmal aufgreifen und besser erklären) ist somit eine Seltenheit, aber umso kostbarer und ersehnens-und erstrebenswerter geworden. So kommt es, dass das Überangebot und die vielen Möglichkeiten uns nicht nur verunsichern, sondern auch fragwürdig an unserer Fähigkeit nagen, uns letztlich tatsächlich jemandem zu verpflichten. „Es könnte ja noch etwas Besseres vorbeikommen“. Während diese prekäre Situation eine Tendenz zur Beziehungsunfähigkeit in unserer Gesellschaft zu kreieren scheint, wächst parallel dazu wie gesagt die zeitlose Sehnsucht nach einer unangreifbaren, unanfechtbaren Liebesverbindung, d.h. nach Möglichkeit auf der seelischen Ebene – erneut tief in uns heran. Da hört man allerorts in Vorträgen, auf Workshops oder in esoterisch verfassten Artikeln vom Ruf nach den Soulmates, den sogenannten Dualseelen, den Seelenverwandtschaften, und - nicht zu vergessen - von der berühmten, unvermeidlichen „karmischen Beziehung“. Egal, wie man es auch nennen oder begreifen möchte, das Anliegen all jener, die glauben, einer solchen tiefen, großen Liebe begegnet zu sein, ist immer das Gleiche: Man muss erst einmal zusammenfinden und klären, ob und vor allem, wie die Beziehung in die Dauerhaftigkeit geführt werden kann. Und genau hierin mag eine große Kunst liegen.Tatsächlich wird man den Eindruck nicht los, dass eine Art Landkarte, ein neuer Kontext her muss. Etwas, dass uns dabei hilft zusammenzufinden und richtig zusammen zu bleiben, um dann auch tatsächlich im Alltag zu funktionieren. Nun ja, weit besser noch wäre es, wenn wir es gar schaffen würden, nicht nur zu funktionieren, sondern beginnen zu tanzen. Ich meine, dass wir für eine seelische “Soulmate-Verbindung” ganz neuer Qualifikationen bedürfen. Die alten Spielmuster, bzw. Rahmenbedingungen scheinen ausgedient zu haben. Neue Spielfelder, Spielregeln bzw. Spielwiesen müssen her. Und zwar solche, mit denen wir es schaffen, zeitlos positiv aufeinander zuzugehen und uns weiterzuentwickeln, anstatt bei den ersten Schwierigkeiten und Enttäuschungen aufgrund nicht erfüllter Erwartungen mit der Hoffnung auseinander zu laufen, dass da irgendwo „hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen“ noch jemand Besseres auf uns wartet. Die Form von Auseinandersetzungen, Konflikt-Lösungen, Fairness, Spiritualität, all das ist aufgefordert zu wachsen. Die „neuen Liebenden“ wollen sich nicht mehr betrügen, weder sich selbst noch das Du, das Gegenüber. In dieser Weise spürt man allerorts eine “ethische Reinigung” am Zukunfts-Horizont. Wir wissen, dass wir Intimität suchen, dafür aber auch in unserer Authenzität dazulegen müssen. Partnerschaft ist für diese neue Epoche gleichzusetzen mit Reinigung, Transformation und letztlich gar mit Erlösung. Folgende Fragen sollen daher in der „OPTIMUM-Beziehung“ beantwortet werden:

A.Welche astrologischen und menschlichen Einflüsse entscheiden, wann wir wieder eine dauerhafte Partnerschaft eingehen können?

B.Was sind die Kriterien, die wir haben sollten? Wie funktioniert Bestimmung? (Archetypen der dauerhaften Liebe)

C.Wie entfaltet unsere OPTIMUM-Beziehung ihr OPTIMALES Potenzial und macht uns zu wahrhaft von Glück begünstigen Individuen?

Das große Casting

Das Internet und die Medien sind heutzutage überschwemmt von Ratgebern, die den Frauen die Männer und die Männer den Frauen erklären und Tipps und Tricks verraten, wie man das andere Geschlecht “um den Finger wickelt”. In meiner Arbeit erfahre ich jedoch, dass Dunkelheit darüber herrscht, mit welchem Partner wir auch dauerhaft glücklich werden können.Ja, man mag zwar versuchen, die Treffsicherheit in der Partnerwahl mit Hilfe von Partnerschaftstests u.ä, in den Griff zu bekommen, aber wenn es irgendwo tatsächlich ein verlässliches System gäbe, dass uns garantiert, dass unsere Liebe nicht wieder mal nur eine Eintagsfliege bzw. ein Strohfeuer ist, wäre statistisch gesehen der gesamte “Beziehungs-Verkehr” nicht mehr so sehr von Unfällen bzw. Trennungen und Scheidungen gekennzeichnet. Fazit: Nie wurde schneller angebändelt und sich früher, aus oftmals völlig skurrilen Gründen schnell wieder getrennt, wie in der heutigen Zeit. Und wir müssen zwar die Auswüchse dessen tolerieren, es sind jedoch, keine gescheiten Lösungen in Sicht.Die Aufgabe “der OPTIMUM-Beziehung” wird es daher sein, ein Programm vorzustellen, welches den Erfolg hinsichtlich einer dauerhaften, wirklich OPTIMAL glücklichen Partnerschaft garantiert. Mit den nun folgenden Beiträgen präsentiere ich eine Kombination aus westlicher Psychologie und dem mystischen Wissen der vedischen Astrologie, wie z.B. dem Kundali-Matching. Ich bin mir sicher, dass dieses Wissen auf dem westlchen Beziehungsmarkt bahnbrechend wirken wird. Grundlage all dessen, worüber ich schreibe, ist also zum einen meine eigene Praxis-Erfahrung, in der sich nach für nach ein beachtliches Repertoire von Checklisten zum Thema Partnerschaft manifestiert hat und zum anderen wurde ich durch meine langjährigen, astrologischen Beobachtungen mit immer mehr „Spiegeln“ ausgerüstet, um dem Universum der Verwirrtheit in der Partnerwahl angemessen zu begegnen.Ich bin also über Jahre hinweg als Instrument benutzt worden und tastete mich sozusagen von einem Licht, von einer Lebens-Liebes-Logik, zur nächsten. Bald betrachteten mich die ersten Kunden, deren Dramen ich entwirrte, als eine Art modernen Prophet in komplizierten Liebesangelegenheiten. Ich darf dankbar darüber sein, all diesen Menschen geholfen zu haben und vielleicht fühle ich mich grade deshalb jetzt verpflichtet, meine Informationen einmal systematisch niederzuschreiben und einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Denn wie gesagt, der Traum von der perfekten, der OPTIMALEN Partnerschaft existiert und wird für immer fortbestehen. Und sich zu wünschen aufgrund von Misserfolgen, Entäuschungen und Frustration den Wunsch nach der „großen Liebe“ an den Nagel zu hängen, ihn zu verdrängen, ihn versuchen abzutöten oder sonstwie zu transformieren bzw. aufzulösen, kann einfach nicht die Lösung des Problems sein. Ich bin persönlich davon überzeugt, dass es, - wenn es einen Durst in der Seele, bzw. in der Natur des Menschen gibt, irgendwo auch Wasser geben muss, um diesen zu stillen. Da mögen wir uns vielleicht noch über die Qualität des Wassers, ob es rein, chlor-haltig oder mit Säure oder Zucker versetzt sein soll, unterhalten oder gar streiten – allerdings muss ja gemäß der These, dass kein Verlangen ohne einen Gegenstand des Verlangens existiert, irgendwo, irgendein Wasser, gemäß unseres Schicksals, unseres Karmas, geben, welches das OPTIMUM für uns darstellt und unseren Durst löscht. Und auch für diejenigen, die bereits authentisch situiert sind, wäre es jammerschade, wenn sie die Gelegenheit verstreichen lassen würden, gemeinsam OPTIMALER und erfüllter in ihrer Partnerschaft zu wachsen. Eben dies werden wir im übrigen im zweiten Teil dieses Buches eingehender diskutieren. Denn nicht selten erlebt man, wie diejenigen, die “den Kelch an sich vorüberziehen lassen” und die verfrüht aus einer geeigneten, eigentlich OPTIMALEN Partnerschaft aussteigen, einen viel zu hohen Preis in Form von Einsamkeit, Depression oder einer erneuten Aneinanderreihung von Fehlschlägen in der Liebe, bzw. Kurzzeit-Beziehungen zahlen.Daher, sich nicht sicher zu sein. wer und was für einen bestimmt ist und eine OPTIMALE Situation, einen OPTIMUM-Partner, zu verkennen, mag uns im Nachhinein innerlich nicht nur zurückwerfen, sondern zudem emotional belasten und ernsthafte Konsequenzen auf unser Allgemeinwohl haben. Eine unglückliche Entscheidung, eine unglückliche Entwicklung in der Liebe kann von beachtlicher Macht sein. Denn schließlich hat die Erfahrung wieder und immer wieder gezeigt, wie sehr eine glückliche oder unglückliche Partnerschaft dafür verantwortlich sein kann, ob unser Leben insgesamt ein Erfolg oder eben ein Misserfolg wird. Genau deshalb ist mir meine Arbeit an den Liebesbeziehungen mit der Zeit immer mehr ans Herz gewachsen. Über viele, viele Jahre forschte ich in dieser Hinsicht weiter. Ich wollte es einfach wissen, ob es (außer der Stimme in unserem Herzen), bzw. dem berühmten “Bauchgefühl”, vielleicht noch eine andere, verlässlichere „Absicherung“ in der Liebe gibt.

Denn wer kennt ihn nicht, diesen Moment, in dem man sich die beunruhigende Frage stellt, ob man entweder mit der augenblicklichen oder aber mit einer noch kommenden Liebe einen persönlichen Jackpot im Bereich Partnerschaft geknackt hat. Die Geschichte hat uns ja meistens nur eines gezeigt: Wir scheinen uns immer wieder getäuscht zu haben, bzw. wurden ent-täuscht. Hätten wir vielleicht härter um die Liebe kämpfen sollen? Haben wir die Chance unseres Lebens verpasst? Oder kommt die große Liebe tatsächlich noch? Nun, gemäß der Astrologie gibt es nur ganz bestimmte Zeiten, in denen man überhaupt einmal darauf hoffen darf, dass eine Beziehung in die Dauerhaftigkeit, in die Beständigkeit, geht. Gemäß der vedischen Astrologie gibt es zwei, allerhöchstens drei Phasen, die eine lebenslängliche OPTIMUM-Beziehung überhaupt einmal zulassen. Wird eine Beziehung außerhalb dieser Periode eingegangen, entpuppt sie sich früher oder später als das, was ich in späteren Kapiteln unter den Begriff „Brücken-Beziehungen“ bzw. „Bridge-Relationships“ eingehender diskutieren werde. Dies sind genau jene Beziehungen, die meist zwischen drei Monaten bis höchstens etwa sieben Jahre anhalten und die entweder karmischen Kernaufgaben dienen, d.h. sie sind ein sogenannter „Karma-Schlagabtausch“ oder aber sie bringen uns das Echo positiver, karmischer Resonanz aus einem früheren Leben (“In einem vorangegangenem Leben hast Du mir geholfen, hast mich unterstützt - in diesem Leben helfe, bzw. unterstütze ich Dich) In jedem Falle sind meist innere Veränderungen, Vorbereitungen, Erkenntnisse und Lernaufgaben mit diesen Beziehungen verknüpft. Oftmals verwirklichen Betroffene, dass sie ohne die Erfahrungen dieser “Brücken-Beziehungen” zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus vollstem Herzen „ja“ zu einer OPTIMUM-Beziehung hätten sagen können. Beginne ich also nunmehr im folgenden erst einmal tiefgehender all die Gesetzmäßigkeiten und karmischen Regeln zu analysieren, welche es auf dem Weg zur OPTIMUM-Beziehung zu beachten gibt.

Das sogenannte „Buch der Liebe“

Beziehungen hin, Beziehungen her, ich hoffe es leuchtet ein, dass wir in jedem Leben eine gewisse Person treffen, die einfach am besten zu uns passt. Nun ja, - auch diese Person wird sicherlich kein Gott sein, dennoch sollte es Beweggründe und objektive Betrachtungskriterien geben, die deutlich machen, dass irgendein Partner, irgendein Mensch, der während unseres Lebens unseren Weg kreuzt, einfach die beste Entscheidung hinsichtlich einer dauerhaften Partnerschaft für uns ist. Natürlich hätten wir mit einer Unmenge von anderen potenziellen Kandidaten ebenso „Chemie“. Trotzdem muss es nach der Logik des Vergleichs einfach jemanden geben, der von all diesen Kandidaten, von all diesen Begegnungen, unter dem Strich aufgrund gewisser Prioritäten am besten abschneidet. Diese Prioritäten für sich zu verstehen und zu erkennen ist ein Gegenstand dieses Buches. Denn das Geheimnis erfolgreicher Partnerschaften liegt oftmals nicht etwa in der körperlichen Anziehungskraft, in mentaler Harmonie zwischen dem Paar oder in gesellschaftlichen Erwägungen begründet, sondern vielmehr in der Beschreibung des Partners im Horoskop, im Schicksal, und in den psychologischen Baustellen. Und dieses Schicksal und diese “karmischen Baustellen” stehen bereits im Kreissaal fest, wenn wir geboren werden. Zu meinem eigenen Erstaunen verfestigte sich innerhalb meiner Forschung somit, dass die beständigste, erfolgreichste Partnerschaft nicht immer diejenige sein muss, die am bequemsten, am leichtesten, am unkompliziertesten und äusserlich betrachtet passend und maßgeschneidert erscheint. Vielleicht kennt man diese Situation aus Filmen, aus Romanen oder aber man hat es im eigenen Freundeskreis erlebt bzw. gar selbst am eigenen Leib erfahren: Man mag etwas sehr Tiefes, Wundervolles, Wichtiges mit jemanden erfahren haben, trotzdem ist es aber nicht unsere Bestimmung für immer zusammen zu bleiben. Ich schlage daher vor, realistisch zu bleiben – so spielt nun einfach manchmal das Leben. Wir mögen auf unserem Weg wohl mit diesem oder jenem Menschen zusammenkommen und etwas Zeit miteinander verbringen, jedoch gibt es objektiv gesehen jemanden, mit dem die Chance, eine dauerhafte Partnerschaft zu leben, einfach am größten ist und aufgrund der bereits angesprochenen, überdimensional hohen Trennungs-und Scheidungsstatistik bezweifle ich ernsthaft, dass die Grundbausteine einer gelungenen, erfolgreichen Partnerschaft der Mehrheit unserer Gesellschaft bekannt ist.Haben wir nicht alle manchmal letzte Zweifel, bevor wir uns an jemanden binden? Oder aber – vielleicht ist es uns schon einmal passiert, dass wir uns bereits in einer Bindung befunden haben, und es nach einigen Jahren geschah, dass der Partner einem plötzlich erschreckend fremd wurde – die Nähe verschwand einfach! Noch prekärer ist jene Situation, in der jemand in unser Leben tritt, zu dem wir eben eine viel, größere Nähe empfinden, als mit der Person, mit der wir äußerlich in einer Bindung leben. Diese magischen Schicksalsschläge werden natürlich umso dramatischer erlebt, wenn wir bereits verheiratet sind. Solch eine Entwicklung ist dann der berühmte „Anfang vom Ende“ und - das wird mir jeder bestätigen, der dies einmal durchgemacht hat - der Beginn einer emotionalen Katastrophe. Es ist dies eine Erfahrung, die ich wirklich niemanden wünschen möchte. Und eben diese Erfahrung ist einem guten Astrologen bereits ersichtlich, sobald er zwei Lebenswege, zwei Horoskope, gegenüberstellt. Er kann den Weg einer Partnerschaft sozusagen “vor-fühlen” und ausmachen, ob die Gefahr besteht, dass zu einem Zeitpunkt, in einem bestimmten Jahr, die einstigen, gemeinsamen Wege auseinander gehen.Für die Betroffenen ist dies dann immer wie ein Schlag in den Solarplexus. Oftmals wird die Dynamik solch einer Entwicklung als verselbstständigende Kraft empfunden. Alles scheint wie von unsichtbarer Hand gelenkt. Das Band zwischen zwei Menschen löst sich dann beinahe mystischerweise auf und es scheint so, als könne man nichts dagegen tun. In der Zeile eines Liedes, welches ich kenne, wird diese Situation sehr treffend folgendermaßen beschrieben: „Wir spielen Haus, in den Ruinen von uns“ („We´re playing House in the Ruins of us“).Ein “emotionales Haus”, was zuvor noch so schön, so scheinbar stabil gestanden hat, entpuppt sich innerhalb weniger Monate oder gar Wochen als Fassade, die erst bröckelt und dann schließlich in sich selbst zusammenfällt. Da ist der Mensch, für den man vor einem Jahr noch so viel empfunden hat, doch jetzt erscheint die Beziehung zu ihm plötzlich nichtssagend und leer. Wohin haben sich all die großen Gefühle der ersten Wochen und Monate dann nur verflüchtigt?Falls dieses Phänomen sich nur bei einem einzelnen Partner äußert oder zeitverschoben auftaucht, wäre es genau genommen ratsam, einen Astrologen aufzusuchen, denn es gilt herauszufinden, ob die Liebe nicht zu einem späteren Zeitpunkt einen „zweiten Frühling“ erleben könnte, bzw. sich wieder erholt und auf eine ganz neue Ebene begibt. Tatsächlich erleben wir aber auch nun jene Situationen, in denen es kein Zurück mehr gibt, weil die gemeinsame Zeit einfach abgelaufen ist – und auch dies kann ein Astrologe in vielen Fällen von vornherein prognostizieren. Vor allem für diejenigen, die eine dauerhafte Bindung oder gar eine Ehe anstreben, die ein ganzes Leben lang halten soll, mag es ganz schön ernüchternd sein, wenn solch eine Liebesbühne vor ihren Augen abgeräumt wird. Noch gravierender wirkt sich eine Entscheidung aus, wenn die ethischen Grundsätze eines Paares eine Trennung gänzlich ausschließen und das Ehepaar verhärmt äußerlich an dem Gelübde festhält, innerlich jedoch keine gemeinsame Ebene mehr besteht. So entscheidet sich das Paar sogar, sich gegenseitig viele, viele Jahre ihres kostbaren Lebens zu vergiften und zur Hölle zu machen. Ein Augenmerk während meiner Beratungen in Herzensangelegenheiten gilt daher dem, was ich als das „Buch der Liebe“ des Paares bezeichne. Anhand der astrologischen Stellung des Partners im Horoskop, in Kombination mit den Planetenphasen, lässt sich nämlich für einen geschulten Experten ausmachen, welche Entwicklung ein Liebesschicksal mit größter Wahrscheinlichkeit nehmen wird. Und falls bei einer genaueren Untersuchung auffällt, dass die Wege, die Lebensthemen, die individuelle Entwicklung, so überhaupt nicht mehr zusammenpassen, d.h. es schaut geradewegs so aus, als würde der eine nach links gehen und der andere nach rechts, dann ist es eben keine OPTIMUM-Beziehung. Und falls der Ratsuchende danach fragt, sollte man ihm gegenüber nicht unerwähnt lassen, dass die Ehe eventuell auch zur Trennung oder Scheidung führen kann.So haben beide Partner sicher ihre eigene Geschichte und Lernaufgaben. Sie mögen Tonnen von Bereitschaft mitbringen und zu Beginn einer Liebe ganze “Kulturen von Schmetterlingen” in ihrem Bauch beherbergen, jedoch sind ihre letztlichen Kapazitäten und ihre Möglichkeiten bereits bestimmt und können anhand des Horoskops ausfindig gemacht werden. Jeder Mensch erhält seine individuellen Chancen, Tests, Verdienste und karmischen Past-Life Reaktionen aufgetischt – und all das zusammengenommen bildet unsere Reise innerhalb von Beziehungen in einem Menschenleben und muss für eine OPTIMUM-Beziehung zusammenpassen

Heile-Welt-Liebe

Meiner inneren Mentalität, meiner inneren Haltung als Coach nach, bin ich ein Verfechter der „Heilen-Welt-Liebe“. Nichtdestotrotz werde ich mich aber immer bemühen realistisch zu bleiben. Manche mögen sich ihr gutes Karma hinsichtlich der Liebe in einem vorangegangenen Leben erarbeitet haben. Sie kommen in ihren Zwanzigern mit ihrem Traumpartner, mit ihrem Seelenpartner zusammen und leben dann – abgesehen von einigen unbedeutenden Krisen – ein Leben lang friedvoll und glücklich miteinander.Wo immer man diese Traumpaare trifft, die einem selbst nach einem langen gemeinsamen Lebensweg mit strahlenden Augen erklären, dass sie schon zwanzig oder gar fünfzig Jahre glücklich zusammenleben, kann man verstehen, dass diese Seelen sich dies durch verantwortungsvolles Verhalten in einem vorangegangenem Leben erarbeitet haben müssen.Dieses Buch wendet sich jedoch insbesondere an all diejenigen, ja, ich möchte sogar meinen, die Mehrheit, für die diese „Heile-Welt-Liebe“ keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist! In meinem Beratungspraxis-Alltag verfestigt sich viel eher die Wahrscheinlichkeit, dass die meisten unter uns unzählige Enttäuschungen und Prüfungen durchleben, bevor sie sich rechtmäßig in einer dauerhaften Liebesgeschichte situieren. Daher gestaltet sich meine Aufgabe derart, dass ich fast unentwegt all die Turbulenzen und Auseinandersetzungen, die nackten Wahrheiten im „Buch der Liebe“ meiner Kunden spiegele, woraufhin diese meist sehr erstaunt über den Wahrheitsgehalt meiner Untersuchungen sind. Und während ich so laut aus diesem „Buch der Liebe“ vorlese, wird so manches Kapitel eröffnet, bevor es überhaupt im realen Leben geschrieben wurde. So gehen viele von uns, abgesehen von einigen romantischen, freudvollen Durchbrüchen, oftmals auf einer „herzens-brecherischen“ Straße mühsam voran und ihre große, reife Liebe (wenn sie dann überhaupt einmal erreicht wurde, bzw. erreicht wird) entwickelt sich nicht selten aus mehreren Fehlschlägen, bzw. gescheiterten Beziehungen, heraus. Daher, geehrte/r Leser/in, Hand aufs Herz: Kommt es dir nicht auch manchmal so vor, als würde dein Lebensbuch vielmehr eine Geschichte erzählen, in der die reifere, stabile Liebe sozusagen mit Schweiß und Blut erkämpft wird, bzw. erkämpft werden muss? Immer wieder fordern mich meine Kunden auf, ihren Weg zur OPTIMUM-Liebe zu beschreiben. Da gibt es die berühmte Frage: „Wo stehe ich in meiner Beziehung zu XYZ ?“, „Ist unsere Liebe nun ein Strohfeuer oder etwas Andauerndes?“ Ja, und tatsächlich, als Astrologe, der mitunter auch mit dem vedischen System der Planetenphasen arbeitet, offenbart sich mir beim Anblick eines Horoskops meist sehr schnell, was das OPTIMUM für die in dem jeweiligen Horoskop inkarnierte Person ist. Dieses „OPTIMUM in der Liebe“ mag das Begegnen der „großen Liebe“ sein oder aber einfach erst einmal der nächste Lernschritt. Falls dann die Chemie eines Paares einmal hervorragend übereinstimmt, gilt es, den Ratsuchenden in jeder Hinsicht dabei zu ermutigen, für diese Liebe zu kämpfen, sie zu erhalten und nach bestem Vermögen zu versuchen, sie mit Umsicht und Hingabe zu kultivieren. Ja, die schönsten Beratungsmomente ergeben sich natürlich immer dann, wenn ich jemandem aus guten Gründen versichern kann, dass er oder sie, bereits angekommen ist, d.h. gerade eine große Liebe bevorsteht, die in der Tat das Potenzial hat, die eigene Bestimmung vollends auszufüllen. In solch einer Situation verkünde ich dies dann auch gern mal mit “Fanfaren und Trompeten” und gratuliere mit Nachdruck zum individuellen Glück. Ich ermutige den Ratsuchenden unbedingt dran zu bleiben, für die Beziehung zu kämpfen, indem man sie positiv und konstruktiv gestaltet, anstatt alles dem Zufall zu überlassen. Andernfalls schaue ich auf die aktuelle Schicksalsphasen der jeweiligen Personen, analysiere die Chemie und den weiteren gemeinsamen oder getrennten Weg eines Liebespaares oder verweise auf die nächste „OPTIMUM-Zeit“ desjenigen hin, der sich bezüglich eines Rats oder einer Karma-Schau an mich wendet.

Das Beziehungs-Noten System (Einser – is best!)

Während einer Beratung folge ich einer Faustregel: Sehe ich drei Anzeichen in einem Horoskop, die in die gleiche Richtung weisen, ist die entsprechende Entwicklung nicht mehr zu vermeiden. Sehe ich zwei Anzeichen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, besteht eine große Möglichkeit, dass alles so kommen wird. Sehe ich aber lediglich nur ein Anzeichen, spreche ich erst einmal von einer leichten Tendenz. Es gibt einfach Erfahrungen, die man nicht umgehen kann. Somit ist immer eine ganz individuelle Einschätzung des Schicksals vonnöten – der Gesamteindruck des Horoskopes ist das, was zählt. Während dieser allgemeinen Einschätzung muss sich ein Astrologe immer in den bisherigen Lebensweg einer Person einfühlen können und sich dann fragen, auf welcher Stufe der Reife sie sich gerade befindet. Was kann sie annehmen, zu was ist sie bereit, in welcher Lebensphase befindet sie sich? Jemand, der sehr starke Charaktereigenschaften besitzt, mag die Blockaden, die ein bestimmtes Karma kreiert, recht schnell verbrennen bzw. meistern und das entsprechende Karma somit in Meisterschaft umkehren. Beinahe jedes Horoskop weist jedoch auch ein oder mehrere sture, hartnäckige Elemente und Funktionsweisen auf, an denen wir unser ganzen Leben zu arbeiten haben. Nun, so erschreckend wie das auch klingen mag, sowohl bei einer OPTIMUM-Beziehung, als auch bei einer nicht so kompatiblen Beziehung, werden wir an unsere inneren Baustellen geführt. Der Unterschied ist nur, dass wir sie mit unserem OPTIMUM-Partner aufarbeiten und auflösen können und bei einer nicht so kompatiblen Verbindung die Gefahr besteht, dass wir unsere spezifische Matrix sogar noch verhärten. Auch eine OPTIMUM-Beziehung, ein OPTIMUM-Partner, macht uns bewusst, woran wir noch zu arbeiten haben. Allerdings offeriert der Charakter des OPTIMUM-Partners meist genau auch die Anteile, die uns voll und ganz machen, die unser Selbst zu integrieren sucht, (Das “bessere-Hälfte Phänomen).Es gilt also immer gleich zu Beginn zu verstehen, was der individuelle Entwicklungsweg und das letztliche Resultat einer Verbindung ist. Und dies abzuschätzen, damit sind Verliebte meist vollkommen überfordert. Im Licht der Astrologie kann jedoch erkannt werden, wann und ob eine Liebe, selbst wenn sie “zucker-süß” begann, sich in ihrem weiteren Verlauf als zerstörerisch erweist. Und in diesem Falle bietet es sich an, die Verbindung ganz nach dem Motto “Lass diesen Kelch an mir vorübergehen”, lieber ruhen zu lassen oder nur im feinstofflichen durchzuspielen/durchzuleben, bevor wohlmöglich noch Kinder in dieser Verbindung geboren werden, deren Horoskope dann - dies sei hier nur am Rande vermerkt - mit größter Wahrscheinlichkeit immer die, destruktiven Beziehungsstrukturen ihrer Eltern auffangen. Einer ganzen Gesellschaft von „frustrierten Paaren” würde eine Menge Krampf und Kampf, bis zu 30 Lebensjahre Zeitverschwendung, Gerichtskosten für die Anwälte, innere Wunden, Leid, gestörte und sozial-verletzte Kinder und die dazu gehörigen karmischen Belastungen erspart bleiben, würde sie sich nur etwas mehr für so geniale Systeme wie Astrologie öffnen! Ich selbst verstehe mich jedoch wohlgemerkt als “vedischen Astrologen”. Diese Wissenschaft ist unter anderem auch als “Jyotish” bekannt. Aus dem Sanskrit übersetzt könnte man Jyotish am besten mit „Licht in eine Angelegenheit hinein bringen“ übersetzen. Nun, gibt es ein Problem bei einer Horoskoperstellung. Grob ausgedrückt gibt es drei Stufen in der Entwicklung zum Astrologen: Die Erste ist zu beginnen etwas über Astrologie zu verstehen, die Zweite, sehr viel über Astrologie zu verstehen und die Dritte, tatsächlich ein Astrologe zu sein. Nicht jeder Astrologe verfügt zu Beginn seines Werdegangs über die mystische Gabe der karmischen Voraussicht. Zu einem guten Astrologen gehört eine Menge. Abgesehen von den Qualifikationen dazu im eigenem Horoskop, ist ein gewisses pädagogisches Feingefühl, eine Menge innere Reife und sehr gute Menschenkenntnis Voraussetzung. Ich selbst erlebte diese verschiedenen Stufen auf dem Weg meines Vorankommens als Astrologe wie kleine Einweihungen. Ehrlich gesagt, erinnerte ich dieses Wissen wie “aus einem vorangegangenen Leben” und wurde damit in gewisser Weise nach und nach erleuchtet. Ich würde vedische Astrologie als das sprichwörtliche “Fass ohne Boden” bezeichnen. Sie ist so tief und mystisch, dass sich uns selbst auf einer bereits weit fortgeschrittenen Stufe immer neue Gesichtspunkte bzw. tiefgündigeres Wissen offenbart. Dies liegt wohl auch an unserer begrenzten Auffassungsgabe. Während meiner Arbeit wird mir insbesondere eben genau der Bereich “erleuchtet” auf den ich mich konzentriere.Aber um zum Thema zurück zu kommen: Ich habe es in meiner eigenen Praxis, aber auch schon in der meiner Kollegen erlebt, wie sie dabei nachhalfen, Beziehungen regelrecht “aufzulösen”. Dies waren Beziehungen, die ansonsten nichts weiter als böse Verstrickungen und Belastungen hervorgebracht hätten. Da half es bereits, anhand astrologischer Daten ein wenig durchzuspielen, was passiert wäre, hätte man sich auf diese oder jene Beziehung eingelassen. Vielleicht muss man dann noch einige Wochen oder vielleicht Monate innerlich daran arbeiten, schließlich wurden den Betroffenen durch solch eine Einflussnahme jedoch mitunter zwanzig Jahre des Leidens erspart.Auf der anderen Seite unterstütze ich Ratsuchende, die sich mit den Geburtsdaten einer OPTIMUM-Beziehung an mich wenden, indem ich Ermutigungen ausspreche und ihren Enthusiasmus für die Verbindung mit meinen Aussagen weiter ansporne. In diesem Fall versichere ich dem/der Glücklichen, dass es allen Grund gibt, Vertrauen in solch eine Liebesbeziehung zu investieren. Diese Arbeit eines Astrologen kann nicht durch oberflächliche Verträglichkeitstabellen ersetzt werden. Der Sachverhalt wäre viel zu komplex, als dass er sich in ein enges Schema von z.B. „Schütze passt zu Zwillinge-Geborenen“, pressen ließe. Ich persönlich arbeite mit dem vedischen Verträglichkeitssystem, (Kundali-Matching), welches eine Verbindung auf voraussichtliche Dauer, Übereinstimmung des mentalen Temperamente, Harmonie der physischen Körper, bzw. sexuelle Anziehung, Schicksal/Glück, Liebe und spirituelle Ergänzung hin überprüft. Allerdings ist es damit längst nicht getan. Es muss zudem untersucht werden, wie der Partnertyp im individuellen Horoskop im Allgemeinen gestellt ist. Man muss unbedingt untersuchen und verstehen, welche Art von Partner der Horoskop-Eigner eigentlich karmisch verdient hat. Dann: Welche Entwicklungen müssen stattgefunden haben, welche eventuellen Lektionen sind zu lernen, bevor die Zeit für eine dauerhafte Verpflichtung gekommen ist? Um die Sache mit der Verträglichkeit in einen greifbareren Rahmen zu setzen, einen Rahmen, den wir auch während eines 15-minütigen Telefongesprächs schnell nachvollziehen können, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, alle Verbindungen, die an mich herangetragen werden, vorerst mit Schulnoten zu bewerten. Auf diese Weise kann man dieses doch sehr komplexe Gefüge einer Verträglichkeitsanalyse sofort für den Ratsuchenden greifbar machen. Ich erhalte bei diesem Vorgehen überwiegend positives Feedback. Man kann schnell klären und bestätigen, was zuvor eher vermutet wurde, z.B. dass der Ex eigentlich viel besser zu einem passt, als eine aktuelle Begegnung oder eben umgekehrt. Die Noten „Eins, zwei und drei“ sind die sogenannt „empfohlenen Verbindungen”, von den Noten „vier, fünf und sechs“ würde ich eher abraten.Um von vornherein Missverstänständnisse auszuräumen: Lesern, denen das vedische System, das Kundali-Matching, bereits vertraut ist, möchte ich gleich darauf hinweisen, dass eine Beziehung, die mehr Punkte hat (Es werden in diesem System insgesamt 36 Punkte vergeben), nicht unbedingt die bessere Entscheidung bzw. eine EINSER-Beziehung sein muss. Informationen, wie “der PARTNER im Horoskop”, “Perioden-Verträglichkeit” und letztlich auch “der gesunder Menschenverstand”, müssen gegeneinander ausgewertet und abgestimmt werden. Es gibt bei dieser Analyse sozusagen gewisse Prioritäts-Gesetze.Um an dieser Stelle ein kleines Beispiel zu geben: Eine Frau wendet sich mit zwei Daten an mich. Mit einem Mann hat sie 29 von 36 Punkten mit dem anderen 33 von 36 Punkten. Der 29-Punkte Mann ist in einem anderen Land geboren, der 33 Punkte-Mann in dem gleichen Land, wie sie selbst. Die Frau hat JUPITER im 12. Haus (Was mitunter für einen Mann im Ausland steht). Nun besteht mit dem “29-von-36-Punkte-Mann” auch noch eine Perioden-Verträglichkeit und seine VENUS (Frau im Horoskop des Mannes) ist im dritten Haus (was für Internet steht). Wenn die Anruferin mir dann mitteilt, dass sie den “29-von-36-Punkte-Mann”” im Internet kennengelernt hat, macht es bei mir natürlich “Klick”. Wie wir anhand dieses Bespiels daher sehen, ist es also immer angebracht sich “innerlich führen zu lassen” und alle Informationen sorgfältig gegeneinander auszuwerten.Dieses “Schulnoten-Notensystem” stellt vereinfacht das dar, was in der vedischen Hochkultur vor mehr als 5000 Jahren im Kontext der arrangierten Ehen bereits Anwendung fand. Zu dieser Zeit wurden im Grunde nur „EINSER-Beziehungen“ für eine Ehe in Erwägung gezogen. Meinen Kunden gegenüber bezeichne ich die EINSER-Beziehung, gerne auch als „die ewige Honeymoon-Beziehung”. Wohl gemerkt, einen „ewigen Honeymoon“ gibt es eigentlich nirgends, aber was ich damit meine ist, dass diese Liebe diesem Ideal einfach am nächsten kommt. Eine OPITMUM-Verträglichkeit wird sich derart äußern, dass man mehrere “Honeymoons” erwarten kann. Und jeder Honeymoon wird seine eigene Qualität, seine eigene Bedeutung, sein eigenen Geschmack haben. Ich möchte an dieser Stelle das Bild von einer spiralförmigen Erhebung geben. Ein Paar steigt eine Spirale empor und erlebt – abgesehen von den Tests, von denen natürlich keine Partnerschaft verschont bleibt – durch die Jahre, die es zusammen lebt, wiederholte Honeymoon´s.Ein Phänomen, auf dass ich an dieser Stelle aber unbedingt bereits zu sprechen kommen muss und welches ich in einem späteren Kapitel noch einmal aufgreifen werde, ist der manchmal schwierige und emotional undurchsichtige Start solch einer EINSER-Beziehung. Da eine EINSER-Beziehung ihrer Qualität nach SATTVA einfordert, mag es für die Betroffenen zu Beginn der Beziehung einige Herausforderungen geben. SATTVA (kann aus dem Sanskrit mit “Reinheit” übersetzt werden) ist eine, und zwar die höchste von drei Eigenschaften, drei Qualitäten, die unsere gesamte Existenz ausmachen. In der Eigenschaft der SATTVA fällt es unseren seelischen Kräften am leichtesten zum Ausdruck zu gelangen. Sobald wir in den Kontakt mit einer EINSER-Verbindung geraten, mag es somit erst einmal zu einer Art Klärung auf der seelischen Ebene kommen. Ich habe daher beobachtet, wie manche EINSER-Verbindungen erst nach einer gewissen Odyssee von Klärungen - u.a. auch mit anderen Partnern - zusammenfanden. Vielleicht verstehen wir die Funktionsweise der SATTVA besser, wenn wir etwas über die darunter liegende Eigenschaft des RAJA (aus dem Sanskrit: Leidenschaft) verstehen. Ein Kennzeichen von der RAJA-Energie ist, dass unter ihrem Einflusse stehende Entwicklungen oftmals “süß und vielversprechend” beginnen, aber nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder bitter enden. Hingegen ist es eine Qualität von SATTVA, dass sie zu Beginn eventuell bitter anmutet. (Wir fühlen uns in extremer Art und Weise herausgefordert), aber da wir uns mit der Zeit trotz erster Widerstände auf eine SATTVA-Angelegenheit einlassen, erleben wir eine Art Transformation und seelischen Aufschwung. Mit anderen Worten, eine SATTVISCHE Verbindung mag zu Beginn “bitter anmuten”, entfaltet jedoch mit der Zeit erst ihre wahre Süße. Dennoch schrecken wir unserer Natur nach, natürlich auch aus innerer Schwäche, zurück. Ich werde im Verlauf des Buches noch einmal auf dieses Phämomen zu sprechen kommen. Fakt ist in jedem Falle, dass sobald sich solch eine OPTIMUM-Liebe einmal offenbart und durchgesetzt hat, es im Grunde kein zurück mehr gibt. SATTVA steht an sich bereits für die Erhaltung und Dauerhaftigkeit. Diese EINSER-Verbindung ist somit ihrer Natur nach bereits dauerhaft und sie zeichnet sich u.a. im “erblühten Stadium” durch einen verhältnismäßig „langen Honeymoon” aus. Die zweite Phase des sogenannten „Fehler – Findens“ wird lediglich als eine relativ kurze, nicht zu dramatische Ernüchterung erlebt. Das wiederum bedeutet, dass man beste Chancen hat, um in die „dritte Phase” der Toleranz, der tieferen Harmonie und des Zusammenhalts, der Zusammenarbeit durchzubrechen. Auch ein anderer angenehmer Nebeneffekt wird sich einstellen: Solch eine Verbindung wird mit einer sich immer erneuernden Wertschätzung gesegnet sein. Ebenso wie alles Teure und Wertvolle eben seinen Preis hat, wird eine EINSER-Verbindung also immer ihren Preis einfordern, uns aber in ihrem späteren Verlauf auch ihre OPTIMALE Qualität offenbaren. Im Grunde sind ihre Forderungen eine Art “Schutzmodus”, der im Bezug auf den OPTIMUM-Partner in Aktion tritt. Der eine oder andere Betroffene, der/die dem potenziellen OPTIMUM-Partner begegnet, ist zu Beginn noch nicht bereit, für die Intensität des Potenzials dieser Beziehung. Zweifelsohne mag ein tiefer Seelenpartner uns z.B. an Stellen der unverarbeiteten Verwundung oder aber auch an Herausforderungen heran führen, die uns zu Beginn etwas schwindelerregend erscheinen mögen. So habe ich erlebt, wie Betroffene ein zwielichtes Verhalten an den Tag legten, nur um eine Nähe zum OPTIMUM-Partner zu verhindern, bzw. aufzuschieben. Unser Unterbewusstsein signalisiert uns, dass wir bei diesem Typ von Partner früher oder später, um nicht zu sagen unmittelbar, auch mit all unseren Schattenseiten konfrontiert werden. So mag einem ersten authentischen Honeymoon auch erst einmal eine psychologische “Kellerreinigung” folgen. Innerhalb dieser “Kellerreinigung” verwirklichen wir dann, wie eifersüchtig, wie kontrollsüchtig, wie ängstlich vor wahrer Liebe und echter Intimität wir sein können. Tatsächlich mögen wir daher den OPTIMUM-Partner auch vorübergehend zurückweisen. Dennoch hat die Erfahrung gezeigt,, dass das Schicksal und die seelische Kraft und Anziehung sich letztlich immer durchgesetzt hat. Wie auch immer: Die uns zur zweiten Natur gewordenen “Negativ-Spiele”, d.h. unsere Angst, Wettkampf-Mentalität und Kontroll-Matrix, schieben immer wieder eine beachtliche Wand zwischen uns und unseren OPTIMUM-Partner. Wie gesagt ich werde diesem Thema zum Schluss des ersten Teils des Buches abermals Aufmerksamkeit schenken.

Die Zweier (Teamwork) -Beziehung

Die Note „Zwei“ bzw. die „ZWEIER-Beziehung“ ist ebenfalls durchaus als vorteilhaft zu bewerten. Man könnte bei der „ZWEIER-Kategorie“ auch von einer Art „Teamwork/Kumpel-Beziehung” sprechen. Aus der Sicht des Betroffenen bildet der Partner hier eher eine parallele Ergänzung zum eigenen Selbst. Entgegengesetzt zu der Tendenz des Verschmelzens, wie wir es bei einer EINSER-Liebe sehen, kreieren die Liebenden der ZWEIER-Beziehung gerne auch einen respektvollen Raum. Auf diese Weise wächst die gegenseitige Wertschätzung füreinander. Der libanesische Dichter Khalil Gibran zeichnet in seinem Gedicht „Von der Ehe“ ein passendes Bild davon, wie solch eine Allianz in etwa aussehen könnte: „Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein. Aber lasst genug Raum zwischen euch! Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen. Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel; lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein. Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher. Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib. Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein, so wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern (..)“Logischerweise mögen die Partner in einer „ZWEIER-Beziehung“ unterschiedliche Interessen haben. Auch hierin unterscheidet sich diese Verbindung von der „EINSER-Beziehung“, denn die Geschmäcker sind bei einem ZWEIER-Paar auch schon mal völlig unterschiedlich – das macht aber überhaupt nichts. Diese Liebe lebt ja gerade von ihrer Polarität, der Gegensätzlichkeit, der Unterschiedlichkeit des Paares. In diesem Zusammenhang erinnere ich auch gerne an das sprichwörtliche „Gegensätze ziehen sich an“. Nun ja, allerdings muss dieser Magnetismus nicht unbedingt ein Privileg der ZWEIER-Beziehung sein, denn natürlich habe ich auch auf der „EINSER-Plattform“-Konstellationen entdeckt, die ganz schön polarisieren. Allerdings zeichnet sich das EINSER-Liebespaar durch einen klitzekleinen Unterschied aus, welcher sich bereits herauskristallisiert, sobald sich „EINSER“ ineinander verlieben. Im Gegensatz zu den ZWEIER-Beziehungen möchten sie nämlich keine Minute ohne einander missen. Da stehen sie sogar schon morgens im Bad zusammen oder sie mögen auch gerne gemeinsam kochen, ja und Einladungen, Veranstaltungen und Urlaube nehmen sie ebenfalls selten getrennt voneinander wahr. Sie sind sozusagen „ein Herz und eine Seele“, tauchen überall zusammen auf und scheinen schier unzertrennlich.Anders bei dem „ZWEIER-Typus“. Da besteht man fast schon darauf, weiterhin sein eigenes Leben führen zu dürfen. z.B. mag einer der Partner oder beide eigene Freunde haben, die sie/er nicht teilt. Ein anderes Phänomen ist, dass das Paar lange zögern mag, bevor es zusammenzieht oder sich verlobt oder gar heiratet. Man steht buchstäblich in dem Eindruck, das Paar genießt einfach den Abstand zueinander. Auch getrennte Wohnungen sind denkbar. Während sich bei einer EINSER-Beziehung oftmals ein Partner wie ein Satellit um die Bedürfnisse des anderen dreht (ob nun einseitig oder gegenseitig) würde ich sagen, dass der ZWEIER-Typus dem parallelen Flug zweier Kometen am Firmament gleicht. Da sind zwei Kometen, aber irgendwie bleibt jeder auf seiner eigenen Bahn – sie fliegen glücklich nebeneinander her. Verschiedene Meinungen, Weltanschauungen, Lebensauffassungen - alles auch überhaupt gar kein Problem. Dieses Paar hat zwar seine Überschneidungspunkte, agiert aber in bestimmten Bereichen völlig unabhängig voneinander.

Und noch einmal möchte ich dies der EINSER-Beziehung gegenüberstellen: Hier verzichtet man nämlich wiederum gerne auf die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Man mag zwar zwei verschiedene Körper besitzen, agiert aber irgendwie fast als Einer. Bei der Teamwork-Beziehung ist das etwas anders, da findet die Planung und Aufgabenverteilung weit autonomer statt. Ich sehe sie z.B. Erledigungen machen, ohne sich vorher abgesprochen zu haben. Getrennte Ausflüge, verschiedene Büros, völlig unterschiedliche Berufe und Hobbys - all das ist denkbar. Auf der anderen Seite arbeiten die EINSER gern in einem gemeinsamen Büro, ja mitunter sogar am gleichen Computer.Im Falle, dass die Naturen, Berufe und Aufgabenbereiche bei einem EINSER-Paar völlig unterschiedlich sind, werden sie, umso länger sie sich kennen, ihre Talente mehr und mehr enthusiastisch miteinander verbinden und eine Allianz gründen, in der sie sich ausgleichen. Dann übernimmt jeder den Bereich, welcher ihr/ihm am besten liegt und natürlich genießt man es bald, gemeinsame Erfolge zu feiern. Das Phänomenale beim „EINSER-Paar“ ist eben, dass es auch längere Zeit, ohne größere Unstimmigkeiten zu riskieren, auf engem Raum zusammenleben kann. Auch die Geschmäcker und Ansichten harmonieren meistens so sehr, bzw. gleichen sich so sehr an, dass selten einer der beiden ernsthaft gestört reagieren müsste. Die Freunde des Paares sagen: „Mein Gott, Ihr hängt aber auch immer wie eine Klette zusammen, wird Euch das nicht auch mal langweilig?“ Und das EINSER-Paar reagiert erstaunt: „Von was redet ihr? Uns geht es doch gut miteinander!“ Sie lieben sich einfach, spielen ihre Rollen wunderbar zusammen, - aus welchem Grund sollten sie daher für einen längeren Zeitraum voneinander getrennt leben?