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Der Lykanerkönig, Jackson Dalton, lebte seit Jahren friedlich mit seiner Gefährtin zusammen. Als sie Schwanger wurde, waren sie überglücklich, dass es ein Thronfolger gab. Aber es gab auch genug Feinde, die ihn von seinem Thron stoßen wollten. Denn, die Werwölfe, wollten nicht, dass er ein Lykaner über sie bestimmt. Deswegen taten sich einige Rudel zusammen, um die Lykaner auszulöschen. Ihnen gelang es aber nicht. Daltons Gefährtin starb bei der Geburt ihrer Tochter. Diesen Verlust überlebte er nur, weil er seine Tochter hatte. Aber die Werwölfe gaben nicht auf. Er musste seine Tochter Giulia in Sicherheit bringen, damit sie überlebt und später seinen Platz einnehmen kann. Gelingt es ihm, seine Tochter zu beschützen? Was wird aus den Lykaner? Wird Jackson seine Tochter jemals wiedersehen? Und wenn ja, was passiert dann? Diese Geschichte kann eigenständig gelesen werden. Sie gehört aber auch als Ergänzung zu dem Buch Alphakönig Tomasso Romano.
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Veröffentlichungsjahr: 2023
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Prolog
Jackson Dalton ist der König der Lykaner.
Vor fünf Jahren fand er seine Erasthai Juliana.
Die Erasthai ist für einen Lykaner das wertvollste. Denn sie vervollständigt die Seele des anderen und macht beide stärker.
Ein Lykaner akzeptiert nur den Erasthai, deswegen können Lykaner sich für keinen beliebigen Gefährten entscheiden, im Gegensatz zu den Werwölfen.
Bisher lebten die Lykaner und die Werwölfe friedlich miteinander. Keiner mischte sich bei dem anderen ein.
Die Lykaner blieben unter sich, weil sie anders waren wie die Werwölfe. Lykaner waren viel stärker und konnten auf zwei Beinen laufen, wenn sie sich verwandelten.
Die Lykaner standen in der Hierarchie über den Werwölfen und das führte oft zu Streit.
Die Werwölfe wollten sich nichts sagen lassen, von den Lykaner. Deswegen entschlossen sich beide, dass jede Rasse seinen eigenen König hatte.
So gab es den Lykanerkönig und den Alphakönig. Beide regierten Seite an Seite.
Als der Lykanerkönig dann seine Erasthai fand, konnten die Werwölfe dies nicht ertragen und führten einen Krieg gegen die Lykaner.
Aufgrund, dass der Lykanerkönig seine Gefährtin gefunden hatte, wurde nicht nur er, sondern auch alle anderen Lykaner viel stärker.
Somit verloren die Werwölfe.
Die Werwölfe akzeptierten schwer ihre Niederlage und zogen sich zurück.
So konnten die Lykaner und Werwölfe erstmal in Frieden miteinander leben.
De Lykanerkönig schritt nur gegen die Werwölfe ein, wenn der Alphakönig, ihn um Hilfe bat.
Jackson dachte, dass dies der beste Weg war, damit Frieden zwischen beiden Parteien herrschte.
So war es auch in den nächsten Jahren.
Jackson Dalton baute sein Schloss in Amerika und zog mit allen Lykanern dorthin und begann dort ein neues Leben.
Mittlerweile hatten sich aber auch verschiedene Werwolf Rudel in Amerika gebildet.
Aber das war vorerst kein Problem, weil sie nicht im selben Territorium, wie die Lykaner lebten. Somit kamen sie sich nicht in die Quere.
Kapitel 1
Jackson und Juliana regierten jetzt das Lykanerkönigreich seit fünf Jahren, gemeinsam.
Die Lykaner waren sehr glücklich mit ihrem Königspaar, weil beide sehr fair waren.
Leider konnten die beiden, dem Königreich noch keinen Erben präsentieren, weil Juliana bisher noch nicht schwanger.
Das Umsiedeln hatte Juliana sehr mitgenommen, weil sie sich in Rom immer wohl gefühlt hatte.
Jetzt musste sie sich in Amerika neu einleben, aber das passierte schnell, da sie ihren Gefährten an ihrer Seite hatte.
"Hier können wir friedlich miteinander leben, ohne dass nochmal ein Krieg ausbricht", sagte Jackson zu Juliana und rieb ihren Rücken, zur Beruhigung.
Juliane lächelte ihn an und nickte.
"Es ist nicht leicht, alles aufzugeben, was wir uns in Rom aufgebaut haben", erwiderte Juliana und lächelte traurig.
Juliana und Jackson hatten sich in Rom gefunden und lieben gelernt. Alles, was mit ihrer Beziehung zu tun hatte, fing in Rom an.
Deswegen fiel es Juliana schwer einen Schlussstrich zu ziehen.
"Vielleicht können wir eines Tages wieder zurück gehen", sagte Jackson.
Juliana nickte.
Den Palast, den Jackson bauen ließ war groß genug, damit alle Lykaner darin wohnen können.
Der Palast hatte 6 Stockwerke.
Er besaß mit seiner Gefährtin das oberste Stockwerk. Dort befand sich das Schlafzimmer der beiden und noch drei weitere Zimmer.
Beide haben sich mindestens zwei Kinder gewünscht.
Da sie Lykaner waren, hatten sie alle Zeit der Welt, denn Lykaner hören auf mit 25 Jahren zu altern.
Jackson war mittlerweile 234 Jahre alt, genauso wie seine Gefährtin.
In den unteren Stockwerken befanden sich die Zimmer des Rudels.
Im untersten Stockwerk gab es eine große Küche mit einem Speisesaal, ein Gemeinschaftszimmer und die Büros dem Oberhaupte.
Auf dem Gelände des Palastes befand sich ein Kindergarten und eine Schule, für die Welpen.
Außerdem gab es noch ein kleines Krankenhaus, was aber meistens nur für kleinere Verletzungen diente, da Lykaner schnell heilten, aber auch für die schwangeren.
In den nächsten Wochen bauten die Lykaner sich dort wieder ein Leben auf.
Alles verlief nach Plan.
Jackson und Juliana wachten eines morgens auf.
Juliana musste sich sofort den Mund zu halten, denn sie musste würgen.
"Was ist los, mein Schatz?", die Besorgnis stand in Jacksons Gesicht geschrieben.
Juliana konnte ihm nicht antworten und lief sofort in das angrenzende Badezimmer, zur Toilette.
Sie schaffte es so grade.
Jackson eilte ihr hinterher und hielt ihre braunen langen Haare nach hinten, damit sie ihr nicht ins Gesicht fielen.
Kurze Zeit später beruhigte sich Juliana und stand auf.
Sie ging zum Waschbecken, wusch ihr Gesicht und spülte den Mund aus.
"Ich muss gestern etwas falsches gegessen haben", sagte sie.
"Ich habe das gleiche gegessen und mir ist nicht schlecht", Jackson kratzte sich am Kinn.
"Meinst du...?", fragte Jackson jetzt seine Gefährtin.
"Jackson, ich weiß es nicht. Wir hatten schon so oft einen Fehlalarm. Unser größter Wunsch ist ein Kind, aber dieser wurde bisher noch nicht erfüllt. Ich möchte mir keine falschen Hoffnungen machen. Lass uns noch ein paar Tage warten, wenn mir immer noch übel ist, dann gehe ich zum Rudelarzt und lasse mich untersuchen.", erklärte Juliana und strich mit ihren Fingern über seine Wange.
Jackson stimmte widerwillig zu. Es blieb ihm ja nichts anderes übrig. Juliana war sehr stur und setzte ihren Willen immer durch.
Jackson hatte schon oft mit ihr diskutiert, auch wenn er der König war, in privaten Angelegenheiten, musste er immer den Kürzeren ziehen.
Das hatte er schon lange aufgegeben, sich mit ihr anzulegen.
Beide gingen nach unten in den Speiseraum, denn alle frühstückten immer gemeinsam.
Das Rudel bestand aus 40 Erwachsenen und 12 Kinder.
Alle aßen gemeinsam.
Sie waren alle eine Familie und halfen sich immer gegenseitig.
Der Beta, John Thompson, saß links neben Jackson, gemeinsam mit seiner Gefährtin Rebecca.
"Juliana, steht heute irgendetwas wichtiges an?", fragte Rebecca.
"Ja, wir müssen den Weihnachtsball planen. Er findet doch in zwei Wochen statt.", Julianas Augen leuchten.
Der Weihnachtsball, war ihr Lieblingsfest.
Da sie die Königin ist, war es ihre Aufgabe, den Ball zu planen und das machte sie am liebsten.
Rebecca unterstützte sie dabei.
Also gingen Rebecca und Juliana nach dem Frühstück in das Büro der Königin.
Juliana hatte das Zimmer selbst eingerichtet, mit hellen fröhlichen Farben.
Es gab genug Dunkelheit in ihrem Leben.
Die Frauen setzten sich auf die Couch und fingen an aufzuschreiben, woran sie alles bei der Planung denken müssen.
Sie redeten über die Dekoration und Farbe, die Kleiderordnung, den Ort, das Essen, die Musik, den Tag.
Sie wussten, dass sie nicht heute fertig werden würden, aber sie wollten die größten Punkte heute abarbeiten: Dekoration und Farbe, den Ort und das Essen.
Gegen Nachmittag saßen die Frauen immer noch im Büro und besprachen ihre Punkte.
Jackson und John betraten das Büro und da schauten die Frauen das erste Mal auf.
Die Männer hatten Tabletts mit Essen in der Hand und brachten es zu den Frauen.
"Das ist ja mal ein seltener Anblick, dass der König und sein Beta das Essen servieren", Rebecca stichelte und beide Frauen brachen in Gelächter aus.
Sie hielten sich den Bauch fest.
Die Männer guckten finster.
John sagte" Dann war das wohl das letzte Mal, dass wir euch etwas Gutes tun wollten".
Jackson und John schmollten beide, wie kleine Kinder.
"Wie kommt ihr denn voran?" erkundigte sich Jackson bei den beiden.
"Wir haben uns entschieden, dass wir das Fest in Gold und rot schmücken möchten.
Es sollen überall Tannengirlanden hängen, an denen der Weihnachtsschmuck befestigt wird.
Außerdem möchte ich im Ballsaal einen großen Tannenbaum mit Kugeln und Kerzen aufbauen.
Das Fest soll auch im Ballsaal stattfinden, weil wir von da aus den perfekten Blick auf den Wald haben.
Zu dem Essen sind wir noch nicht gekommen.", erklärte Juliana und ihre Augen funkelten in ihrem schönen grün.
"Ich denke, dass ihr für heute Schluss machen solltet, ihr sitzt seit heute morgen an der Planung, nachher gehen euch noch die Ideen aus", Jackson schmunzelte.
Er hatte seine Gefährtin den halben Tag nicht gesehen und hielt es kaum noch aus.
Deswegen wollten sie den Frauen das Essen bringen, damit sie mehr Zeit für sie hatten.
Rebecca stimmte dem zu und dann aßen sie in einer angenehmen Stille.
Nachdem sie gegessen hatten, ließen sie die Tabletts abholen und jeder ging in Richtung seines Zimmers.
Jackson zog Juliana an sich, als sie das Zimmer betraten. Er nahm ihren Duft auf, den er den ganzen Tag über vermisst hatte.
Ihr Duft war wie eine Droge für ihn.
Juliane roch nach Erdbeeren und Zitrone.
Plötzlich entriss sich Juliane seinem Griff und rannte in das Badezimmer.
Sie musste sich mehrere Minuten übergeben.
Jackson eilte an ihre Seite und stand ihr bei.
"Juliana, du musst zum Arzt. Das ist doch nicht normal", er bettelte seine Freundin an.
Langsam machte er sich Sorgen, denn Juliane wurde immer blasser.
"Ok.", seufzte Juliana und fuhr dann fort. "Ich werde morgen zum Arzt gehen, aber alleine".
"Warum?", fragte Jackson, sichtlich irritiert.
"Ich möchte zuerst alleine gehen und hören, was der Arzt sagt. Ich verspreche dir, danach komme ich sofort zu dir und erzähle dir alles", versprach Juliana.
Sie wusste sowieso, dass sie keine Geheimnisse vor ihm haben könnte, denn die Gefährten spüren alles und er kannte sie einfach zu gut dafür.
Das beruhigte Jackson und er stimmte zu und drängte sie auch nicht weiter.
Sie machten einen langen Spaziergang im Garten. Er dachte, dass die frische Luft vielleicht gut für Juliana sei.
Aber irgendetwas stimmt mit Juliana nicht.
Er konnte auch ihre Lykanerin kaum noch spüren. Was passiert hier nur?
"Willst du dich ausruhen?", fragte Jackson und Juliana nickte.
Damit sie sich nicht noch mehr anstrengte, trug er sie im Brautstil nach oben in ihr Zimmer.
Er legte sie behutsam aufs Bett und zog ihr die Schuhe aus.
"Soll ich dir irgendetwas bringen?", fragte er sie.
Sie schüttelte den Kopf und legte sich unter die Bettdecke.
"Bitte leg dich zu mir, bis ich eingeschlafen bin", forderte Juliane und Jackson kam ihrem Wunsch nach.
Jackson legte sich hinter Juliana und umarmte sie.
Seine Körperwärme spendete ihr den Trost, den sie brauchte.
Von dem Erbrechen wurde ihr Körper schwach.
Aber Juliana wollte selber wissen, was los ist, deswegen hätte sie morgen sowieso den Arzt aufgesucht.
In diesem Zustand wäre sie angreifbar gewesen und das wollte sie auf keinen Fall zulassen, falls es durch irgendwen zum Angriff kommt.
Juliana horchte dem Herzschlag von Jackson und schlief darüber friedlich ein.
Seine Nähe gab ihr wieder etwas Kraft.
Kapitel 2
Am nächsten Morgen wachte Juliana in derselben Position auf, wie sie gestern eingeschlafen war.
Sie war froh, dass Jackson die ganze Nacht bei ihr geblieben ist und auf sie aufgepasst hat.
Heute wollte sie zum Rudelarzt gehen.
Sie drehte sich zu Jackson um, der noch schlief.
Juliana beobachtete ihren Gefährten beim Schlafen und war überglücklich, dass sie sich gefunden hatten.
Damals hatte sie die Hoffnung schon aufgegeben.
Aber dann ist sie Jackson zufällig über den Weg gelaufen.
Sie hatte sich im Wald vor den Werwölfen versteckt und Jackson hatte sie gerettet.
Wenn Jackson nicht gewesen wäre, hätte sie nicht gewusst, was aus ihr geworden wäre.
Sie strich leicht über seine Wange.
Sein Bart kitzelte ihr Finger, aber daran war sie mittlerweile dran gewöhnt.
Er bewegte sich leicht und öffnete langsam seine Augen.
Sein schwarzes Haar, war ein reines Durcheinander.
Aber für Juliane war er trotzdem der schönste Anblick.
Sie gab ihm einen Kuss auf den Mund und lächelte.
"Warum lächelst du?", fragte er.
"Darf ich das nicht?", entgegnete sie ihm.
"Doch, aber dieses lächeln habe ich schon lange nicht mehr gesehen.", sagte er.
"Ich habe gerade daran gedacht, wie wir uns gefunden haben und das brachte mein Lächeln zurück.", sagte sie ehrlich.
Das brachte auch Jackson zum Lächeln und er zog sie weiter an sich heran.
Sie kuschelten noch einige Zeit miteinander, bis sie sich fertig machten und nach unten in den Speisesaal gingen.
Das ganze Rudel saß schon im Speisesaal und warteten geduldig auf das Königspaar.
Nachdem Jackson und Juliana sich gesetzt hatten, wurde auch schon das Essen gebracht.
Alle Mitglieder unterhielten sich fröhlich miteinander.
Mittlerweile war von der traurigen Stimmung im Rudel nichts mehr zu merken, weil sie nach Amerika umsiedeln mussten.
"Nach dem Frühstück gehe ich zum Arzt. Danach komme ich dann in dein Büro", flüsterte Juliana zu Jackson.
Es sollte keiner wissen, dass die Königin zum Arzt ging, weil sich sonst alle nur unnötig Sorgen machen würden.
Jackson nickte zufrieden und war froh, dass Juliana dieses eine Mal ihre Sturheit abgelegt hat.
Als das Frühstück beendet war, standen alle auf und gingen ihrer Arbeit nach.
Manche arbeiteten in der Schule, andere im Kindergarten und es gab auch Feldarbeiter.
Das Rudel hatte Felder angelegt, um selbst Nahrungsmittel anzubauen.
Jeder im Rudel hatte seine Aufgabe.
Die Krieger trainierten meistens morgens.
Manchmal schlossen sich Jackson und John den Krieger an.
Aber heute, hatten sie im Büro zu tun.
Juliana kontaktierte den Arzt, dass sie ihn sehen müsste. Er sagte ihr, dass sie sofort rüberkommen könne.
Juliana machte sich auf den Weg.
Als sie am Büro des Arztes ankam, klopfte sie und wurde hereingebeten.
Der Arzt deutete auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und wollte wissen, was die Königin zu ihm führte.
Juliana berichtete ihm, dass sie sich schlapp fühlte und erzählte ihm auch von ihrer Übelkeit.
Der Arzt hatte eine Vermutung, aber bevor er sie aussprach, wollte er sie gründlich untersuchen.
Er nahm ihr Blut ab und wollte auch einen Ultraschall machen.
Juliana legte sich auf die Untersuchungsliege und machte ihren Bauch frei.
Der Arzt spritze ihr das Ultraschallgel auf den Bauch und fing mit seiner Untersuchung an.
Dann breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus.
"Eure Majestät, ich muss ihnen gratulieren. Sie sind im zweiten Monat Schwanger.", sagte er zu Juliana.
Juliana musste mehrfach blinzen, um die Tränen zurückzuhalten.
Sie drehte sich zum Bildschirm um und sah dort eine kleine Blase.
Mit dieser Nachricht hätte sie nicht gerechnet.
Sie dachte, dass sie nur auf ein Essen allergisch regiert hat. Aber endlich ist der Traum von ihr und Jackson in Erfüllung gegangen.
Sie erwarteten ein Kind.
Glücklicher hätte sie nicht sein können.
Der Arzt druckte ihr das Bild aus und überreichte es ihr mit einem Tuch.
Sie wischte sich den Bauch ab und zog ihre Bluse runter.
"Bitte behalten sie es noch für sich, Doktor. Ich möchte es Jackson selber erzählen.", bat sie den Arzt.
Der Arzt nickte.
Sie verließ das Krankenhaus und machte sich auf den Weg zu Jacksons Büro.
Vor der Tür atmete Juliana nochmal tief ein.
Juliana brauchte nicht zu klopfen, denn die Tür ging schon auf und Jackson stand vor ihr.
"Kann ich reinkommen?", fragte Juliana mit einem Grinsen und versteckte ihre Hände hinter ihrem Rücken.
Jackson trat zur Seite, damit Juliana eintreten konnte.
John sah zu den beiden rüber.
"Ich gehe dann mal. Wenn ihr mich braucht, dann sagte Bescheid", verabschiedete sich John und ging hinaus.
Als die Tür ins Schloss fiel, deutete Juliana auf den Sessel und Jackson setzte sich hin.
"Ist es passiert?", Jackson war verunsichert und Julianas grinsen wurde immer breiter.
Er bekam langsam Angst.
Juliana schüttelte mit dem Kopf.
Sie hielt ihm das Ultraschallbild hin und er nahm es ihr ab.
Einen kurzen Moment schaute Jackson verwirrt, aber dann merkte er, was er in den Händen hielt.
Er schaute zu Juliana hoch, die mit ihren Tränen kämpfte.
"Bist du schwanger?", fragte Jackson und Juliana nickte schnell.
Jackson sprang auf und hob Juliana hoch. Er wirbelte sie herum und küsste sie.
"Endlich bekommen wir ein Kind", rief er und hörte nicht auf sich zu drehen.
"Lass mich runter, mir wird schwindelig", lachte Juliana.
Jackson blieb stehen und setzte Juliana auf den Boden ab. Trotzdem hielt er sie weiter fest.
Er konnte sein Glück kaum fassen.
"Wie weit bist du?", die Frage kam als stottern heraus.
"Im zweiten Monat", antwortete Juliana.
"Dann bekommen wir schon in fünf Monaten ein Kind?".
"Ja", Juliana musste immer noch lachen.
So hatte sie ihren Gefährten noch nie gesehen.
Lykaner Schwangerschaften dauern in der Regel nur sieben Monaten.
Dafür brauchen die Frauen viel Kraft und nicht alle überleben eine Schwangerschaft. Deswegen gibt es immer weniger Lykaner.
"Wir werden es heute Abend beim Essen dem Rudel mitteilen", sagte Jackson und in seiner Stimme konnte man seine Aufregung spüren.
Juliana blieb den restlichen Tag bei Jackson im Büro. Sie überlegten, wie sie das Kinderzimmer einrichten wollten.
Passend zum Weihnachtsball würden sie dann das Geschlecht des Kindes erfahren und es zusammen mit dem Ball feiern.
Jackson gab der Küche die Anweisung, dass sie für Juliana immer Früchte bereithalten sollten.
Natürlich stellten sie keine Frage, denn dies war ein Befehl des Königs.
Abends gingen Juliana und Jackson Hand in Hand in den Speisesaal.
Bevor sie sich setzten, machte Jackson eine Ankündigung.
"Liebes Rudel, heute ist einer meiner schönsten Tage. Ich sitze nicht nur mit meinem treuen Rudel hier und weiß, dass alle gesund und munter sind.
Sondern, heute hat mich eine weitere wunderbare Nachricht erreicht.", Jackson nahm Julianas Hand und gab ihr einen Kuss auf die Handoberfläche.
"Eure Königin und ich erwarten bald einen Erben", mit diesem Satz beendete Jackson seine Ansprache.
Alle jubelten und sprangen auf.
Sie riefen ihnen Glückwünsche entgegen und alle freuten sich auf den oder die zukünftigen Thronfolger.
Jackson war stolz auf sein Rudel, dass ihn immer so den Rücken stärkte.
Deswegen hatte er sich auch entschlossen mit seinem Rudel nach Amerika zu ziehen, damit alle in Sicherheit leben konnten.
Und jetzt würde das Königspaar noch Eltern werden, glücklicher hätte Jackson gar nicht sein können.
Das Abendessen verlief gut. Alle waren glücklich über diese Neuigkeit und freuten sich auf den Nachwuchs.
Juliana wusste, dass sie bald viel Kraft brauchen würde, um die Schwangerschaft und Geburt zu überstehen.
Denn sie war zur Hälfte ein Werwolf, aber das wusste natürlich keiner.
Wenn Werwölfe von Lykanern ein Kind austragen, endete das meistens mit dem Tod. Aber Juliana war auch zur Hälfte Lykaner. Deswegen hatte sie gute Hoffnungen, dass sie das schaffen würde.
Aber erst die Zukunft würde es zeigen.
Nach dem Abendessen gingen sie und Jackson auf ihr Zimmer.
Jackson brachte sie ins Badezimmer und ließ ihr ein Bad ein.
"Du brauchst jetzt Ruhe und musst dich entspannen", sagte er.
Juliana liebt es zu baden, deswegen beschwert sie sich auch nicht.
