Die Wasserfrauenthematik in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine" und Ingeborg Bachmanns "Undine geht" - Felicia Börner - E-Book

Die Wasserfrauenthematik in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine" und Ingeborg Bachmanns "Undine geht" E-Book

Felicia Börner

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12,99 €

  • Herausgeber: GRIN Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2021
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll untersucht werden, wie Undine, der weibliche Wassergeist, von Fouqué und Bachmann literarisch geformt und festgehalten wird. Wie tritt Undine auf und wie ist die Zeit ihrer Entstehung in ihr zu erkennen? Nach der Einleitung folgt vorbereitend eine Vorstellung der Undinengeschichten von Egenolf von Staufenberg und Paracelsus, denn sie bilden ein Fundament für Fouqués Ausarbeitung. Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Untersuchung der beiden eigentlichen Primärtexte. Undine wird unter Beachtung der groben Zweiteilung der Erzählung zuerst im Hinblick auf den Naturzustand untersucht und anschließend im Hinblick auf den Zustand nach der erfolgten Beseelung. Da sich Fouqués Erzählung mit Berücksichtigung der romantischen Naturphilosophie ungleich einfacher und in der Forschungsliteratur auch zahlreich interpretierter aufschlüsseln lässt, soll das Gewicht des Hauptteils auf Ingeborg Bachmanns Undinengeschichte liegen. Der vergleichsweise junge Text bietet Interpretationsmöglichkeiten, die weitaus tiefer liegen. Hier stellt sich die Frage nach der Erscheinung der neueren Undine. Wie schafft es Bachmann, diese uralte Figur wieder aufzugreifen und sie in eine vergleichsweise moderne Welt zu bringen? "Undine geht" wird dafür unter den ersten beiden Punkten im Hinblick auf die Position als Liebende und Geliebte und die Funktion des Grenzgangs untersucht. Die letzten beiden Punkte fokussieren weniger einen analytischen, sondern mehr einen interpretatorischen Ansatz, der Ingeborg Bachmanns Beschäftigung mit der Sprach- und Existenzialphilosophie und den persönlichen und zeitlichen Hintergrund inkludiert. Abschließend werden die gewonnen Erkenntnisse in einem Fazit zusammengefasst und resümiert.

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