Die weiße Mafia - Frank Wittig - E-Book

Die weiße Mafia E-Book

Frank Wittig

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Beschreibung

In unserem Gesundheitssystem herrschen mafiöse Verhältnisse. Um den Profit der Ärzte und der Gesundheitsindustrie zu sichern, werden überflüssige Operationen durchgeführt und Medikamente verschrieben, die mehr schaden als nutzen. Gesunde werden zu Kranken erklärt, weil Laborwerte willkürlich festgelegten Normen nicht entsprechen oder Röntgenbilder völlig unbedenkliche Abweichungen vom Ideal zeigen. Die industrienahe "medizinische Selbstverwaltung" weigert sich, auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu reagieren, und verhindert so den Fortschritt – vor allem, wenn die Wissenschaft gut etablierte Geschäftsmodelle bedroht. Der mehrfach preisgekrönte Wissenschaftsjournalist Frank Wittig recherchiert seit vielen Jahren im Medizinbetrieb und ist dort auf skandalöse Zustände und eine "weiße Mafia" aus Ärzteschaft und Industrie gestoßen, die sich gnadenlos an Gesunden und Kranken bereichert. Wittig deckt auf, wo es krankt im System, und gibt Hinweise, wie wir als Patienten beim Kontakt mit Medizinern das Risiko verringern, Opfer der weißen Mafia zu werden. Ein Buch, das anklagt, aufrüttelt und aufklärt. Denn Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung – des Systems und der eigenen Gesundheit.

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Seitenzahl: 305

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Frank Wittig

Die weiße Mafia

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen National­bibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen:

[email protected]

Originalausgabe

4. Auflage 2013

© 2013 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Umschlaggestaltung: Maria Wittek

Umschlagabbildungen: istockphoto

EBook Umsetzung: Georg Stadler, München

ISBN Print 978-3-86883-271-6

ISBN E-Book (PDF) 978-3-86413-272-8

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86413-273-5

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

www.rivaverlag.de

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Inhalt
Aus dem »Eid des Hippokrates«
Vorwort
1. Meister der Überversorgung
Der Klassiker: Orthopädie
Gynäkologen: ganz vorne mit dabei
Kampf ums Herz
2. Deutschland: El Dorado der Gesundheitsindustrie
Warum der weißen Mafia der Raubzug in Deutschland so leichtfällt
Die Fallstricke der medizinischen Selbstverwaltung
Krankenhäuser: Das Geschäft muss brummen
3. Womit die weiße Mafia sonst noch Kasse macht
Cholesterinsenker: fette Beute mit Nonsenspharmazie
Die Vitaminfalle
Schaden durch Vitamine
Der publizistische Gegenschlag der Lobby
4. Verschnaufpause
»Was hat dich eigentlich so böse gemacht?«
5. Noch mehr Überbehandlung
Risiko Zahnmedizin
Orthopädie, die Zweite
Chemotherapie: Geschäfte mit der Hoffnung
6. Das clevere Geschäft mit der Vorsorge
Grippe: die geniale Krankheit
Vorsorge? Überdiagnose!
Früherkennung von Prostatakrebs
7. Bad Pharma: tricksen, täuschen, tarnen
Menschenverachtende Datenmanipulation
Die scheuen Studien zum Grippemittel Tamiflu
8. Noch mehr Überversorgung
Bis zum bitteren Ende
18 Arztkontakte pro Jahr
9. Wem können Sie trauen, was können Sie tun?
10. Was getan werden müsste
Acht Vorschläge zur Eindämmung des medizinischen Wildwuchses
Schlussbemerkung
Dank
Anmerkungen

Aus dem »Eid des Hippokrates«

»Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde. […]

Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden. […]

In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat […]

Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.«

gewidmet

Archibald Leman Cochrane (†) und allen Medizinerinnen und Medizinern, die sich der evidenzbasierten Medizin verpflichtet fühlen

Vorwort

»Die weiße Mafia.« Sie finden, das hört sich reißerisch an? Ich finde das auch. Mafia bedeutet immerhin: organisiertes Verbrechen. Es hat definitiv etwas Ungeheuerliches, der Medizin zu unterstellen, sie sei mafiös organisiert. Und zwar gerade dort, wo es um zentrale Weichenstellungen geht: bei wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von Medikamenten beweisen sollen; bei der Einführung von Produkten oder bei der Formulierung von Leitlinien für die medizinischen Zünfte. Und das, wo kein anderer Teil unserer Gesellschaft so sehr die Flagge der Ethik vor sich herträgt wie die Medizin.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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