Die wundersame Dame im Spiegel - Karin Korth - E-Book

Die wundersame Dame im Spiegel E-Book

Karin Korth

0,0
1,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Diese Geschichte spielt im hier und jetzt. Sie handelt von Menschen wie Du und ich. Ein Spiegel reagiert sonderbar, ein schlauer Hund hilft den Menschen. Viele Bäume spielen ein Rolle und die Natur. Stärken und Schwächen, Liebe und Leid wie im Alltag eines jeden Menschen. Am Ende fragt die Autorin, entscheide war diese Geschichte wahr oder nur ein Traum.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 26

Veröffentlichungsjahr: 2019

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Die wundersame Dame im Spiegel

Titel Seite

Ein Vorwort von Katharina Koop:

Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist das Schönste hier in unserem Land.

Da antwortete der Spiegel: Alle Menschen und Tiere sind zwar wunderschön, aber ihr, liebe Bäume, seid auf Erden das Schönste hier. Die Natur, die soll den Menschen sagen, ihr seid zu Gast hier nur auf Erden. Die Natur muss ewig leben! Drum achtet drauf Euer Leben lang, dann ist mir für die Zukunft unserer Erde nicht mehr bang!

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

Alle Bäume haben ein Gesicht, nur man sieht es leider nicht!

Ein Baum ohne Wurzeln ist wie ein Mensch ohne Familie.

Bäume sind Wunder der Natur!

Die wundersame Dame im Spiegel

Eine etwas andere Hundegeschichte.

Meine Geschichte begann vor langer, langer Zeit damals lebte ich noch allein in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein. Ich nenne sie einmal Wiesenfeld. Meine Eltern kamen schon früh bei einem Autounfall ums Leben und Verwandte hatte ich keine, so kam ich mir manchmal vor, wie ein Baum ohne Wurzeln. Abends nach meiner Arbeit im Reisebüro fuhr ich meistens gleich nach Hause und machte es mir gemütlich. Männer hatten zu damaliger Zeit keinen Platz in meinem Kopf, ich war gerne allein. Ich wohnte mitten im Wald und wenn ich aus dem Fenster schaute, sah ich die Vögel, die sich in den Bäumen vergnügten und die Eichhörnchen, die von Ast zu Ast sprangen. Zur Elbe hatte ich es nicht weit und so war ich oft dort, um mir die Enten, die Möwen und auch die Schiffe anzusehen. Manchmal, an besonderen Tagen, fuhr ein alter Zug gezogen von einer uralten Dampflok direkt an meinem Fenster vorbei. Das Tuten konnte man dann in der ganzen Stadt hören und der Qualm stieg grau zum Himmel empor.

Ich fühlte mich damals sehr wohl in dieser kleinen Stadt. Zum Einkaufsviertel war es auch nicht weit und so konnte ich zu Fuß zum Bummeln gehen. Es war schon ein herrliches Stück Erde, meine Heimatstadt.

Eines Tages, es war im Sommer und ich hatte Urlaub, bekam ich Lust, mir irgendetwas Schönes für meine Wohnung zu gönnen, irgendwas was mich erfreuen könnte.

So nahm ich mir die Zeit und schlenderte durch die Stadt und besuchte unsere Antiquitätenläden, denn da fand ich bisher immer die schönsten Sachen. Aber dieses mal gefiel mir wirklich gar nichts. So ging ich nach Hause schnappte mir meinen lieben alten VW und fuhr auf die Dörfer, um da zu schauen.

Vielleicht fand ich ja da etwas wirklich Schönes und so eine Tour auf die Dörfer war immer ein Erlebnis.

Ich fuhr vorbei an grünen Wiesen, wo der rote Mohn leuchtete und auf Hoppelstrassen, die mit herrlichen Eichen eine Allee bildeten. Als ich um eine Kurve fuhr, war plötzlich die Strasse zu Ende und ich landete auf einem sehr alten Bauernhof.

Er wirkte ziemlich verlassen und ich sah keine Menschen und keine Tiere. Nur der Wind zerrte an den kaputten Läden der alten Fenster. Das gab einen gespenstischen Klang.