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Wie auch in den anderen Jahren gibt es dieses Jahr ebenfalls wieder ein paar weihnachtliche Erotikgeschichten. Die Protagonisten sind teilweise schon bekannt. Maja und Andre haben dieses Jahr das Glück, alleine zu sein. Dann gibt es noch eine lesbische und eine schwule Geschichte. Ich wünsche all meinen Lesern und den anderen Autoren ein frohes Fest ...
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Die Zicke:Die Zicke:
Reloaded
Band 6
© by Andre Le Bierre
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© 2026 by Andre Le Bierre
Printed in Germany
1
Die Zicke ist eine Geschichte über das sexu-elle Verlangen zwischen zwei Stiefgeschwis-tern. In der Zeit der Patchworkfamilien ein nicht ganz so uninteressantes Thema. Sexu-elles Verlangen und Verführung geben sich hier die Hand.
Wie auch in den anderen Jahren gibt es die-ses Jahr ebenfalls wieder ein paar weih-nachtliche Erotikgeschichten. Die Protago-nisten sind teilweise schon bekannt. Maja und Andre haben dieses Jahr das Glück, al-leine zu sein. Dann gibt es noch eine lesbi-sche und eine schwule Geschichte. Ich wün-sche all meinen Lesern und den anderen Au-toren ein frohes Fest ...
Andre Le Bierre
2
Es war Heiligabend. Mama und Papa waren eingeladen und Andre und ich verbrachten den heiligen Abend zu Hause. Wir hatten den Baum geschmückt und in diesem Jahr ganz unüblich mal mit einer elektrischen Lichterkette versehen. Dafür hatten wir einen großen Adventskranz. Unsere Eltern waren schlichtweg einfach bei Bekannten zum gemütlichen Abend eingeladen. Dennoch gab es natürlich das alljährliche Weihnachtsessen. Mit Butter beschmierte Brötchen und warme Würstchen. Das Weihnachtsessen in Form von Rouladen, Rotkohl und Kroketten hatte ich mir gewünscht, aber das sollte es erst an den Weihnachtstagen geben.
Außerdem waren Andre und ich natürlich keine kleinen Kinder mehr. Wir hätten genauso gut Heiligabend mit Freunden verbringen können. Allerdings saßen alle Freunde mit ihren Familien zusammen an dem Tag. Weihnachten war doch im Laufe der Jahre ziemlich uninteressant geworden. Damals hatten wir noch Gedichte aufgesagt und es kam ein Verwandter als Weihnachtsmann verkleidet. Es war fast überall zum Konsumfest des Jahres geworden. Für mich waren es eben besinnliche ruhige Tage, um nachzudenken und auszuruhen.
3
Man konnte sich kitschige Filme im Fernsehen ansehen und mittlerweile erfüllten sich auch die paar Geschenkwünsche, die man noch hatte ...
Andre wünschte sich die sechs kleinen Bände von Steven Kings „The Green Mile", einen neuen Discman und ein paar Kleinigkeiten, die er zur großen Überraschung natürlich auch bekam. Ich hatte mir einen Gameboy Advance gewünscht. Eine Spielkonsole zum mit sich herumschleppen und das ganze in Farbe, das war gut, wenn man mal abschalten wollte. Dazu bekam ich neue Unterwäsche, die ich mir von Mama gewünscht hatte. Ich war eben kein kleines Mädchen mehr und brauchte dringend etwas Hübscheres, als alberne Mädchenslips. Außerdem trug ich ha auch BH´s und das kostete unter Umständen manchmal auch ein bisschen Geld.
Wir bekamen die üblichen Naschteller mit Süßigkeiten, Mandarinen und Nüssen. Irgendwie roch alles nach Weihnachten an dem Abend. Gegen sieben Uhr waren unsere Eltern dann verschwunden. Wir packten die letzten Geschenke von Oma aus und schmunzelten. Andre hatte eine Packung weiße Schießerslips in der Hand und lachte. Dann las er vor, was auf der Packung stand:
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„Feinrippunterwäsche mit Eingriff" Da musste ich auch lachen und scherzte: „Ja, wenn der mal zu groß wird, dann kannst du ihn durch den Eingriff ja etwas Luft lassen!" Doch die Retourkutsche kam prompt, als ich das Geschenk meiner besten Freundin Pammi aufmachte. Ein schwarzer Tanga mit Plüschbündchen in weiß.
Es sah fast aus, wie Schnee. Andre fand den wirklich interessant und öffnete die Flasche Caprice Sekt, den unsere Eltern für uns da gelassen hatten. Er schenkte den Sekt in die Gläser und stieß mit mir an. Der Kuss nach dem ersten Schluck auf den Mund musste einfach sein. Wir waren ja allein. Wir küssten uns, wenn man uns nicht sehen konnte. Aber auch das kam auf meine Laune drauf an. Manchmal war Andre eben ein bisschen komisch und ich hatte keinen Bock mich von ihm küssen zu lassen.
An dem Abend liefen wir wenigstens keine Gefahr gesehen zu werden. Wir waren ja allein. Aber es war ebenso ruhig zu Hause. Die Flasche Sekt war halb leer und ich fragte Andre, was wir noch machen könnten, um uns die lange Weile zu vertreiben. Letztendlich saßen wir dicht nebeneinander auf dem Sofa und schauten uns im Fernsehen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" an.
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Die Aschenputtelverfilmung gefiel mir am besten. Gegen Ende des Films strich Andre mir über meine dunklen langen Haare und sagte: "Okay! Ich weiß was! Was hältst du davon, wenn wir die ganzen Klamotten anprobieren, die wir bekommen haben!" Das hörte sich nach einer vernünftigen Idee an und so griffen wir uns die Geschenke und verdufteten jeder in unser Zimmer, um uns umzuziehen. Natürlich war Andre als Erster fertig und lauerte schon im Wohnzimmer.
Als ich dann bemerkte, dass er mehr Klamotten bekommen hatte als er, wusste ich natürlich, dass ich nur spärlich bekleidet ins Wohnzimmer zurückkehren würde. Andre saß dort mit seiner neuen Jeans, dem blauen T-Shirt und dem neuen Gürtel barfuß auf dem Sofa und las das Vorwort seines ersten „Green Mile"-Buches.
Er war so vertieft, dass er mich gar nicht gehört hat. Ich lehnte mich an den hellen Wohnzimmerschrank und sah ihn an. Ich trug den schicken BH, an dem sich das helle Lachsfarbene ornamentmäßig über die schwarzen Körbchen zog. Mein Minikleid in Grau ging wirklich nur, bis knapp auf die Oberschenkel. Ich hatte das Haarband aus meinen langen fast schwarzen Haaren gezogen und warf es auf sein Buch, das er gerade las.
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Erschrocken sah er zu mir und staunte. „Wow", sagte er, als er mich von oben bis unten musterte. „Du siehst aber auch nicht schlecht aus in den Klamotten!", sagte ich und fragte nach der Unterhose mit Eingriff. „Hab ich drunter!", lachte er. „Und die ist voll weich! Was ist mit deinem Fummel?", wollte er wissen.
Ich legte die Hände an meine Brust und Andre starrte auf eine rot lackierten Fingernägel. „Der BH sitzt perfekt!", sagte ich. Das war eigentlich überflüssig, weil man das deutlich sah. Ein leichter Push-Effekt hob meine sonst feste Körbchengröße B noch etwas an. „Und der nette Slip?", wollte Andre wissen. Ich krallte meine Finger in den Saum meines Minikleides und zog es gerade mal so hoch, dass Andre das knappe schwarze Spitzenteil eben sehen konnte.
Ich bedeckte das interessante Stück wieder mit dem grauen Minikleid und lockte ihn mit meinem Finger zu mir. „Komm! Ich bekomme doch noch einen Kuss oder nicht?", fragte ich. Andre legte sein Buch aufs Sofa und kam zu mir. Er baute sich vor mir auf und gab mir einen Kuss auf den Mund. Dabei drückte er ich an den Wohnzimmerschrank. Ich winkelte das linke Bein an, um mich mit dem Fuß an der unteren Schranktür abzustützen.
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Andre gab alles. Unsere Lippen rutschten übereinander und letztendlich öffneten sich unsere Münder und wir küssten uns mit Zunge. Das machte mich total an. Sein Body, der sich gegen mich presste versprach etwas Hartes in der Hose.
Na ja, bei dem Ausblick, den er hatte, war das kein Wunder. Er fasste an meinen Oberschenkel und küsste mich noch mal innig. Ich fasste ab seine Hüfte. Das blaue Shirt fühlte sich noch so neu an. Andre streichelte meine Wange und holte sich einen weiteren Kuss. Mit der anderen Hand zog er mein Minikleid über die Schulter, dann auch auf der anderen Seite. Nun konnte er meinen BH von ganz nah betrachten.
„Sieht absolut geil aus!", hauchte er mir ins Gesicht und setzte einen Kuss zwischen meine Brüste ins Dekolleté. Das ließ mich sofort träumen. Schneller, al ich den BH anzog, hatte Andre ihn schon geöffnet und zog ihn mir wieder aus, um sanfte Küsse auf meine Brust zu setzen.
„Ich sagte einen Gutenachtkuß, nicht 100!", zischte ich, wusste aber auch, dass ich es nicht hätte anders haben wollen. Dann leckte er an meinen Brustwarzen und ich war gerade am schmelzen.
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Ich zog seine Hände weg und Andre fiel auf die Knie, weil er sich nicht mehr halten konnte. „Halt! Nicht so schnell!", japste ich. Er sah zu mir auf. „Ich will schließlich auch etwas sehen!"sagte ich. Der neue BH lag derweil schon auf dem Boden und mein Kleid rutschte an meinem Body herunter über die Beine, ebenfalls auch auf den Boden. Ich zog Andres neues Shirt aus und warf es auf meinen BH.
