DIGITAL À LA CARTE! - Marija Grossmann - E-Book

DIGITAL À LA CARTE! E-Book

Marija Grossmann

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Beschreibung

Warum scheinen wir heutzutage aufgehört zu haben, unseren Gästen zuzuhören, ihre Emotionen zu lesen und individuelle Erlebnisse zu schaffen? Hat die Digitalisierung uns weniger gastfreundlich gemacht, oder vielleicht sogar das Gegenteil bewirkt? Verstehen wir unsere Gäste und ihre Bedürfnisse durch den Einsatz digitaler Werkzeuge heute vielleicht sogar besser als je zuvor?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2023

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DIGITAL A LA CARTE!

 

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MARIJA GROSSMANN

 

Impressum

Erste Auflage

Juli 2023

 

Texte: © Copyright by Marija Grossmann

Umschlaggestaltung: ©Copyright by Marija Grossmann

Lektor: Karl-Heinz Smuda

 

Verlag:

Marija Grossmann

Sellenbüren 59b

8143 Stallikon

Schweiz

[email protected]

 

An Luka, Leo & Kaja

Inhaltsverzeichnis

Entrées

Eine Zeitreise durch die 90er - Jahre

Gastfreundschaft im digitalen Zeitalter

Die Grundlagen des 360-Grad-Marketings

Plats principaux

SEO & Content Marketing

Social Media, Bewertungen und Online-Präsenz

Personalisierung durch CRM

E-Mail-Marketing - Kreativ, Inspirierend und Umsatzgenerierend

Paid Advertising

Desserts

Emerging Technologies in der Hotellerie

Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility im Marketing

Die Zukunft des 360-Grad-Marketings

Entrées

*****

Eine Zeitreise durch die 90er-Jahre

Gastfreundschaft im digitalen Zeitalter

Grundlagen des 360-Grad-Marketings

Eine Zeitreise durch die 90er - Jahre

Oh, Leute, ich liebe die 90er! Ich denke nicht nur an die legendären Boy- und Grunge-Bands. Das war eine schöne Zeit ohne Facebook, ohne Instagram-Storys, ohne den Schwall einer halben Milliarde Tweets täglich. Tauchen wir mit guten Gefühlen in die 90er-Jahre ein, entdecken wir die Unschuld der Popkultur-Ikonen wie den Backstreet Boys oder den Rockern von Nirvana oder denken wir an eine Ära, die mit Telefonzellen an den Ecken ruhig wirkte.

Denken Sie daran, wie die Welt vor der digitalen Revolution besonders in der Hotellerie aussah. Im Gegensatz zu den blitzschnellen Kommunikations-methoden von heute, haben wir uns auf Methoden verlassen, die sich über Jahre oder Jahrzehnte hinweg bewährt hatten. Jedes Hotel, ob gross oder klein, vertraute zum Beispiel auf den guten alten Werbeflyer, auf das bedruckte Stück Papier, das mit der Hoffnung an potenzielle Kunden verteilt wurde, um deren Interesse zu finden.

Das war eine Zeit, in der Werbung in Zeitungen und Magazinen auffiel und das Fernsehmarketing sogar mit Werbepausen in spannenden Programmen gerade erst Fahrt aufgenommen hatte. Auch die Mund-zu-Mund-Propaganda gehörte zum Alltag. Ein zufriedener Kunde würde seine positiven Erfahrungen mit seinen Freunden und seiner Familie teilen, und dadurch erhielten wir kostenlose Werbung. Wir setzten auf die persönliche Bindung, auf gewinnende Gespräche und den guten Eindruck. Dazu gab es das Radio frisch mit kurzen Spots, die dazu verleiten sollten, uns anzurufen, um Zimmer zu buchen.

Die Jahrtausendwende brachte nicht nur die Angst vor dem Zusammenbruch aller Computersysteme mit sich, sondern auch die Vorfreude auf viele Möglichkeiten der digitalen Welt. Ein neues Zeitalter stand bevor, und wir ahnten schon, dass nichts mehr so sein würde, wie es gewesen war. Als wir mit Unsicherheit im „Y2K“-Jahres standen, ahnten wir nicht einmal im Ansatz, wie sehr die digitale Revolution auch die Hotellerie verändern würde.

Aber lasst uns noch mit Erinnerungen an die 90er-Jahre schwelgen. Selbst wurde ich an einem goldenen Oktobertag im Jahr 1990 geboren.

Man musste viel Geduld haben, um an Informationen zu kommen. Das Neueste gab es abends im Fernsehen oder am nächsten Tag gedruckt in der Zeitung. Bricht heute eine Brücke in Washington, New York oder Genua zusammen, wissen wir es übers Internet schon nach ein paar Minuten. Opfer oder Zeugen berichten sofort, dann folgen die Journalisten mit ihren Fakten und Zusammenfassungen. Was uns interessiert, sortieren wir mittlerweile selbst.

Die Internetverbindung war so langsam, dass man eine Tasse Kaffee trinken konnte, während aufs Hochladen einer einzigen Webseite gewartet haben. Allerdings gab es noch nicht viele.

Wenn wir in der Hotellerie wissen wollten, was unsere Gäste von uns hielten, haben wir sie direkt gefragt. Es gab keine Bewertungsportale. Nein, wir mussten persönlich auf sie zugehen, mit ihnen sprechen, ihre Reaktionen erfassen und Emotionen verstehen. Wir bauten Beziehungen auf.

Die Erstellung einer Werbekampagne erforderte ein hohes Mass an Kreativität und Geschick. Das ist heute immer noch so, aber mit anderen Mitteln und auf anderen Wegen. Auch wir mussten den perfekten Slogan, das perfekte Bild und den perfekten Ort für unsere Anzeigen finden. Wir wollten, dass sich die Leute an uns zu erinnern. Das war damals weitaus schwieriger, weil heute Google Millisekunden schnell hilft, ein passendes Hotel zu finden. Erst nachdem unsere Kampagne erfolgreich gewesen war, wussten wir einst, dass wir es geschafft hatten. Rund 30 Jahre später lesen wir das aus Klicks heraus. Das war eine Zeit, in der wir uns auf das konzentrieren konnten, was in der Hotellerie wirklich zählt.

Die 90er Jahre sind vorüber. Sie haben uns wichtige Lektionen gelehrt, uns darin bestätigt, dass persönliche Interaktionen wertvoll sind, dass wir uns weiter entwickeln und anpassen müssen.

---ENDE DER LESEPROBE---