Don't cry. Eat it! - Bessler Dennis - E-Book

Don't cry. Eat it! E-Book

Bessler Dennis

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Beschreibung

Was spricht für den Verzehr von Insekten? In Asien, Afrika und Lateinamerika gehören Insekten inzwischen wie selbstverständlich zum täglichen Speiseplan. Ob Käfer, Libellen oder Ameisen – insbesondere in Zeiten, zu denen Fisch und Fleisch nicht oder nur in geringen Mengen erhältlich sind, landen die kleinen Krabbeltiere regelmäßig auf dem Teller. Bei den meisten Europäern löst das Ekel und Unverständnis aus – dabei gibt es viele Gründe, die für den Verzehr von Insekten sprechen. Insekten essen ist gesund Auf der Erde gibt es mehr als eine Million bisher entdeckter Insektenarten, von denen rund 2000 essbar sind. Sie sind nicht nur sehr reich an Proteinen, sondern enthalten auch ein ganz spezielles Eiweiß, das den Blutdruck senkt und somit das Risiko für Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, reduziert. Darüber hinaus enthalten Insekten viele ungesättigte Fettsäuren sowie jede Menge Vitamine und Mineralien. Sie werden in Regionen gezüchtet, in denen – bisher zumindest – keine Pestizide benutzt werden. Außerdem sind sie dem Menschen so unähnlich, dass eine Übertragung von Krankheiten nahezu ausgeschlossen ist. Lebensmittelskandale und Seuchen – zum Beispiel die Vogelgrippe und die Schweinepest – sind in der Fleischindustrie hingegen fast schon an der Tagesordnung.

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Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Über uns

Dennis Besseler der Kölner Abenteurer und Journalist hat sich mit seinem Geschäftspartner Michael Iselt etwas Verrücktes einfallen lassen: Essbare Insekten für den menschlichen Verzehr.

Mehlwürmer, Heuschrecken und Grillen aus kontrollierter Zucht gibt es schmackhaft herzhaft gewürzt. Wer es lieber süß mag, kann einen der handgemachten Lutscher mit Insekten-Einlage beziehen.

Garnelen, Hummer und Krebse. Jeder Koch, ob Profi oder Amateur, kennt entsprechende Rezepte. Aber sollen wir Insekten auch genauso zubereiten? Sicher sind hier einige Unterschiede zu beachten und die kann jeder lernen.

Wenn Ihnen die Anregungen in diesem Buch nicht genügen, so besuchen Sie uns in einem Kochkurs.

Schauen Sie auch gerne mal im Internet auf www.insektenlutscher.eu vorbei.

Anerzogener Ekel

Warum essen Europäer keine Insekten? Die Ursache sehe ich in der Erziehung. Wenn ein Kind einen Wurm essen möchte, wird schnell von den Eltern gesagt, dass dieser „Pfui“ ist. Das Kind merkt sich diese Anmerkungen und wird im Wege des Lernprozesses den Wurm nächstes Mal nicht mehr versuchen zu essen oder anzufassen. Viel mehr wird es dann eher auf den Wurm zeigen und „Pfui“ sagen.

Schade, denn Insekten sind hervorragende Eiweißquellen. Grillen bestehen zu 12,9 Prozent aus Eiweiß, zu 8,6 Prozent aus Fett sowie zu 5,1 Prozent aus Kohlenhydraten. Außerdem enthalten sie 75,8 Milligramm Calcium und 9,5 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Im Vergleich zu Hackfleisch (22,5 Gramm Eiweiß und 14 Gramm Fett, keine Kohlenhydrate, nur 18 Milligramm Calcium und 2,4 Milligramm Eisen) stehen Insekten also sehr gut da!

Ein Besuch in England

In der Trendmetropole London ist man schon ein wenig weiter als in Deutschland, hier gibt es schon einige Restaurants, die bereits seit längerer Zeit Insekten servieren.