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Jeder Mensch ist einzigartig. Oft vergessen wir das. Manchmal zweifeln wir sogar an uns. Dieses Buch soll dich daran erinnern! Erlebe, was passiert, wenn du deinen eigenen Wert erkennst. Du wirst sehen, wie sich deine Einstellung zu dir selbst und zu deinen Mitmenschen positiv wandelt. Dein Leben wird sich verändern, wenn du dir deiner selbst bewusst wirst. Dieses Buch ist für DICH oder für deine Freunde, für waschechte Alltagshelden, für deine Traumfrau oder für deinen tapferen Ritter bestimmt. Heute ist genau der richtige Tag, um zu dir selbst oder zu einem besonderen Menschen zu sagen: DU BIST UMWERFEND!
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Du bist umwerfend, Sandra Tissot
© 2025 dielus edition, Bosestraße 5, 04109 Leipzig, [email protected], Impressum siehe auch: www.dielus.com Alle Rechte vorbehalten.
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Umschlagabbildungen und Bildnachweise Innenteil:
©iStock.com/Nataly-Nete, ©iStock.com/drbimages
Lektorat:
Maren Klingelhöfer
www.maren-klingelhoefer.de
ISBN:
9783819408632
Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet abrufbar über https://portal.dnb.de.
Vorwort
1 Nüchterne Bestandsaufnahme
1.1 Spiegelbild – warum es beim Blick in den Spiegel immer etwas zu meckern gibt
1.2 Erster Eindruck – wichtig, aber oft überbewertet
1.3 Feedback – warum Komplimentemachen nicht leicht ist
1.4 Fazit
2 Geschönte Außendarstellung
2.1 Attraktivität – wie Kleidung die Persönlichkeit unterstreichen kann
2.2 Showhasen – alles nur schöner Schein?
2.3 Authentizität – wie echt bist du?
2.4 Fazit
3 Vielschichtige Innenwelt
3.1 Gedankenwelt – warum Neuordnung guttut
3.2 Schutzmauer – warum du die Tür zur Außenwelt nicht zuschlagen solltest
3.3 Wahrnehmung – die eigene Kurzsichtigkeit erkennen
3.4 Fazit
4 Gute Gesellschaft
4.1 Freunde – Everybody’s Darling oder Nerd?
4.2 Widersacher – jage nichts, was du nicht töten kannst
4.3 Abgrenzung – warum „Nein“ das effektivste Wort überhaupt ist
4.4 Fazit
5 Echte Entspannung
5.1 Perfektion – warum sie absoluter Irrsinn ist
5.2 Innehalten – warum Stress die Synapsen lahmlegt
5.3 Relaxen – es gibt nichts Gutes, außer man tut es
5.4 Fazit
6 Magische Strahlkraft
6.1 Sinnfrage – warum die Frage nach dem Sinn des Lebens sinnlos ist
6.2 Passion – warum mit echtem Herzblut alles gelingt
6.3 Bühne frei – du bist umwerfend und du weißt, warum
Literatur
VORWORT
Hat dir heute schon jemand gesagt, wie umwerfend du bist? Jetzt lach nicht, im Ernst – nein?
Dann ist es aber an der Zeit:
Du bist umwerfend!
Du bist umwerfend, so wie du gerade mit diesem Buch in der Hand, hier und jetzt, einfach „bist“, amüsiert und mit einer kleinen Portion Skepsis deine Mundwinkel nach oben ziehst und dich fragst, wann dir das zuletzt jemand gesagt hat. Ist dir bewusst, dass wir Menschen in unserem oft hektischen Alltag ganz verlernt haben, uns selbst, unsere Liebsten oder auch eine(n) vollkommen Fremde(n) einfach einmal umwerfend zu finden? So wie du dir insgeheim vielleicht wünschst, dass dir das einfach einmal jemand sagt. Weil wir gerade beim Thema sind … Wann hast du eigentlich zuletzt einem anderen Menschen gesagt, dass er umwerfend ist? Noch nie?
Du warst doch sicher schon verliebt? Oder verzaubert von einem atemberaubenden Augenblick? Hand aufs Herz, wie oft hast du diesen Satz schon gedacht, aber niemals gewagt, ihn laut auszusprechen? Die Beweggründe sind vielseitig: Verlegenheit, Scham, Unsicherheit, Schüchternheit, Selbstzweifel, aber auch Missgunst und Neid können eine Rolle spielen. Was auch immer dich bisher daran gehindert hat – es ist an der Zeit! Ganz gleich, ob du diese magischen drei Worte
zu dir selbst,
zu einem lieben Menschen aus einem besonderen Anlass oder
einfach nur einmal so sagen möchtest,
eines ist sicher:
Es wird deine Einstellung zu dir selbst und zu deinen Mitmenschen positiv verändern.
Warum? Weil diese drei Worte pure Lebensfreude erzeugen, bei dir selbst und auch bei anderen Menschen. Sie bedeuten geteiltes Glück für den, der sie ausspricht, und den, der sie empfängt. Sie bedeuten aber auch neue Energie und Kraft, wenn du sie einfach einmal zu dir selbst sagst.
Dieses Buch zeigt dir, was die drei Worte „Du bist umwerfend“ mit dir und anderen machen. Es geht dabei nicht nur um diese drei Worte, sondern um das tiefe Verständnis dafür, wie sich dein Leben verändert, wenn du dir deiner selbst bewusst wirst.
Herzliche Grüße
Deine Sandra Tissot
1 Nüchterne Bestandsaufnahme
„Der größte Gegner ist das Bild, das man von sich selbst im Kopf hat.“
(Unbekannt)
Wer bist du eigentlich? – Das nette Abziehbild einer adretten Frau oder eines erfolgreichen Mannes, das andere gern in dir sehen wollen? Oder ein Mensch mit Ecken und Kanten, der beim kritischen Blick auf sich selbst immer etwas zu meckern findet? Wahrscheinlich, in Abhängigkeit deiner jeweiligen Tagesform und den Personen, von denen du umgeben bist, jemand, der sich auf der Skala zwischen „zauberhaftem Fabelwesen“ und „Fürst der Finsternis“ bewegt.
Sei dir gewiss, in den seltensten Fällen bist du ganz du selbst. Das liegt allein schon darin begründet, dass jeder um dich herum ein subjektives Bild von dir im Kopf mit sich herumträgt. Für den einen bist du vielleicht die sorgende Ehefrau oder der liebevolle Familienvater, ein anderer sieht in dir die fliegende „Helikopter-Mum“ oder den egozentrischen Chef. Der Nächste hält dich für die kühle Unnahbare oder den begehrenswerten Lover. Zu den vielen unzähligen kleinen Puzzleteilen der subjektiven Wahrnehmungen, die dich von außen prägen, kommt das Bild hinzu, das du selbst von dir im Kopf hast. Das Selbstbild ist übrigens dein größter Gegner, denn es trägt maßgeblich zu deiner Vorstellung bei, was andere über dich denken oder wie sie dich sehen könnten. Der Kern der Frage „Wer bist du?“ liegt also in deinem Selbstwert. Lass uns deshalb vor unserer konkreten Bestandsaufnahme noch einen kurzen Abstecher zum Thema Selbstwert machen. Jupp zugegeben, das klingt jetzt erst mal nach einem öden Selbstfindungsseminar, nach dem du am Ende genauso schlau bist wie vorher. Wir gehen es aber kurz und knackig an, okay?
Also lass folgende Frage kurz auf dich wirken:
Was verstehst du unter Selbstwert?
Wahrscheinlich hast du dir in deinem oft stressigen Alltag bisher eher wenig Zeit genommen, dir darüber den Kopf zu zerbrechen. Du hast höchstwahrscheinlich deinen Selbstwert mit Themen wie Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen gleichsetzt. Dir fällt deswegen gerade erst auf, dass es gar nicht so leicht ist, ad hoc zu sagen, was Selbstwert eigentlich bedeutet. Dann hilft dir ein kleiner Blick in ein Psychologie-Lexikon gleich auf die Sprünge:
Selbstwert: die eigene, individuelle Bewertung des Selbst (Selbstkonzept) und damit eine grundlegende Einstellung gegenüber der eigenen Person.
(vgl. Jünemann: „Selbstwert und Selbstvertrauen“ und Wirtz: Definition „Selbstwert“)
Irgendwie selbsterklärend, oder? Du ahnst es schon. Passend dazu gibt es natürlich auch eine ganze Armada an unterschiedlichsten psychologischen Modellen, die nicht nur beschreiben, worauf der eigene Selbstwert basiert, sondern auch, wie er gestärkt werden kann. Falls du jetzt Lust auf Literatur bekommen hast: Schnell fündig wirst du u. a. bei den „Sechs Säulen des Selbstwertgefühls“ von Nathaniel Branden oder dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck (nach dem der Selbstwert stark von unseren eigenen Denkprozessen beeinflusst wird) sowie der Betrachtung des Selbstwerts als ein Indikator für die soziale Integration nach Mark R. Leary.
Okay verstanden, du hast jetzt gerade keine Muße, die theoretischen Modelle im Detail aufzuarbeiten? Musst du auch gar nicht, denn hier bekommst du gleich ein paar wertvolle Anhaltspunkte, wie du deinen Selbstwert stärken und dir ganz nebenbei eine umwerfende Aura verleihen kannst:
Werde dir deiner selbst bewusst. Du bekommst dafür sechs Inspirationen an die Hand. Sie werden dir am Ende eines jeden Kapitels wieder über den Weg laufen, und du kannst deine eigene „Selbstwert-Laufbahn“ mit ihrer Hilfe angehen. Behalte die folgenden sechs Inspirationen einfach im Hinterkopf.
1. Nimm das Leben bewusst wahr!
2. Nimm dich selbst an!
3. Achte auf deine Gedanken!
4. Gönne dir den Luxus einer eigenen Meinung!
5. Übernimm die volle Eigenverantwortung!
6. Lebe deine umwerfende Persönlichkeit!
Lass uns mit der nüchternen Bestandsaufnahme beginnen und dich näher anschauen. Stell dir folgende Situation vor: Wir beide begegnen uns das erste Mal und sitzen uns in einem Café gegenüber. Wir sehen uns überraschend, und du hattest vorher wenig Zeit, dich um dein Äußeres zu kümmern. Es hat also wahrscheinlich nur für eine Jeans und ein schlichtes Shirt gereicht. Du bist eine Frau? Dann war heute Morgen keine Zeit für Make-up und Haarewaschen. Du bist ein Mann? Ja, die schlichte Kleidung betont heute auch den kleinen Bauch und ein wenig Hüftgold.
Was würde ich sehen und welchen Eindruck würde ich innerhalb der ersten Sekunden von dir bekommen?
Jetzt denkst du sicher, das kommt ganz darauf an, wie ich dich im Verlaufe unseres Gesprächs sehen möchte und worauf ich Wert lege. Fakt ist aber:
Unser Gehirn braucht nur eine Zehntelsekunde, um ein Urteil über einen Unbekannten zu fällen.
Übrigens hat auch dein Gehirn in dieser winzigen Zeitspanne bereits ein Urteil über mich gefällt – und das, obwohl wir uns noch nie zuvor begegnet sind. Dabei geht es weniger um subjektive Schönheit. Die Jeans und das schlichte Shirt werden hier zunächst also nur am Rande wahrgenommen. Eine Studie der University of Florence zeigt, dass unsere Gehirne nach uralten Regeln der Evolution arbeiten und blitzschnell entscheiden: Freund oder Feind (vgl. Marzi: „Trust at first sight“)? Stufen wir den anderen als vertrauenswürdig und sympathisch ein oder nicht?
Dann schätzt unser Gehirn sofort den sozialen Status des anderen ein. Ist mein Gegenüber stark, dominant und kompetent? Zugegeben, diese Studienergebnisse klingen mehr nach Steinzeit und Höhlenmenschen. Wir packen natürlich keine Keulen aus, aber Vertrauenswürdigkeit und sozialer Status sind ausschlaggebend für die erste intuitive Entscheidung, ob wir uns gegenseitig irgendwie annähern sollten oder ob wir einander lieber fernbleiben.
Aber: Dem ersten Eindruck sind wir nicht hilflos ausgeliefert.
Wir entscheiden vorab selbst, wie wir wirken wollen. Du hast also tatsächlich in gewisser Weise die Wahl, ob ich dich bei unserer Zufallsbegegnung im Café umwerfend finde, und kannst das sogar positiv beeinflussen. Du lachst und glaubst mir nicht? Lies einfach mal weiter, vielleicht lässt sich dein Blickwinkel verändern. Zusätzlich hilft es dir, wenn du dir ein paar schriftliche Notizen dazu machst. Welchen ersten Eindruck möchtest du gern hinterlassen?
„Hast du dir je die Frage gestellt, ob dein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche real und du nur eine Reflexion von ihm bist?“
(Calvin in „Calvin & Hobbes“ von Bill Watterson)
Hast du gerade einen Spiegel in Reichweite? Dann stell dich davor, und schau dich einmal in voller Körpergröße an. Bitte weder das Gesicht verziehen noch gleich negative Gedanken entwickeln. Wir sind gerade mitten in unserer nüchternen Bestandsaufnahme. Du bist eine Frau? (Übrigens ist diese Passage auch für Männer äußerst lesenswert, die die Frauenwelt gern ein Stück besser verstehen möchten.) Dann findest du zwischen Scheitel und Sohle mindestens eine Stelle am Körper, die du so gar nicht an dir magst. Die Hitliste ist lang und reicht von A wie alles zu dick, B wie Brüste zu groß oder zu klein, C wie Cellulite über F wie Falten, P wie Po zu groß oder zu flach bis hin zur absoluten Verzweiflung mit Z wie Zukunftsprojekt Schönheits- OP.
Gib es zu, mindestens an einer Stelle hast du jetzt kurz gezuckt. Ich hoffe mal nicht beim Zukunftsprojekt Schönheits-OP.
Eine weltweite Umfrage des Markenherstellers Dove ergab, dass sich lediglich 4 Prozent aller Frauen selbst schön finden. Wurden die befragten Frauen von Fremden beschrieben, so waren sie nach deren Einschätzung hübscher, als sie sich selbst beurteilten. Viele Frauen haben die Vorstellung, eine graue Maus oder ein hässliches Entlein zu sein.
Dies gilt übrigens für Frauen aller Altersgruppen. Das Paradoxe daran: Zu dieser Selbsteinschätzung kommen Frauen, die eher durchschnittlich gut aussehen, ebenso wie solche, die überdurchschnittlich schön sind (vgl. Unilever: „Initiative für wahre Schönheit“).
Frauen erkennen ihre eigene Schönheit schlichtweg nicht oder viel zu selten.
Höchstwahrscheinlich bist auch du auf dem Auge, das deine eigene Schönheit zeigt, blind. Mit etwas Glück gibt es zumindest ab und an Tage, an denen dich der Blick in den Spiegel zufriedenstellt. Umwerfend schön findest du dich aber bislang wahrscheinlich nur mit mindestens drei Gläsern Rotwein im Blut oder wenn du gerade deine Brille verlegt hast. Wobei Variante 1 streng genommen bei der „nüchternen“ Bestandsaufnahme nicht zählt.
Du bist ein Mann? Dann hast du in Sachen Zufriedenheit mit deinem Äußeren die besseren Karten. Du blickst in den Spiegel und kannst wahrscheinlich drei Merkmale aufzählen, die du attraktiv findest. Studien zeigen, dass die meisten Männer nicht ganz so selbstkritisch mit ihrem Äußeren sind wie Frauen (vgl. Splendid Research, „Aussehen und Schönheitsoperationen“).
