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Du bist so nah an einem Leben gespickt mit glücklichen Gedanken und Momenten. Einem glücklichen Leben. In diesem Buch habe ich verschiedene Werkzeuge und Techniken von verschiedensten Lehren und inspirierenden Menschen zusammengefasst, welche mir zu mehr Glück, mehr positiven Gedanken und somit mehr Produktivität und Erfolg verholfen haben. Es ist so einfach! Solltest Du die eine oder andere Technik in deinen Alltag integrieren, wirst auch Du garantiert glücklicher. Dieses Buch zeigt Dir auch, wie Du möglichst schnell und mit Leichtigkeit aus den verschiedensten, mehrheitlich ungemütlichen Lebenssituationen wieder in deinen happy-state zurück gelangst, um ein selbstwirksames, produktives, erfolgreiches und glückliches Leben zu leben. Wenn wir uns und unser Wohlbefinden wieder ins Zentrum unseres Lebens stellen, wird vieles einfacher, schöner und mit Leichtigkeit gespickt - für alle. Dies wird dein Leben positiv verändern.
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Seitenzahl: 84
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Setz dir die Sauerstoffmaske zuerst auf
Spann dein Netz neu
Mach es wie die Japaner
Mach es wie die Gladiatoren
Erleben versus Wissen
Danke statt Entschuldigung
Hirnsanierung
Routinen
Und nun: Transformationsspiele
1:Die wichtigen Drei
2: Die richtige Zielsetzung
3: Eine Prise Spass, bitte!
4: Schenke ein Lächeln
5. Raus aus dem Negativ-Wirbel
6: Ein Hoch auf unseren kleinen Zeh!
7. Dankbarkeit
8: Kräftige deine Gedanken
9. Setz Dich ins Zentrum von deinem Leben!
10. Kultiviere deinen“ Geben“-Virus
11. Hinter der Ziellinie
12. So tun als ob
13 Stromausfall
Wenn wir bei einem plötzlichen Druckabfall in einem Flugzeug zuerst unserem panisch herumfuchtelnden Sitznachbarn beim Anlegen der Sauerstoffmaske behilflich sein wollen, sind wir nach ungefähr 15 Sekunden bewusstlos. In einer Stresssituation sind 15 Sekunden ziemlich kurz. Das gilt nicht nur auf 10’000 Metern Höhe, sondern auch am Boden: Wenn wir versuchen, anderen zu helfen, bevor wir auf uns selber achten, drohen Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit.
Auf unser alltägliches Leben übertragen ist mit der Sauerstoffmaske die Selbstliebe und Selbstfürsorge gemeint.
Warum müssen wir immer zuerst ganz unten aufschlagen und uns so richtig mies fühlen, bis wir endlich etwas dagegen tun? Oder besser: endlich etwas für uns tun? Warum suhlen wir uns so gern im Selbstmitleid und schieben alles vor uns her, wenn es uns schlecht geht?
Wir verharren in misslichen Lagen, weil es so einfach ist, weil wir keinen Widerstand spüren, und weil wir dieses Verhalten über Jahre eingeübt haben. Irgendwie mögen wir es, nicht entscheiden zu müssen, was als Nächstes zu tun wäre, damit es uns wieder besser ginge. Wenn wir einfach nur so daliegen und Trübsal blasen, müssen wir nicht ins Handeln kommen, uns nicht aufraffen, keine Energie aufbringen. Diese Gedankenmuster haben sich in Gewohnheiten umgewandelt und sind zur Routine geworden.
Wir können diese Muster jedoch aufbrechen und durch andere, unterstützende Muster ersetzen.
Diesen Prozess sollte man sachte, aber konsequent angehen. Und zwar mit einem ersten, einfachen Schritt um die Stagnation zu überwinden und um in Bewegung zu kommen. Wir müssen uns dafür entscheiden, uns die Sauerstoffmaske als erste aufzusetzen.
Entscheide fällen wir täglich, stündlich, minütlich. Wir entscheiden uns jeden Morgen aufs Neue, was für ein Leben wir leben und was für einen Start in den Tag wir uns geben wollen, jedoch nicht bewusst. Alles ist auf Autopilot und wir sind uns unserer Entscheidungen nicht bewusst. Jeden Morgen aufs neue.
Wir sollten uns bewusst sein: Es ist jedes Mal wenn wir am Morgen aufwachen ein neuer Morgen. Ein neuer Tag.
Es ist ein guter Morgen am Anfang eines neuen, guten Tages. Nun ist es an uns, was wir damit anfangen.
Deshalb: Tu Dir etwas Gutes an diesem Morgen und starte ihn mit einem positiven und dankbaren Gedanken. Starte deinen Tag ganz bewusst mit einem positiven Gedanken oder einem „das werde ich heute Gutes für mich tun“.
Ein Beispiel, wie ich mir jeden Morgen die Sauerstoffmaske aufsetze: Ich stehe vor allen anderen auf – in meinem Fall sind alle anderen meine zwei liebsten Menschen und ein Vierbeiner. Ich nehme mir Zeit für mich. Ich stehe auf mit der Entscheidung, mir etwas Gutes zu tun.
Ich meditiere. Kläre meine Gedanken. Sitze quasi auf dem Gedankenklo. Und diese Entscheidung fälle ich jeden Morgen aufs Neue. Es ist bestimmt nicht immer ein Glücksgefühl, vor allen anderen aufzustehen. Manchmal braucht es Überwindung, vor allem, wenn man neben jemandem liegt, den man liebt und noch ein bisschen kuscheln könnte.
Aber es lohnt sich, denn mit dieser Entscheidung setze ich mir jeden Morgen die Sauerstoffmaske als erste auf. Ich schaue dafür, dass es mir in erster Linie gut geht, damit ich möglichst produktiv und glücklich bin und folglich anderen mehr und besser geben kann.
Ohne gross zu überlegen oder die Lage zu überdenken, denn wir denken zu viel. Und überdenken das Gedachte nochmals, überdenken viel zu oft und kommen dabei nicht ins Handeln. Solange wir nur denken, entscheiden wir nicht und kommen auch nicht ins Handeln. Dabei ist nur eine winzig kleine Entscheidung nötig, um in Bewegung zu kommen.
Deshalb: Triff eine Entscheidung und mache den ersten Schritt.
Ein paar Werkzeuge oder Techniken können Dir dabei helfen. Zum Beispiel die Technik, die wir bereits als Kind gelernt haben: Zähle von eins auf drei – und dann los. Oder benutz die Worte „Achtung, Fertig, Los!“
Also: Du liegst frühmorgens gemütlich im warmen Bett und weisst, Du solltest eigentlich aufstehen. Du musst zur Arbeit. Und dieser Gedanke allein ist bereits ein Grund, Dich nochmals auf die andere Seite zu drehen. Du magst das nicht. Du magst nicht mal daran denken.
Jetzt zähle einfach mal von eins auf drei – und dann schwingst Du Dich aus dem Bett.
Dabei passiert Folgendes:
Während Du bewusst von eins auf drei zählst, hat dein Gehirn keine Kapazität, sich auf andere nicht produktive Gedanken oder auf die «Ich will nicht»-Stimme zu fokussieren. Du stoppst damit aktiv dein negatives Gedankenmuster, und bevor Du es merkst, bist Du doch tatsächlich schon auf den Beinen und in Bewegung.
Konsequent angewendet, wird diese Technik zur Routine. Du trainierst Dein Gehirn darauf, sich während des Zählen auf nichts Anderes zu konzentrieren und gleich bei eins ins Handeln zu kommen. Du kannst diese effektive Technik in allen möglichen Lebensbereichen anwenden – wenn Du einen Auftrag ausführen, eine Arbeit abliefern oder im Haushalt etwas erledigen musst. Übe und verinnerliche diese Technik an kleinen, nicht so aufwendigen Dingen und es wird zu deiner Routine und Du wirst es auch für grössere Vorhaben gewinnbringend für dich einsetzen können.
Es wird am Anfang Überwindung und Disziplin kosten, jedoch weniger Überwindung, als wenn Du dich nochmals hinlegen würdest und dann zehn Minuten später wieder am gleichen Punkt stehen würdest.
Dies wird Dein Leben positiv verändern.
Meine Tochter liebt es, mit unserem Hund Kunststücke einzuüben. Sie wird dabei richtig erfinderisch und – aus der Sicht unseres Hundes – manchmal ein bisschen zu einfallsreich und ambitioniert. Besonders stolz ist sie auf das Kunststück mit der Pfote und dem Leckerli.
Gusti, unser Hund, muss sich auf den Befehl «Platz» hinlegen. Dann legt sie ihm einen kleinen Leckerbissen auf die rechte Vorderpfote. Fressen darf er erst, wenn sie «En Guete» sagt. Es dauerte ziemlich lange, bis Gusti der Hund begriff, was sie mit viel Geduld, Durchhaltewillen und erzieherischem Geschick von ihm verlangte. Als es zum ersten Mal klappte, lobte sie ihn überschwänglich und platzte fast vor Stolz. Von da an wiederholten die Beiden das Kunststück mit Begeisterung und Freude, als gebe es kein Morgen mehr.
Wie funktioniert das mit den Hunden, die auf den Befehl «Gib Pfötchen!» artig gehorchen, obwohl das für ihr Verhalten absolut unnatürlich ist? Warum setzen sie sich folgsam hin, wenn man «Sitz!» sagt? Und warum beißen Hunde auf den Befehl «Attack!» einen Menschen in den Unterarm und lassen nicht mehr los, bis der Halter «Aus!» ruft? Sie werden von uns darauf konditioniert. Die Tiere machen die Erfahrung, dass sie für ein bestimmtes Verhalten belohnt werden. Hundehalter oder -trainer üben das tage-, wochen-, wenn nicht monatelang mit ihnen ein. Genau dasselbe tun wir unbewusst mit uns selber. Wir reagieren reflexartig auf bestimmte Vorkommnisse oder Reize, weil wir uns seit Jahren darauf konditioniert sind haben.
Einige Beispiele: Während meiner Schwangerschaft habe ich nur noch dicke Bäuche gesehen. Gemäß meiner Wahrnehmung waren nur noch Mütter mit Kinderwagen unterwegs und Väter mit Babys in Tragetüchern. Wenn Du Dir von ganzem Herzen ein neues rotes Auto wünschst, wird Dir auffallen, dass es unglaublich viele rote Autos auf den Straßen gibt. Schlägst Du eine Zeitung auf oder gehst auf deinem Laptop online, siehst Du vor allem die Dinge, mit denen Du Dich gerade am meisten beschäftigst. Wenn Dich die Politik nicht interessiert, wirst Du nie den Politikteil lesen. Kannst Du nichts mit Wirtschaft anfangen, sind Dir die Börsenkurse egal. Es interessiert Dich nicht, weil Du Dich nie damit auseinandergesetzt hast oder Dein Interesse dafür nie geweckt wurde.
In den Jahren unserer Kindheit und Jugend entsteht ein Grundgerüst aus Erfahrungen, Wissen und Denkmustern; die Wissenschaft nennt es «das aufsteigende retikuläre Aktivierungssystem». Du kannst es Dir wie ein Netz oder einen Filter vorstellen. Alles, worauf Du Dich fokussierst, womit Du dich beschäftigst, worüber Du oft und gerne nachdenkst und sinnierst, bleibt in diesem Netz hängen. Für Pessimisten sind es die Katastrophen in allen möglichen Weltgegenden oder die bösen Politiker und CEOs, die ihre Macht missbrauchen zu Lasten der Schwächeren. Für Optimisten sind es die sonnigen Tage und die immer wiederkehrenden Möglichkeiten und Chancen, etwas Neues zu lernen oder zu kreieren. Informationen, die wir als unnütz erachten, und ungewohnte Denkmuster fallen durch die Maschen unseres persönlichen Netzes. Hängen bleibt nur, worauf wir konditioniert sind – im Guten wie im Schlechten.
Wenn Dir als Kind öfters gesagt wurde, Du seist zu dumm für bestimmte Dinge, hast Du es mit der Zeit geglaubt und – schlimmer noch – immer öfter selber zu Dir gesagt. Alles, was diesem negativen Gefühl entspricht, bleibt seither in Deinem Netz hängen. Du wirst diese Tatsache immer wieder bestätigt bekommen, weil Du mit dem Glauben durch die Welt gehst, dass Du dies und das eh nicht schaffen wirst, weil Du zu dumm bist. Je länger Du Dich auf vermeintliche Probleme und Hindernisse fokussierst, umso gravierender und gewaltiger erscheinen sie Dir. Mit der Zeit werden sie Dich komplett aus der Bahn werfen.
Die meisten Menschen glauben, das Leben passiere ihnen. Sie seien machtlos und könnten nichts gegen all die Widerwärtigkeiten tun, die ihnen tagtäglich begegnen. Das ist grundfalsch: Wir können sehr wohl! Und zwar, indem wir das, was wir bislang gedacht und getan haben, was uns vom Glücklich- und Erfolgreich-sein abgehalten hat, einfach um 180 Grad drehen. Wenn Du vor einer Herausforderung stehst, egal welcher Art, dann fokussiere Dich auf das Ziel und nicht auf das Problem. Es ist Deine Entscheidung, und es funktioniert
