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Pornografisch, unsittlich, amoralisch und letztendlich sogar „entartet“ wurde die Kunst des Egon Schiele genannt. Lange Zeit verkannt und verunglimpft, hat der geniale, von Selbstobsession getriebene Künstler dennoch unbeirrt seine künstlerische Suche nach der Essenz der weiblichen Sexualität und nach einer neuen, ausgeglichenen Selbstwahrnehmung fortgesetzt; eine Suche, die in einer Vielzahl von Selbstporträts und Aktzeichnungen zum Ausdruck gebracht wurde. Dieser Band bemüht sich darum, die volle künstlerische Bandbreite des Künstlers zu erfassen, seine bekannten Porträts, Akte und Selbstporträts mit seinen weniger bekannten Landschafts –und Städtebildern zu kontrastieren und einen Einblick in die Seele des umstrittenen Österreichers zu bieten.
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Seitenzahl: 110
Veröffentlichungsjahr: 2012
Autoren:
EstherSelsdonundJeanetteZwingerberger
Layout:
BaselineCo.Ltd
61A-63AVoVanTanStreet
4.Etage
Distrikt3,HoChiMinhCity
Vietnam
©ConfidentialConcepts,Worldwide,USA
©ParkstonePressInternational,NewYork,USA
AlleRechtevorbehalten.
DasvorliegendeWerkdarfnicht,auchnichtinAuszügen,ohnedieGenehmigungdesInhabersderweltweitenRechtereproduziertwerden.Soweitnichtandersvermerkt,gehörtdasCopyrightderArbeitendenjeweiligenFotografen,denbetreffendenKünstlernselbstoderihrenRechtsnachfolgern.TrotzintensiverNachforschungenwaresabernichtinjedemFallmöglich,dieEigentumsrechtefestzustellen.GegebenenfallsbittenwirumBenachrichtigung.
EstherSelsdon
JeanetteZwingerberger
Sein Leben
SchielesKindheit
WienumdieJahrhundertwende
DieLieblingsschwesterGerti
Die Vaterfigur Gustav Klimt
SchielesRadikalität
SchielesModelle
ExpressiverMalprozess
SchemenhafteGeschöpfe
Erste Ausstellungen
„Neukünstler”
Wiener Kunstszene
Schieles enger Freundeskreis
Wally, die erste Lebensgefährtin
Selbstporträt als Aktbild
Schiele, der Schmerzensmensch
Faszination des Todes
Körperperspektive
Das Vampirhafte des Geschlechts
Ekel und Anziehungskraft
Im Zeitalter der pornografischen Fotoindustrie
Schieles Inhaftierung
Internationaler Künstler
Schieles sozialer Schachzug
Der bourgeoise Schiele
Schiele, ein gefeierter Künstler
Seine Werke
SONNENBLUME I
BILDNIS des Malers Anton Peschka
BILDNIS DES ARCHITEKTEN OTTO WAGNER
SITZENDER MÄDCHENAKT
SITZENDER WEIBLICHER AKT MIT ABGESPREIZTEM RECHTEN ARM (GERTRUDE SCHIELE)
KNIENDES MÄDCHEN IM ORANGE-ROTEN KLEID
TOTE MUTTER I
SCHIELE MIT DEM AKTMODELL VOR DEM SPIEGEL
WEIBLICHER AKT
MUTTER UND KIND
LIEGENDES MÄDCHEN IN DUNKELBLAUEM KLEID
BILDNIS DES VERLEGERS EDUARD KOSMACK
Der Maler Max Oppenheimer KNIESTÜCK
BILDNIS ARTHUR ROESSLER
SITZENDER MÄNNLICHER AKT (SELBSTBILDNIS)
NEUGEBORENER
DER LYRIKER (SELBSTDARSTELLUNG)
ZWEI KAUERNDE MÄDCHEN
GRUPPE VON DREI MÄDCHEN
DIE TÄNZERIN MOA
MOA
DIE TRAUMBESCHAUTE
ZWEI MÄDCHEN (LIEBESPAAR)
SITZENDES MÄDCHEN, EN FACE
HERBSTBÄUME
PROZESSION
PROPHETEN (DOPPELSELBSTBILDNIS)
AGONIE
DEN KÜNSTLER HEMMEN IST EIN VERBRECHEN, ES HEISST KEIMENDES LEBEN MORDEN!
HERBSTSONNE I (SONNENAUFGANG)
KARDINAL UND NONNE (DIE LIEBKOSUNG)
SELBSTBILDNIS MIT LAMPIONFRÜCHTEN
BILDNIS VALERIE NEUZIL („WALLY”)
BILDNIS IDA ROESSLER
HEILIGE FAMILIE
FRAU MIT SCHWARZEN STRÜMPFEN (VALERIE NEUZIL)
DOPPELBILDNIS (ZENTRALINSPEKTOR HEINRICH BENESCH UND SEIN SOHN OTTO)
SITZENDER MÄDCHENAKT, DIE ELLBOGEN AUF DAS RECHTE KNIE GESTÜTZT
BLINDE MUTTER
JUNGE MUTTER
AKT MIT GRÜNEM TURBAN
ZWEI MÄDCHEN (LIEBENDES PAAR)
BILDNIS FRIEDERIKE MARIA BEER
SELBSTPORTRÄT ALS HL. SEBASTIAN (PLAKAT)
ZWEI MÄDCHEN, IN VERSCHRÄNKTER STELLUNG LIEGEND
LIEBESAKT
KRUMAU HÄUSERBOGEN I (DIE KLEINE STADT V)
ZERFALLENDE MÜHLE (BERGMÜHLE)
TOD UND MÄDCHEN (MANN UND MÄDCHEN)
BILDNIS EINES ALTEN MANNES (JOHANN HARMS)
BILDNIS HEINRICH BENESCH
SITZENDE IN UNTERWÄSCHE RÜCKENANSICHT
UMARMUNG (LIEBESPAAR II)
SITZENDE FRAU MIT HOCHGEZOGENEM KNIE
MUTTER MIT ZWEI KINDERN III
LIEGENDER WEIBLICHER AKT
VIER BÄUME
STADTENDE, KRUMAU HÄUSERBOGEN III
BILDNIS DES MALERS PARIS VON GÜTERSLOH
DIE FREUNDE (TAFELRUNDE), KLEIN
DIE FAMILIE (KAUERNDES MENSCHENPAAR)
Biografie
Abbildungsverzeichnis
Egon Schiele, 1914.
Fotografie.
Oskar Kokoschka wertete 1964 die erste große Schiele-Ausstellung in London als „pornographisch”. Im Zeitalter der Entdeckung der abstrakten Malerei und des Verlustes des ,Sujets’ antwortete Schiele, für ihn gebe es keine Moderne, sondern nur das „Urewige”. Schieles Welt ist auf Körperporträts konzentriert, örtlich und zeitlich ungebunden. Die Selbstfindung wird zu einer rücksichtslosen Enthüllung seiner Selbst wie auch seiner Modelle. Im deutschen Künstlerlexikon von Thieme und Becker wird Schiele als „Erotomane” bewertet, weil die Kunst Schieles die Kunst der erotischen Darstellung des menschlichen Körpers ist. Dabei geht es ihm aber nicht nur um weibliche, sondern auch um die männliche Nacktheit. Seine Modelle kennzeichnet eine unglaubliche Freiheit gegenüber der eigenen Sexualität, der Selbstliebe, der Homosexualität oder voyeuristischen Haltungen sowie die gekonnte Verführung des Betrachters. Klischees und Kriterien weiblicher Schönheit wie makellose Glätte und skulpturhafte Kühle interessieren ihn nicht. Er weiß, dass der Trieb des Schauens mit den Mechanismen von Ekel und Anziehungskraft verbunden ist. Der Körper ist es, der die Kraft des Sexus und des Todes in sich birgt. Das Foto SchieleaufseinemTotenbett zeigt den Achtundzwanzigjährigen fast schlafend, der hagere Körper ist völlig abgemagert, der Kopf liegt auf seinem angewinkelten Arm; die Ähnlichkeit mit seinen Zeichnungen ist verblüffend. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr konnten die letzten Besucher mit dem an der Spanischen Grippe erkrankten Schiele nur noch über einen Spiegel, der auf der Schwelle zwischen seinem Zimmer und dem Salon aufgestellt war – in dem er sich und seine Modelle betrachtete – kommunizieren. Noch im selben Jahr 1918 hatte Schiele ein Mausoleum für sich und seine Frau entworfen. Wusste er, der sich so oft als ein „Sehender” erwiesen hatte, von seinem plötzlichen Ende? Fusioniert hier das individuelle Schicksal mit dem des Kollektiven, mit dem Untergang einer alten Weltordnung? Mit dem Ende des Habsburger Reiches?
Schieles Schaffenszeit erstreckt sich über kaum mehr als zehn Jahre, in dieser kurzen Zeitspanne schuf er ungefähr 334 Ölgemälde und 2503 Zeichnungen. Er malte Porträts und stillebenartige Landschafts- und Städtebilder. Berühmt wurde er jedoch als Zeichner. Während Sigmund Freud die verdrängten Lustprinzipien der gehobenen Wiener Gesellschaft aufdeckt, die ihre Frauen in Mieder und bauschige Kleider steckt und ihnen einzig die Rolle der künftigen Mutter zubilligt, entblößt Schiele seine Modelle. Seine Aktstudien dringen brutal in die Intimsphäre seiner Modelle ein und konfrontieren den Betrachter letztendlich mit seiner eigenen Sexualität.
Selbstbildnis mit herabgezogenem Augenlid, 1910.
Kreide, Pinsel, Aquarell und
Deckfarben auf braunem Packpapier,
44,3 x 30,5 cm.
Grafische Sammlung Albertina, Wien.
Selbstbildnis mit schwarzem Tongefäß und gespreizten Fingern, 1911.
Öl auf Leinwand, 27,5 x 34 cm.
Wien Museum, Wien.
Unter dem Zeichen der industriellen Neuzeit mit dem Lärm der rasenden Dampfmaschinen in den Fabriken und den dort arbeitenden Menschenmassen erblickt Egon Schiele im Bahnhofsgebäude von Tulln, einer niederösterreichischen Kleinstadt an der Donau, am 12. Juni 1890 das Licht der Welt. Nach den älteren Schwestern Melanie (1886-1974) und Elvira (1883-1893) ist er das dritte Kind des Bahnhofsvorstehers Adolf Eugen (1850-1905) und seiner Ehefrau Marie, geb. Soukoup (1862-1935). Die Schatten von drei männlichen Totgeburten gehen dem einzigen Jungen voraus, der in seinem dritten Lebensjahr die zehnjährige Schwester Elvira verlieren wird. Die große Kindersterblichkeit ist das Los der damaligen Zeit, ein Schicksal, das Schieles späteres Schaffen und sein Bild der Frau kennzeichnen wird. 1900 besucht er das Realgymnasium in Krems. Jedoch ist er ein schlechter Schüler, der sich die ganze Zeit in seine Zeichnungen flüchtet, die sein Vater wütend verbrennt. 1902 schickt er seinen Sohn in das Landes-, Real- und Obergymnasium nach Klosterneuburg. Der kleine Schiele hat eine schwere Kindheit, geprägt von der Krankheit des Vaters, der an der Syphilis leidet, die er sich laut der Familienchronik auf der Hochzeitsreise bei seinen Bordellbesuchen in Triest zugezogen haben soll. Seine Frau flüchtet in der Hochzeitsnacht aus dem Zimmer und die Ehe wird erst am vierten Tag vollzogen, wobei er sie ebenfalls infiziert. Verzweiflung kennzeichnet Schieles Vater, der, frühzeitig pensioniert, in seiner Dienstuniform im Zustand der geistigen Verwirrung zu Hause sitzt. Im Sommer 1904, von zunehmender Lähmung erfasst, versucht er, sich aus dem Fenster zu stürzen. Schließlich stirbt er nach schwerem Leiden am Neujahrstag 1905. Der Vater, der in einem Wahnsinnsanfall alle Eisenbahnaktien verbrannt hatte, hinterlässt Frau und Kinder mittellos. Sein Onkel Leopold Czihaczek, Oberinspektor der kaiserlichen und königlichen Nordbahn, übernimmt die Mitvormundschaft für den fünfzehnjährigen Egon, für den er die traditionelle Familienlaufbahn des Eisenbahners voraussieht. Während dieser Zeit trägt der junge Schiele die abgelegten Kleider seines Onkels und bastelt sich weiße Stehkragen aus Papier. Schiele schien sehr an seinem Vater gehangen zu haben; auch dieser hatte ein gewisses Zeichentalent gehabt, hatte Schmetterlinge und Mineralien gesammelt und war sehr naturverbunden gewesen. Jahre später schreibt Schiele seiner Schwester: „Ich habe tatsächlich einen schönen spiritistischen Fall heute erlebt, ich war wach, doch gebannt von dem Geist, der sich vor meinem Wachwerden im Traum angemeldet hat, solange er mit mir gesprochen hat, war ich starr und sprachlos.” Den Tod des Vaters nicht verkraftend, lässt Schiele diesen in Visionen wiederauferstehen. Er berichtet, sein Vater sei bei ihm gewesen und habe viel mit ihm gesprochen. Dagegen kennzeichnen Ferne und Unverständnis sein Verhältnis zur Mutter, die, in finanzieller Not lebend, von ihrem Sohn erwartet, dass er für sie aufkomme. Diese Aufgabe übernimmt später seine ältere Schwester, die dafür bei der Bahn arbeiten wird. Der von den Frauen als Kind verhätschelte Schiele hingegen beansprucht für sich: „er sei ein ewiges Kind”.
Selbstbildnis, 1912.
Bleistift, Aquarell und Gouache,
46,5 x 31,5 cm.
Privatsammlung.
Die Wahrheit wurde enthüllt, 1913.
Gouache, Aquarell und Bleistift,
48,3 x 32,1 cm.
Privatsammlung.
Selbstbildnis, 1910.
Öl und Gouache auf Leinwand,
44,3 x 30,6 cm.
Sammlung Leopold,
Leopold Museum, Wien.
Selbstbildnis nach rechts, 1907.
Öl auf Karton, 32,4 x 31,2 cm.
Privatsammlung, New York.
Wien ist die Hauptstadt der Donaumonarchie, eines Vielvölkerstaates von zwölf verschiedenen Nationen mit etwa 30 Millionen Menschen. Kaiser Franz Josef pflegt an seinem Hof die strenge spanische Hofetikette. Zum vierzigsten Regierungsjubiläum jedoch beginnt er eine großangelegte Umgestaltung der Stadt mit ihren circa 850 öffentlichen und privaten monumentalen Bauwerken und Gebäuden. Zu dieser Zeit wächst auch der Zustrom der sich an die Großstadt verkaufenden ländlichen Bevölkerung. Gleichzeitig lässt die zunehmende Industrialisierung das Proletariat in den Vorstädten entstehen, während sich die neureiche Bourgeoisie in der vornehmen Ringstraße niederlässt. In den Literatencafés konsultieren Leo Trotzki, Lenin und Hitler die ausliegenden Zeitschriften und brüten das kommende Jahrhundert aus. Wie verstaubt das künstlerische Klima in Wien war, beweist 1893 der Skandal um das Engelhard-Bild JungesnacktesMädchenuntereinemKirschbaum, das mit der Begründung zurückgewiesen wurde: „aus Rücksicht auf das vornehme Frauenpublikum, das man dieser so offenherzigen naturalistischen Studie gegenüber nicht in peinliche Verlegenheit bringen wolle”. Welche Verlogenheit, wo doch die offiziellen Ausstellungen der Aktstudien, die Pflichtübung eines jeden Künstlers, längst eine Institution waren.
Klimt gründete 1897 mit seinen Wiener Künstlerkollegen die WienerSecession, eine Abspaltung von dem offiziellen Kunstduktus, unter dem Motto: „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.” Im Gebäude der Gartenbaugesellschaft findet 1898 die erste Ausstellung statt, die sich von den üblichen Massenausstellungen von mehreren tausend Werken durch eine elitäre Auswahl von 100 bis 200 Werken unterscheidet. Die Einnahmen aus dem Besuch der rund hunderttausend Gäste finanzieren den zukünftigen Ausstellungsbau des Architekten Olbrich. Ausstellungen von Rodin, Kollwitz, Hodler, Manet, Monet, Renoir, Cézanne und van Gogh öffnen die Türen zur aktuellsten internationalen Kunstwelt. Für die Zeitschrift VerSacrum arbeiten neben bildenden Künstlern auch renommierte Schriftsteller und Musiker wie Rilke, Schnitzler, Altenberg, Schönberg und Alban Berg, die hier die Idee des Gesamtkunstwerks entwickeln, das alle künstlerischen Bereiche umschließt. Gleichzeitig fordert die Secession die Abschaffung der Unterscheidung von Hoher Kunst und Kleinkunst, Kunst für die Reichen und Kunst für die Armen, und deklariert die Kunst als Allgemeingut. Doch bleibt diese Forderung der „Jugendstil”-Generation ein Privileg der gehobenen Gesellschaft, die nach dem Ideal, die „Kunst sei ein Lebensstil”, strebten, der Baustil, Interieur, Kleidung und Schmuck umfasst.
Aktselbstbildnis, grimassierend, 1910.
Bleistift, Kohle und Deckweiß
auf Packpapier, 55,7 x 36,8 cm.
Grafische Sammlung Albertina, Wien.
Stehender männlicher Akt mit rotem Lendentuch, 1914.
Bleistift, Aquarell und Gouache,
48 x 32 cm.
Grafische Sammlung Albertina, Wien.
Schiele macht 1907 die Bekanntschaft Gustav Klimts (1862-1918), der zu seiner Vaterfigur wird und sein Leben lang das Talent des jungen Genies großzügig unterstützt. Sie tauschen Zeichnungen miteinander aus und Klimt sitzt Schiele sogar Modell. In seiner Karriere profitiert Klimt von den großen Auftragsarbeiten, wie dem 24 Meter langen, für die Fakultät geschaffenen Beethoven-Fries. Doch stößt er mit dem zentralen Motiv der Umarmung, einem nackten Paar, bei seinen Zeitgenossen auf Missverständnis. Noch vehementer wird die Kritik gegenüber Klimt bei den Zeichnungen für die gleichzeitig gegründete Zeitschrift VerSacrum, die ein Staatsanwalt beschlagnahmt, da „...die Darstellung des Nackten die Schamhaftigkeit gröblich verletze und damit öffentliches Ärgernis errege”. Klimt antwortete, er wolle sich nicht mit starrköpfigen Leuten abgeben, für ihn sei entscheidend, wem es gefällt. Hiermit meinte Klimt, der sich auf ein privates Mäzenatentum stützte, seine Klientel des Wiener Großbürgertums.
