Ein Boss zum Verlieben? - Aliana Cooper - E-Book

Ein Boss zum Verlieben? E-Book

Aliana Cooper

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Beschreibung

Ali Carter ist eine junge Frau, die glaubt alles unter Kontrolle zu haben, bis sie auf Edward Stanson trifft. Er ist ihr neuer Boss und ist zuerst alles andere als angetan von ihrer Gegenwart. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als die beiden eine Woche in New York verbringen. Die beiden kommen sich näher, als Ali es jemals für möglich gehalten hätte.

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Ein Boss zum Verlieben

Novelle

Inhaltsverzeichnis

Titelseite

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

Impressum

1. Kapitel

Seattle, Washington 21. November 2009

––––––––

Ali Carter nimmt einen tiefen Atemzug, bevor sie das große Gebäude betritt. Sie wird den neuen Abteilungsleiter der Firma treffen, für die sie seit ein paar Monaten schon arbeitet. Sie ist wirklich nervös und kaut an ihrer Unterlippe. Eine ihrer schlechten Angewohnheiten. Als sie die Eingangshalle betritt, blickt sie auf die Unterlagen in ihrer Hand. Edward Stanson. Sie hat diesen Namen noch nie zuvor gehört und runzelt ihre Stirn ein wenig. Das dürfte wirklich interessant werden. Als sie bemerkt, dass die einzige Person in der Halle eine blonde Frau hinter einem Schreibtisch ist, seufzt sie ein wenig zu laut. Einfach perfekt. Sie hat diese Frau schon ein paar Mal im Vorbeigehen gesehen und kann mit Sicherheit sagen, dass sie niemals vorgehabt hat, sich mit ihr zu unterhalten. Die gesamte Aura dieser Frau lässt nichts Gutes vermuten, wenn es nach Ali geht.

Sie ist so in ihren Gedanken verloren, dass sie nicht einmal den jungen Mann bemerkt, der direkt auf sie zukommt. Er streift ihre Schulter im Vorbeigehen und kommt unerwartet neben ihr zum Stehen. Ein leises Räuspern schallt durch die Eingangshalle. Ali blickt ihn aus den Augenwinkeln heraus an und bemerkt den jungen Mann, der sie gerade angerempelt hat ohne sich zu entschuldigen.

„Passen Sie auf, wohin Sie laufen“, brummt er laut. Die blonde Frau hinter dem Schreibtisch sieht zu ihm rüber und winkt ihm beinahe aufgeregt zu. Oh, natürlich kennen sich die beiden. Ali will nicht so unhöflich sein wie der Mann und wagt es einen genaueren Blick in sein Gesicht zu werfen. Ihr Mund öffnet sich ohne dass sie ein Wort herausbringen kann. Sie muss zugeben, dass er verdammt gut aussieht. Natürlich ist er voller Arroganz und trägt einen Designeranzug, der wahrscheinlich kostspieliger ist als alles, was sich jemals in ihrem Besitz befunden hat. Sie schüttelt ihren Kopf. Was tut sie da nur? Ali sollte nicht so über einen fremden Mann denken. Langsam aber sicher weicht sie von ihm zurück und bringt sich endliche dazu eine Antwort zu geben.

„Nun, Sie haben auch nicht aufgepasst wohin sie laufen, Sir“, antwortet sie und lässt ihn ohne ein weiteres Wort stehen. Sie ist ein wenig stolz darauf, dass sie sich gegen ihn gewehrt hat. Wer denkt er der er ist? Sie hat nichts Falsches getan, richtig? Nur weil er verdammt gut aussieht heißt das noch lange nicht, dass er andere Leute herumstoßen kann. Es ist einfach nur ekelhaft und er scheint genau zu wissen, welchen Effekt er auf Frauen hat. Ali kann ihn mit der blonden Frau flirten sehen. Die Frau lächelt den Mann an und Ali rollt mit den Augen. Sieht die Frau denn nicht, wie er sie ansieht? Gerade als sie die Frau etwas fragen möchte, dreht der Mann sich um

und unterdrückt ein Lachen. Okay, da stimmt etwas nicht. Nachdem er etwas geflüstert hat, verlässt er die Eingangshalle mit einem arroganten Grinsen. Ali kann es einfach nicht glauben. Was hat sie getan?

„Mr. Stanson wird Sie jetzt sehen, Miss Carter.” Die Frau deutet auf eine Tür. Ali weiß nicht sofort, welche Tür gemeint ist. Die Tür auf der rechten oder linken Seite? Sie wartet und dann steht die blonde Frau auf und deutet auf die Tür direkt vor Ali. Ali nickt und sieht, dass die Frau sich ein Lachen verkneift. Was hat diese Frau nur für ein Problem? Es ist ja nicht so, dass die beiden sich kennen würden. Vorsichtig öffnet sie die Tür nur einen Spalt, um zu sehen, ob sie tatsächlich eintreten kann. Nach einer Weile des Wartens schließt sie die Tür hinter sich mit einem leisen Geräusch.

„Guten Morgen, Sir”, sagt sie, als sie den Raum ohne Erlaubnis von ihrem neuen Boss betritt. Sie versucht sein Gesicht zu sehen, aber es ist dunkel im Raum und er ist damit beschäftigt, einige Dokumente zu lesen. Nun, hat er denn nicht bemerkt, dass sie sein Büro gerade betreten hat? Offensichtlich nicht. Er beginnt mit seinem Kugelschreiber zu spielen. Ali macht einige Schritte vor und sieht sein Gesicht etwas besser. Er scheint attraktiv zu sein, obwohl sie sein Gesicht noch immer nicht deutlich

erkennen kann. Er deutet auf den Stuhl vor ihm, ohne aufzublicken. Sie setzt sich hin, ohne ihn anzusehen und wartet, dass er mit dem Lesen seiner Dokumente fertig wird. Was für ein Boss ist er eigentlich? Lässt er seine Angestellten gerne warten?

„Wer sind Sie?”, fragt er, als er sie ansieht. Nein, er kann nicht ihr neuer Boss sein. Bitte. Bitte nicht dieser Mann. Sie atmet ein paar Mal tief ein und aus. Ali starrt ihn an und denkt daran, wie unangenehm die Situation ist. Alles, was sie möchte, ist das große Büro so schnell wie möglich zu verlassen, aber nein, dieser Mann, ihr neuer Boss, sieht sie seltsam an als sie nervös in ihrem Stuhl sitzt. Sie hat eine gute Vorstellung, wieso er sie so ansieht und sie ist ganz sicher nicht stolz darauf.

„Nun, wer sind Sie und warum sitzen Sie in meinem Büro?“ Er hört sich genervt an und sieht sie genauer an, zuerst ihren Körper, dann ihr Gesicht.

„Ich glaube, dass ich Ihre Assistentin bin, Sir.” Es ist nur ein Flüstern, aber er versteht sie perfekt. Er beginnt leise zu lachen, als er sie noch immer mit einem undefinierbaren Ausdruck in seinem Gesicht betrachtet.

---ENDE DER LESEPROBE---