Ein Dorf baut sich ein Schwimmbad - Adel Frank - E-Book

Ein Dorf baut sich ein Schwimmbad E-Book

Adel Frank

0,0
9,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Adel Frank hat aus eigenen Erinnerungen, aus Zeitzeugenberichten, aus Presseartikeln und Fotos damaliger Zeit ein Buch zusammengestellt. Es zeigt, wie in wirtschaftlich schwieriger Zeit der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts einer Ortsgemeinde (Langenselbolder Bürger in großer Zahl und aus allen Bevölkerungsschichten, sowie der ansässigen Geschäftswelt damals auch unter Mitwirkung amerikanischen Militärs) gelang, ein Freibad zu bauen, das bis heute nicht nur von den Einwohnern, sondern auch von Kennern von außerhalb und von kundigen Touristen eifrig besucht wird.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 45

Veröffentlichungsjahr: 2019

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



1959

Ein Bericht über Schwimm-Möglichkeiten „Einst“

Die fünfziger Jahre

Gründungsversammlung

Ein sorgenvoller Brief kommt

Friede in Selbold

1960

Die Schrecksekunde

Das Landschaftsbild

Die große Ideenschmiede

Der Festzug

Das Fußballspiel

Auch mal Ärger

Der Frankfurter Wecker

Böse Überraschungen

1961

Das Fieber im Dorf

Der Festzug

Die Presse am Aschermittwoch

Selbolder Wassersport 500 Jahre alt

Das Wunder von Selbold

1962

Ein neues Gesicht für einen Berg

Pudding

Der Zweite „Frankfurter Wecker“

Aufklärung für Neubürger

Das Richtfest

Ungeduld

1963

Endlich

Ein Freudentag, die Eröffnung

Frauen an die Front

Zum Geleit

Ein heißer Sommer hat die kleine Gemeinde Langenselbold zu einer erstaunlichen Leistung angespornt, die nicht in Vergessenheit geraten, sondern im Gedächtnis ihrer Bewohner erhalten bleiben soll: Der Bau ihres Schwimmbades –in ehrenamtlicher Arbeit und mit großem Spendenaufkommen durch die Bevölkerung und die Geschäftswelt!

Dieses Buch berichtet von der Initiative dazu, von den Jahren der zielstrebigen Durchführung, bis hin zur Fertigstellung und Einweihung. Es berichtet aus einer bewundernswerten Zeit des Zusammenhaltes der Langenselbolder Menschen. Mein Mann, Peter Frank, hat akribisch aufgeschrieben, was es in diesen Jahren zu berichten gab. Die Presseberichte, Vereinsprotokolle und die Fotos hatte ich zu sammeln und abzuheften. So ist ein Geschehen ziemlich lückenlos festgehalten worden.

Den Lesern wünsche ich viel Freude!

Adel Frank

„Unsere Bundeshauptstadt Bonn ist die langweiligste Hauptstadt der Welt. In dem kleinen Dorf Langenselbold aber geht es zu wie in einem Bienenschwarm, da ist schwer was los!“ Zitat aus der damaligen Presse

Ein Bericht über Schwimmmöglichkeiten in Selbold in der Zeit von 1930 bis nach 1945

Dies hat Wilhelm Thomas aus der Schulgasse aufgeschrieben und freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Da heißt es: „Selbolder Schwimmbäder“ EINST.

„Vor 1930 gab es die Schwimmgelegenheit in der Kinzig und zwar hinter dem Boxgehörn. Dies muss wohl zwangsläufig zu Protesten der Wiesenanleger geführt haben. Die Bauern wollten ja mähen. Daraufhin hat man die ,,Badeanstalt“ auf die andere Seite der Kinzigstraße verlegt, heute Baumschule Müller – dort war keine Wiese, die zu mähen war.

Man hat das Ganze mit einem Drahtzaun eingezäunt. Es gab ein Kassenhäuschen am Eingang, zwei größere Sammelkabinen und mehrere Einzelkabinen, jeweils nach Geschlechtern getrennt, in Holzbretterbauweise. Das Ganze hat unter den jährlichen Hoch-wassern der Kinzig gelitten und fiel auch in den Kriegs-jahren der Brennholzknappheit zum Opfer. Nach 1945 zog man wieder an den alten Standort zurück.

Als das Kinzigwasser immer schmutziger wurde, hat man das Baden in der Kinzig aus gesundheitlichen Risiken generell verboten. „Das aufregendste Bad aber“, schreibt Wilhelm Thomas scherzhaft, „war das Bad in der „Gulasch“: Es konnte sein, dass man im Winter beim Schlittenfahren am Schlossberg die Kurve nicht bekam und in einer Brühe aus Abfall und Abwasser landete. Die Brühe wurde von der Bevölkerung „Gulasch“ genannt. Das waren dann „Winterfreuden“, wenn man nach Hause zur Mutter kam mit der „Gulasch-Kleidung“.

In den 50er Jahren begannen die Menschen, sich von den schlimmen Zeiten des Krieges, von Tod und Not, von Flucht und Hunger langsam zu erholen. Man konnte wieder an Urlaub, an Zelten und Genießen denken, man konnte wieder Lebensfreude tanken.

Inhaltsverzeichnis

VEREINT ZUM VEREIN

Ein Abenteuer beginnt

Wer hätte das gedacht?

Unser Vorhaben

Die Versammlung zeigt Solidarität

Der Aufruf zu dem Abenteuer

„Gründungsveranstaltung“

Es wurde eine Wahl ohne Qual

Das älteste Mitglied

Wir haben eine „EXTRA SPALTE“

Werbung über’n Zaun

Wir sind keine blinden Hessen

Ordnung muss sein!

Nur drei Tage später

KRIEG UND FRIEDEN

Ein sorgenvoller Brief kommt

Eine Zahl, die erschreckt und ernüchtert

Wir bauen, aber wohin?

Die Heimatzeitung versöhnt

Acht Wochen alt und schon so groß

„700“ Die Sensation des Schwimmbades

Für viele eine wichtige Nachricht

Hört, seht und staunt: Friede in Selbold!

EXPLOSION DER IDEEN

Die Schrecksekunde

Das Nachspiel

Die „Raale“

Frauen der „Raale wasserscheu“

Das Landschaftsbild

„Ein Lob für Herrn Dr. Raether“

Die große Selbolder Ideenschmiede

Eine Männerrunde mit lauter guten Ideen

Ein Wunder der Natur

„Neues vom Schwimmbad“

BESSER ALS MAINZ

Ein Horn und ein römischer Kampfwagen

Närrische Tage zur Fastnacht

Er kommt! Er kommt!

Welch ein Jammer! – Es fehlt etwas!

Die supergroße „EXTRASPALTE“

Ein Schmuckstück

Der Zug nimmt seinen Weg

Ein Fußballspiel zur Fastnachtszeit

Eine Ehre und Auszeichnung für Gasche

Man braucht kein Hörgerät dank „Radio Protze“

„Nach Austausch“ von Koffer und Pisspot

Leicht bekleidet, im Gras der Fürsten

STOLZE RAALE

Auch mal Ärger zwischendurch

Ein stolzer Antrag an die Gemeinde

Köln und Selbold – Wird das gut gehen?

Ein Glücksfall

Der neue Bürgermeister hilft mit

Aufstehen, Aufstehen!

Ein hoher Besuch

Eine Hochrechnung

Böse Überraschungen

Wir sind einmalig

Langenselbold erhält ein Ortswappen

FRÖHLICHES FIEBER

Im Dorf ist ein Fieber ausgebrochen

Pläne - diesmal ganz besonders schön

„Langenselbold will baden gehen“

Schwimmbad- Bauverein“

„René will helfen“

Der Festzug kommt

Der Elferrat

Das Baden ist kostenlos!

Wer hat den Schönsten?

Ein Baby im Festzug?

Riesenaquarium mit seltenen Fischen

Der Gärtner Sandkuhl

Die Kunstradfahrer

OH PETRUS!

Der Wolkenbruch, was nun?

Das Fußballspiel

Am Aschermittwoch

Der Fastnachtszug war eine Reise wert“

René kann nicht landen!

„Der Bürgermeister ging.“

„Trotz Schlamm zum Sieg.“

Selbolds Wassersport ist 500 Jahre alt!

„Er hatte offene Ohren“

DIE „WÜHLMÄUSE“ HELFEN

wo geht`s denn hier zum Schwimmbad?

„Wunder von Selbold“

Um uns herum ist großes Staunen

Ein kurzer Brief

Ein langes Gespräch

Eine schnelle Erklärung

Der Schlossberg der Selbolder

Sie fressen sich in die Erde

Bäume kommen aus dem Wald

Pudding! Pudding! Pudding!

Die Kies-Zeit

Der Winter naht!

Eine Freude am Feierabend

JUBEL ÜBER EIN FÜLLHORN

Die Langenselbolder Zeitung

Die Schlafkrankheit?

Der Frankfurter Wecker

Das begeisterte Publikum

Robert Wölfels Aquarium