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Adel Frank hat aus eigenen Erinnerungen, aus Zeitzeugenberichten, aus Presseartikeln und Fotos damaliger Zeit ein Buch zusammengestellt. Es zeigt, wie in wirtschaftlich schwieriger Zeit der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts einer Ortsgemeinde (Langenselbolder Bürger in großer Zahl und aus allen Bevölkerungsschichten, sowie der ansässigen Geschäftswelt damals auch unter Mitwirkung amerikanischen Militärs) gelang, ein Freibad zu bauen, das bis heute nicht nur von den Einwohnern, sondern auch von Kennern von außerhalb und von kundigen Touristen eifrig besucht wird.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2019
1959
Ein Bericht über Schwimm-Möglichkeiten „Einst“
Die fünfziger Jahre
Gründungsversammlung
Ein sorgenvoller Brief kommt
Friede in Selbold
1960
Die Schrecksekunde
Das Landschaftsbild
Die große Ideenschmiede
Der Festzug
Das Fußballspiel
Auch mal Ärger
Der Frankfurter Wecker
Böse Überraschungen
1961
Das Fieber im Dorf
Der Festzug
Die Presse am Aschermittwoch
Selbolder Wassersport 500 Jahre alt
Das Wunder von Selbold
1962
Ein neues Gesicht für einen Berg
Pudding
Der Zweite „Frankfurter Wecker“
Aufklärung für Neubürger
Das Richtfest
Ungeduld
1963
Endlich
Ein Freudentag, die Eröffnung
Frauen an die Front
Ein heißer Sommer hat die kleine Gemeinde Langenselbold zu einer erstaunlichen Leistung angespornt, die nicht in Vergessenheit geraten, sondern im Gedächtnis ihrer Bewohner erhalten bleiben soll: Der Bau ihres Schwimmbades –in ehrenamtlicher Arbeit und mit großem Spendenaufkommen durch die Bevölkerung und die Geschäftswelt!
Dieses Buch berichtet von der Initiative dazu, von den Jahren der zielstrebigen Durchführung, bis hin zur Fertigstellung und Einweihung. Es berichtet aus einer bewundernswerten Zeit des Zusammenhaltes der Langenselbolder Menschen. Mein Mann, Peter Frank, hat akribisch aufgeschrieben, was es in diesen Jahren zu berichten gab. Die Presseberichte, Vereinsprotokolle und die Fotos hatte ich zu sammeln und abzuheften. So ist ein Geschehen ziemlich lückenlos festgehalten worden.
Den Lesern wünsche ich viel Freude!
Adel Frank
„Unsere Bundeshauptstadt Bonn ist die langweiligste Hauptstadt der Welt. In dem kleinen Dorf Langenselbold aber geht es zu wie in einem Bienenschwarm, da ist schwer was los!“ Zitat aus der damaligen Presse
Dies hat Wilhelm Thomas aus der Schulgasse aufgeschrieben und freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Da heißt es: „Selbolder Schwimmbäder“ EINST.
„Vor 1930 gab es die Schwimmgelegenheit in der Kinzig und zwar hinter dem Boxgehörn. Dies muss wohl zwangsläufig zu Protesten der Wiesenanleger geführt haben. Die Bauern wollten ja mähen. Daraufhin hat man die ,,Badeanstalt“ auf die andere Seite der Kinzigstraße verlegt, heute Baumschule Müller – dort war keine Wiese, die zu mähen war.
Man hat das Ganze mit einem Drahtzaun eingezäunt. Es gab ein Kassenhäuschen am Eingang, zwei größere Sammelkabinen und mehrere Einzelkabinen, jeweils nach Geschlechtern getrennt, in Holzbretterbauweise. Das Ganze hat unter den jährlichen Hoch-wassern der Kinzig gelitten und fiel auch in den Kriegs-jahren der Brennholzknappheit zum Opfer. Nach 1945 zog man wieder an den alten Standort zurück.
Als das Kinzigwasser immer schmutziger wurde, hat man das Baden in der Kinzig aus gesundheitlichen Risiken generell verboten. „Das aufregendste Bad aber“, schreibt Wilhelm Thomas scherzhaft, „war das Bad in der „Gulasch“: Es konnte sein, dass man im Winter beim Schlittenfahren am Schlossberg die Kurve nicht bekam und in einer Brühe aus Abfall und Abwasser landete. Die Brühe wurde von der Bevölkerung „Gulasch“ genannt. Das waren dann „Winterfreuden“, wenn man nach Hause zur Mutter kam mit der „Gulasch-Kleidung“.
In den 50er Jahren begannen die Menschen, sich von den schlimmen Zeiten des Krieges, von Tod und Not, von Flucht und Hunger langsam zu erholen. Man konnte wieder an Urlaub, an Zelten und Genießen denken, man konnte wieder Lebensfreude tanken.
VEREINT ZUM VEREIN
Ein Abenteuer beginnt
Wer hätte das gedacht?
Unser Vorhaben
Die Versammlung zeigt Solidarität
Der Aufruf zu dem Abenteuer
„Gründungsveranstaltung“
Es wurde eine Wahl ohne Qual
Das älteste Mitglied
Wir haben eine „EXTRA SPALTE“
Werbung über’n Zaun
Wir sind keine blinden Hessen
Ordnung muss sein!
Nur drei Tage später
KRIEG UND FRIEDEN
Ein sorgenvoller Brief kommt
Eine Zahl, die erschreckt und ernüchtert
Wir bauen, aber wohin?
Die Heimatzeitung versöhnt
Acht Wochen alt und schon so groß
„700“ Die Sensation des Schwimmbades
Für viele eine wichtige Nachricht
Hört, seht und staunt: Friede in Selbold!
EXPLOSION DER IDEEN
Die Schrecksekunde
Das Nachspiel
Die „Raale“
Frauen der „Raale wasserscheu“
Das Landschaftsbild
„Ein Lob für Herrn Dr. Raether“
Die große Selbolder Ideenschmiede
Eine Männerrunde mit lauter guten Ideen
Ein Wunder der Natur
„Neues vom Schwimmbad“
BESSER ALS MAINZ
Ein Horn und ein römischer Kampfwagen
Närrische Tage zur Fastnacht
Er kommt! Er kommt!
Welch ein Jammer! – Es fehlt etwas!
Die supergroße „EXTRASPALTE“
Ein Schmuckstück
Der Zug nimmt seinen Weg
Ein Fußballspiel zur Fastnachtszeit
Eine Ehre und Auszeichnung für Gasche
Man braucht kein Hörgerät dank „Radio Protze“
„Nach Austausch“ von Koffer und Pisspot
Leicht bekleidet, im Gras der Fürsten
STOLZE RAALE
Auch mal Ärger zwischendurch
Ein stolzer Antrag an die Gemeinde
Köln und Selbold – Wird das gut gehen?
Ein Glücksfall
Der neue Bürgermeister hilft mit
Aufstehen, Aufstehen!
Ein hoher Besuch
Eine Hochrechnung
Böse Überraschungen
Wir sind einmalig
Langenselbold erhält ein Ortswappen
FRÖHLICHES FIEBER
Im Dorf ist ein Fieber ausgebrochen
Pläne - diesmal ganz besonders schön
„Langenselbold will baden gehen“
Schwimmbad- Bauverein“
„René will helfen“
Der Festzug kommt
Der Elferrat
Das Baden ist kostenlos!
Wer hat den Schönsten?
Ein Baby im Festzug?
Riesenaquarium mit seltenen Fischen
Der Gärtner Sandkuhl
Die Kunstradfahrer
OH PETRUS!
Der Wolkenbruch, was nun?
Das Fußballspiel
Am Aschermittwoch
Der Fastnachtszug war eine Reise wert“
René kann nicht landen!
„Der Bürgermeister ging.“
„Trotz Schlamm zum Sieg.“
Selbolds Wassersport ist 500 Jahre alt!
„Er hatte offene Ohren“
DIE „WÜHLMÄUSE“ HELFEN
wo geht`s denn hier zum Schwimmbad?
„Wunder von Selbold“
Um uns herum ist großes Staunen
Ein kurzer Brief
Ein langes Gespräch
Eine schnelle Erklärung
Der Schlossberg der Selbolder
Sie fressen sich in die Erde
Bäume kommen aus dem Wald
Pudding! Pudding! Pudding!
Die Kies-Zeit
Der Winter naht!
Eine Freude am Feierabend
JUBEL ÜBER EIN FÜLLHORN
Die Langenselbolder Zeitung
Die Schlafkrankheit?
Der Frankfurter Wecker
Das begeisterte Publikum
Robert Wölfels Aquarium
