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Manche Grenzen sind nur dafür da, überschritten zu werden... Eigentlich ist es nur ein Babysitter-Job. Für Marc ein Nebenverdienst – für Carolin eine praktische Lösung für ihren Alltag als alleinerziehende Mutter. Doch zwischen Gute-Nacht-Geschichten und gemeinsamen Abenden entsteht etwas, das beide nicht geplant haben. Ein Blick zu viel, eine Berührung zu lange – und plötzlich wird aus Vertrautheit gefährliche Anziehung. Sie weiß, dass es falsch ist. Er weiß, dass er gehen sollte. Aber Verlangen lässt sich nicht einfach abschalten. Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2026
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Titelseite
Disclaimer
Kapitel 1: Ein ganz normaler Abend
Kapitel 2: Probier es doch mal aus
Kapitel 3: Distanz
Kapitel 4: Die Wahrheit
© 2026
like-erotica
likeletters Verlag
Inh. Martina Meister
Sandgasse 19
63739 Aschaffenburg
www.like-erotica.de
like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.
Alle Rechte vorbehalten.
Autorin: Bernadette Binkowski
Cover: Midjourney/Canva
ISBN: 9783689793531
Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.
Ein heißer Babysitter für die MILF
Prickelnde Kurzgeschichte
Bernadette Binkowski
Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.
Marc Johland war ein Mann, der sich oft in den stillen Ecken des Lebens verlor. Mit 23 Jahren hatte er bereits gelernt, dass Worte manchmal mehr Gewicht hatten als Taten, und dass das Schweigen zwischen zwei Menschen oft lauter war als jedes Gespräch. Sein schlanker, aber definierter Körper – das Ergebnis regelmäßiger Trainingseinheiten im Uni-Sportstudio – bewegte sich mit einer natürlichen Eleganz, die nicht aufgesetzt, sondern einfach da war. Seine dunkelblonden, leicht gewellten Haare fielen ihm oft in die Stirn, als wollten sie seine dunkelbraunen Augen verbergen, die stets nachdenklich wirkten. Marc trug meist einfache, aber gut sitzende Kleidung: Jeans, ein schlichtes Hemd oder ein Pullover und ab und zu eine Lederjacke, die ihm ein wenig mehr Selbstbewusstsein verlieh, als er eigentlich besaß.
Er studierte Psychologie, nicht weil er unbedingt Therapeut werden wollte, sondern weil ihn die Abgründe der menschlichen Seele faszinierten. Die Art, wie Menschen sich selbst belogen, wie sie ihre Ängste in Schubladen packten und diese dann fest verschlossen hielten, das war es, was ihn wirklich interessierte. Doch trotz seiner analytischen Ader war Marc kein kalter Beobachter. Im Gegenteil: Er war einfühlsam, ein guter Zuhörer, jemand, der die unausgesprochenen Dinge zwischen den Zeilen hörte. Vielleicht war das der Grund, warum er so gut mit Kindern konnte – besonders mit Lena, der siebenjährigen Tochter von Carolin Juist.
An diesem Abend war alles wie immer. Marc hatte seinen Rucksack mit den Uni-Unterlagen dabei, ein Buch über Bindungstheorien, das er eigentlich hatte lesen wollen, und eine Tüte Gummibärchen, die Lena ihm jedes Mal mit einem verschmitzten Lächeln aus der Hand nahm. Die Wohnung der Juists war warm und einladend, mit hohen Decken und großen Fenstern, durch die das letzte Abendlicht hereinfiel. Lena saß bereits im Pyjama auf dem Sofa, ihre hellblauen Augen funkelten vor Neugier, als Marc hereinkam. «Marc! Du bist spät!», rief sie und sprang auf, um ihn zu umarmen. Ihre hellblonden Locken kitzelten ihn an der Wange, und er musste lachen. «Nur fünf Minuten, Prinzessin. Tut mir leid.»
Lena zog ihn zum Sofa, wo ihr Lieblingsbuch – eine Sammlung von Märchen – bereits aufgeschlagen lag. «Liest du mir vor?», fragte sie mit diesem unschuldigen Blick, dem man einfach nicht widerstehen konnte. Marc setzte sich neben sie, während sie sich an ihn kuschelte. «Natürlich. Aber nur eine Geschichte, okay? Es ist schon spät.» Lena nickte eifrig, und Marc begann zu lesen, seine Stimme sanft und beruhigend. Die Worte flossen über seine Lippen, während er sich fragte, ob Carolin heute wieder lange arbeiten würde. In den letzten Wochen war es zur Gewohnheit geworden, dass sie nach dem Babysitten noch ein Glas Wein tranken, bevor er ging. Und jedes Mal fühlte es sich ein bisschen weniger wie eine Pflicht und ein bisschen mehr wie etwas an, auf das er sich freute.
Carolin Juist war eine Frau, die wusste, was sie wollte – und was sie nicht wollte. Mit 38 Jahren hatte sie gelernt, dass das Leben nicht immer fair war, man es aber trotzdem in die Hand nehmen konnte. Ihre kurvige, aber athletische Figur war das Ergebnis jahrelangen Trainings: Yoga, Laufen, manchmal auch ein bisschen Boxen, wenn der Frust zu groß wurde. Ihre dunkelbraunen, glatten Haare fielen ihr bis auf die Schultern, und ihre grün-grauen Augen hatten diesen besonderen Ausdruck – eine Mischung aus Melancholie und Entschlossenheit. Sie trug meist schlichte, aber elegante Kleidung: heute ein enges, dunkelblaues Business-Kleid, das ihre Figur betonte, und dazu hohe Schuhe, die ihre Beine noch länger wirken ließen.
