Ein Julbock zum Verlieben - Andreas Suchanek - E-Book

Ein Julbock zum Verlieben E-Book

Andreas Suchanek

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Beschreibung

Türchen Nummer 17: Romantische Weihnachten in Schweden mit Andreas Suchanek Niklas kommt in Eksjö an Weihnachten nicht nur wegen einer Erledigung und seinem frechen Dackel ins Schwitzen. Auch der muskelbepackte Künstler Erik sorgt dafür, dass Niklas heiß wird. Aus Christmas in My Heart

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Diese Kurzgeschichte ist Teil des everlove Adventskalenders »Christmas in My Heart«.

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© everlove, ein Imprint der Piper Verlag GmbH, München 2024

Konvertierung auf Grundlage eines CSS-Layouts von digital publishing competence (München) mit abavo vlow (Buchloe)

Covergestaltung: zero-media.net, München

Covermotiv: FinePic®, München

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Inhalt

Inhaltsübersicht

Cover & Impressum

17 – Schweden

Andreas Suchanek

Ein Julbock zum Verlieben

Andreas Suchanek

Es ist total schön, dich wieder hierzuhaben…

Buchnavigation

Inhaltsübersicht

Cover

Textanfang

Impressum

17 – Schweden

Andreas Suchanek

Ein Julbock zum Verlieben

Eine queere Weihnachts-Lovestory

Andreas Suchanek, 1982 geboren, veröffentlicht seit mittlerweile zehn Jahren in den Genres Science-Fiction, Fantasy, Krimi, Kinderbuch und Lovestory. Der in Karlsruhe lebende Autor verfasste schon in seiner Jugend eigene Geschichten und Romane. Er machte sein Fachabitur, schloss erfolgreich eine Ausbildung im IT-Bereich ab und absolvierte ein Studium der Informatik. Den bislang größten Erfolg feierte er mit seiner Urban-Fantasy-Reihe »Das Erbe der Macht«, die unter anderem den Deutschen Phantastik Preis in der Rubrik Beste Serie gewann.

Es ist total schön, dich wieder hierzuhaben«, erklang die grölende Stimme von Lars.

Ich steckte meinen Kopf durch den Spalt der Badezimmertür und spähte hinaus. »Was?«

Mein Bruder ging mit Unschuldsmiene den Gang entlang. »Nichts. Darf man dir nicht mal ein Kompliment machen?«

Damit sprang er fröhlich die mit Teppich bezogenen Stufen der Holztreppe hinunter. Unten knisterte längst ein Feuer im Kamin, vor dem Fenster wirbelten die Schneeflocken. Es war bereits Nachmittag und dämmrig draußen.

Überall standen Teller herum, wie zufällig zurückgelassen, auf denen frisch gebackene Haferkekse drapiert waren.

Wir nannten es lediglich den »Weihnachtssturm«, wenn Mama in ihre alljährliche Phase abglitt. Den Rest des Jahres war sie eine liebevolle Frau, die in ihrer Arbeit als Autorin aufging. An Weihnachten sah die Sache anders aus. Wehe, jemand beging einen Fehler und brachte die sorgfältige Choreografie des Weihnachtsfestes durcheinander. Die Folge waren anklagende Worte und Schluchzer.

Ich warf einen schnellen Blick in den Spiegel. Der Wind hatte bei meinem kurzen Spaziergang mein blondes Haar, das sowieso zu Locken neigte, in ein chaotisches Etwas verwandelt.

Erst gestern war ich aus Uppsala angereist, um die Feiertage hier in Eksjö zu verbringen. Die gesamte Familie kehrte für die Festtage zurück nach Hause. Dazu gehörten auch meine drei Brüder. Bedauerlicherweise war ich mit meinen siebenundzwanzig Jahren der Jüngste, was sie mich ständig spüren ließen.

Ich ging zum Treppenabgang und spähte hinunter. Lars pfiff sogar vor sich hin. Das war seltsam. Mein Bruder hatte die dreißig überschritten und hielt mich für ein Baby, das er erziehen musste. Die meisten Worte aus seinem Mund waren daher Gemeinheiten, doch vorhin …

»Er hat etwas Nettes gesagt.« Die Erkenntnis jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Was ging hier vor?

»Hey.« Ein kumpelhafter Schlag – absichtlich viel zu fest – traf mich.

»Arvid«, sagte ich grummelnd.

»So nett, dich zu sehen, wie war das letzte Semester?« Mein zweitältester Bruder lächelte. »Hätte echt gedacht, du bringst ’nen netten jungen Mann mit.«

Er hüpfte förmlich die Treppe hinunter.

Netter junger Mann?

Meine Angst wuchs. Meine Brüder wussten, dass ich schwul bin, und hatten damit keine Probleme. Doch meist sagten sie auch nichts dazu.